Sonoma-Diät - Funktionsprinzip und Durchführung

Bei der Sonoma-Diät geht es darum, langfristig auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung zu setzen. Die Mittelmeerküche stellt einen wichtigen Bestandteil dar; Zucker und Weißmehlprodukte sind tabu. Der Ablauf der Diät erfolgt in Form von mehreren Phasen bzw. Wellen. Vernachlässigt wird bei dieser Diätform jedoch der Faktor Bewegung. Informieren Sie sich über Funktionsprinzip und Durchführung der Sonoma-Diät.

Wissenswertes zur Sonoma-Diät

Funktionsprinzip der Sonoma-Diät

Nach Ansicht von Connie Guttersen handelt es sich bei der Sonoma-Diät weniger um eine Diät als vielmehr um eine ausgewogene und bewusste Ernährung. Prinzipiell ähnelt die Sonoma-Diät einer Mittelmeer-Diät. So sollen dabei vor allem

verzehrt werden. Verzichten muss man dagegen auf weißes Mehl und Zucker.

Ziel ist es, ein neues Bewusstsein für Nahrungsmittel zu schaffen. Dabei soll man Lust auf gesunde Ernährung bekommen, ohne dabei Kalorien zählen zu müssen.

Vor- und Nachteile der Sonoma-Diät

Die Sonoma-Diät weist sowohl Vorteile als auch Nachteile auf. Zu den Pluspunkten gehört, dass sie eine ausgewogene Ernährung bietet, deren Fokus auf Obst, Gemüse und Vollkornprodukten liegt.

Die Auswahl an Lebensmitteln und Mahlzeiten ist deutlich größer als bei anderen Diäten. Außerdem lernt der Anwender schnell, die richtige Größe seiner Portionen einzuschätzen.

Allerdings hat die Diätmethode auch ihre Nachteile. So kann es vor allem in der ersten Phase zu Heißhungerattacken kommen. Für Leute, die nicht gerne kochen, eignen sich die Rezepte der Sonoma-Diät weniger. Außerdem wird der wichtige Faktor Bewegung vernachlässigt.

Durchführung der Sonoma-Diät

Eine Sonoma-Diät läuft in mehreren Phasen ab. In der Vorphase, die auch Garbage-Party genannt wird, entsorgt der Anwender zunächst ungesunden "Lebensmittelmüll" aus seiner Küche. Natürlich gilt es auch hier, einige Regeln zu beachten.

Dazu gehört vor allem die Teller-Regel. Das heißt, dass der Anwender alles, was auf einen Teller passt, verzehren kann. Anstelle der Kalorien dient der Durchmesser des Tellers als Maßstab. So sollte der Tellerdurchmesser beim Frühstück höchstens 18 Zentimeter und beim Mittag- und Abendessen maximal 23 Zentimeter betragen.

Welle 1

Die erste von drei Diätphasen, auch Wellen genannt, nimmt 10 Tage in Anspruch. In dieser Phase herrscht die größte Kalorienbeschränkung, da es dabei zu einem raschen Verlust an Gewicht kommen soll. Außerdem gilt es, den Körper von seinem Heißhunger auf Dickmacker wie Süßigkeiten, Weißmehl und Fast Food zu befreien.

Verzehrt wird während der ersten Welle vor allem Eiweiß wie

Auch Nüsse darf man in kleinen Portionen zu sich nehmen, während Obst und alkoholische Getränke nicht erlaubt sind. Die tägliche Kalorienmenge beträgt in diesem Zeitraum rund 1.000 Kalorien.

Welle 2

Welle 2 ist die längste Phase der Sonoma-Diät. Ihre Dauer hängt davon ab, wann der Anwender das erstrebte Zielgewicht erreicht. Dies kann einige Wochen, aber auch ein paar Monate oder sogar Jahre in Anspruch nehmen. Wichtig während der zweiten Welle ist, dass man sich beim Essen nicht zu sehr einschränkt und die Mahlzeiten genießt.

Damit das Durchhalten der Diät leichter fällt, ist die Vielfalt an Nahrungsmitteln größer. So können nun auch Obst und Wein genossen werden. Süßigkeiten bleiben allerdings tabu. In Phase 2 beträgt die tägliche Kalorienmenge etwa 1.500 Kalorien.

Welle 3

Sobald das Wunschgewicht erreicht wurde, beginnt die dritte und letzte Diät-Phase. Endlich können auch wieder kleine Mengen an Süßspeisen verzehrt werden. Im Idealfall dauert die dritte Phase den Rest des Lebens an. Dabei sollte man grundsätzlich soviel essen, dass man seinen individuellen Tagesbedarf damit abdeckt.

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