12. März 2009
Keuchhusten wird medikamentös behandelt. Dem Keuchhusten kann man heutzutage recht gut vorbeugen.
Das Bakterium, das den Menschen mit Keuchhusten infiziert, kann mit Antibiotika behandelt werden. Die Erkrankung wird dadurch zwar nicht aufgehalten, jedoch kann der Verlauf gemildert werden. Je früher die Symptome erkannt und die Therapie begonnen wird, desto leichter verläuft die Erkrankung. Etwa zwei Wochen nach Beginn der Antibiotikatherapie ist der Patient nicht mehr ansteckend.
Sehr kleine Kinder und Babys müssen zu einer Keuchhustenbehandlung stationär im Krankenhaus aufgenommen werden, da ihnen oft noch die Kraft zum Abhusten fehlt. Im Krankenhaus kann der Schleim regelmäßig abgesaugt und das Kind rund um die Uhr ärztlich überwacht werden. Teilweise ist hier auch eine Beatmung notwendig.
Bei größeren Kindern und Erwachsenen erfolgt die Behandlung zu Hause. Neben der medikamentösen Therapie müssen die Betroffenen sehr viel trinken, da sich so der Schleim am besten lösen kann und somit leichter abgehustet werden kann. Nachts kann man die Hustenanfälle abschwächen, wenn man feuchte Tücher im Zimmer aufhängt und Schüsseln mit Wasser aufstellt. Die Raumluft wird auf diese Weise feucht gehalten.
Man sollte mit Kindern auch viel an die frische Luft gehen, da die Hustenanfälle dann weniger stark ausfallen. Keinesfalls sollte man Kontakt zu anderen Kindern suchen, um diese nicht anzustecken.
Die einzige wirksame Maßnahme, dem Keuchhusten vorzubeugen, ist die Schutzimpfung. Säuglinge werden meist routinemäßig gegen Keuchhusten geimpft. Bis ein voller Impfschutz erreicht ist, werden insgesamt vier Impfungen benötigt. Bei fünfjährigen Kindern sowie bei Neun bis Siebzehnjährigen wird jeweils eine Auffrischung empfohlen.
Die Impfung hält etwa zwölf Jahre lang an. Dann sollte sie wieder aufgefrischt werden, wenn man als Erwachsener viel mit kleinen Kindern zu tun hat (zum Beispiel als Kindergärtnerin oder medizinische Fachangestellte in einer Kinderarztpraxis).
Auch wenn man bereits eine Keuchhustenerkrankung durchgemacht hat, bedeutet dies keinen lebenslangen Schutz vor der Erkrankung. Man sollte daher auch dann den Kontakt zu infizierten Personen meiden, um sich nicht erneut anzustecken.
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