Fußpilz

Pilzinfektion zwischen den Zehen

Fußpilz ist eine Pilzinfektion der Zehenzwischenräume, die sich allerdings auch auf andere Teile des Fußes ausweiten kann. Zum Ausbruch kommt es meist bei sehr hoher Fußfeuchtigkeit.

Nahaufnahme Zehennagel mit Fußpilz
sommerzeit ist fußpilzzeit © Gabriele Schmid - www.fotolia.de

Der Fußpilz ist ein Hautpilz, der auf der Haut der Füße wächst. Man unterscheidet zwischen

  • den Pilzen selbst, also den so genannten "Dermatophyten" und
  • der Erkrankung, die von ihnen ausgelöst wird, der "Dermatomykose"

Der Begriff "Fußpilz" bezeichnet also das Vorkommen solcher Pilze auf der Fußhaut. Der medizinisch korrekte Begriff ist "Epidermophyton". Die Erreger sind oft Schimmel- oder Hefepilze.

Pilze brauchen eine feuchte Umgebung, um gedeihen zu können. Aus diesem Grund sind vor allem verschwitzte Schuhe sowie Schwimmbäder dafür prädestiniert, sich einen Fußpilz einzufangen.

Symptome

Typische Symptome für einen Fußpilz sind

Ob es zu einem Befall kommt, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Mangelnde Fußhygiene kann einen Befall mit Pilzen ermöglichen. Vor allem kommt es aber auf die Aggressivität des Erregers an und wie das körpereigene Immunsystem damit fertig wird.

Behandlung und Vorbeugung

Antimykotische (pilzbekämpfende) Medikamente werden eingesetzt und in Form von Salben oder Tinkturen auf die Haut aufgetragen. Hautpilze können sehr hartnäckige Erreger sein, daher müssen die Medikamente gewissenhaft und regelmäßig angewendet werden, auch wenn der Pilz scheinbar verschwunden ist.

Vor allem muss darauf geachtet werden, dass sich andere Hautpartien und Menschen nicht anstecken.

  • Häufiger Wechsel der Handtücher
  • Hygiene und
  • Verzicht auf das Kratzen, da man sonst den Erreger verbreitet

sind die wichtigsten Maßnahmen.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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