8. Juli 2010
Tierheilpraktiker behandeln verschiedene Arten von Tieren. Die meisten Tierheilpraktiker sind selbstständig.
Tierheilpraktiker behandeln Tiere ähnlich wie normale Heilpraktiker Menschen behandeln. Da es jedoch keine gesetzlich geregelte Ausbildung für Tierheilpraktiker gibt, kann man sich auch "Tierheilpraktiker" nennen, wenn man nur einen wenige Stunden dauernden Kurs belegt hat.
Gut ausgebildete Tierheilpraktiker hingegen können alle Arten von Tieren mit homöopathischen Mitteln oder pflanzlichen Präparaten behandeln. Der Tierheilpraktiker informiert den Besitzer des Tieres auch über Themen wie Haltung oder die Gabe des richtigen Futters. Je nach Art der Beschwerden des Tieres kann der Tierheilpraktiker auch Therapieformen wie z.B. die Akupunktur anwenden. Der Tierheilpraktiker sticht dazu dünne Nadeln in bestimmte Punkte der Haut des Tieres und regt so die körpereigenen Energien des Tieres an.
Im Gegensatz zu einem studierten Tierarzt darf ein Tierheilpraktiker den Tieren keine Impfungen verabreichen oder hochwirksame und verschreibungspflichtige Medikamente geben. Homöopathische oder pflanzliche Mittel hingegen können vom Tierheilpraktiker auch auf einem Rezept verordnet werden. Da der Tierheilpraktiker keine Betäubungsmittel anwenden darf, kann er auch keine chirurgischen Eingriffe am Tier vornehmen.
Tierheilpraktiker sehen das Tier als Ganzes und behandeln es auch dementsprechend. Auch Heilpraktiker für Menschen behandeln nach diesem Grundsatz. Der Tierheilpraktiker sucht bei vorliegenden Erkrankungen nach den Ursachen und behandelt diese und nicht nur die Symptome der Krankheit. Durch den Einsatz von naturheilkundlichen Präparaten besteht der Vorteil für den Besitzer, dass z.B. kein Schlachtverbot eingehalten werden muss oder dass dem Tier kein Doping unterstellt werden kann.
Tierheilpraktiker wenden auch Therapien wie z.B. eine Blutegelbehandlung an. Besonders bei Pferden und Hunden wird dies bei Krankheiten wie z.B. der Arthrose angewendet. Die Blutegel verursachen durch das Saugen eine Wunde. Sie saugen Blut aus der Stelle heraus und geben verschiedene Substanzen an das Blut des Tieres zurück. Dazu zählt z.B. eine gerinnungshemmende Substanz, die für die Behandlung einiger Krankheiten hilfreich sein kann.
Viele Tierheilpraktiker haben eine eigene Praxis und sind selbstständig tätig. Einige Tierheilpraktiker haben sich auch mit einem Kollegen zu einer Gemeinschaftspraxis zusammengeschlossen. Wenige Tierheilpraktiker arbeiten auch in Tierkliniken.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
08.04.12 | |
![]() | TIERHEILPRAKTIKER |
04.07.11 | |
![]() | TIERHEILPRAKTIKER |
20.03.11 | |
![]() | TIERHEILPRAKTIKER |
23.09.10 | |
![]() | TIERHEILPRAKTIKER |
21.02.10 | |
![]() | TIERHEILPRAKTIKER |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Tierheilpraktiker Forum

