Body-Mass-Index

Mit dem BMI lassen sich grobe Richtwerte für die Einstufung der Körperbeschaffenheit berechnen

Der Body Mass Index drückt die Körpermassenzahl des Menschen als Körpergewicht in Kilogramm im Verhältnis zum Quadrat seiner Körpergröße in Metern aus. Das Ergebnis klassifiziert Personen in Untergewicht, Normalgewicht, Übergewicht oder Adipositas.

Füße auf einer weißen, digitalen Waage
feet on white scale © fred goldstein - www.fotolia.de

Der Body-Mass-Index, BMI abgekürzt und auf deutsch Körpermassenindex genannt, ist eine Maßangabe für das Gewicht eines Menschen. Er ist ein Diagnosemittel zur Feststellung von Übergewicht und soll die Körpermasse wiedergeben.

Errechnung des BMI

Um diese zu errechnen, wird das Gewicht (die Masse) des Menschen in Kilogramm durch die Größe des Menschen in Metern zum Quadrat geteilt. Diese Rechnung ergibt die Körpermassenzahl. Man geht davon aus, dass Menschen mit normalem Gewicht eine Körpermassenzahl zwischen etwa 20 kg und 25 kg pro Quadratmeter des Körpers haben. Dementsprechend wäre jemand, der bei einer Größe von 180 cm 80 kg wiegt mit einer Körpermassenzahl von ca. 24,7 kg pro Quadratmeter gerade noch im normalgewichtigen Bereich.

Einteilung des BMI

  • BMI bis 16 = starkes Untergewicht
  • BMI 16 bis 17 = mäßiges Untergewicht
  • BMI 17 bis 18,5 = leichtes Untergewicht
  • BMI 18,5 bis 25 = Normalgewicht
  • BMI 25 bis 30 = Präadipositas
  • BMI 30 bis 35 = Adipositas 1. Grad
  • BMI 35 bis 40 = Adipositas 2. Grad
  • BMI ab 40 = Adipositas 3. Grad

Kritik

Die Aussagekraft dieser Zahl wird aber oft bezweifelt, da sie nur die Körpermasse wiedergibt und keine Differenzierung möglich ist. So kann zum Beispiel keine Aussage darüber getroffen werden, ob die Zahl aufgrund von Fett- oder Muskelanteil zustande gekommen ist. Auch das Alter und das Geschlecht beeinflussen die Ermittlung der Körpermassenzahl.

Besonders amerikanische Versicherungen nehmen diesen Wert gerne, um die Beitragshöhe einer Versicherung zu ermitteln, da immer mehr Menschen in den USA übergewichtig sind und dies die Gesundheit und die Lebenserwartung stark beeinflussen kann. Aus medizinischer Sicht ist eine Messung des Bauchumfanges aber viel aussagekräftiger.

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Zuletzt aktualisiert am
Erstellt am 11.08.2009
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