Kehlkopfkrebs

Tumor der Gruppe Kopf-Hals-Tumore

Kehlkopfkrebs ist ein bösartiger Tumor, der zur Gruppe der Kopf-Hals-Tumore gehört. Er kann sich durch eine anhaltende Heiserkeit bemerkbar machen. In diesem Fall sollte nach 2 bis 3 Wochen ein Hals-Nasen-Ohren-Arzt aufgesucht werden.

Roter Kehlkopf, 3D Grafik Hals und Kopf
Röntgenaufnahme - menschliche Kopf mit markiertem Kehlkopf © Sebastian Kaulitzki - www.fotolia.de

Als Kehlkopfkrebs werden bösartige Tumore im Bereich des Kehlkopfes bezeichnet. Je nachdem, wo der Tumor sich befindet, spricht man von unterschiedlichen Formen:

  • Glottiskarzinom (im Bereich der Kehlkopfhinterwand und der Stimmlippen)
  • Supraglottisches Larynxkarzinom (in der Nähe der Stimmbänder und im Bereich des Kehldeckels)
  • Subglottisches Larynxkarzinom (unterhalb der Stimmlippen) und
  • transglottisches Larynxkarzinom (im gesamten Bereich des Kehlkopfs)

Ursachen und Risikofaktoren

Von Kehlkopfkrebs betroffen sind vor allem

Je nach Stadium und Ort des Tumors liegt die Überlebensrate bei ca. 60 Prozent. Neben Rauchen und Alkoholkonsum können

  • Vorschädigungen des Kehlkopfes
  • Viren
  • Umweltgifte und
  • eine Überbeanspruchung der Stimmbänder

einige Ursachen für Kehlkopfkrebs sein.

Symptome und Diagnose

Als erste Krankheitsanzeichen können

in Frage kommen.

Da diese Symptome aber auch mit anderen Erkrankungen des Kehlkopfes einhergehen und vom Laien nicht klar einer Krankheit zugeordnet werden können, sollte bei diesen Anzeichen immer ein Arzt aufgesucht werden. Dieser kann mit einer

  • Kehlkopfspiegelung
  • einer Gewebeuntersuchung oder durch

Röntgen feststellen, ob es sich nur um eine Entzündung oder um einen gut- oder bösartigen Tumor handelt.

Behandlung

Ist ein Kehlkopfkrebs diagnostiziert worden, muss der Patient je nach Lage des Tumors entweder mit

behandelt werden oder eine

über sich ergehen lassen. In den meisten Fällen muss allerdings operiert werden, wobei der Kehlkopf teilweise oder ganz entfernt wird. Dabei geht die normale Stimme oft verloren.

Ist der Kehlkopfkrebs schon ausgebreitet und treten Atemstörungen auf, muss bei einer Operation eine künstliche Atemöffnung unterhalb des Kehlkopfes geschaffen werden. In diesen Fällen muss der Patient verschiedene Techniken erlernen, um wieder sprechen zu können.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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