Fencheltee, Ginkotee und Hagebuttentee

Halbvolle Teetasse vorne, weiße Teekanne schenkt schwarzen Tee o. Early Grey ein, hinten leere Teetasse, auf Holz

Helfen bei Blähungen, Durchblutungsstörungen sowie Erkältungskrankheiten

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  • von Paradisi-Redaktion

Fenchel-, Ginko- und Hagebuttentee zeichnen sich nicht nur durch einen guten Geschmack, sondern auch durch ein breites Wirkungsspektrum aus.

Inhaltsverzeichnis des Artikels

Fencheltee

Ursprünglich kommt der Fencheltee aus dem südlichen Europa; man findet ihn in Gärten und selten auch verwildert. Er bevorzugt sonnige und warme Plätze. Ab Juli blüht er in gelblichen Dolden, aus diesen Blüten wachsen die Samen, die im September geerntet werden können.

Fencheltee gibt man schon Babys, hauptsächlich wegen seiner beruhigenden und blähungstreibenden Eigenschaften. Der Fenchel hat einen ganz charakteristischen Geschmack und Geruch.

Schon seit alters her ist er als Heilpflanze bekannt. Zur Verwendung kommen die samenähnlichen Früchte; die fleischige Knolle kann als Fenchelgemüse verzehrt werden.

Verwendung und Wirkungsweise

Der Fencheltee wirkt

  • antibakteriell
  • entspannend
  • harntreibend
  • krampf- und schleimlösend sowie
  • tonisierend.

In der Volksmedizin kennt man auch seine

  • milchflussfördernden Eigenschaften.

Er hilft bei

und damit ist seine Wirkung noch lange nicht erschöpft.

Inhaltstoffe

Zu den Inhaltsstoffen gehören unter anderem

Ginkgotee

Ursprünglich kommt der Ginkgobaum aus China; aus Urzeiten hat er sich herübergerettet und wird mittlerweile weltweit angepflanzt. Eigentlich wäre er schon längst ausgestorben, deshalb bezeichnet man ihn auch als lebendes Fossil. Vermutlich ist seine Existenz Mönchen zu verdanken, die ihn hegten und pflegten sowie Seefahrern, die ihn nach Europa brachten.

Zur Verwendung kommen seine Blätter, die eine charakteristische Form haben. Er scheint Urkräfte in sich gespeichert zu haben, die zur Heilung und Genesung beitragen.

Verwendung und Wirkungsweise

Die fächerförmigen Blätter werden im Frühherbst geerntet. Dem Ginkgotee sagt man vor allen Dingen eine durchblutungsfördernde Wirkung nach. Dies wirkt sich günstig bei einer Vielzahl von Beschwerden aus. So

Äußerlich als Umschlag kann er sogar Verwendung bei Wunden finden.

Inhaltstoffe

Zu seinen wichtigsten Inhaltsstoffen gehören

  • ätherische Öle
  • Flavonoide
  • Pinit
  • Capronsäure
  • Harz
  • Ginkgolsäure und
  • Ginkgolid.

Hagebuttentee

Die Hagebutten werden von der Wildrose oder so genannten Heckenrose geerntet. Die Früchte sammelt man im Spätsommer, sie entstehen aus den Blüten. Die getrockneten Schalen der Hagebutten werden dann zu Tee verarbeitet.

Verwendung und Wirkungsweise

Hagebuttentee ist hauptsächlich für seinen hohen Vitamin-C-Gehalt bekannt. Gerade in den Wintermonaten ist er daher ein wichtiger Vitaminlieferant. Hundert Gramm Hagebuttentee können bis zu fünftausend Milligramm Vitamin C enthalten. Damit ist er bei vielen Beschwerden nützlich und kann auch Erkrankungen vorbeugen.

Hagebuttentee

Weiterhin hat er

  • eine harntreibende Wirkung.

Inhaltstoffe

Zu den Hauptinhaltsstoffen gehören neben

Außerdem hat der Hagebuttentee einen sehr angenehmen, leicht säuerlichen und erfrischenden Geschmack. Er kann warm und auch kalt getrunken werden. Hagebuttenschalen sind auch Bestandteil vieler Früchtetees. Wegen des säuerlichen Geschmacks ist Hagebuttentee ein hervorragender Durstlöscher und nicht nur bei Kindern sehr beliebt.

Grundinformationen zu Kräutertee

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: early tea © AGphotographer - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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