13. Oktober 2009
Mottenschutzmittel wirken effektiv gegen Motten und ihre Larven und werden vorwiegend auf Teppichen angewandt. Je nach Art eignen sich diese Mittel aber auch für die Bekämpfung von Motten in Kleiderschränken. Bei der Verwendung sollte allerdings immer bedacht werden, dass viele Mottenschutzmittel gefährlich für Mensch und Tier sein können. Ein sorgfältiger Umgang ist daher unbedingt erforderlich.
Ein für den Menschen ungiftiges Mottenschutzmittel gibt es in Form von Klebefallen. Diese sind mit Pheromonen, also mit Sexuallockstoffen ausgestattet, die die Motten anziehen und im wahrsten Sinne des Wortes an sich binden. Klebefallen sollten regelmäßig ausgetauscht werden und bei Neigung zu Allergien sollte ein Hautkontakt vermieden werden.
Weitaus gesundheitsschädlicher sind Mottenschutzsprays. Diese sollten nur verwendet werden, wenn es unbedingt nötig ist. In erster Linie sind immer die Hinweise des Herstellers zu befolgen, einige Dinge sollten aber grundsätzlich bei jeder Verwendung beachtet werden. Hierzu zählt zum Beispiel die strikte Vermeidung von Haut- und Augenkontakt. Damit möglichst wenig Gift in die Atemwege gelangt, was langfristig zu Schädigungen des Nervensystems führen kann, sollten Kleidungsstücke und Teppiche im Freien, zumindest aber bei Durchzug eingesprüht werden.
Wichtig ist auch, dass während der Verwendung des Sprays keine Lebensmittel offen herumstehen. Diese wären anschließend nämlich nicht mehr genießbar. Da die Giftstoffe sich auch auf Möbeln und dem Boden absetzen, ist nach dem Gebrauch eine gründliche Reinigung sehr zu empfehlen. Wie andere Spraydosen stehen auch Mottenschutzsprays unter Druck und sind leicht entzündlich. Daher sollte das Spray nie bei offenem Feuer, wie zum Beispiel beim Rauchen einer Zigarette oder beim Brennen von Kaminholz, zum Einsatz kommen. Auch eine Lagerung in der prallen Sonne kann gefährlich werden.
Auch Mottenkugeln, die im Kampf gegen die unerwünschten Ungeziefer durchaus effektiv sind, sollten nicht leichtsinnig verwendet werden. Kinder oder Haustiere könnten die kleinen Giftköder für Spielzeug oder für etwas Essbares halten und in den Mund stecken. Die Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel giftiges Naphthalin, können schwere Vergiftungen zur Folge haben. Sind kleine Kinder oder Tiere im Haus, empfiehlt es sich, auf ungiftige Hausmittel zurückzugreifen, die sich im Kampf gegen Motten bewährt haben.
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