12. Oktober 2010
Kefir ist ein orientalisches Milchgetränk, welches sich zusehends auch in Deutschland einer steigenden Beliebtheit erfreut. Doch wie kam es überhaupt zur Erfindung und Verbreitung dieses Erfrischungsgetränks?
Es kann davon ausgegangen werden, dass Kefir zunächst von Schafshirten im Orient hergestellt und konsumiert wurde. Im Laufe der folgenden Jahrzehnte wurde Kefir zu einem festen Bestandteil der Stammeskultur dieser muslimischen Wanderstämme, weshalb es im Laufe des 18. Jahrhunderts auch zu ersten Aufzeichnungen kam. Es sollte allerdings bis zum Jahre 1908 dauern, bis der Kefir von der Stammeslandschaft aus die Weltbühne betreten konnte. Verantwortlich war hierfür die Russin Irina Sakharova, die nach einer Orientreise den Kefir mit nach Moskau brachte und dessen heilende Wirkung pries. Der Kefir erlangte daraufhin die Aufmerksamkeit der russischen Bevölkerung, wonach dieser zunächst nach Russland, später auch in weite Teile Europas exportiert wurde. Heute ist Kefir immer noch ein typisch orientalisches Produkt, welches nichtsdestotrotz auch in der westlichen Welt erworben werden kann und relativ häufig konsumiert wird.
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