12. Oktober 2010
Der Kaffee ist ein Getränk, welchem eine besonders belebende Wirkung zugeschrieben wird. Doch wie kam es überhaupt zur Entdeckung dieses Muntermachers und wie konnte es sein, dass der Kaffee weltweite Verbreitung fand?
Die genaue Entdeckung des Kaffees kann heute nur noch schemenhaft rekonstruiert werden. Eine Legende besagt, dass ein äthiopischer Maronitenmönch beim Schafe Hüten eines Tages feststellte, dass Ziegen, welche eine bestimmte Pflanze fraßen, die ganze Nacht wach und unruhig waren. Daraufhin versuchte er selbst diese Pflanze und konnte deren belebende Wirkung selbst spüren. Im Folgeprozess wurde diese in ein Kloster gebracht und dort mit dieser experimentiert, bis es schließlich zur Produktion des ersten Kaffees kam. Dieser Vorgang soll sich bereits im 9. Jahrhundert abgespielt haben. Ab dem 14. Jahrhundert liegen erste Dokumente vor, welche auf den Kaffeekonsum in Arabien hindeuten. Es kann deshalb davon ausgegangen werden, dass Kaffee zu diesem Zeitpunkt von Afrika in den Orient exportiert wurde.
Die europäische Kaffeekultur hat hingegen erst im 17. Jahrhundert ihren Anfang. So kam es hier zu den ersten Importen und einer Etablierung des Kaffeegenusses in den oberen Bürger- und Adelsschichten. Während Kaffeebohnen zu dieser Zeit noch ein rares Gut waren, wandelte sich dieser Status im Laufe der Neuzeit zusehends. Heutzutage werden Kaffeebohnen weltweit exportiert und stellen ein Konsumgut aller Bevölkerungsschichten in Deutschland dar.
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