12. Oktober 2010
Seit dem Jahre 1908 gilt der Kefir als ein wahrhaftes Gesundheitswunder. Grund hierfür waren Studien des russischen Wissenschaftlers Metschnikow, der das lange Lebensalter bulgarischer Bauern mit dem Konsum dieses Milchgetränks in Verbindung brachte. Doch kann diese Erkenntnis heutzutage überhaupt noch als aktuell angesehen werden und falls ja, worauf ist diese gesundheitlich positive Wirkung zurückzuführen?
Insgesamt belegen heutige Studien, dass es sich bei Kefir tatsächlich um ein äußerst gesundes Milchprodukt handelt. Dabei sorgen die hierin enthaltenen Milchsäurebakterien zunächst für eine Verbesserung der Darmflora - ein Effekt, der bei zahlreichen Milchprodukten vorgefunden werden kann. Daneben enthält der Kefir noch zahlreiche Vitamine, namentlich vor allem die Wirkstoffe Vitamin A, Vitamin B1, B2, B6 und B12, Vitamin D sowie Folsäure und Niacin. Daneben stellen aber auch die hierin gelösten Mineralstoffe Iod, Eisen und Calcium wichtige Bausteine für den menschlichen Körper dar.
Trotz dieser gesundheitlichen Vorzüge sollte von sehr großen Konsummengen abgesehen werden. Dies ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass eine dauerhafte Aufnahme großer Milchsäurebakterienkonzentrationen das natürliche Gleichgewicht der Darmflora gefährden kann, statt dieses zu unterstützen.
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