Gipskraut

Staude mit schleimlösender Wirkung, die außerdem harntreibend und verdauungsfördernd ist

Die als weiße Seifenwurzel bezeichnete Wurzel dieser Pflanze aus der Familie der Nelkengewächse wird in der Medizin aufgrund der schleimlösenden Wirkung zur Behandlung von Bronchitis eingesetzt. Beheimatet ist das Gipskraut vornehmlich in Osteuropa.

Korb mit weißen Blumen auf grüner Wiese
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Einteilung der Kategorie Gipskraut

Systematische Einteilung

  • Eudikotyledonen
  • Kerneudikotyledonen
  • Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
  • Familie: Nelkengewächse (Caryophyllaceae)
  • Unterfamilie: Caryophylloideae
  • Gattung: Gipskräuter

Das Gipskraut ist eine bis zu einen Meter hohe Staude mit vielen kleinen weißen Blüten und gehört zu der Familie der Nelkengewächse. Anfangs wachsen die Triebe dieser Heilpflanze nach oben, später liegen sie über der Erde.

Medizinische Verwendung

In der Naturheilkunde werden die Wurzeln der Pflanze getrocknet und dann als Seifenwurzel bezeichnet.

Anwendungsgebiete

Die Seifenwurzel wird bei

verwendet und wirkt hier schleimlösend und erleichtert das Abhusten. Zusätzlich findet sie Anwendung zur Behandlung von

Sie wirkt harntreibend und verdauungsfördernd. Die Seifenrinde wird auch als Waschmittel für empfindliche Materialien wie Pelze benutzt.

Anwendungsart

Die Seifenwurzel kann

getrunken werden oder ist

Der Tee kann auch auf einen Umschlag gegeben werden und zum Beispiel mit Kamillentee vermischt werden. Er kann so bei chronischen Hautleiden angewendet werden. Egal in welcher Form sollte man die Seifenwurzel nur in gewissem Maße anwenden, da sonst Verdauungsorgane und die Harnwege geschädigt werden können.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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