12. Mai 2010
Patienten, die an der Bluterkrankheit leiden, müssen versuchen, Verletzungen zu vermeiden. Der Krankheit kann nur bedingt vorgebeugt werden.
Da Patienten mit der Bluterkrankheit länger und leichter als gesunde Menschen bluten, müssen sie versuchen, Verletzungen zu vermeiden.
Wird diese Diagnose gestellt, so klärt der Arzt den Patienten auch darüber auf, dass einige Medikamente das Blut dünnflüssiger machen können. Dazu zählen z.B. Kopfschmerzmittel mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure. Den Patienten muss bewusst sein, dass sie ihr Blut noch weiter verdünnen, wenn sich ein derartiges Präparat einnehmen. Dies kann für den Patienten lebensgefährlich sein.
Patienten, die an der Bluterkrankheit leiden, haben einen Mangel an einem bestimmten Gerinnungsfaktor im Blut. Dieser Gerinnungsfaktor muss dem Patienten wieder zugeführt werden. Er wird meist aus dem Blut eines Spenders gewonnen. In der Regel wird dazu ein Medikament vom Arzt gespritzt. Dies kann mehrmals wöchentlich notwendig werden. Die Patienten müssen dann immer ihren Arzt aufsuchen und sich die Spritze verabreichen lassen.
Patienten, die an einer leichteren Form der Bluterkrankheit leiden, benötigen oftmals nur hin und wieder eine Injektion mit den fehlenden Gerinnungsfaktoren. Dies kann z.B. vor einer geplanten Operation der Fall sein.
In einigen Fällen kann sich der Patient auch zu Hause spritzen, so dass er nicht in die Arztpraxis muss, um die Spritze zu erhalten.
Bluter sollten auf eine gesunde Lebensweise achten und keine gefährlichen Sportarten ausführen, um hier nicht das Risiko einer schweren Verletzung einzugehen.
Leidet ein Bluter unter einer akuten Verletzung, so muss unbedingt eine Blutstillung erreicht werden. Dies ist für den Patienten lebenswichtig. Aus diesem Grund erhalten alle Patienten, die an der Bluterkrankheit leiden, einen speziellen Notfallausweis, den sie immer bei sich tragen müssen. Im Notfall sehen Ersthelfer und Ärzte diesen Ausweis und können sofort entsprechend handeln.
Da die Krankheit vererbt wird, kann man dieser nur dann sicher vorbeugen, wenn betroffene Paare keine Kinder bekommen.
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