Zähneknirschen

Der Bruxismus oder das Knirschen der Zähne entsteht durch psychische Überbelastung

Das Zähneknirschen ist eine Überaktivität der Kaumuskeln, bei der in der Regel unbewusst und in der Nacht die Zähne aufeinander gepresst werden. Dabei kommt es zu Kiefergelenkbeschwerden, Verspannungen der Muskulatur und starkem Zahnverschleiß.

Frauenmund mit geschminkten Lippen, zeigt Zähne, Zähnekirschen
Zähneknirschen © Martin Allinger - www.fotolia.de

Das Zähneknirschen ist ein unbewusstes, meist im Schlaf auftretendes Stresssymptom.

In Anspannungssituationen werden die Zähne aufeinander gepresst und manchmal auch in einer Malmbewegung hin und her bewegt. Dieses auch Bruxismus genannte Knirschen der Zähne führt langfristig zu dauerhaften Schäden an Gebiss und Kiefer.

Symptome und Folgen

Schon geringste Abweichungen in der Zahnstellung können zu

führen, die das Lebensalter des Gebisses deutlich verringern, werden sie nicht behandelt. Der Verschleiß der Zähne durch das Zähneknirschen ist größer, Kiefer und Kaumuskulatur erfahren eine ständige Überlastung.

Durch die starke Anspannung können auch

auftreten. In der Folge treten zudem

auf, die häufig mit Genussgiften wie starkem Kaffeekonsum, Alkohol oder Zigaretten bekämpft werden.

Diagnose und Behandlung

Der Zahnarzt überprüft, ob der Biss der einzelnen Zähne passgenau ist oder ob durch Abweichungen eine erhöhte Muskelanspannung im Kiefer besteht. Es ist unklar, ob es sich beim Zähneknirschen um eine psychosomatische Erkrankung handelt oder ob ein genetischer Defekt die Ursache ist.

Beiß-Schienen werden heute dazu eingesetzt, die Kräfte, die beim Aufeinanderpressen der Zähne auftreten, abzumildern. Da der Mensch die Kaumuskeln im Schlaf nicht bewusst steuern kann, sind Berichte der Patienten darüber, wann und in welcher Heftigkeit das Zähneknirschen auftritt, oft lückenhaft.

Massage und Entspannungsübungen können beim Lockern der angespannten Kiefer- und Nackenmuskulatur helfen, sind aber nicht dazu geeignet, die Ursachen des Zähneknirschens zu beseitigen. Psychotherapien und Hypnose werden daher als erfolgversprechende Therapien häufig eingesetzt.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zum Zähneknirschen

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