Hodenkrebs

Tumor aus den Keimzellen des Hodens

Der Hodenkrebs ist ein bösartiger Tumor beim Mann, der sich aus den Keimzellen des Hodens entwickelt. Die Chancen auf Heilung der bei Männern im mittleren Alter häufigsten Tumorerkrankung sind bei rechtzeitiger Erkennung überdurchschnittlich hoch.

Grafik männliches Geschlechtsorgan, Hoden
Testikel - Querschnitt © marc osborne - www.fotolia.de

Als Hodenkrebs werden bösartige Tumore in den Hoden des Mannes bezeichnet. Da die Entwicklung eines Tumors im Regelfall schmerzlos verläuft, ist die einzige Möglichkeit das Ertasten.

Die meisten Betroffenen bemerken die Erkrankung auf diese Weise auch recht früh. Jede Form von ertasteter Hodenvergrößerung deutet auf einen Tumor hin und muss sofort ärztlich untersucht werden.

Behandlungsmöglichkeiten

Hodenkrebs kann im Extremfall tödlich sein; wird er frühzeitig erkannt, sind die Chancen auf Heilung jedoch relativ hoch. Zur Behandlung kann der betroffene Hoden

Die Zeugungsfähigkeit des Mannes ist dabei im Normalfall nicht betroffen und es kommt zu keinen ernsthaften Schwierigkeiten.

Ist der Tumor noch nicht zu groß, bietet eine

gute Aussichten auf Erfolg. Die Wahl der richtigen Therapie hängt vom Entwicklungsstadium des Tumors ab und davon, wie der Tumor entstanden ist, ob aus entarteten Keimzellen, Binde- oder Stützgewebe.

Eine alternative Therapie kann auch

  • schlichtes Warten und Beobachten des Tumors unter ärztlicher Beobachtung

sein. Wenn sich hierbei rausstellt, dass der Tumor nicht bösartig ist, kann auf weitere Behandlungen verzichtet werden, regelmäßige Kontrollen beim Arzt sollten aber Pflicht sein.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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