15. Januar 2005
Zu warme Heizungsluft trocknet die Schleimhäute aus, und Krankeitskeime haben dann ein leichtes Spiel. Daran denken zu wenige, wenn sie das Wohnzimmer mollig warm aufheizen.
20 Grad reichen im Wohnzimmer, schreibt die Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau. Nur im Bad sollte es mit etwa 22 Grad deutlich wärmer sein. Für Küche und Schlafzimmer empfehlen Experten 16 bis 18 Grad.
Wichtig für ein gesundes Raumklima ist aber auch eine ausreichende Luftfeuchtigkeit, die man etwa mit nassen Tüchern auf der Heizung oder durch direktes Verdampfen von Wasser erreichen kann. Bei speziellen Luftbefeuchtern muß man auf regelmäßige gründliche Reinigung achten, da sie sonst zu Bakterienschleudern werden können.
Zum Lüften ist ein kurzer kräftiger Durchzug fünf- bis sechsmal am Tag besser als Dauerlüften mit gekipptem Fenster.
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