12. November 2009
Parkett kann schnell verschmutzen und sieht dann unansehnlich aus. Schmutz von Straßenschuhen, Flusen oder Staub - all dies fällt beim Parkett unter Umständen optisch schneller auf als beim Teppichboden. Doch die gute Nachricht ist, dass sich Parkett auch ganz besonders gut und effektiv reinigen lässt. Wie Sie dabei am schonendsten vorgehen, dafür haben wir Ihnen hier einige Empfehlungen zusammen getragen.
Vor der feuchten Reinigung sollten Sie Ihr Parkett auf jeden Fall gut absaugen. Entfernen Sie grobe Schmutzstellen vorsichtig mit der weichen Seite eines Schwammes. Benutzen Sie dazu auf keinen Fall die Scheuerseite, da diese Kratzer in die empfindliche Oberfläche bringen kann. Erst wenn Staubflusen und oberflächlicher Schmutz entfernt sind, sollten Sie mit der nassen Reinigung des Parketts beginnen. Staub und Schmutz verbinden sich sonst mit dem Wischwasser und lassen es trübe werden, was beim Abtrocknen zu hässlicher Schlierenbildung führt. Verteilen Sie also den Schmutz nicht mit dem Wischwasser, sondern entfernen Sie einen Großteil davon vorher.
Natürlich lässt sich nicht der komplette Schmutz absaugen. Deshalb ist eine anschließende feuchte Reinigung des Parketts wichtig. Mit ihr entfernen Sie auch fest getrocknete Schmutzspuren, wie zum Beispiel Schuhabdrücke, wieder rückstandslos.
Sehr wichtig ist die Auswahl des geeigneten Parkettreinigers. Für nahezu jedes Parkett ist ein spezieller Reiniger im Handel erhältlich, achten Sie also beim Kauf genau auf die Beschreibung. Geölte und lackierte Parkette zum Beispiel benötigen einen unterschiedlichen Reiniger, ebenso helle Hölzer und dunkle Hölzer. Lesen Sie genau die Verwendungshinweise auf der Packung, damit Sie sie optimal befolgen können.
Arbeiten Sie beim Wischen eher mit einer etwas niedriger konzentrierten Reinigungslösung. Verwenden Sie einen weichen Wischlappen mit großer Auflage. Die beste Kraftübertragung erzielen Sie bei einem Wischer mit langem Stiel, einem so genannten Wischbesen. Geben Sie vor allem gut acht, dass Sie den Wischbesen vor dem Wischen gut ausdrücken. Das Parkett sollte nur angefeuchtet werden, keinesfalls sollte Nässe auf ihm zurück bleiben. Stehendes Wasser dringt in die Spalten des Holzes und in die Zwischenräume zwischen die Bohlen ein und führt dazu, dass das Holz aufquillt und nachhaltige Schäden davon trägt. Ein Wasserschaden am Holz ist fast nicht mehr wieder gut zu machen. Idealerweise reiben Sie also Ihr Parkett nach der feuchten Reinigung wieder mit einem weichen, saugkräftigen Tuch trocken. Damit wird auch die Oberfläche schön poliert.
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