22. November 2011
Das „Impingement-Syndrom“ leitet sich aus dem englischen Wort für Zusammenstoß ab und beschreibt eine Krankheit der Gelenke. Dabei kommt es zum Einklemmen von Kapseln oder Sehnen, was nicht nur Schmerzen bereitet, sondern schnell auch zu einer erheblichen Funktionsbeeinträchtigung führt. Betroffene können die erkrankten Gelenke kaum noch und nur unter großen Schmerzen bewegen.
Eine Studie mit 1.700 Betroffenen hat ergeben, dass schnelles Handeln in Form einer manuellen Therapie das Gelenk und seine Beweglichkeit aber noch retten kann. Die Therapie muss erfolgen, bevor sich Fett in die betroffene Stelle einlagern kann. Im Schnitt beginnt diese Fetteinlagerung nach drei Jahren nach dem Auftreten des „Impingement-Syndrom“. Wird dann zwischen dem dritten und fünften Jahr nicht gehandelt, ist eine Wiederherstellung der Beweglichkeit mit der konservativen Methode nicht mehr machbar.
Dauerhafte Schäden können dann nur noch vermieden werden, wenn in einer Operation der verklemmte Teil wieder in die richtigen Positionen verschoben wird. Aber auch dann gibt es keine Garantie mehr auf Erfolg.
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