Der Bärlapp gehört zu der Familie der Bärlappgewächse. Das Bärlappkraut wird in homöopathischen Arzneimitteln verwendet. Auf Grund des Gehalts an toxischen Alkaloiden und einem fehlenden Wirksamkeitsnachweis findet er in der Medizin keine Anwendung.
Der Bärlapp ist eine Heilpflanze aus der Familie der Bärlappgewächse. Bärlapp wird heutzutage eher weniger eingesetzt als früher. Er schlängelt sich am Boden und an deren Ende befinden sich Sporen. Aus den Sporen des Bärlapps werden Puder zur Behandlung von Hautkrankheiten hergestellt.
Das Kraut kann ebenso bei Harnwegsproblemen verwendet werden, was jedoch nur unter therapeutischer Aufsicht erfolgen sollte, da es leicht giftig ist. Bärlapp in Pulverform wirkt zum Beispiel bei der Behandlung eines wunden Babypos oder bei Erwachsenen bei bestimmten Hautausschlägen.
Wird der Bärlapp als Tee verwendet, wirken die Sporen gegen Beschwerden der Harnwege und fördern die Urinausscheidung. Deshalb wird der Bärlapp auch zur Behandlung von Gicht eingesetzt. Werden die Sporen des Bärlapps auf Krampfadern gelegt, lindert es den ziehenden Schmerz, den die Krampfadern meist verursachen.
Durch seine teils giftigen Wirkstoffe wird der Bärlapp von Medizinern meist kritisch beurteilt, in der Homöopathie hat der Bärlapp jedoch noch immer einen wichtigen Stellenplatz.
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