Die als weiße Seifenwurzel bezeichnete Wurzel dieser Pflanze aus der Familie der Nelkengewächse wird in der Medizin aufgrund der schleimlösenden Wirkung zur Behandlung von Bronchitis eingesetzt. Beheimatet ist das Gipskraut vornehmlich in Osteuropa.
Das Gipskraut ist eine bis zu einen Meter hohe Staude mit vielen kleinen weißen Blüten und gehört zu der Familie der Nelkengewächse. Anfangs wachsen die Triebe dieser Heilpflanze nach oben, später liegen sie über der Erde.
In der Naturheilkunde werden die Wurzeln der Pflanze getrocknet und dann als Seifenwurzel bezeichnet. Die Seifenwurzel wird bei Bronchitis und Husten verwendet und wirkt hier schleimlösend und erleichtert das Abhusten. Zusätzlich findet sie Anwendung zur Behandlung von Pilzerkrankungen und als Cholesterinsenker. Sie wirkt harntreibend und verdauungsfördernd. Die Seifenrinde wird auch als Waschmittel für empfindliche Materialien wie Pelze benutzt.
Die Seifenwurzel kann als Tee getrunken werden oder ist Bestandteil einiger Arzneimittel. Der Tee kann auch auf einen Umschlag gegeben werden und zum Beispiel mit Kamillentee vermischt werden. Er kann so bei chronischen Hautleiden angewendet werden. Egal in welcher Form sollte man die Seifenwurzel nur in gewissem Maße anwenden, da sonst Verdauungsorgane und die Harnwege geschädigt werden können.
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