30. Juni 2011
Von Marco Stephan
Mit dem Partner in eine gemeinsame Wohnung zu ziehen ist die nächste Stufe auf der Beziehungsleiter und alles andere als ein Kinderspiel. Sie wären nicht das erste Paar, dass bei diesen Testlauf für die Ehe mit Glanz und Gloria versagt. Neben unzähligen Kompromissen und der Bereitschaft mitunter gewaltige Opfer zu bringen, dürfen Sie sich auch auf die eine oder andere schmerzhafte Enttäuschung gefasst machen.

Wer miteinander lebt, wird nämlich auch die vielen Dinge sehen, in denen der Partner nicht ganz so perfekt ist. Um aus der ersten gemeinsamen Wohnung keinen Folterkeller der Liebe werden zu lassen, haben wir die folgenden Tipps zusammengestellt.
Sie lieben sich mehr als Sie es jemals für möglich gehalten hätten, aber das bedeutet noch lange nicht, dass Sie jeden wachen Moment miteinander verbringen müssen. Stellen Sie sicher, dass Sie nicht nur ein Leben außerhalb der eigenen vier Wände, sondern auch eines außerhalb Ihrer Beziehung haben. So freuen Sie sich nicht nur darauf, den anderen nach einen langen Tag zu sehen, sondern es gibt auch jede Menge zu erzählen.
Sie leben zusammen, was zwangsläufig nach sich zieht, dass Sie auch viele Dinge miteinander teilen. Sie sind allerdings keine minderjährigen Zwillinge, bei denen alles auch dem anderen gehört. Sorgen Sie dafür, dass Sie ihre ganz eigenen Sachen haben und Ihr Partner ebenso.
Gerade bei jungen Paare, die sich gerade um eine steile Karriere bemühen, ist nach einen langen und hektischen Tag das gemeinsame Sofa nach Feierabend die einzige Ruehquelle. Sagen Sie in solchen Fällen Ihren Freundinnen Bescheid, dass Sie nicht erreichbar sind, wenn Ihr Kuschelbär nach Hause und sich die Alltagssorgen von der breiten Brust reden will. So bekommt Ihr Partner nicht das Gefühl, nur die zweite Geige in Ihrem Leben zu sein.
Kein anderes Wesen kann eine Beziehung schneller in stürmische Gewässer führen wie ein wedelnder oder schnurrender Vierbeiner. Stellen Sie von Anfang an Regeln auf, wer für das Tier verantwortlich ist und wie Sie sich ggf. die Arbeit gemeinsam teilen können. Wenn Sie nicht als Paar in der Lage sind, sich um Hund oder Katze in artgerechter Weise zu kümmern, sollten Sie von der Anschaffung absehen, um unnötigen Stress und Leid für alle Beteiligten zu vermeiden.
Ihr Partner ist nicht mit ihrer kleinen launischenen Schwester oder dem geistesgestörten Zimmernachbarn in ihrer alten Studenten-WG zu verwechseln. Wenn Sie mit Ihrem Liebsten zusammenleben, sind Sie selbst für die Atmosphäre in der Wohnung verantwortlich. Niemand kommt gern zu jemanden nach Hause, der stets und ständig am Nörgeln ist oder von einer Laune in die andere fällt. Regen Sie sich deshalb nicht gleich über jede Kleinigkeit auf und bleiben Sie gelassen. So können Sie das Zusammenleben von Anfang an harmonisch gestalten.
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