20. Januar 2005
Männer können ihr Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, durch eine klügere Ernährung vermindern. Das sagt Prof. Dr. Jens Altwein, Chefarzt der Urologischen Abteilung am Münchner Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in der Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau.
Essen wie die Asiaten, ist einer seiner Tipps. In China erkranken nicht einmal zwei von 100.000 Männern an Prostatakrebs. Hierzulande sind es etwa 25 mal so viele. Prof. Altwein rät deshalb, zu essen wie die Asiaten. Das heißt etwa beim Fleischkonsum, helle Sorten zu bevorzugen: Mehr Huhn, weniger Rind und Schwein. Auch in den Produkten aus der Sojabohne, die in asiatischen Länder sehr beliebt sind, sieht er Schutzstoffe gegen den Prostatakrebs. Blumen- und Rosenkohl, Brokkoli und andere Kohlsorten enthalten Glokosinolate, die auch eine schützende Wirkung haben sollen. Drei Esslöffel Leinsamen am Tag, viele Tomaten und kaltgepresstes Öl, wie zum Beispiel Olivenöl, sind weitere Tipps aus der Apotheke der Natur. Nicht aus China, aber trotzdem gut: "Ein Glas Rotwein pro Tag ist sinnvoll", sagt Prof. Altwein.
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