Durch eine positive Denkweise zu positiven Gefühlen - Positives Denken lässt sich trainieren

Als positives Denken bezeichnet man eine bestimmte Art zu Denken, die als wünschenswert, günstig und vorteilhaft gilt. Auf diese Weise soll eine dauerhafte optimistische und konstruktive Grundhaltung erreicht werden.

Die Gefühlslage lässt sich durch das gezielte Bekämpfen negativer Gedankenmuster ins Positive umkehren

Unter positivem Denken versteht man eine bestimmte Art zu denken, die zu einer konstanten optimistischen und konstruktiven Grundhaltung führen soll. Das Konzept des positiven Denkens kann in verschiedenen Motivationsseminaren oder durch spezielle Literatur erlernt und trainiert werden.

Mögliche Auswirkungen positiven Denkens

Wenn man vom positiven Denken spricht, meint man damit eine

  • optimistische
  • günstige und
  • wünschenswerte

Denkweise für den Anwender. Da Denken und Fühlen eng miteinander verflochten sind, kommt es beim positiven Denken auch zu positiven Gefühlen. Das positive Denken gilt dabei als ebenso real wie alle anderen Denkweisen und soll nicht zum Verdrehen von Realitäten und damit zu einem Selbstbetrug führen.

In der Medizin bezeichnet man eine positive Denk- und Handlungsweise, die dem Wohl der Gesundheit dient, als Salutogenese. Dabei soll der Patient durch eine positive Denkweise den Genesungsprozess günstig beeinflussen, indem er lernt, alltägliche Entscheidungen zu treffen, die sich wohltuend auf die Gesundheit auswirken.

Auf diese Weise erhält der Mensch ein besseres Verständnis für seine Gesundheit und lernt, Verantwortung für sie zu übernehmen. Darüber hinaus werden durch eine positive Denkweise auch die Selbstheilungskräfte gestärkt.

Selbstheilungskräfte mit positivem Denken aktivieren
Selbstheilungskräfte mit positivem Denken aktivieren

Das positive Denken macht sich beispielsweise im seelischen Bereich bemerkbar. Diejenigen, die den meisten Situationen im Grunde immer auch etwas Positives abgewinnen können, sind selten schlecht gelaunt, und wenn, dann nur für kurze Zeit, da sie etwas dagegen tun und eine unglückliche Phase für sie immer nur etwas Vorübergehendes ist.

Des Weiteren kommt es zu positiven Veränderungen im geistigen Bereich. Wer positiv eingestellt ist, ist ausgeglichener. Auf diese Weise stärkt er seine Sinnesorgange, kann sich Dinge besser merken, kann besser sehen und hören.

Weiter geht es mit dem körperlichen Bereich. Wer weiß, dass er selbst etwas tun kann, um sein Wohlbefinden zu verbessern, ist stärker und fühlt sich gleich fitter, was auch der körperlichen Gesundheit guttut.

Und schließlich gibt es auch im beruflichen Bereich Vorzüge: Optimisten sind der Ansicht, dass sie die finanziellen Erfolge, die sie sich wünschen, auch erreichen werden. Wo andere Probleme sehen, sehen sie Chancen und Herausforderungen, über sich hinaus zu wachsen. Kleine Misserfolge überwinden sie leichter und sehen sie nie als Rückschlag; stattdessen starten sie einen neuen Versuch, überzeugt davon, es zu schaffen.

Grundlagen des positiven Denkens

Zu den Grundlagen des positiven Denkens gehört die kognitive Verhaltenstherapie, bei der negative Kognitionen erkannt, neutralisiert und durch positive Kognitionen ersetzt werden sollen. Dabei werden negative Gedankenmuster, die schädlich sind, gezielt bekämpft, denn solange das negative Denken besteht, kann sich das positive Denken nicht durchsetzen.

Gelingt es, die einstudierten negativen Programme abzustellen, können positive Eigenschaften und Potenziale frei werden. Schließlich ist man mit der Zeit in der Lage, das positive Denken auch selbst zu trainieren und zu steuern. Auf diese Weise sollen Stress und Ängste in Alltag und Beruf abgebaut werden.

Möglichkeiten des Trainings

Um positives Denken zu vermitteln und zu trainieren, gibt es zahlreiche Seminare, Bücher oder spezielle CDs. Bei manchen davon sind die Grenzen zur Esoterik fließend.

Das Konzept des positiven Denkens ist jedoch nicht unumstritten. So wird kritisiert, dass positives Denken allein nicht ausreicht und lediglich eine Manipulation des Bewusstseins darstellt.

Während einige Meditationslehrer bemängeln, dass das Konzept des positiven Denkens eine Behinderung für geistig-seelische Entwicklungsprozesse sei, befürchten Psychologen sogar eine Schädigung von labilen und depressiven Menschen, die zu Realitätsverlust führen kann.

Doch generell kann jeder für sich selbst entscheiden, in welchem Ausmaß er sich an das positive Denken heranwagen möchte; Hilfsmittel sind diesbezüglich nicht unbedint notwendig. Auch mit folgenden Tipps kann man sein Wohlbefinden in Richtung positive Sichtweise lenken.

  • Hilfreich ist es, sich die Situationen in Erinnerung zu rufen, in denen man besonders oft negative Gedanken hat; auf diese sollte man sich zunächst konzentrieren
  • Jeden Tag sollte man sich selbst immer wieder die Frage stellen, ob man gerade positiv oder negativ eingestellt ist - negative Gedanken gilt es in positive umzuwandeln; man sollte also verhindern, dass sich die negativen Gedanken verselbstständigen
  • Lachen hilft, auch wenn einem in einem bestimmten Moment nicht unbedingt zum Lachen zumute ist
  • Ein gesunder Lebensstil fördert das Wohlbefinden; dabei sollten gesunde Ernährung und Entspannung nicht zu kurz kommen
  • Über sich selbst sollte man nichts Negatives denken, stattdessen passt man auf sich auf und behandelt sich selbst gut
  • Am besten ist es, man umgibt sich mit positiv denkenden Menschen, denn gute Laune ist bekannterweise ansteckend

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Quellenangaben
  • Mann mit Gedankenblase © Robert Kneschke - www.fotolia.de
  • heaven on earth © Christian Wheatley - www.fotolia.de

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