Infos und Tipps rund um den Federweißer

Sie und er im Garten, stoßen mit zwei Gläsern Wein an, lachen sich dabei an

Ein Traubenmost, der sich noch in der Gärung befindet und somit als Vorstufe eines Weins gilt

  • ,
  • von Paradisi-Redaktion

Der Federweißer gehört heute wie selbstverständlich zu den beliebtesten Getränken bei einem guten Essen. Aber wie viel wissen Sie wirklich über den Inhalt der Flasche, die Sie vermutlich im Supermarkt erworben haben? War Ihnen beispielsweise bewusst, dass es sich technisch gesehen beim Federweißer nicht einmal um einen Wein handelt?

Der Federweißer: Eine Definition

Der Federweißer ist ein prickelndes Getränk, das aus Trauben gewonnen wird und alkoholhaltig ist. Er hat dabei einen deutlich süßlichen Geschmack.

Es handelt sich also um einen Traubenmost, der sich allerdings noch in der Gärung befindet und aus diesem Grund kein vollwertiger Wein ist. Mancherorts finden Sie auch die passende Erklärung, es handele sich um "die Vorstufe eines jungen Weins".

Die Herkunft des Namens

Der Name kommt also nicht, wie häufig vermutet, daher, dass es sich um einen Weißwein handelt, der leicht wie eine Feder ist - oder an manchen Orten auch etwas ironischer: den Menschen dazu bringt, sich leicht wie eine Feder zu fühlen.

Wenn Sie sich den Most ins Glas schütten, schauen Sie einmal genau hinein: Sie sehen dort kleine weiße Fäden durchs Glas fliegen, die schmalen Federn ähneln. Diese standen Pate für den Namen. Tatsächlich handelt es sich dabei um die Hefen des Getränks.

Wie man den Federweißer am besten genießt

Idealerweise kaufen Sie den Federweißer beim Winzer, was Sie aber vermutlich nicht tun werden, da es in der Nähe von Ihrem Wohnort keinen gibt oder Ihnen dessen Preise zu teuer sind.

Wahrscheinlich greifen Sie aus diesem Grund in der passenden Supermarkttheke nach einer Flasche. Diese können Sie im Kühlschrank lagern, wo Sie etwa 14 Tage (in Einzelfälle auch drei Wochen) ihre Qualität behält.

Sie sollten ihn also auf jeden Fall in dieser Zeit trinken. Empfehlenswert ist dabei, ihn auf Zimmertemperatur warm werden zu lassen, denn auf diese Weise setzt sich der Gärungsprozess fort. Wenn Ihnen der Wein noch zu süß sein sollte, ist dies auch der ideale Trick, wie Sie dies ändern können. Je nachdem wie viel Zeit Sie haben, sollten Sie nach sechs Stunden noch einmal testen, ob Ihnen der Federweißer noch immer zu süß erscheint.

Wenn er Ihr Essen abrunden sollen, planen Sie deshalb voraus und testen Sie ihn frühzeitig, um dem Federweißer auf diese Weise die nötige Zeit zu geben, seinen idealen Geschmack zu entfalten, wenn serviert wird.

Grundinformationen zu Weißwein

War der Artikel hilfreich?

Fehler im Text gefunden?

Bitte sagen Sie uns, warum der Artikel nicht hilfreich war:

Um die Qualität unserer Texte zu verbessern, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns den/die konkreten Fehler benennen könnten:

Quellenangaben

  • Bildnachweis: wine in the garden © Liv Friis-larsen - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Weitere Artikel zum Thema