25. November 2007
Vor kurzem haben Wissenschaftler Blutgefäß- und Herzmuskelgewebe aus Stammzellen geschaffen, die sie vorher aus Mäusehoden extrahieren konnten. Es stellte sich heraus, dass die Vorläuferzellen von Spermien sich in unterschiedliche Zellformen differenzieren lassen.
Zellproben dieser Keimzellen wurden in Mausembryonen eingebracht, um den Beweis ihrer Fähigkeit, unterschiedliches Organgewebe zu bilden, zu erbringen. Bei ausgewachsenen Mäusen ließen sich dann in vielen Organen Nachfolgerzellen feststellen.
Nach Meinung der Forscher könnte das Verfahren die problemhafte Nutzung embryonaler Stammzellen ablösen. Falls Versuche mit menschlichen Keimzellen ebenfalls erfolgreich sein sollten, könnten so unterschiedlichste Gewebearten auf Wunsch erzeugt werden.
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