24. März 2009
Das Dengue-Fieber äußert sich durch sehr stark ausgeprägte Beschwerden und Symptome. Die Diagnose wird meist im Krankenhaus gestellt.
Es werden zwei Formen des Dengue-Fiebers unterschieden: Das klassische Dengue-Fieber sowie das hämorrhagische Dengue-Fieber. Das klassische Dengue-Fieber äußert sich ähnlich wie eine sehr starke Grippe. Der Patient leidet unter sehr hohem Fieber mit Schüttelfrost, fühlt sich äußerst schlapp und hat starke Kreislaufbeschwerden. Aufgrund des hohen Fiebers bestehen zusätzlich auch Glieder- und Kopfschmerzen. Grippeuntypisch sind eine Bindehautentzündung sowie Durchfall. Auch ein Ausschlag auf der Haut tritt auf.
Nach einigen Tagen fällt das Fieber, steigt jedoch nach ein bis zwei fieberfreien Tagen wieder an. Die Erkrankung dauert in der Regel etwa zwei Wochen. An der zweiten Form des Dengue-Fiebers, dem hämorrhagischen Dengue-Fieber, erkranken Kinder und Jugendliche oder auch Erwachsene, die die normale Form des Dengue-Fiebers bereits durchgemacht haben. Die erste Krankheitsphase ist mit der des klassischen Dengue-Fiebers zu vergleichen. Nach den fieberfreien Tagen steigt hier das Fieber jedoch wieder bis zu sehr hohen Temperaturen an. Zusätzlich tritt eine Blutung im Körper auf, die sich unterschiedlich äußern kann. Eine Blutung im Magen-Darm-Bereich äußert sich zum Beispiel durch das Erbrechen von Blut. Auch den Durchfällen kann Blut beigemischt sein. Der Patient verliert in dieser Phase auch sehr viel Flüssigkeit, so dass es zum Kreislaufzusammenbruch kommen kann. Diese Form des Dengue-Fiebers endet in einigen Fällen tödlich.
Meist kann der Arzt die Diagnose bereits stellen, wenn er die Vorgeschichte des Patienten erfährt und die Symptome geschildert werden. Hielt sich der Patient vor kurzer Zeit in den Tropen auf, steht der Diagnoseverdacht Dengue-Fieber meist sehr rasch fest. Um seinen Diagnoseverdacht zu sichern, führt der Arzt eine körperliche Untersuchung durch. Dabei werden auch die Organe abgetastet und Puls und Blutdruck gemessen. Beim hämorrhagischen Dengue-Fieber kommt es zu einer Vergrößerung der Leber, die im Rahmen der körperlichen Untersuchung ertastet werden kann. Je nach körperlichem Zustand ist der Puls meist sehr flach und der Blutdruck äußerst niedrig. Auch eine Blutabnahme wird vorgenommen. Das krankheitsauslösende Virus hinterlässt einige Tage nach Beginn der Erkrankung Antikörper im Körper des Patienten, die über das Blut nachgewiesen werden können. Die Antikörper können jedoch erst ab etwa dem vierten Tag der Erkrankung nachgewiesen werden. Auch ein Blutbild wird erstellt. Liegt das hämorrhagische Dengue-Fieber vor, sind die Thrombozyten (Blutplättchen) sowie die Leukozyten (weiße Blutkörperchen) zu niedrig und das Blut ist auch dicker als bei gesunden Menschen.
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