18. November 2009
Forscher aus München haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe bei Frauen nach einer Brustkrebsoperation der Aufbau von Brustgewebe unterstützt werden soll. Hierzu verwenden die Mediziner ein steriles Gewebegerüst aus der Unterhaut von Schweinen, wobei alle tierischen Zellen vorher entfernt werden, so dass es auch zu keiner Abstoßung kommen kann.
Nach der Operation wird diese Haut sofort mit einen Silikon-Implantat wieder eingesetzt. Bisher hat man schon sechs Patientinnen erfolgreich behandeln können. In Deutschland erkranken jährlich über 50.000 Frauen an Brustkrebs und bei etwa einem Viertel muss auch eine Brust-Amputation vorgenommen werden.
Um anschließend eine Brust wieder aufzubauen wird meistens Fett- und Hautgewebe auch dem Bauch, Po oder auch Rücken entnommen, aber an diesen Stellen entstehen dann größere Narben.
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