16. August 2009
Wissenschaftler von der australischen Monash University haben festgestellt, dass zwischen der Erkrankung an Diabetes vom Typ-2 und der Fettleibigkeit (Adipositas) ein Zusammenhang besteht. Von den Fettzellen wird ein Protein, wie man jetzt erst herausfand, mit dem Namen PEDF (pigment epithelium-derived factor) erzeugt, das im weiteren Verlauf die Diabetes bewirkt.
Durch das Protein wird im Endeffekt die Insulin-Herstellung in der Bauchspeicheldrüse verringert, so dass dann die Diabetes-Typ-2, speziell Typ 2b, entsteht. Nun will man versuchen, die Entstehung dieses Proteins PEDF zu verhindern, so dass der Körper nicht noch zusätzliches Insulin produzieren müsste, was vorher zu einer Überbeanspruchung der Bauchspeicheldrüse führte und schließlich zur Verringerung der Herstellung.
Als Endergebnis sollten die betroffenen Menschen ihr Gewicht reduzieren, was auch eine Verbesserung bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels bewirken könnte.
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