3. Februar 2010
So ein Wasserbett ist eine tolle Sache und mittlerweile auch für den Durchschnittsverdiener erschwinglich. Waren die ersten Modelle noch exklusiv und sehr empfindlich, so ist die Technik inzwischen auch hier voran geschritten. Die Wasserbetten sind robuster geworden und ihre Bedienbarkeit ist überschaubarer. Dennoch müssen beim Aufstellen einige Punkte beachtet werden.
Nach wie vor ist es am einfachsten, wenn Sie Ihr neues Wasserbett im Fachgeschäft bestellen. Dann wird es nicht nur angeliefert, sondern auch von erfahrenen Möbelspezialisten aufgebaut, aufgestellt und getestet. Selbst wenn diese Dienstleistung nicht immer kostenfrei ist, so lohnt sie sich doch auf jeden Fall.
Die wichtigste Voraussetzung beim Aufstellen eines Wasserbetts ist ein topfebener und absolut waagrechter Untergrund. Dies mag sich seltsam anhören, da man ja davon ausgehen kann, dass Böden in Wohnungen immer waagrecht und nicht als schiefe Ebene verlaufen. Doch das Auge trügt. Besonders in Altbauten sind Böden häufig geneigt oder uneben. Diese Unebenheiten müssen vor dem Aufstellen eines Wasserbetts ausgeglichen werden, damit sich keine so genannten "Wasserbäuche" bilden können. Wenn es nicht möglich ist, den Boden neu einzuebnen oder gar einen neuen Estrich zu verlegen, dann muss die Unebenheit des Bodens später direkt am Bett selbst ausgeglichen werden. Bevor man jedoch die Bettpfosten absägt, ist es besser, kleine Unterlegscheiben zum Erhöhen einzelner Stellen zu verwenden.
Messen Sie Ihre Räumlichkeiten besonders sorgfältig aus, bevor Sie ein Wasserbett bestellen. Das Wasserbett sollte auf keinen Fall direkt an den Heizkörper gestellt werden müssen, da sich sonst das Wasser zu sehr erwärmen könnte. Der Kunststoff der Wasserkammern ist ebenfalls nur bedingt für Erhitzung geeignet. Achten Sie deshalb auch darauf, dass das Bett an einem Platz im Zimmer stehen kann, an dem es vor dem direkten Einfall von Sonnenstrahlung geschützt ist. Ein Platz unter einem Dachfenster kann zum Beispiel denkbar ungeeignet sein.
Ganz wichtig: Wenn Sie das Wasserbett selbst aufstellen und ohne Hilfe eines Fachmanns arbeiten, dann montieren Sie zuerst das komplette Gestell. Befüllen Sie die Wasserkammern erst dann, wenn die - noch leere - Matratze bereits an ihrem Bestimmungsort liegt und alles andere erledigt ist. Eine befüllte Matratze hat ein sehr hohes Eigengewicht und lässt sich kaum mehr anheben.
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