Bärlapp

Auch als Drudenkraut, Gürtelkraut, Hexenkraut, Moosfarn oder Wolfsklaue bekannt

Der Bärlapp gehört zu der Familie der Bärlappgewächse. Das Bärlappkraut wird in homöopathischen Arzneimitteln verwendet. Auf Grund des Gehalts an toxischen Alkaloiden und einem fehlenden Wirksamkeitsnachweis findet er in der Medizin keine Anwendung.

Größeres Feld mit Tannenbärlapp im Sonnenschein
tannenbärlapp © Martina Berg - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Bärlapp

Systematische Einteilung

  • Lycophyten
  • Unterabteilung: Lycopodiophytina
  • Klasse: Bärlapppflanzen (Lycopodiopsida)
  • Ordnung: Bärlappartige (Lycopodiales)
  • Familie: Bärlappgewächse (Lycopodiaceae)
  • Gattung: Bärlappe

Der Bärlapp ist eine Heilpflanze aus der Familie der Bärlappgewächse. Bärlapp wird heutzutage eher weniger eingesetzt als früher. Er schlängelt sich am Boden und an deren Ende befinden sich Sporen.

Medizinische Verwendung

Anwendungsgebiete

Aus den Sporen des Bärlapps werden Puder zur Behandlung von

hergestellt. Das Kraut kann ebenso bei

  • Harnwegsproblemen

verwendet werden, was jedoch nur unter therapeutischer Aufsicht erfolgen sollte, da es leicht giftig ist.

Anwendungsart

Bärlapp

  • in Pulverform

wirkt zum Beispiel bei der Behandlung eines wunden Babypos oder bei Erwachsenen bei bestimmten Hautausschlägen.

Wird der Bärlapp

verwendet, wirken die Sporen gegen Beschwerden der Harnwege und fördern die Urinausscheidung. Deshalb wird der Bärlapp auch zur Behandlung von Gicht eingesetzt. Werden die Sporen des Bärlapps auf Krampfadern gelegt, lindert es den ziehenden Schmerz, den die Krampfadern meist verursachen.

Durch seine teils giftigen Wirkstoffe wird der Bärlapp von Medizinern meist kritisch beurteilt, in der Homöopathie hat der Bärlapp jedoch noch immer einen wichtigen Stellenplatz.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zum Bärlapp

Bärlapp in der Natur und Heilkunde

Bärlapp in der Natur und Heilkunde

Die Moospflanze ist in nahezu jedem Kontinent zu finden und pflanzt sich über kleine, gelbliche Sporenähren im August bis Spätsommer fort.

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