Peru - Lage, Sehenswürdigkeiten und Spezialitäten

Mit einzigartigen Hochgebirgspanoramen und den Überresten der alten Inkakultur hat der Andenstaat Peru seinen Besuchern einiges zu bieten. Sowohl Naturliebhaber als auch Kultur- und Geschichtsinteressierte kommen hier auf ihre Kosten. Wer über die nötige Fitness und Erfahrung verfügt, kann die höheren Lagen Perus erklimmen. Lernen Sie das Reiseziel Peru kennen.

Sehenswertes im Reiseziel Peru

Peru - Geographie

Der Staat Peru liegt im Westen Südamerikas. Angrenzende Länder sind Ecuador und Kolumbien im Norden, Brasilien im Osten, Bolivien im Südosten und Chile im Süden. Im Westen befindet sich der Pazifik.

Peru lässt sich in drei Landschaftszonen einteilen:

  • Costa (eine Küstewüste)
  • Sierra (in den Anden, Hochland)
  • Selva (mit Regenwald und Nebelwald)
Geographische Lage Perus in Südamerika
Geographische Lage Perus in Südamerika

Schutzgebiete und Nationalparks

Gute 17 Prozent der Landesfläche werden durch die peruanische Regierung geschützt. Zu diesen Schutzgebieten zählen:

  • 15 Nationalparks
  • 15 Naturreservate
  • 9 Schutzgebiete
  • 8 kommunale Schutzgebiete für indigene Völker
  • 6 Waldschutzgebiete
  • 4 historische Schutzgebiete
  • 3 Schutzgebiete für die Waldfauna
  • 2 Landschaftsschutzgebiete
  • 2 Jagdschutzgebiete
  • 13 weitere Schutzgebiete

Artenvielfalt

Peru verfügt über eine sehr vielfältige und abwechlsungsreiche Flora. Man findet

  • ein paar wenige Sträucher und Gräser in den trockenen Küstenregionen
  • Vanillepflanzen, Mahagoni- und Kautschukbäume in den Regenwäldern
  • Trockenpflanzen wie Mesquiten und Kakteen im Hochgbirge.

Auch die Tierwelt bietet einige Vertreter. Die Küsten sind beispielsweise Heimat von

  • Pinguinen
  • Robben
  • Skorpionen
  • Eidechsen
  • Seeschwalben und
  • Möwen;

in den dortigen Gewässern findet man ußerdem Delfine und Wale sowie Hummer, Sardinen und Makrelen. In den fruchbaren Gebieten leben

  • Flamingos
  • Papageien
  • Pumas
  • Jaguare und
  • Alligatoren.
Rosa Flamingos stehen im spiegelnden Wasser
Rosa Flamingos stehen im spiegelnden Wasser

In den Gebirgen trifft man auf zum Beispiel auf Alpakas und höckerlose Kamele. Bemerkenswert ist die Vogelwelt: hier leben mehr als 1.800 unterschiedliche Arten.

Geographische Lage Perus auf der Weltkarte
Geographische Lage Perus auf der Weltkarte

Lohnenswerte Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele

Entdecken Sie die Highlights von Peru.

Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt Lima

Die südamerikanische Stadt Lima ist die Hauptstadt von Peru und gleichzeitig die größte Stadt des Landes. Die schachbrettartig angelegten Straßen der Millionen-Stadt beherbergen nicht nur unzählige eindrucksvolle Bauwerke, sondern auch zahlreiche Museen und Ausstellungen.

Kunst und Kultur in Lima

Das Stadtgebiet der Anden-Metropole erreicht enorme Ausmaße und ist Heimat von weit über 7,6 Millionen Menschen. Die westlichen Stadtgrenzen werden zwar vom Pazifik vorgebeben, den eigentlichen Stadtkern findet man allerdings erst rund 15 Kilometer landeinwärts.

In dieser riesigen Stadt gab es schon immer reichlich Raum für Kunst und Kultur. Und so ist Lima auch nicht nur die Hauptstadt von Peru, sondern außerdem das kulturelle Zentrum des Landes. Als Besucher der Stadt kann man sich unter anderem in den zahllosen Ausstellungen und Museen selbst ein Bild von der reichen Kultur der Stadt machen.

Rafael Larco Herrera

Eines der wichtigsten Museen der Stadt ist zweifellos das archäologische Museum "Rafael Larco Herrera". Hier kann man unter anderem die größte private Kunstsammlung aus der vorspanischen Zeit besichtigen. Die hier ausgestellten Exponate wurden aus Sammlungen zusammengetragen oder stammen aus Ausgrabungen und Funden.

Banco Central De Reserva del Perú

Ein weiteres empfehlenswertes Museum ist das "Banco Central De Reserva del Perú". In diesem Museum findet man

  • zeitgenössische Kunst peruanischer Maler
  • Volkskunst, aber auch
  • archäologische Ausstellungsstücke.
Die Museen in Lima
Die Museen in Lima
Nationalmuseum

Möchte man etwas für die Geschichte und die Geografie des Anden-Landes Peru erfahren, so gibt das Nationalmuseum, unter anderem mit archäologischen Fundstücken und Modellen Antwort auf alle Fragen.

Goldmuseum

Dass auch das Gold einst eine wichtige Rolle in Lima einnahm, davon kann man sich im Goldmuseum überzeugen. Hier gibt es wirklich einzigartige und sehr außergewöhnliche Sammlungen zu bestaunen.

Sie beinhalten unter anderem Goldornamente aus den Anden, die noch aus der vorspanischen Zeit stammen. Auch kostbare Schmuckstücke und Juwelen bekannter Goldschmiede des Landes sind in diesem Museum ausgestellt.

Mobiles Museum

Übrigens gibt es auch ein mobiles Museum in Lima. Seit 1997 befährt nämlich eine aus dem Jahr 1924 stammende Straßenbahn, deren Betreiber das Elektrizitätsmuseum ist, ein kurzes Stück im Stadtteil Barranco.

Wertvolles Erbe

Die Stadt Lima ist auch aufgrund ihrer architektonischen Besonderheiten etwas für Kunstliebhaber. Dieser Meinung ist auch die UNESCO, die die Altstadt von Lima im Jahr 1991 zum Weltkulturerbe ernannte. Den besonderen Titel verdankt die Altstadt Limas unter anderem den prachtvollen Bauwerken, die noch aus der Kolonialzeit stammen.

Flagge von Peru
Flagge von Peru

Sehenswürdigkeiten der Stadt Arequipa

Im Süden des Landes lohnt sich ein Abstecher zur so genannten "weißen Stadt" Arequipa. Sie ist mit fast 750.000 Einwohnern eine der größten Städte Perus und bildet das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum im südlichen Teil des Landes.

Großstadt mitten in den Anden

Wie viele Städte in Südwestamerika, liegt auch Arequipa auf einem Hochplateau der Anden. Auf 2.300 Meter über dem Meeresspiegel ist die Stadt von noch höheren Vulkanbergen umgeben, dem 5.800 Meter hohen Misti und dem 6.000 Meter hohen Chachani. Nahe Arequipas liegen außerdem die Schluchten des Colca Canon und des Cotahuasi.

Von den höchsten Punkten geht es hier etwa 3.000 Meter in die Tiefe. Auch die Pazifikküste ist nicht weit. Die Nähe zum Ozean beschert Arequipa das ganze Jahr über ein mildes Klima.

Historische Bauten in der "weißen Stadt"

Arequipa trägt den Beinamen "weiße Stadt". Dies lässt sich zum einen auf die historischen Gebäude zurückführen, die aus weißem Vulkangestein errichtet wurden. Zum anderen spielt die Bezeichnung auf die spanische Kolonialzeit an, in der die Innenstadt für Einwohner mit weißer Hautfarbe reserviert war.

Im Zentrum von Arequipa erhebt sich an der Plaza de Armas die eindrucksvolle Kathedrale. Sie wurde 1629 errichtet, mehrfach durch Erdbeben und Brände zerstört und wieder aufgebaut. Für die prachtvolle Innenausstattung wurde eine belgische Orgel, eine französische Kanzel und Marmor aus Italien angeschafft.

Ein weiterer Sakralbau aus der Kolonialzeit ist das Kloster Santa Catalina. Es wurde 1579 für Töchter aus reichem spanischen Hause erbaut.

Bis 1970 bildete das auf einer Fläche von über 20.000 Quadratmetern ummauerte Kloster eine autarke Stadt für sich. Heute kann man die reiche Innenausstattung besichtigen.

In der Nähe der Plaza de Armas liegt die Jesuitenkirche Iglesia de la Compania. Ihr Bau begann bereits 1595 und dauerte fast 100 Jahre.

Der Baustil mischt mestizische und barocke Elemente. Im Innenraum erwarten den Besucher farbenfrohe Ornamente, die spanische und indigene Kultur verbinden.

Museo Santuarios Andinos

Eines der bedeutendsten Museen über die präkolumbianische Zeit Südamerikas befindet sich in Arequipa. Im Museo Santuarios Andinos befindet sich unter anderem die weltberühmte Mumie der Inkafrau "Juanita", die bei einer Expedition zum Vulkan Ampato gefunden wurde. Darüber hinaus präsentiert das Museum weitere Grabbeigaben und Kleidungsstücke aus der präkolumbianischen Zeit.

Die Anden - Paradies für Bergsteigen und Trekking

Peru ist ein Paradies für Trekkingfans. Auf den Pfaden der alten Inkas kann man die kontrastreiche Landschaft des Andenstaates zu Fuß oder mit dem Fahrrad selbst erkunden.

Von den Wüstenregionen entlang der Küste über die atemberaubende Bergwelt der Anden mit Gipfeln von bis zu 6.000 Metern Höhe bis zu den Flusstälern und Wäldern des Hinterlandes. Durch die landschaftliche Vielfalt Perus führen die Pfade vorbei an den Überresten der Inka-Hochkultur.

Rückansicht Kopf eines Mannes mit Hut in den Anden
Rückansicht Kopf eines Mannes mit Hut in den Anden

Naturerlebnis in den Anden

Die Trekkingrouten führen durch die Bergwelt der Anden mit ihrer eigenartigen Flora und Fauna:

  • Gigantische Berggipfel
  • Kakteen in 3.500 Metern Höhe
  • einsame Hochtäler und
  • in Terrassen angelegte Felder,

die von Bergbauern bestellt werden. Über allem zieht der majestätische Kondor seine Kreise. Viele der Routen führen durch die Bergkette Cordillera Blanca mit Aufstiegen zu Basiscamps in bis zu 4.500 Metern Höhe. Geübte Bergsteiger können von dort aus den Huascarán oder den Nevada Pisco erklimmen.

Weiter geht es zu den berühmtesten Stätten der Inkakultur. So führen Perus Trekkingrouten zur ehemaligen Hauptstadt des Inkareiches Cusco und zu der 500 Jahre alten Kultstätte Machu Picchu.

Trekking auf dem Inka-Pfad

Die Inka legten ein umfangreiches Wegenetz quer durch ihr großes Reich an. Es zieht sich auf 30.000 Kilometern Länge durch ganz Südamerika. Die Inka-Pfade sind in weiten Teilen bis heute erhalten und werden unter anderem als Trekkingrouten genutzt.

Einer der schönsten Inka-Pfade liegt in Peru. Er führt vom Ufer des Rio Urubamba bis zur Inkastadt Machu Picchu und wurde 1942 wiederentdeckt und freigelegt. Trekkingtouren führen durch die Anden parallel zum Urubambatal.

Auf der viertägigen Wanderung werden drei Pässe in über 3.000 Metern Höhe überquert. Dabei bieten sich herrliche Ausblicke auf schneebedeckte Berge und als Kontrast auf die tropische Vegetation in den Schluchten. Am Rand des Weges liegen die Inkaruinen

  • Sayacmarca
  • Runkuracay
  • Phuyupatamarca und
  • Winay Wayna,

die auf andere Weise nicht zugänglich sind.

Benutzung der Inka-Pfade

Der peruanische Inka-Pfad ist für Trekkingtouren relativ gut erschlossen. Es gibt Übernachtungsmöglichkeiten auf Zeltplätzen und in einfachen Herbergen. Übernachtungen außerhalb dieser Plätze sind ebenso nicht mehr gestattet wie das Verlassen der Wege.

Um den Erhalt des Inka-Pfades zu gewährleisten, wurde die Zahl der täglich zugelassenen Trekkingtouristen auf maximal 500 begrenzt, und Touren sind nur noch als geführte Wanderungen möglich. Buchungen im Voraus sind erforderlich.

Auch der Titicacasee ist ein beliebter Anlaufpunkt in den Anden...

Der Titicacasee in peruanischen Anden

Mitten in der Hochgebirgslandschaft der peruanischen Anden liegt der Titicacasee. Er versetzt den Besucher vor allem durch seine Größe und einzigartige Lage in Staunen. Der Titicacasee ist mit einer Fläche von über 8.000 Quadratkilometern nicht nur der zweitgrößte See Südamerikas, er ist auch das höchstgelegene Gewässer der Welt, auf dem Schifffahrt betrieben wird.

Lage des Titicacasees

Der Titicacasee liegt auf der Altiplano Hochebene der Anden. Mit seinem östlichen Teil gehört er zu Bolivien, mit seinem westlichen Teil zu Peru.

Der See liegt 3.810 Meter über dem Meeresspiegel. Er ist 65 Kilometer breit und 194 Kilometer lang, bei einer Tiefe von maximal 281 Metern. Somit weist der Titicacasee die 15-fache Größe des Bodensees auf.

Der riesige Gebirgssee wird auf 25 Flüssen gespeist, während es mit dem Rio Desaguadero nur einen Abfluss gibt. Dieser transportiert ca. 10 Prozent des Wassers, das restliche verdunstet.

Der Titicacasee ist durch viele Halbinseln und Inseln geprägt. Auf der Halbinsel Copacabana verbindet eine schmale Straße den Nordteil mit dem Südteil des Sees.

Einige der Inseln im Titicacasee, wie die Isla del Sol, beherbergen Ausgrabungsstätten der Inkakultur. Trotz der Höhenlage und der niedrigen Jahresdurchschnittstemperaturen zwischen 10 und 12 Grad, bildet das Gewässer einen Wärmespeicher, der das kontinentale Andenklima milder gestaltet.

In der Umgebung des Sees gedeihen Gerste, Mais, Kartoffeln und Quinoa. Zudem weisen der See und seine Umgebung eine reichhaltige Flora und Fauna auf. Wegen seiner geographischen Isolation sind dort viele seltene Fisch- und Vogelarten heimisch.

Die Herkunft des Namens

Der etwas seltsam klingende Name des Sees soll auf der Aymara-Sprache beruhen und "graue Katze" oder "grauer Puma" bedeuten. Der Legende zufolge bezieht sich der Begriff auf einen Felsen auf der Isla del Sol, der die Form eines Pumakopfes hat.

Hier soll der erste Inka auf die Erde hinab gestiegen sein. Nach einer anderen Version soll mit dem grauen Puma die Gesamtform des Sees gemeint sein.

Die schwimmenden Inseln der Urus

Am Titicacasee lebt das indogene Volk der Urus, das seine uralten Traditionen sowohl gegen die Inkas als auch gegen die Europäer erfolgreich verteidigt hat. Eine wichtige Rolle spielten dabei die schwimmenden Inseln aus Schilf.

Wenn ein Angriff bevorstand, löste man einfach die Verankerung der Inseln und zog sich auf den See zurück. Heute können die schwimmenden Inseln der Urus besichtigt werden.

Machu Picchu - sehenswerte Ruinenstadt

Tief in den Anden liegt ein weiteres Highlight Perus, welches man sich nicht entgehen lassen sollte: Machu Picchu, eine Ruinenstadt der Inka. Es handelt sich um eine der am besten erhaltenen Inkastädte in ganz Südamerika.

Machu Picchu wurde aufgrund seiner Lage erst im Jahr 1911 entdeckt. Seitdem konnte man in diversen Ausgrabungen diverse Inkagräber zutage fördern.

Seit 1983 steht die Stadt auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbes. Wenn Sie mehr über Machu Picchu erfahren möchten, finden Sie hier weitere Informationen.

Die Ruinenstadt "Machu Picchu" in Peru
Die Ruinenstadt "Machu Picchu" in Peru

Weitere Highlights

Neben den bereits erwähnten Zielen gibt es in Peru noch einige weitere Sehenswürdigkeiten. Zu diesen zählt beispielsweise der peruanische Dschungel in Puerto Maldonado.

In diesem Regenwald kann man sich auf echte Abenteuer begeben. Verschiedene Lodges zählen zu den beliebten Unterkünften, von denen man zu den unterschiedlichen Touren durch den Dschungel starten kann.

In der Nähe der Küste liegen die Ballestas-Inseln. Zahlreiche Tiere sind hier heimisch, wie etwa

  • Seelöwen
  • Kormorane
  • peruanische Tölpel
  • Pelikane
  • Flamingos
  • Pinguine und
  • Delfine.

Wer sich auf den Weg macht, sollte unterwegs nach dem "Kerzenleuchter" Ausschau halten. Dabei handelt es sich um eine große Figur, die an der Küste in den Sand gegraben wurde.

Ebenfalls sehenswert sind die Nazca-Linien: Hunderte von Linien, Zeichnungen und geometrischen Figuren, die man in der Wüstenregion der Pampa Colorada bestaunen kann. Sie sind bereits aus großer Höhe zu erkennen und gelten als ein archäologisches Geheimnis, da dessen Herkunft nicht geklärt ist.

Zu den weiteren Highlights Perus zählen

  • Cotahuasi Canyon und der Colca Canyo, die tiefsten Schluchten der Welt
  • Weltkulturerbe Cuzco, die weltweit älteste dauerhaft bewohnte Stadt
  • Huaraz, ein Paradies für Kletterer und Bergsteiger
  • das Naturschutzgebiet Tambopata
Cajon und Akkustikgitarre stehen neben einem roten Hocker auf einer hölzernen Bühne
Cajon und Akkustikgitarre stehen neben einem roten Hocker auf einer hölzernen Bühne

Besonderheiten, die es bei einer Reise dorthin zu beachten gibt

Um nach Peru zu reisen, wird ein noch mindestens sechs Monate gültiger Reisepass benötigt. Urlauber können sich 90 Tage pro Halbjahr ohne Visum im Land aufhalten.

Besondere Impfvorschriften gibt es nicht. Eine Impfung gegen Gelbfieber ist jedoch nach Aussagen des Auswärtigen Amts dringend anzuraten. Empfohlen werden zudem Impfungen gegen

Eine Impfung gegen Gelbfieber wird dringend angeraten
Eine Impfung gegen Gelbfieber wird dringend angeraten

Speisen und Getränke

Die peruanische Küche basiert auf den traditionellen Gerichten der Inka. Zu den Grundzutaten zählen

Drei Maca Knollen auf weißem Hintergrund
Drei Maca Knollen auf weißem Hintergrund

Fisch spielt in den Küstenregionen eine große Rolle. Typische Gerichte sind in diesem Zusammenhang Chupe de camarones, eine Garnelensuppe mit Kartoffeln und Ceviche, ein Salat aus Meeresfrüchten. Zu den gegessenen Fleischsorten zählen u.a. Rind- und Schwein.

Weitere landestypische Gerichte sind

  • Arroz con Pollo (Reis mit Huhn)
  • Cuy chactado (gebratenes Meerschweinchen)
  • Escabeche de Pescado (gebratener Fisch mit Essig-Zwiebelsauce)
  • Lomo saltado (gebratenes Rindfleisch mit Paprika und Zwiebeln)
  • Papas a la huancaina (Kartoffeln mit scharfer Käsesauce)

Zu den beliebten Getränken gehören:

  • der Cocktail Pisco Sour
  • der Weinbrand Pisco
  • Chicha, Bier aus Mais
  • Chicha morada, ein alkoholfreies Getränk aus Mais
  • Matetee

Quellen:

  • Detlev Kirst: DUMONT Richtig Reisen Peru, DUMONT Reiseverlag, Ostfildern, 2009, ISBN 3770176456
  • Anette Holzapfel: KulturSchock Peru: Andere Länder - andere Sitten: Alltagskultur, Tradition, Verhaltensregeln, Religion, Tabus, Mann und Frau, Stadt- und Landleben usw, Reise Know-How Verlag Rump, 2006, ISBN 3831714134
  • Hella Braune und Frank Semper: Peru Reisekompass. Nah dran: Bis nach La Paz, SEBRA, 2008, ISBN 3980595331
  • Michael Hahn: Peru selbst entdecken: Lima/Arequipa, Inka Trail/Nasca, Titicaca-See, Machu Picchu, Valle del Cusco, Iquitos/Trujillo, Kunst/Kultur, Nationalparks, Regenbogen, 2003, ISBN 3858624500
  • Rainer Waterkamp: Peru: Im Reich der Inka, Bucher, München, 2006, ISBN 3765812714

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