3. Mai 2010
Kennen Sie diese kleinen, eleganten Tische, die die Kellner in teuren Restaurants zum Servieren an den Tisch des Gastes stellen? Serviertische sind aber nicht nur etwas für die gehobene Gastronomie. Auch im privaten Umfeld können sie dazu genutzt werden, hochwertige Speisen stilvoll zu servieren und anzureichen. Alles über den Serviertisch lesen Sie hier.
Serviertische sind meist schmale, aber längliche Tische mit einer Höhe von 70 bis 75 Zentimetern. Ihre Füße stehen auf arretierbaren Rollen. Damit lassen sie sich ideal an den Tisch heranschieben, dort aber beim Servieren auch feststellen. Sie eignen sich insbesondere für Gerichte, die dem Gast nicht als fertig angerichtetes Tellergericht serviert werden, sondern die am Tisch noch zubereitet, zerlegt, aufgeschnitten oder in einer anderen Form weiter verarbeitet werden.
Haben Sie zum Beispiel einen großen Braten für Ihre Gäste gezaubert, so wäre es doch schade, ihnen diesen einmaligen Anblick vorzuenthalten. Wenn Sie den Braten in der Küche aufschneiden, können die Gäste ihn nicht in seiner vollen Pracht bewundern. Stellen Sie ihn auf den Tisch, so nimmt er möglicherweise zuviel Platz ein, oder ein Gast muss aufstehen, damit Sie ihn anrichten können. Wenn Sie Ihren Braten jedoch auf einem schicken Serviertisch spielerisch und mühelos hereinrollen, so wird Ihnen mit Sicherheit die volle Bewunderung zuteil.
Am Esstisch möchten die Gäste ungestört sein, während am Serviertisch ohne Bedenken gearbeitet werden darf. Für die Gäste kann das Zuschauen bei den einzelnen Arbeitsgängen unterhaltsam bis lehrreich sein. Zum Beispiel auch dann, wenn Sie einen Hummer aus der Schale nehmen oder ein aufwändiges Dessert servieren. Das notwendige Arbeitsgerät oder auch die später leeren Schüsseln transportieren Sie in einem Arbeitsschritt mit dem Servierwagen wieder ab.
So trägt der Serviertisch nicht nur zur Entspannung Ihrer Gäste, sondern auch zu Ihrer eigenen Unterstützung bei, denn Sie müssen schwere und heiße Pfannen oder Schüsseln nicht mehr durch die Gäste hindurch tragen, sondern schieben sie sicher vor sich her.
Was tun, wenn sie in Ihrer Wohnung keinen Platz für einen zusätzlichen Serviertisch haben, den Sie nur zu seltenen Gelegenheiten benötigen? Dann gibt es als Alternative noch den faltbaren Servierwagen, der übrigens in den 50er und 60er Jahren fast in jedem Haushalt zu finden war. Er lässt sich ganz einfach mit einem Handgriff auseinander und zusammen klappen und passt - ähnlich einem Liegestuhl - auch in einen schmalen Stauraum, während er nicht benutzt wird.
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