4. März 2009
Das Zähneknirschen wird meist durch Anpassung einer Schiene behandelt. Dem Zähneknirschen kann man bedingt vorbeugen.
Der Zahnarzt fertigt einen Abdruck des Gebisses und formt auf dieser Grundlage eine individuelle Schiene. Die Schiene ist aus durchsichtigem Kunststoff und wird im Labor der Zahnarztpraxis gefertigt. Durch die Schiene wird zwar das Zähneknirschen nicht verhindert, jedoch können die Zähne nicht mehr abgerieben werden. Die Schiene sollte so oft wie möglich, auf jeden Fall jedoch in der Nacht, getragen werden.
Ist die Muskulatur des Ober- und Unterkiefers sehr verspannt, helfen auch krankengymnastische Übungen und Wärme gegen die Verspannungen.
Patienten müssen sich auch tagsüber bewusst machen, Ober- und Unterkiefer nicht aufeinander zu pressen. Erinnerungshilfen wie Klebezettelchen oder ein Punkt auf dem Handrücken können den Betroffenen tagsüber daran erinnern.
Ziel der Behandlung ist es, dem Patienten klar zu machen, dass sich Ober- und Unterkiefer bzw. deren Zähne normalerweise nur während des Kauvorgangs berühren. Im Normalzustand haben die Zähne des Ober- und Unterkiefers einen Abstand von mehren Millimetern.
Psychische Probleme und Stress sollten behoben werden, soweit dies möglich ist. Entspannungsübungen können hier sehr viel bewirken, so dass der Betroffene zu Ruhe finden kann. In Ausnahmefällen kann auch psychologische Hilfe notwendig werden.
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