Billigreisen - Merkmale, Möglichkeiten und Tipps zur Buchung

Schild an der Seite eines Hauses mit Laterne, Aufschrift "HOTEL" und zwei Sterne

Alles preiswert und trotzdem super? Wissenswertes rund um die Billigreise

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  • von Paradisi-Redaktion

Billigreisen liegen im Trend. Aber ist ein preiswerter Urlaub auch wirklich erholsam? Es gibt einige Dinge, die man bei der Buchung beachten sollte, um keine bösen Überraschungen zu erleben. Wer nicht unbedingt eine Pauschalreise braucht, kann abgesehen davon auch ein paar Ratschläge berücksichtigen, um generell günstig Urlaub machen zu können. Informieren Sie sich über die Merkmale von Billigreisen und holen Sie sich Tipps, um günstig Urlaub zu machen.

Billigreisen: Merkmale und mögliche Einschränkungen

Viele Menschen müssen aufgrund wirtschaftlich schwieriger Zeiten sparen. Das gilt auch für den Urlaub. Umso verlockender erscheinen preiswerte Billigreisen, die von immer mehr Reiseveranstaltern angeboten werden. Doch die Ersparnis kann auch ihren Preis haben.

Billigreisen und Billigflüge in alle möglichen Winkel der Welt erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und zählen mittlerweile zum festen Bestandteil der Reiseangebote. Wer eine Billigreise unternimmt, muss allerdings mit gewissen Einschränkungen rechnen.

Zwar braucht der Reisende nicht zu befürchten, dass er eine Flugreise in die Ferne mit einer alten Ju 52 oder einer noch älteren Flugmaschine antreten muss, da normale Linienmaschinen für die Flüge benutzt werden. Doch gewisse Nachteile müssen trotzdem in Kauf genommen werden.

Mögliche Extrakosten beim Flug

So bieten viele Billig-Airlines während des Fluges keinerlei Verpflegung an. Ist dies doch der Fall, sind zumeist Extrakosten für Essen und Getränke fällig. Darüber hinaus sind, je nach Fluglinie, zusätzliche Kosten für

  • Versicherungen
  • das Gepäck
  • das Check-In oder
  • den Treibstoff

möglich. Bei einem so genannten One-Way-Ticket ist zudem zu beachten, dass man das Rückflugticket extra buchen muss. Dennoch ist ein Billigflug trotz solcher Kosten immer noch preisgünstiger als ein herkömmlicher Flug.

Das Gepäck verursacht meist Extrakosten
Das Gepäck verursacht meist Extrakosten

Abgelegene Flughäfen

Oftmals landen Billigflieger auf abgelegenen Flughäfen, da dies kostengünstiger ist. Für den Reisenden bedeutet dies jedoch, dass er in einem Shuttlebus manchmal mehrere Stunden unterwegs ist, bis er zum Urlaubszielort gelangt. Das Gleiche gilt dann später für die Rückreise.

Auch im Hotel muss manchmal mit Nachteilen gerechnet werden. So kann es passieren, dass es sich bei dem günstigen Hotelzimmer lediglich um eine Übernachtungsmöglichkeit mit spartanischer Ausstattung handelt. Schlimmstenfalls besteht auch die Gefahr von Qualitätsmängeln wie einem unsauberen Bad oder sogar Ungeziefer.

Qualitätsmängel beim Essen

Ein weiteres Risiko ist das Hotelessen, das womöglich nicht der gewohnten Qualität entspricht, sodass man umliegende Restaurants oder Gaststätten aufsuchen muss, was zusätzliche Kosten verursacht. Besonders beliebt sind günstige All-Inclusive-Angebote, die die Verpflegung beinhalten.

Doch auch hier können zusätzliche Kosten für Getränke oder bestimmte Menüs entstehen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann sich jedoch im Internet mithilfe von Reiseberichten über den gewünschten Urlaubsort und das gewählte Hotel informieren und auf diese Weise das günstige Angebot auf seine Qualität überprüfen.

Die Qualität des Essens kann leiden unter dem Kostendruck
Die Qualität des Essens kann leiden unter dem Kostendruck

Doch natürlich muss man nicht mit solchen Einschränkungen konfrontiert werden - wichtig ist, beim Buchen ein paar Punkte zu beachten...

Tipps zur Buchung

Reisen sind in der heutigen Zeit keineswegs mehr unbezahlbar. So gibt es ein vielfältiges Angebot an Billigreisen, die einen in die verschiedensten Winkel der Erde führen.

Für Reisende, die auf überflüssigen Luxus und Komfort verzichten können, ist eine Billigreise durchaus eine lohnende Option. Damit es nicht zu überflüssigen Kosten kommt, sollte man bei der Buchung der Reise auf ein paar Dinge achten.

Online buchen

Bei Billigreisen ist der Urlauber oftmals vor die Frage gestellt, ob eine frühzeitige Buchung der Reise sinnvoll ist oder lieber das Abwarten auf ein noch günstigeres Last-Minute-Angebot. Auch das Wo und Wie spielt beim Buchen eine Rolle.

Empfehlenswert ist eine Buchung über das Internet, denn im Netz stehen unzählige Vergleichsangebote zur Verfügung, die noch umfangreicher sind als in einem Reisebüro. Aus diesem Grund bieten immer mehr Reiseveranstalter Buchungsmöglichkeiten über das Internet an.

Durch die eingesparten Kosten für Personal und Verwaltung fallen die Angebote für eine Billigreise häufig noch günstiger aus. Auch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter im Internet führt zu sinkenden Preisen.

Allerdings können Reiseveranstalter lediglich ihre eigenen Marken offerieren, wodurch das Angebot beschränkt ist und zumeist ein wenig teurer ausfällt. Dagegen besitzen Reisevermittler den Vorteil, über einen Pool von ungefähr fünfzig Veranstaltern verfügen zu können.

Dadurch kann der Kunde das beste Angebot für sich herausfiltern. Allerdings muss man die Angebote von Vermittlerseiten auf ihre Verfügbarkeit überprüfen, was ein wenig Zeit in Anspruch nehmen kann.

Der Buchungszeitraum

Wichtig für eine preiswerte Buchung ist zudem der Buchungszeitraum. Welcher Zeitraum am besten ist, ist jedoch unterschiedlich und hängt auch davon ab, ob die Reise von einer großen Familie oder nur von einzelnen Personen angetreten wird.

Familien mit Kindern wird empfohlen, ihre Reise möglichst rechtzeitig zu buchen, da die Reisezeit in der Regel in den Schulferien liegt. Bei Last-Minute-Angeboten besteht sonst das Risiko, dass viele Hotels und Flüge bereits ausgebucht sind.

Möglicherweise muss man auch eine Ferienanlage aufsuchen, in die sonst keiner will, da nur noch diese frei ist. Für Pärchen oder einzelne Personen kann das Warten auf ein Last-Minute-Angebot jedoch durchaus lohnenswert sein.

Versteckte Kosten

Beim Buchen eines Billigfluges sollte außerdem darauf geachtet werden, dass keine versteckten Kosten durch Gebühren oder Steuern entstehen. Zudem kann es zu Extrakosten bei der Gepäckaufgabe, beim Check-In oder bei der Verpflegung während des Fluges kommen.

Geeignete Ziele

So wie es zahlreiche Ziele gibt, die eher nicht in die Kategorie Billigreise passen, sind ebenso viele Angebote verfügbar, bei denen man trotz geringem Preis einen Urlaub verbringen kann, in dem man rundum zufrieden ist. Hierfür sind einige Ziele besonders geeignet. Dabei handelt es sich beispielsweise um die Türkei; hier kann man sogar mit einem günstigen und trotzdem tollen All-Inclusive-Angebot rechnen.

Auch Bulgarien bietet sich für eine Billigreise an. Besonders die Regionen Goldstrand und Sonnenstrand zählen zu den beliebten Destinationen - vorausgesetzt, man mag einen partylastigen Urlaub.

Des Weiteren wird man sicherlich auf dem spanischen Festland fündig; es muss ja schließlich nicht immer Mallorca sein. Hier finden sowohl die Romantiker als auch die Partylustigen passende Angebote.

Die neue Generation der Reiseportale: Schnäppchen-Experten durchforsten das Netz nach Billigreisen

Urlauber mit Strohhut auf Sonnenliege unter Palmen mit Aussicht auf das Meer
heaven on earth © Christian Wheatley - www.fotolia.de

Eine Woche Karibik für 600 Euro, Flugtickets nach New York und zurück für 370 Euro - Sparfüchse finden im Internet täglich tolle neue Angebote.

Da die Suche eine Menge Zeit kostet, nehmen Portale wie Urlaubspiraten oder Urlaubsguru den Nutzern mittlerweile die Mühe ab: sie fischen weltweit im Netz nach Schnäppchen und stellen diese auf ihrer Webseite vor.

Portale für Billigreisen haben immer mehr Fans

Dass der Service ankommt, zeigen die "Likes" in sozialen Netzwerken. Urlaubsguru und Urlaubspiraten konnten bei Facebook binnen weniger Monate mehr als 400.000 Fans sammeln. Vorreiter Travelzoo kann seine Angebote sogar bei 1,4 Millionen Freunden an die Pinnwand heften.

Was zählt ist, die Flexibilität. Wer sich bei den Schnäppchenjägern einloggt, sucht nicht nach einer bestimmten Reise zu einem bestimmten Termin – er schaut, was gerade billig ist und stimmt seine Urlaubspläne drauf ab. Wichtigste Zielgruppe sind deshalb Studenten und Freiberufler, die ihrem Fernweh auch spontan folgen können.

Billig-Angebote sind oft Ergebnisse von Systemfehlern

Gerade die Super-Schnäppchen stammen häufig aus einer rechtlichen Grauzone. "Error Fares" nennen sich diese Angebote, verursacht durch Fehler im Datensystem, die eigentlich teure Reisen zu Billigst-Tarifen auf den Markt werfen.

Es kann also passieren, dass der Anbieter die Buchung nicht akzeptiert.

Auch mit folgender Methode kann man günstiger in den Urlaub kommen...

Günstig in den Urlaub - mit dem Prinzip des Glückshotels könnte es klappen

Als Glückshotel bezeichnet man eine Hotelbuchung, die auf gut Glück vorgenommen wird. Außer einigen wenigen Rahmenbedingungen lässt sich der Urlauber von seinem Reiseziel, dem Aufenthaltsort sowie vom Urlaubsverlauf insgesamt überraschen. Er verlässt sich auf sein Glück, einen guten Griff getan zu haben.

Was versteht man unter "Glück"?

Der Begriff Glück lässt sich vielfältig definieren. Dazu gehören im entfernteren Sinne auch der glückliche Zufall, oder der günstige, der sprichwörtlich glückliche Ausgang eines Ereignisses. Glück lässt sich nicht planen, es widerfährt dem Glücklichen.

Der Urlaub sind die schönsten Wochen des Jahres. Um sie optimal zu gestalten, wird im wahrsten Sinne des Wortes nichts dem Glück überlassen. Alles wird geplant, organisiert und strukturiert, damit der Urlaub möglichst so verläuft, wie er vorgesehen ist. Anschließend heißt es mit einem erleichterten Stoßseufzer "Was für ein Glück, dass alles so gut gegangen ist".

Das bedeutet im Umkehrschluss, dass alles andere kein Glück, sondern geradezu ein Unglück gewesen wäre. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem Rechtsstreit mit dem Reiseveranstalter.

Die Pauschalreise

Das typische und positive Beispiel für einen durchgestylten Urlaub ist die Pauschalreise. Der Reiseveranstalter bietet eine Vielzahl und Vielfalt an Dienstleistungen an. Sie werden pauschal zu einem Gesamtbetrag zusammengefasst und in einer Summe bezahlt.

Der Urlauber weiß anhand des Reisevertrages genau, was er zu welchem Preis bezahlt hat. Darauf hat er einen vertraglichen Anspruch. Er ist jetzt glücklich, dass er seine Rechte bis ins Detail kennt und sie durchsetzen kann.

Das Glückshotel

Das Prinzip eines Glückshotels ist das genaue und beabsichtigte Gegenteil. Der Urlauber geht ganz bewusst und vorsätzlich ein überschaubares Risiko ein.

Er macht die durchstrukturierte Pauschalreise zu einer Überraschungsreise. Bis auf die Entscheidung über den ungefähren Zielort, die Sternekategorie des Hotels sowie die Zimmerart überlässt er alles andere buchstäblich seinem Glück. Das liegt darin, dass er kurzfristig, oftmals erst bei der Abreise oder Ankunft am Urlaubsort, Näheres zu den bis dahin fehlenden Informationen erfährt.

Für den Urlauber ist das ein kalkulierbares Abenteuer. Um sich darauf einzulassen, muss er kurzentschossen, flexibel und aufgeschlossen gegenüber allem Ungeplanten sein.

Last-Minute-Prinzip

Glückshotels können als eine nächste Stufe von Last Minute bezeichnet werden. Bei einer Last Minute-Buchung darf der Zeitabstand zwischen Buchung und Reiseantritt zwei Wochen nicht überschreiten.

Wenn auch spät, so weiß der Last Minute-Reisende dennoch genau, was ihn erwartet. Gerade er legt Wert darauf, eben weil er so spät bucht. Ohne diese vertragliche Sicherheit würde er, auch als Spätbucher, die Pauschalreise nicht gebucht haben.

Doch bei Weitem nicht alle Last Minute-Angebote werden auch tatsächlich verkauft beziehungsweise gebucht. Diese übriggebliebenen Restbestände sind die Grundlage für das Prinzip der Glückshotels.

Der Reiseveranstalter hat schon Monate vorher verschiedene Leistungen am Zielort optional beziehungsweise fest gebucht oder auch schon bezahlt. Keine Reisebuchung bedeutet für ihn ein Verlust; sie ist ein Minusgeschäft. Das ist im Einzelfall der Worst Case.

Bevor es dazu kommt, werden die Vorstellungen zu Umsatz und Gewinn schrittweise reduziert. Aus der regulären Pauschalreise wird das Last Minute-Angebot, und daraus dann, verbunden mit einem nochmaligen Einnahmeverlust, das Angebot des Glückshotels.

Das vom Reiseveranstalter gecharterte Flugzeug hebt ohnehin ab und muss bezahlt werden. Jetzt geht es dem Reiseveranstalter darum, den Kostenfaktor Hotelbelegung möglichst neutral zu gestalten.

Teuer wird es für ihn, wenn das Zimmer nicht belegt wird. Er muss es bezahlen, ohne als Gegenwert die Einnahme zu erhalten. Nach dem Grundsatz "wenig ist besser als nichts" wird also nochmals deutlich an der Preisschraube gedreht.

Vorteile der Glücksreise

Der abenteuerfreudige Urlauber profitiert von dieser Situation und kann mit seinem Glückshotel durchaus glücklich werden. Er sieht sich nicht an einen bestimmten Ort oder an eine Region gebunden. In demselben Land hat er die Garantie einer gleichartigen Hotelkategorie, was sich unter anderem auf

  • Service
  • Dienstleistungen sowie
  • Art und Qualität der Verpflegung

auswirkt. Die Reiseveranstalter bewerben in der heutigen Zeit weltweit und bewusst ihre Glückshotels. Eine Onlinebuchung ist denkbar einfach, weil sich viele der ansonsten interessierenden Fragen gar nicht stellen. Sie werden bei Reiseantritt, während der Reise oder erst bei der Ankunft beantwortet und insofern dem Glück überlassen.

Für wen Glücksreisen geeignet sind

Glückshotels sind ideal für Spontanreisende, die sich gerne überraschen lassen und im Übrigen auf den gewohnten Reisekomfort nicht verzichten wollen. Für sie ist es eher ein Abenteuer, ob sie hier oder da in einem Viersternehotel ihren Urlaub verleben.

Wichtig ist die gewünschte Hotelkategorie, die bei der Buchung des Glückshotels vom Reiseveranstalter zugesichert wird. Der weiß oftmals selbst erst kurz vor Reiseantritt, wohin die Reise letztendlich führt.

Moderne EDV-Programme sowie ein dichtes Netzwerk der Reiseveranstalter mischen die Glücksangebote immer wieder neu und passen sie der aktuellen Nachfrage an. Nur diese Technik macht es den Reiseveranstaltern möglich, einerseits ihre Kosten weiter zu minimieren, und andererseits attraktive Reiseangebote zu machen. Die richten sich an einen bestimmten Personenkreis, der stetig zunimmt.

Wenn der Sommer an der Nord- oder Ostsee zu verregnen droht, dann ist das Glückshotel eine sonnige Alternative. Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht teurer und bringt noch einige Überraschungen zusätzlich mit sich.

Das Glückshotel ist wie der Lottotreffer mit einer Gewinngarantie. Es ist ein Glücksgriff, mit dem nichts falsch, sondern alles richtig gemacht werden kann.

Und ebenso helfen folgende Tipps, den Geldbeutel ein wenig zu schonen...

Weitere Tipps für günstiges Reisen

Möglichkeiten, irgendwo Einsparungen vorzunehmen, gibt es im Grunde genommen immer. Wer möglichst günstig in den Urlaub reisen möchte, hat beispielsweise die Möglichkeit, sich nach speziellen Gutscheinen umzusehen, welche man bei zahlreichen Online-Buchungen angeboten bekommt.

Auf diese Weise kann der Preis noch ein wenig gedrückt werden. In einem solchen Fall müssen jedoch die Reisebedingungen erfüllt werden; beispielsweise gibt es einen Mindestpreis, der erreicht werden muss, oder aber man ist an ein bestimmtes Hotel gebunden etc.

Günstiger wird es zudem, wenn man außerhalb der Hauptsaison verreist. Es gibt viele Regionen, in denen es auch im Frühling oder Herbst angenehm warm ist; wer ohnehin kein Freund von heißen Strandtagen ist, sondern beispielsweise lieber wandern möchte, wird garantiert fündig werden.

Zu den weiteren Tipps oder Tricks, wie man einen Urlaubsaufenthalt möglichst günstig halten kann, zählen:

  • Flexibilität: Kann man ganz spontan verreisen und ist das Ziel zweitranging, findet man garantiert ein Schnäppchen
  • Urlaub mit Arbeit verbinden: Bei Angeboten à la "Work&Travel" kann man sich seinen Urlaubsaufenthalt durch Arbeit finanzieren
  • "WWOOFing" - funktioniert ähnlich: "World Wide Opportunities on Organic Farms" bieten kostenlose Unterkunft unf Verpflegung, wenn man auf ökologischen Bauernhöfen mithilft
  • Couchsurfing - die Möglichkeit, kostenlos bei Privatpersonen unterzukommen
  • Housesitting: in diesem Fall kümmert man sich um die Wohnungen oder Häuser von Menschen, die gerade selbst verreist sind
  • Selbstverpflegung: kleine Apartments mit der Möglichkeit, selbst zu kochen, sind meist günstiger als so manches Hotelzimmer mit Halbpension etc.

"Mittelmäßiger" Urlaub nicht mehr gefragt - Steigerung beim Billigurlaub und bei Luxusreisen

Junger Mann auf Fenstersitz in Flugzeug, schaut aus dem Fenster in den Himmel, junge lächelnde Frau unscharf daneben
Leaving on a jet plane © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Aus der Focus-Studie Communication Networks geht hervor, dass innerhalb des vergangenen Jahres rund 58 Prozent der deutschen Bevölkerung zwischen 14 und 69 Jahren eine längere Urlaubsreise gemacht haben.

Dies entspricht 32 Millionen Bundesbürgern. Außerdem geht der Trend immer mehr zu Luxus- oder Billigreisen, der "mittelmäßige" Urlaub ist nicht mehr gefragt. So habe sich einerseits die Bereitschaft, 3.000 Euro oder mehr für Urlaub auszugeben, in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Andererseits wollen aber auch immer mehr Deutsche für unter 500 Euro reisen.

Besonders wichtig ist den Deutschen am Urlaubsort Sauberkeit sowie guter Service. Der Badeurlaub ist nach wie vor das beliebteste Urlaubsform, ob mit Familie oder als Single.

Couch zu vergeben! Mit Couchsurfing gratis Menschen und Länder kennenlernen

Es basiert auf dem Prinzip Gastfreundschaft und Vertrauen: das Portal CouchSurfing ermöglicht es reiselustigen und finanziell eingeschränkten Menschen sich miteinander abzusprechen und Sofas zur Verfügung zu stellen. Das ganze funktioniert so:

Nach der Registrierung gibt man an, ob man eine Couch oder nur einen Kaffee zu bieten hat, und wo man wohnt. Zudem kann man durch Ausfüllen eines Profiles einen privaten Einblick in sein Leben geben. Jemand anderes möchte nun genau in diese Stadt reisen und hat entweder nicht viel Geld zur Verfügung, oder möchte ungern in einem anonymen Hotel schlafen. Durch die Suchfunktion findet man dann Menschen, die eine Couch zur Verfügung stellen würden. Nun kann man sich untereinander austauschen und Daten festlegen. Durch Referenzen, die vorherige Gäste oder Gastgeber dem Nutzer schreiben, hat der potenzielle Gastgeber und auch der Gast eine gewisse Sicherheit und kann erahnen, wo er landet.

Geld kostet das nicht, doch sollte man sich auch als Gast erkenntlich zeigen, vielleicht indem man eine Mahlzeit aus der Heimat kocht oder im Haushalt hilft. Das Ganze ist gratis und beruht auf Vertrauen. Und das mit Erfolg: mehrere Millionen begeisterter Couchsurfer haben sich mittlerweile registriert und bieten freudig ihre Couch an, oder nehmen eine in Anspruch.

Weltmeisterlich günstig – Tipps für Last-Minute-Urlaub in der Sonne

Mini-Sonnenliege auf Sand, daneben Gelscheine - Urlaubsgeld
Urlaubsgeld © Andre Bonn - www.fotolia.de

Die Fußball-WM war so spannend, dass die Deutschen vor Begeisterung ihre Urlaubsplanung vergessen haben. Im Juni lagen die Buchungen fast zehn Prozent niedriger als im Vorjahr. Wer jetzt verreisen will, hat deshalb beste Aussicht auf Last-Minute-Schnäppchen. Dank Internet ist die Suche auch ganz einfach. Auf ein paar Dinge sollten Kurzentschlossene aber achten.

Angebote prüfen

Rund ein Viertel aller Deutschen bucht den Urlaub mittlerweile spontan. Diesem Trend zum Last Minute haben sich die Veranstalter natürlich angepasst: sie schnüren spezielle Schnäppchen-Pakete. Bei näherem Hinschauen entpuppen sich manche Inserate jedoch als Ladenhüter.

Da viele Reisen für den Last-Minute-Markt aus unverkauften Bausteinen neu zusammengestellt werden, lassen sich die Preise kaum vergleichen. Um günstige Angebote zu erkennen, sollte der Kunde deshalb auf mehreren Online-Portalen prüfen, wie viel die Reise dort kostet.

Gute Hotels haben zu Beginn der Saison selten Leerstände – es sei denn, sie liegen in Zielgebieten, die gerade nicht gefragt sind. Derzeit können Urlaubswillige etwa in Ägypten und Marokko günstige Ferien im Luxushotel verbringen. Auch in der Türkei sind noch viele Zimmer frei, weil die Hoteliers ihre Betten für russische Veranstalter reserviert hatten. Doch die Russen bleiben dieses Jahr lieber zu Hause.

Bewertungen lesen

Ob sich die Buchung lohnt, zeigt letztlich auch ein Blick auf die Bewertungsportale. Hat ein Hotel dort weniger als 85 Prozent Weiterempfehlungen, ist eine kritische Lektüre angeraten.

Liegen wenige Bewertungen vor, darf das nur einen Grund haben: das Hotel ist neu. Frisch eröffnete Anlagen müssen ihre Zimmer in der ersten Saison oft zum Sparpreis verkaufen, weil sie es nicht mehr in die regulären Kataloge geschafft haben.

Grundinformationen und Hinweise zu Billigreisen

  • Billigreisen - Merkmale, Möglichkeiten und Tipps zur Buchung

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: hotel © Tom Davison - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Baggage claim at airport © Brian Jackson - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: catering hochzeit © LElik83 - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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