HPV-Infektion - Ansteckung, Symptome und Therapie

Bei einer HPV-Infektion kommt es zur Ansteckung mit Humanen Papillomviren. Diese DNA-Viren bleiben oft unbemerkt und beschwerdefrei, können aber auch Warzen an Schleimhäuten und vor allem im Genitalbereich (Feigwarzen) verursachen. Eine besonders schwere Komplikation einer HPV-Infektion ist das Auftreten von Gebärmutterhalskrebs bei der Frau und Peniskrebs beim Mann. Lesen Sie hier, wie HP-Viren übertragen werden, welche Risikofaktoren bestehen, wie sich eine Infektion äußert und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.

Infektion der Haut und Schleimhaut mit dem humanen Papillomvirus

Definition HPV

HPV ist die Abkürzung für Humane Papillomviren. Bei den humanen Papillomviren handelt es sich um eine Gruppe von DNA-Viren, deren Unterteilung in zahlreiche verschiedene Typen erfolgt. Die unbehüllten, doppelsträngigen DNA-Viren zählen zur Familie der Papillomaviridae und gehören verschiedenen Gattungen an. Dies sind die Alphapapillomviren, die Betapapillomviren sowie die Gammapapillomviren.

Von den Viren werden die Epithelzellen der Haut und mehrerer Schleimhäute infiziert. Dabei droht das Risiko eines tumorartigen, unkontrollierten Wachstums. In den meisten Fällen handelt es sich um gutartige Tumore, die an Haut oder Schleimhaut die Bildung von Warzen hervorrufen. Zeigt sich eine HPV-Infektion an den Genitalien oder an der Analregion, liegt oft eine Bildung von Genitalwarzen wie Feigwarzen vor. Manche HPV-Typen sind jedoch für bösartige Veränderungen wie Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) verantwortlich.

Die Ansteckung mit humanen Papillomaviren erfolgt sowohl bei Männern als auch bei Frauen.

Häufigkeit einer HPV-Infektion

Die HPV-Infektion zählt zu den häufigeren Infektionen, die durch Geschlechtsverkehr übertragen werden. Bei etwa einem Prozent aller Frauen liegt eine HPV-Infektion vor, bei sexuell aktiven Frauen sind es sogar 20 Prozent.

Arten einer HPV-Infektion

Es gibt verschiedene Arten von HPV-Infektionen, die unterschiedliche Folgen nach sich ziehen:

  • Feigwarzen (Condolymata acuminata)
  • Condolymata plana
  • Hautwarzen
  • Warzen im Mund
  • Epidermodysplasia verruciformis
  • Gebärmutterhalskrebs
  • Weitere Krebserkrankungen wie Peniskrebs

Ursachen einer HPV-Infektion

Ursächlich für eine HPV-Infektion sind die humanen Papillomviren oder auch Papillomaviren. Sie zählen zu den DNA-Viren, deren Erbgut, genau wie das der Menschen, auf einem DNA-Strang gespeichert wird. Um sich vermehren zu können, brauchen die HP-Viren Zellen des Menschen. Zu diesem Zweck wird von ihnen ihr Erbgut in eine menschliche Wirtszelle, meist eine Zelle der Haut oder Schleimhaut, eingeschleust. Anschließend bringen die Viren die Wirtszelle dazu, ständig neue Viren herzustellen, bis sie schließlich aufplatzt und abstirbt, sodass die neuen Viren freigesetzt werden und weitere menschliche Zellen befallen können.

Bei dieser Infektion besteht die Gefahr, dass eine Veränderung des menschlichen Erbguts stattfindet, die zu unkontrollierten Wucherungen an Haut oder Schleimhaut führt. Dadurch ist sogar die Entstehung eines bösartigen Krebstumors möglich. Der Umfang des Krebsrisikos richtet sich nach dem jeweiligen HPV-Typ.

Übertragung der humanen Papillomviren

Zu einer HPV-Infektion kommt es durch den bloßen Kontakt mit der Haut, was vor allem auf die Urheber zutrifft, die harmlose Hautwarzen hervorrufen.

Paar beim Geschlechtsverkehr
Ungeschützter Geschlechtsverkehr ist einer der häufigsten Gründe für eine Infektion mit dem humanen Papillomvirus

Die Übertragung von HPV-Typen, die für das Entstehen von Feigwarzen oder Gebärmutterhalskrebs verantwortlich sind, erfolgt in erster Linie durch Geschlechtsverkehr. Die genitalen HPV-Infektionen werden zu den Geschlechtskrankheiten gerechnet. Eine Übertragung der Keime ist auch durch Oralverkehr möglich. Dabei gerät die Mundschleimhaut mit HPV-infizierten Intimbereichen wie Penis oder Schamlippen in Kontakt.

In der Theorie kann eine Infektion mit den Erreger auch durch den Gebrauch von infizierten Gegenständen wie die Toilette, Handtücher oder Sexspielzeug erfolgen. Sogar eine Übertragung der Viren von einer Mutter auf ihr Kind während der Geburt ist denkbar. Eher selten findet eine Übertragung durch Hautkontakte beim gemeinsamen Baden statt.

Nach heutigem Wissensstand besteht allerdings keine Übertragungsgefahr durch gewöhnliches Küssen, Blutspenden oder Stillen.

Risikofaktoren

Es gibt mehrere Risikofaktoren, die das Entstehen einer genitalen HPV-Infektion begünstigen. Dazu zählt vor allem ungeschützter Geschlechtsverkehr. Auch erste Sexualkontakte vor dem 16. Lebensjahr werden als Gefahrenquelle eingestuft, was insbesondere für Mädchen gilt.

Folgende Risikofaktoren begünstigen eine HPV-Infektion:

  • Ungeschützter Geschlechtsverkehr
  • Inkonsequentes Verwenden von Kondomen
  • Konsum von Zigaretten oder anderen Tabakwaren
  • Unterdrückung des Immunsystems durch Erkrankungen wie AIDS oder die Einnahme von Immunsuppressiva
  • Geburten in jungen Jahren sowie die Geburt mehrerer Kinder
  • Genitale Infektionen wie Genitalherpes oder Chlamydien-Infektionen

HPV-Typen

Die Medizin unterscheidet zwischen mehr als 200 verschiedenen HPV-Typen, von denen die meisten lediglich harmlose Hautwarzen verursachen oder überhaupt keine Beschwerden auslösen.

Von 40 HPV-Typen wird vor allem die Genitalschleimhaut infiziert. Je nachdem, wie hoch ihr Krebsrisiko ausfällt, erfolgt ihre Einteilung in folgende Typen:

Low-risk-HPV (Niedrigrisiko-Typen)

Von Niedrigrisiko-HPV-Typen werden ausschließlich Infektionen verursacht, die nur wenig gefährlich sind, zum Beispiel Feigwarzen. Ein gewisses Krebsrisiko besteht aber auch bei ihnen. Allerdings fällt dieses Krebsrisiko sehr gering aus.

Zu den am häufigsten vorkommenden Low-risk-HPV-Typen gehören HPV 6 und HPV 11.

High-risk-HPV (Hochrisiko-Typen)

Als Hochrisiko-Typen werden HPV-Formen eingestuft, die Gewebeveränderungen wie Neoplasien oder Dysplasien hervorrufen, aus denen nach einigen Jahren ein bösartiger Tumor entstehen kann, zum Beispiel das Zervixkarzinom (Gebärmutterhalskrebs). Durch die HPV-Infektion besteht außerdem die Gefahr von Krebserkrankungen wie Kehlkopfkrebs oder Peniskrebs.

Zu den wichtigsten Hochrisikotypen zählen HPV 16 und HPV 18.

Symptome einer HPV-Infektion

Nicht immer macht sich eine HPV-Infektion durch Beschwerden bemerkbar. Weil das menschliche Immunsystem oft in der Lage ist, die auslösenden Erreger wirksam zu bekämpfen, zeigen sich nicht selten nur geringe oder auch überhaupt keine Krankheitssymptome. Im Falle einer latenten, also unbemerkten HPV-Infektion ist der Nachweis der Papillomviren nur durch eine Laboruntersuchung durchführbar. Liegt eine subklinische (leicht verlaufende) HPV-Infektion vor, lassen sich die virusbedingten Veränderungen an Haut und Schleimhaut nur durch den Einsatz von Spezialtechniken entdecken.

Welche Symptome sich im Falle einer HPV-Infektion zeigen, richtet sich nach der jeweiligen Erkrankung sowie dem verantwortlichen Virustyp.

Symptome bei Feigwarzen

Feigwarzen sind gutartige Gewebswucherungen, die am After sowie in der Genitalregion vorkommen. Sie entstehen etwa drei bis acht Wochen nach der Infektion mit den HP-Viren.

Bemerkbar machen sich die Feigwarzen durch rötliche, weißliche bzw. grau-bräunliche Haut- oder Schleimhautpapeln, deren Größe variiert. Da diese Kondylome eng beieinander stehen, werden sie auch Papillombeete genannt.

Bei Frauen zeigen sich die Feigwarzen besonders an der Schamlippenregion zwischen großer Schamlippe und After. Ebenso ist ihr Auftreten an Scheide und Gebärmutterhals möglich. Männer sind von einem Feigwarzenbefall an Penis und After betroffen.

Beschwerden durch Feigwarzen entstehen nur selten. Dabei leiden die betroffenen Personen unter Juckreiz, einem Gefühl der Nässe, Brennen sowie Blutungen nach dem Geschlechtsverkehr. Zu Schmerzen kommt es in der Regel nicht.

Mehr Informationen zu Feigwarzen finden Sie in unserem Artikel Feigwarzen.

Symptome bei Condylomata plana

Als Condylomata plana werden flache Varianten der Feigwarzen bezeichnet, die sich am inneren und äußeren Genital sowie am Analkanal zeigen. Beim weiblichen Geschlecht bilden sie sich an Scheide und Gebärmutterhals. Sie befallen die Betroffenen in größerer Anzahl und weisen eine rötliche bis grauweiße Färbung auf.

Symptome bei Hautwarzen

Hautwarzen entstehen an den Füßen, den Nagelrändern, den Fingern oder auf dem Handrücken. Die Größe von Hautwarzen reicht von einem Stecknadelkopf bis hin zur Erbsengröße. Ihre Oberfläche fällt schuppig und rau aus.

Durch Hautwarzen kommt es nur selten zu Beschwerden. Mitunter leiden die Patienten unter Druckgefühlen oder Juckreiz. Besonders unangenehm sind jedoch Warzen an den Fußsohlen, weil es durch sie beim Auftreten mit dem Fuß zu Schmerzen kommt.

Große Warze am Fuß
Dornwarze an der Fußsohle

Mehr Informationen zu den verschiedenen Hautwarzen finden Sie in unserem Artikel Warzen.

Symptome bei Warzen im Mund

Warzen aufgrund einer HPV-Infektion können auch im Mund entstehen, wobei sie optisch einem Blumenkohl ähneln. Meist treten sie am Gaumenzäpfchen sowie am harten oder weichen Gaumen auf.

Symptome bei Epidermodysplasia verruciformis

Eine seltene Form der HPV-Infektion stellt die Epidermodysplasia verruciformis dar. Sie zeigt sich familiär gehäuft und wird vererbt. Beim Ausbruch der Erkrankung kommt es am gesamten Körper zu zahlreichen Hautläsionen, die Ähnlichkeit mit unregelmäßigen Warzen aufweisen. Die Papeln haben eine rötliche bis bräunliche Färbung und schuppen leicht.

Besonders häufig treten sie bei Jugendlichen auf, während ältere Erwachsene nur selten unter ihnen leiden. An Hautregionen, die häufig der Sonne ausgesetzt sind, besteht ein erhöhtes Hautkrebsrisiko.

Symptome bei Gebärmutterhalskrebs

Zu den schlimmsten Auswirkungen einer HPV-Infektion gehört ein HPV-assoziierter Krebs, der sich erst viele Jahre später zeigt, wie der Gebärmutterhalskrebs. In frühen Stadien treten bei den meisten erkrankten Frauen noch keine Beschwerden auf. Manche leiden allerdings unter Blutungen nach dem Geschlechtsverkehr oder vaginalem Ausfluss. Allerdings kommen für diese Anzeichen auch andere Ursachen und Erkrankungen infrage.

Schreitet der Gebärmutterhalskrebs weiter voran, macht sich dies durch schmerzhafte Beschwerden in der Kreuzregion oder am Becken bemerkbar. Außerdem treten Schwierigkeiten beim Wasserlassen oder Stuhlgang auf. Ebenso ist ein Lymphstau in den Beinen möglich.

Grafische Darstellung eines Zervixkarzinoms
Gebärmutterhalskrebs als Folge einer HPV-Infektion

Mehr Informationen zum Gebärmutterhalskrebs finden Sie in unserem Artikel Gebärmutterhalskrebs.

Symptome bei Peniskrebs

Eine HPV-Infektion kann zudem andere Krebserkrankungen wie Peniskrebs auslösen. Dabei leiden die betroffenen Männer an Verhärtungen oder Schwellungen an der Eichel bzw. Vorhaut. Des Weiteren kann der Penis leicht bluten oder Ausfluss abgeben, der übel riecht.

Mehr zu dieser Krebsform finden Sie in unserem Artikel Peniskrebs.

Diagnose einer HPV-Infektion

Zu Beginn der Untersuchung befasst sich der Arzt mit der Krankengeschichte (Anamnese) des Patienten und befragt ihn dabei auch nach dessen Sexualleben. Dabei ist für ihn von Interesse, wie oft der Sexualpartner gewechselt wurde. Ebenfalls von Bedeutung sind das Bestehen von allgemeinen Risikofaktoren wie die Einnahme von bestimmten Medikamenten oder der Konsum von Nikotin, da diese das Auftreten einer HPV-Infektion begünstigen können.

HPV-Test

Zum Nachweis von bereits bestehenden Zellveränderungen kann der Arzt einen PAP-Test oder einen HPV-Test durchführen. Mit dem HPV-Test lässt sich nicht nur die HPV-Infektion nachweisen, sondern auch der verantwortliche Virustyp bestimmen. Dabei eignet sich der Test am besten bei Verdacht auf Gebärmutterhalskrebs, da er den bösartigen Tumor sowie dessen Vorstufen diagnostizieren kann. Für andere Körperstellen gilt der HPV-Test hingegen als weniger sinnvoll.

Gewebeprobe

Eine weitere Diagnosemethode stellt die Biopsie (Gewebeentnahme) dar. Dabei wird die Gewebeprobe aus dem betroffenen Bereich mit einem speziellen Löffel ausgeschabt oder aus dem Gewebe der Scheide geschnitten. Im Labor erfolgt anschließend eine Untersuchung auf HPV-Hochrisikotypen.

Therapie einer HPV-Infektion

Eine spezielle Behandlung gegen eine HPV-Infektion gibt es bislang nicht. Durch das Abtöten der HP-Viren durch die Immunzellen des Körpers kann die Infektion mitunter auch von selbst abheilen. Wird das Abwehrsystem von bereits vorkommenden Erkrankungen in Mitleidenschaft gezogen, ist eine Therapie erforderlich, die sich nach dem Umfang und der Art der Symptome richtet. Eine vollständige Beseitigung der HP-Viren ist jedoch nur selten möglich, sodass oft die Gefahr von Rückfällen besteht.

Kyrotherapie (Vereisung)

Liegen oberflächliche Hautwarzen oder Kondylome vor, besteht die Option einer Vereisung. Bei diesem Verfahren wird flüssiger Stickstoff durch ein Stäbchen oder Spray auf die zu behandelnde Hautregion aufgebracht. Dadurch kommt es zum Absterben des Gewebes. Im Abstand von ein bis zwei Wochen findet die Wiederholung dieser Prozedur statt.

Elektrokauterisation

Ein ähnliches Verfahren wie die Kyrotherapie stellt die Elektrokauterisation dar, in deren Rahmen der Arzt das HPV-Gewebe durch elektrischen Strom zerstört.

Operation

Bei sämtlichen HPV-Infektionen können auch chirurgische Maßnahmen zur Anwendung gelangen. Bei den unterschiedlichen Verfahren entfernt der Operateur das Gewebe durch eine Kürettage, eine chirurgische Schere oder eine Elektroschlinge aus dem Körper. Liegt Krebs vor, muss in manchen Fällen anschließend eine Chemotherapie oder Strahlentherapie erfolgen.

Eine andere operative Behandlungsmöglichkeit ist der Einsatz eines Lasers wie ein ND:YAG-Laser oder ein CO2-Laser. Bei diesem Verfahren wird die Wucherung unter lokaler Betäubung herausoperiert und verdampft.

Arzneimittel

Gegen HPV-Warzen in der Anal- und Genitalregion lassen sich auch verschiedene Arzneimittel verabreichen. Während bei einigen eine ärztliche Verordnung erfolgen muss, können andere vom Patienten zur Selbsttherapie verwendet werden.

Zu den Mitteln gegen HPV-Warzen zählen unter anderem:

  • Podophyllotoxin 0,15% Creme
  • Imiquimod-5-Creme
  • Trichloressigsäure

Prognose bei einer HPV-Infektion

Eine Prognose bei der HPV-Infektion zu stellen, ist nicht möglich, da es keinen typischen Verlauf der Erkrankung gibt. In vielen Fällen wird die Infektion von den Betroffenen gar nicht bemerkt und heilt ohne Komplikationen wieder ab. Selbst beim Auftreten von Krankheitssymptomen kann ein spontanes Abheilen stattfinden. In der Regel sind die HPV-Infektionen nach einigen Monaten wieder abgeklungen. Nach einem Zeitraum von zwei Jahren besteht eine Heilungsrate von ca. 90 Prozent.

Nach dem Abheilen einer Erkrankung durch HP-Viren besteht immer ein Risiko für das erneute Auftreten einer HPV-Infektion. Bei wenigen Patienten erweisen sich die Viren zudem als hartnäckig und können im Laufe der Jahre oder Jahrzehnte auch Krebs auslösen.

Prävention einer HPV-Infektion

Aufgrund der großen Verbreitung der HP-Viren und der hohen Ansteckungsgefahr ist eine umfassende Vorbeugung von HPV-Infektionen nur schwer möglich. Als sinnvolle vorbeugende Maßnahmen gelten grundsätzlich die Stärkung des Immunsystems sowie eine sorgfältige Hygiene.

Vorbeugung von Hautwarzen

Zur Vorbeugung von gewöhnlichen Hautwarzen empfiehlt es sich, in öffentlichen Schwimmbädern, Hotelzimmern oder Sauna-Anlagen auf das Barfußgehen zu verzichten. Leidet jemand in unmittelbarer Umgebung unter Warzen, sollten mit ihm nicht die gleichen Handtücher oder Textilien geteilt werden.

Vorbeugung einer HPV-Infektion im Intimbereich

Als vorbeugende Maßnahme gegen HPV-Infektionen im Intimbereich gilt die Verwendung eines Kondoms. Dieses sollte vor allem bei wechselnden Geschlechtspartnern Verwendung finden. Zwar bietet das Kondom keine einhundertprozentige Sicherheit vor einer HPV-Infektion, doch verringert es die Ansteckungsgefahr deutlich.

Impfungen gegen humane Papillomviren

Bei Frauen und Mädchen, die bislang noch keinen Geschlechtsverkehr hatten, ist eine Impfung gegen humane Papillomviren möglich. Durch eine Impfung werden sie gegen HPV-Typen geschützt, die für das Auftreten von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich sind. Gleichzeitig dient der Impfschutz der Prävention von unangenehmen Feigwarzen.

Es ist allerdings nicht bekannt, wie lang der Schutz durch die Impfung anhält und ob nach einem bestimmten Zeitraum eine Auffrischung notwendig ist.

Quellen:

  • Reinhard Strametz: Grundwissen Medizin: für Nichtmediziner in Studium und Praxis, UTB GmbH, 2017, ISBN 3825248860
  • Stefan Gesenhues, Anne Gesenhues, Birgitta Weltermann: Praxisleitfaden Allgemeinmedizin: Mit Zugang zur Medizinwelt (Klinikleitfaden), Urban & Fischer Verlag/Elsevier GmbH, 2017, ISBN 3437224476
  • Uwe Beise, Uwe Beise, Werner Schwarz: Gesundheits- und Krankheitslehre: Lehrbuch für die Gesundheits-, Kranken- und Altenpflege, Springer Medizin Verlag, 2013, ISBN 9783642369834
  • Susanne Andreae, Peter Avelini, Peter Avelini, Martin Hoffmann, Christine Grützner: Medizinwissen von A-Z: Das Lexikon der 1000 wichtigsten Krankheiten und Untersuchungen, MVS Medizinverlage Stuttgart, 2008, ISBN 3830434545
  • Susanne Andreae, Peter Avelini, Melanie Berg, Ingo Blank, Annelie Burk: Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, Thieme Verlagsgruppe, 2008, ISBN 9783131429629
  • Frank H. Netter: Netter's Innere Medizin, Thieme Verlagsgruppe, 2000, ISBN 3131239611
  • Gerd Herold: Innere Medizin 2019, Herold, 2018, ISBN 398146608X
  • Gerd Herold: Innere Medizin 2020, Herold, 2019, ISBN 3981466098
  • Malte Ludwig: Repetitorium für die Facharztprüfung Innere Medizin: Mit Zugang zur Medizinwelt, Urban & Fischer Verlag/Elsevier GmbH, 2017, ISBN 3437233165

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