12. Oktober 2010
Kaffee genießt einen zweifelhaften Ruf. So gilt dieser einerseits als Muntermacher, andererseits aber auch als ein Auslöser zahlreicher Krankheiten. Doch was ist überhaupt dran an diesen Volksglauben, welchem in der Vergangenheit zahlreiche Studien gewidmet wurden?
Zunächst einmal konnte die belebende Wirkung von Kaffee tatsächlich nachgewiesen werden. Dies betrifft vor allem die mentale Konzentrations- und Arbeitsfähigkeit. So schnitten Probanden nach einer halben Stunde des Kaffeekonsums besser in Denkaufgaben ab. Dies ist vor allem auf das Adrenalin und Dopamin zurückzuführen, da das im Kaffee enthaltene Koffein eine solche Hormonausschüttung begünstigt. Größere Kaffeemengen bewirken allerdings das Gegenteil, weshalb die Konzentrationsleistung in solchen Fällen wieder abnimmt.
Daneben konzentrierten sich auch zahlreiche Studien auf die Negativauswirkungen des Kaffees. Dabei fand man heraus, dass selbst ein moderater täglicher Konsum kein Risiko für die eigene Gesundheit darstellt. Sollte es allerdings zu Aufnahmemengen von über 2 Tassen täglich kommen, so kann sich dies psychisch wie physisch negativ auswirken. Dies betrifft beispielsweise Schlafstörungen, eine allgemeine Unruhe und ein erhöhtes Risiko, eine Herz- Kreislauferkrankung zu erleiden.
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