28. Juli 2009
Haben Sie sich eine schöne, neue Bettwäsche gekauft und sind Sie sich nun unsicher, wie Sie diese pflegen und vor allem waschen sollen? Die Zweifel sind berechtigt, denn hier kann man einiges falsch machen. Worauf Sie achten können und sollten, verraten wir Ihnen hier.
Ein Fehler wäre es, die Bettwäsche aus Angst vor Abnutzung nicht oder nur sehr selten zu waschen. Eine qualitative Bettwäsche ist so ausgelegt, dass sie auch sehr viele und häufige Wäschen gut überstehen kann. Zudem ist die Reinigungswirkung optimaler, wenn Sie die Bettwäsche nicht allzu selten waschen.
In jedem Fall ist es wichtig, dass Sie die Bettwäsche ein- oder zweimal gründlich vorwaschen, bevor Sie sie das erste Mal benutzen. Neue Textilien sind grundsätzlich mit einer Apprettur versehen, damit sie besser in Form bleiben und ansprechender präsentiert werden können. Bedenken Sie auch, durch wie viele Hände Ihre neue Bettwäsche gegangen ist, bis Sie sie zuhause auspacken konnten. Nehmen Sie sich also die Zeit, sie ein- oder auch zweimal gründlich in der Waschmaschine zu waschen, auch wenn sie einen ganz sauberen Eindruck macht. Manche Menschen reagieren empfindlich und mit Allergien auf die in der Apprettur enthaltenen Stoffe, beugen Sie also vor.
Die benutzte Bettwäsche können Sie bei 90 Grad in der Maschine waschen, sofern es sich um ein herkömmliches Baumwollgewebe handelt. Feinere Stoffe und Textilien wie zum Beispiel Seide oder Leinen sollten Sie nicht ganz so heiß waschen. Achten Sie auf die Pflegeanleitung auf dem eingenähten Etikett, dann können Sie im Prinzip nichts falsch machen.
Denken Sie auch daran, dass ein Weichspüler das Textil zwar angenehm und weich werden lässt, dass er aber immer auch mit einer Duftnote ausgestattet ist. Aufsteigende Duftstoffe können besonders nachts bei dem intensiven Kontakt mit dem Kopfkissen zu Kopfschmerzen, Übelkeit oder Schwindelgefühlen führen. Nicht alle Menschen reagieren gleichermaßen empfindlich, hören Sie also auf Ihre innere Stimme und verzichten Sie gegebenenfalls auf den Weichspüler.
Nach dem Waschen können Sie die meisten Bettwäschen unbesorgt in den Wäschetrockner geben. Auch hier wird der Stoff wieder etwas weicher gemacht, da er in der rotierenden Trommel trocknet. Wenn Sie Energie sparen möchten, können Sie Ihre Bettwäsche natürlich auch an der Luft trocknen lassen.
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