Schwiegereltern

Ein harmonisches Verhältnis zu Schwiegervater und Schwiegermutter ist leider nicht immer gegeben

Schwiegereltern werden die Eltern des Ehepartners genannt, also Schwiegermutter und Schwiegervater. Gründe wie Eifersucht oder Bevormundung sind oft daran Schuld, dass Schwiegereltern kein gutes Verhältnis zu Schwiegertochter oder Schwiegersohn haben.

Junges Paar mit Eltern und Kindern auf Sofa im Wohnzimmer, lachend
Extended family in living room smiling © Monkey Business - www.fotolia.de

Die Schwiegereltern sind die Eltern des Ehepartners. Dabei ist

  • die Mutter des Ehemanns die Schwiegermutter der Ehefrau und
  • der Vater des Ehemanns der Schwiegervater der Ehefrau.

Ebenso wie umgekehrt:

  • die Mutter der Ehefrau ist die Schwiegermutter des Ehemanns und
  • der Vater der Ehefrau ist der Schwiegervater des Ehemanns.

Komplexere Konstellationen und mögliche Streitpunkte

Die Definition wird erst dann etwas komplexer, wenn die Eltern der Brautleute nicht mehr in der ursprünglichen Partnerschaft leben, sondern bereits verwitwet, geschieden oder neu verheiratet sind.

In jedem Fall aber gelten in erster Linie die leiblichen Eltern der Eheleute als Schwiegereltern, auch wenn diese kein Paar mehr sind. Wären also zum Beispiel alle vier leiblichen Eltern eines Ehepaars bereits neu verheiratet, könnten Konstellationen von bis zu 8 Schwiegereltern entstehen.

Das ist in der heutigen Zeit zwar keine Seltenheit mehr, sorgt aber dennoch in den meisten Fällen für Probleme. Denn natürlich ist es nicht immer einfach, zum Beispiel bei Familienfeiern, geschiedene Schwiegereltern friedlich vereint an einen Tisch zu bekommen. Besonders wenn Enkelkinder ins Spiel kommen, erhöht sich die Komplexität des Problems, denn oftmals erheben alle Omas und Opas gleichermaßen Besitzansprüche. Im Idealfall sollten alle Beteiligten versuchen, die Konstellation so neutral wie möglich zu betrachten.

Schwiegereltern aus positiver Sicht

Schwiegereltern können aber auch ein positiver Bestandteil einer Ehe sein, denn schließlich sind sie die Eltern der Brautleute und haben diese mit Liebe und Verständnis aufgezogen. So kann die Schwiegermutter zum Beispiel unter Umständen auch zur Vertrauten und zur guten Ratgeberin bei Beziehungsproblemen oder Streitfragen werden.

Diese Konstellation ist zwar mit Bedacht zu prüfen, funktioniert aber in Einzelfällen hervorragend. In jedem Fall sollten beide Ehepartner die jeweiligen Schwiegereltern mit Respekt begrüßen und sich Mühe geben, ein gutes Verhältnis zu ihnen aufzubauen. Denn nicht zuletzt durch die Schwiegereltern wurde der Partner zu dem, als den man ihn kennen und lieben gelernt hat.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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