Tipps zur korrekten Weinlagerung

Liegende Flasche Rotwein zwischen Weinblättern
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  • von Paradisi-Redaktion

Gute Weine sind nicht nur ein echter Gaumenschmaus, sondern stets auch eine interessante Geldanlage. Denn im Laufe der Jahre kann manch ein edler Tropfen seinen Wert vervielfachen. Notwendig ist dazu jedoch eine möglichst fachgerechte Lagerung der Flasche.

Er gehört zu den ältesten Getränken der Welt: Bereits in den Antiken Kulturen Roms oder Griechenlands wurde der Rebsaft geschätzt und getrunken. Auch heute hat er von seinem Ruhm nichts eingebüßt und erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit.

Der Bedarf wird mit Weinen aller Preiskategorien gedeckt: Angefangen beim Schnäppchen aus dem Discounter bis zu den wirklich großen Namen des Bordeaux oder der Toskana. Unterdessen werden auf den Auktionen jene Flaschen versteigert, die schon seit Jahrzehnten in den Kellern wohlhabender Häuser lagern und mittlerweile Höchstpreise erzielen.

Denn je länger die Flasche ruhen kann, umso reifer und besser wird sich ihr Inhalt bei der Verkostung präsentieren.

Die richtigen Lagerbedingungen

Doch wer sich die Entscheidung offen lassen will, ob er einen erlesenen Tropfen in vielen Jahren trinkt oder verkauft, der sollte für eine gute Lagerung sorgen. Bereits hier begehen viele Liebhaber den Fehler, die Unterbringung des Weines an einem für ihn idealen Ort zu unterschätzen.

Denn der Rebsaft gehört weder in das Wohnzimmer noch in den Kühlschrank. Am besten ist es, ihn liegend und vor allem ungestört aufzubewahren. Das Klima sollte zudem eine hohe Luftfeuchtigkeit aufweisen, um den Korken nicht austrocknen zu lassen. Temperaturen von etwa 8 bis 18 Grad Celsius sind zudem konstant einzuhalten.

Entsprechend geeignete Orte zur Weinlagerung

Hierzu eignet sich in der Regel der Keller von älteren Häusern sehr gut. Wer darüber nicht verfügt, kann den Wein auch in einem Klimaschrank unterbringen. Besser ist es natürlich, den Keller zur Lagerung zu wählen.

Hier ist ein spezielles Weinregal fest mit der Wand und dem Boden zu verschrauben. Das bewahrt die Flaschen vor unnötigen Erschütterungen. Lichtquellen sind unerwünscht.

Lässt sich eine solche nicht vermeiden, kann das Regal jedoch auch abgedeckt oder entsprechend verkleidet werden. In diesem Zustand können die Flaschen nun einige Jahre und Jahrzehnte ruhen. Sie sollten auch nicht regelmäßig angehoben oder gedreht werden.

Je unberührter sie bleiben, desto eher steigt das Aroma. Und darin liegt doch schließlich auch der Reiz eines jeden guten Tropfens.

Grundinformationen und Tipps zu Weinregalen

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Bottle of wine between grapevine leves. © inacio pires - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom

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