4. März 2009
Zähneknirschen verursacht viele unterschiedliche Symptome. Der Partner bemerkt das Zähneknirschen meist als erstes. Die Diagnose stellt der Zahnarzt.
Das Zähneknirschen tritt in der Nacht während des Schlafens auf. Die Betroffenen reiben dabei den Ober- und Unterkiefer aufeinander. Oft werden beide Kieferhälften auch fest aufeinander gepresst.
Nach einiger Zeit des Zähneknirschens bemerkt der Betroffene auch tagsüber im Bereich des Gesichtes Verhärtungen und Verspannungen der Muskeln. Durch das Zähneknirschen in der Nacht schmerzen tagsüber die Zähne sowie die Gelenke des Ober- und Unterkiefers. Die Schmerzen strahlen bis zu den Ohren aus und betreffen teilweise den ganzen Kopf. Auch die Nackenmuskeln können verspannt sein.
Durch längeres Zähneknirschen zeigen sich Abriebspuren an den Zähnen. In schlimmen Fällen können sich die Zähne im Kiefer sogar lockern. Oft verspüren die Betroffenen auch Schmerzen, wenn sie den Mund öffnen. In manchen Fällen kann der Mund kaum mehr geöffnet werden.
Durch lang andauerndes Zähneknirschen können sich die Kiefergelenke entzünden.
Die meisten Betroffenen wissen gar nicht, dass sie nachts Zähneknirschen. Erst die Partner machen sie darauf aufmerksam, da diese durch das laute Knirschen wach werden. Der Zahnarzt nennt das Zähneknirschen Bruxismus.
Der Zahnarzt diagnostiziert das Knirschen aufgrund der abgeschliffenen Zahnoberfläche und den abgewetzten Kronen. Auch die Kaumuskeln sind vergrößert.
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