Comics - Geschichte, Formen und bekannte Comicfiguren und Comiczeichner

Filmrolle und -zubehör, Kino, Filme

Bei Groß und Klein sind Comics und deren Comichelden beliebt - es gibt unterschiedliche Formen, wie etwa Comicstrips, Comichefte oder Taschenbücher

Comicfiguren begleiten uns seit unserer Kindheit - ob die Abenteuer in Entenhausen oder das große Epos mit Batman, Spiderman und Co. - es gibt wohl kaum einen Menschen, der nicht irgendwann auf die heimlichen Helden getroffen wäre.

Die Welt der Comics

Bei einem Comic handelt es sich um eine in einer Bilderfolge dargestellte Geschichte. Die Bilder sind meist gezeichnet und mit ein wenig Text versehen; es besteht also eine Kombination aus bildender Kunst und Literatur, wobei man die Comicwelt mittlerweile als eigene Kunstform angeht.

Zu den typischen Merkmalen - auch wenn diese nicht unbedingt Verwendung finden müssen - zählen

Sprechblasen als typisches Merkmal von Comics
Sprechblasen als typisches Merkmal von Comics
  • Panels (einzelne Bilder)
  • Sprechblasen bzw. Denkblasen sowie
  • Onomatopoesien (sprachliche Nachahmungen).

In illustrierten Geschichten, Cartoons und Karikaturen werden diese Elemente typischerweise kombiniert; somit stellen sie sehr ähnliche Künste dar, zu denen eine Abgrenzung schwierig ist.

Formen des Comics

Der Comic lässt sich in unterschiedlichen Formen darstellen. Der Comicstrip stammt ursprünglich aus den Sonntagszeitungen in den USA; hier füllte er anfangs eine ganze Seite. Nach und nach verbreitete sich dieser Trend und kam als daily strip daher.

Dieser wurde deutlich verkürzt und bestand aus einer in etwa vier Bildern dargestellten Geschichte mit einer Pointe als Ende. Heutzutage gilt eine feststehende Länge von einer Längsseite.

In der Regel gibt es dabei bestimmte Motive, die man jeweils variiert, um neue Perspektiven zu schaffen. Bei täglichen Erscheinungen kann man im Laufe einer Woche eine bestimmte Handlungsfolge erzielen.

Des Weiteren gibt es Comics in Heft- und Buchformat. Comichefte wurden im Jahr 1933 zum ersten Mal veröffentlicht. Das erste Heft bestand dabei aus 16 Seiten. Seit Ende der 40er Jahre stellen die so genannten Comic Books die am meisten verbreitete Vertriebsform der Comics dar.

Des Weiteren sind Comicalben und -taschenbücher im Handel erhältlich. Die Alben bestehen beispielsweise aus einer Sammlung von Comics, die in einen Magazin veröffentlicht worden sind. Sie sind in der Regel 48 oder 64 Seiten lang.

In den 60er Jahren folgten Comics in Buchformat. Ab Ende der 70er Jahre kamen sie auch als Graphic Novels in den Vertrieb; dabei handelt es sich um eine Veröffentlichung, die der eines Romans ähnelt.

Entstehung

Bleistiftzeichnungen als gängiges Hilfsmittel
Bleistiftzeichnungen als gängiges Hilfsmittel

Für die Entstehung von Comics werden Grafiktechniken angewandt. Häufig nutzt man zu diesem Zweck Tuschen- oder Bleistiftzeichnungen. Verbreitet ist auch, als erstes eine Vorzeichnung (z.B. mit einem Bleistift) zu kreieren; anschließend erfolgt eine Reinzeichnung mit Tusche.

Des Weiteren werde auch Rasterfolien, Malerei und Fotografie eingesetzt, um Comics entstehen zu lassen. Seit den 90er Jahren finden verbreitet auch elektronische Hilfsmittel, zum Beispiel das Zeichenbrett, Verwendung.

Fertigte man Comics bis ins 19. Jahrhundert in der Regel als selbstständiger Künstler an, arbeiteten viele von ihnen ab dann immer öfter für einen Verlag. Dennoch blieb die eigenständige Arbeit - gab es keine Fortsetzung, stellte man die Comicserie ein.

Heutzutage arbeiten Verlage oftmals nach bestimmten Stilvorgaben, um ein einheitliches Bild zu schaffen. Trotzdem stechen immer wieder Comiczeichner mit besonderer Arbeit hervor.

Die Arbeit, bis ein Comic fertiggestellt ist, ist meist unter mehreren Mitarbeitern aufgeteilt. Typische Aufgaben sind

  • das Schreiben der jeweiligen Szene
  • die Anfertigung von Seitenlayouts
  • die Vorzeichnung der Seiten
  • das Tuschen der Bleistiftzeichnungen
  • die Anfertigung von Teilbildern
  • die Zeichnung von Hintergrund und Figuren

Genres

Comics gibt es in zahlreichen Genres; sie sind nicht an feste Inhalte gebunden. Verbreitet sind:

  • Funnys (humorvolle Comics)
  • Abenteuercomics (z.B. Science Fiction, Piratengeschichten, Krimis, Western)
  • Semicomics (eine Zwischenform von Funny und Abenteuercomic)
  • Superhelden
  • Mangas
  • Underground Comics
  • Sachcomics
  • Comic-Journalismus
  • erotische Comics

Comics im Internet werden immer beliebter

Ohne den Umweg über Verlage oder andere Vertriebswegen gehen zu müssen veröffentlichen immer mehr jungen Künstler heutzutage ihre Bilder und Texte im Internet. Dort können sie ihre Seiten ganz nach ihrem Wunsch gestalten, müssen dafür nichts bezahlen und sich keinerlei Auswahlverfahren stellen.

Die potentielle Fangemeinde ist riesig und weiß es zu schätzen, dass die Werke meist kostenlos abrufbar sind. Vor allem in der Comic-Szene gibt es hierbei mittlerweile feste Größen wie beispielsweise "Cyanide and Happiness", "Nicht Lustig" oder "Penny Arcade". Deren Charaktere haben es teilweise zu Kultstatus in der Fangemeinde gebracht. Die bekanntesten Comic-Autoren verdienen mit ihren unterschiedlich häufig aktualisierten Homepages mittlerweile ihren Unterhalt.

Einkünfte werden meist durch Fanartikel wie Stofftiere, Mousepads und Zeichnungen, aber auch Werbeeinahmen oder gedruckte Sammelausgaben und Bücher erzielt.

Gratis Schmökern beim „Comic Tag“

Ob Donald Duck, die Simpsons oder die Peanuts, am zweiten „Gratis Comic Tag“ bietet die Comicszene für jeden Geschmack das Richtige. Deutschsprachige Comic-Verlage lieferten hier am 14. Mai einen Einblick in ihre Genrevielfalt und möchten somit die ursprünglich amerikanische Idee des „Free Comic Book Day“ auch bei uns etablieren.

Beteiligt an diesem besonderen Tag für Comic-Liebhaber waren neben 30 Verlagen auch 168 Händler in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Läden, welche an der Aktion teilnahmen, boten 44 verschiedene Titel, welche völlig kostenlos mit nach Hause genommen werden durften.

Dabei reichte die Spannweite von Klassikern wie Donald Duck, über die Gruselstunde vom Weisblech Comics Verlag, bis hin zur Biografie Frida Kahlos. In den österreichischen Läden „Runch! Comics“ und „Planet Harry“ stand am Samstag außerdem die Künstlerin Nina Ruzicka für Signierungen zur Verfügung. Ihr Werk „Der Tod und das Mädchen“ gehörte ebenfalls zum Sortiment.

Die Geschichte des Comics

Die Geschichte des Comics als "neunte Kunstform" verbindet sich immer wieder mit gesellschaftlichen und auch technischen Entwicklungen. Eine spannende Reise in die Menschheitsgeschichte - in der Comics schon ganz zu Beginn eine nicht unerhebliche Rolle spielten.

Die Anfänge

Comics sind keineswegs eine Erfindung der Moderne: Vorreiter für die heute so beliebten Bildergeschichten finden sich bis in die Vorzeit. Damals noch ohne Text, wurden hier bereits beeindruckende Figuren von Mensch und Tier gezeichnet. Typisch auch für heutige Comics: Der Ablauf von Zeit bzw. Bewegung, welcher in mehreren Bildfolgen dargestellt wurde.

Berühmtes Beispiel hierfür ist die Höhle von Lascaux in Frankreich, welche beeindruckende Zeugnisse der ersten "Comic-Kunst" von vor mehreren 10.000 Jahren beherbergt. Ein weiterer Zeitsprung versetzte den Comic ins Zweistromland, das damalige Mesopotamien: Hier und in Ägypten wurde erstmals eine Kombination aus Bildfolgen und zugehörigem Text versucht.

Die Erfindung des Buchdrucks

Über die Jahrhunderte hinweg wurde die Form des Comics immer wieder verändert und verfeinert. Einen riesigen Entwicklungsschritt und die Möglichkeit zur weiten Verbreitung stellt die Erfindung des Buchdrucks dar: Endlich war es möglich, Bilder in Serie zu fertigen und zu verbreiten.

Gewissermaßen als Erfinder des ersten Comichelden darf dabei der Schweizer Zeichner Rodolphe Töpffer gelten: Er schuf Bildergeschichten, welche ein und dieselbe Figur in immer neuen Erlebnissen zeigten.

Verbreitung in Zeitungen

Im 19. Jahrhundert schließlich zählten einzelne Comicbilder, versehen mit oftmals bissigen Kommentaren, zum Standard in zahlreichen Zeitungen. Auch Autoren wie der Kinderbuchschreiber Wilhelm Busch waren von dieser Entwicklung beeinflusst. Busch schuf, in Comic-artiger Manier, Figuren wie die weltberühmten Max & Moritz, deren Geschichten von moralischen Texten unterlegt wurden.

Die ersten Comicstrips

Von den ersten, oftmals gesellschaftskritischen und politischen Karikaturen zum ersten kommerziellen Comic verging noch einmal ein knappes Jahrhundert. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts kamen in den USA die ersten sogenannten Comicstrips in die Tageszeitungen.

Erste Comicfilme

In den 1920er Jahren schließlich erschuf Walt Disney seine weltberühmten Figuren von Micky Mouse bis Donald Duck und legte hiermit den Grundstein für einen Comic, welcher über die Zeitung hinaus bald auch in Filmen Verwendung finden sollte.

1938 schließlich war das Geburtsjahr von Superman, dem ersten waschechten Superhelden der Comicwelt. Zahlreiche Nachfolger machten es seinen Erfindern gleich.

Gesamtausgabe des Comic-Strips Calvin und Hobbes von Bill Watterson erschienen

Hinterkopf einer Frau, sie liegt in der Badewanne und liest eine Zeitschrift
relaxing in the tub © Marc Dietrich - www.fotolia.de

Die Erlebnisse von zwei der größten Comic-Helden der Welt sind jetzt in der Gesamtausgabe erhältlich. Eine mehr als 1400 Seiten starke Edition in drei Bänden enthält alle Comic-Strips mit dem sechsjährige Calvin, seiner Familie und seinem Stofftiger Hobbes, der für ihn jedoch lebendig ist und sprechen und handeln kann.

"Calvin und Hobbes" erschien zwischen 1985 und 1995 in mehr als 2400 Zeitungen. Bis 2010 wurden knapp 45 Millionen Bücher der Serie verkauft. Der Schöpfer von "Calvin und Hobbes" ist der US-amerikanische Comiczeichner Bill Watterson, der sich immer gegen die Vermarktung seiner Figuren, etwa auf Tassen oder T-Shirts wehrte. Auch eine Fernsehserie wurde durch ihn erfolgreich verhindert.

Da er seit dem Ende der 1980er Jahre fast zwei Jahrzehnte keine Interviews mehr gegeben hatte, rankten sich viele Geheimnisse um den heute 55-Jährigen, der zurückgezogen in Cleveland Heights (US-Bundesstaat Ohio) lebt.

Ursprünglich waren Calvin und Hobbes Nebenfiguren einer anderen Comic-Serie. Doch diese Nebenhandlung erfreute sich großer Beliebtheit und galt als wesentlich spannender als der eigentliche Comic von damals.

Seine Popularität rührt nicht zuletzt von den Betrachtungen der Erwachsenenwelt aus den Augen eines kleinen Jungen. Die allgegenwärtige Hektik und die übertriebene Ernsthaftigkeit der Erwachsenen wird karikiert, allerdings ohne sie moralisch zu werten. Dies ist eher die Aufgabe von Hobbes. Calvins Ansichten haben meist wenig mit der Naivität eines normalen Sechsjährigen gemein. Auch sein Wortschatz entspricht nicht dem eines Kindes, sondern ist dem eines Erwachsenen ebenbürtig.

Berühmte Comicfiguren

Heute sind Namen wie Batman und Spiderman weder aus Kulturindustrie noch aus den Jugendzimmern dieser Welt wegzudenken.

Disney's Figuren

Beginnen wir mit Walt Disney und seinem ganzen Imperium an Comicfiguren. Die wohl berühmteste seiner Figuren ist die freundliche Micky Mouse, welche gemeinsam mit Donald Duck in Entenhausen lebt. Und auch andere, sprechende und tierische Bewohner dieser imaginären Stadt zählen zu den bekanntesten Figuren weltweit:

  • Minnie Mouse
  • Daisy
  • die Panzerknacker und
  • der reiche Dagobert

sind nur einige Beispiele für die kunterbunte Welt von Disney. In Deutschland bekannt sind außerdem die Figuren von Rolf Kauka, welcher Geschichten von Fix & Foxi viele Jahre in die Zeitschriftenregale brachte.

Für alle Micky-Maus Leser ist ein Stadtplan von Entenhausen erstellt worden

Ein 61-jähriger Diplom-Ingenieur hat einen Stadtplan von Entenhausen erstellt, so dass wir jetzt die Fahrt von Donald Duck von seinem Haus zu seiner Arbeitsstelle in der Margarinenfabrik verfolgen können. Natürlich darf auch der Geldspeicher von Onkel Dagobert darauf nicht fehlen.

Jürgen Wollina, der Zeichner des Stadtplans, hat 13 Jahre alle notwendigen Daten aus 700 Geschichten entnommen und dann im Jahr 2004 begonnen, kleine Teile des Stadtplans zu erstellen. Aus den insgesamt 260 Teilen, die 6x6 Zentimeter groß sind, hat er dann den gesamten Stadtplan erstellt, so dass die Karte jetzt ein Quadratmeter groß ist. Ende 2008 war dann sein Werk vollendet.

Der Kavalier Micky Maus wird zum Bösewicht

Langweilige Micky Micky Maus - Comicheld braucht Imagewechsel

Jeder, der die Comic-Hefte von Micky Maus gelesen hat, kennt die Hauptfigur nur als vollendeten Kavalier, der immer hilfsbereit gegenüber seiner Freundin Minnie Maus ist und seinem, manchmal trotteligen, Freund Goofy zur Seite steht.

Jetzt soll, nach dem Willen der Konzernleitung von Disney, aus der Micky Maus ein Bösewicht werden, weil immer mehr Kinder und Jugendliche die Figur als langweilig betrachten.

Imagewechsel durch "Epic Micky"

Den Anfang vom Wechsel des alten Images macht eine Videospiel, das "Epic Micky" heißt und in nächster Zeit auf den Markt kommt. Hier hat der Spieler die Möglichkeit, Micky so wie bisher als edelmütigen Helden oder aber als Bösewicht einzuordnen.

Ursprünglich war in dem Film "Steamboat Willie" aus dem Jahr 1928 Micky ein aufsässiger Matrose, der allerhand anstellte. Unter anderem hat er einer Katze am Schwanz umher geschleudert oder auch eine Gans als Dudelsack benutzt. Als aber viele Eltern protestiert hatten, wurde aus der wilden Micky Maus die uns wohl bekannte Figur.

Zurzeit ist in Shanghai ein großer Disney-Park in der Planung und der Konzern glaubt, dass besonders die jüngere Generation lieber einen etwas wilderen Micky statt des edelmütigen Kavaliers sehen möchte.

Happy Birthday - die berühmteste Maus der Welt wird 60 Jahre!

Nach damaliger starker Kritik ist Mickey Maus nach fast 3000 Ausgaben noch immer erfolgreich

Zwei befreundete Jungen liegen lächelnd auf Bett und schauen sich gemeinsam ein Buch an
Two Young Boys Lying Down On A Bed Reading A Book © Monkey Business - www.fotolia.de

Als vor 60 Jahren in Deutschland das erste Mickey-Maus-Heft in den Handel kam, galten Comics noch als Schundliteratur. Anspruchslos seien die Sprechblasen mit den kurzen Texten und wenig für die Bildung von Kindern förderlich, waren noch die besseren Kommentare zum Start des heutigen Kultheftes. Sechs Jahrzehnte später ist es nur noch eine tolle Erfolgsgeschichte, jeder kennt Mickey und Co.

Über eine Milliarde Mal wurden die Abenteuer bis heute verkauft. Dabei ist und bleibt die Auflage laut dem Egmont Ehapa Verlag aus Berlin über die Jahre stabil. Die Erstausgabe war übrigens für 75 Pfennig zu kaufen, mittlerweile ist man bei Nummer 2906 angekommen.

Walt Disney erfand Mickey Maus mit drei simplen Kreisen, die zum Kopf mit den beiden markanten Ohren wurden. Handgemalt ist der Comic auch heute noch und erscheint in 27 Sprachen und 29 Ländern. In Deutschland werden die Geschichten aus Entenhausen meist von 10jährigen Jungs in den alten Bundesländern als typische Leser gekauft.

Donald-Duck-Zeichner Vicar gestorben

Victor José Arriagada Rios ist tot. Rios, langjähriger Comic-Zeichner für den Disney-Verlag ist besser bekannt unter seinem Künstlernamen Vicar. Er verstarb am 3. Januar im Alter von 77 Jahren in seiner Heimatstadt Santiago de Chile.Vicar hatte bereits in sehr jungen Jahren begonnen zu malen. Zudem hatte er sich schon früh für Disney-Geschichten begeistert. Sein Lieblingszeichner war zeitlebens Carl Barks, von dem auch ein Porträt in seinem Studio hing.

Doch bevor er das Zeichnen zu seinem Beruf machte, absolvierte Vicar zunächst ein Studium zum Elektronikingenieur. Kurz vor seinem Abschluss 1956 beteiligte er sich in Chile beim jährlichen Zeichenwettbewerb der Journalistischen Vereinigung und gewann den Ersten Preis. Im Jahre 1960 zog er nach Barcelona, wo er bis 1975 lebte. Er arbeitete dort für verschiedene Zeitschriften und Verlage. 1971 wurde der Egmont-Verlag auf ihn aufmerksam und ermöglichte ihm die Arbeit für Disney. Vicar galt als ein sehr produktiver Zeichner, der allein für Disney mehr als 10 000 Seiten anfertigte. Seine Lieblingsfigur war immer schon Donald Duck. Als größte Herausforderung bezeichnete der Chilene es, lustige Alltagsgeschichte zu kreieren.

Vicar verstarb am 3. Januar 2012 nach langer schwerer Krankheit. Er litt seit Jahren an Leukämie.

90 Jahre Disney - Mickey Maus, Donald Duck und Co.

Filmklappe und Filmrolle auf weißem Hintergrund
clapboard and film reel © jeffrey horler - www.fotolia.de

Im Oktober 1923 legte Walt Disney mit seinem Bruder den Grundstein für den heutigen Weltkonzern für Familienunterhaltung. In den Disney Brothers Cartoon Studios tüftelte er an Figuren wie Mickey Mouse und Donald Duck, die später mit den anderen Bewohnern von Entenhausen die ganze Welt eroberten. Auch Stars wie Miley Cyrus und Britney Spears verdanken ihren Erfolg dem Disney-Konzern.

Neben Zeichentalent und kreativen Ideen brachte Walt Disney ein Faible für technische Innovationen mit. Während in den Kinos noch Stummfilme liefen, peppte er seine Clips schon mit Ton- und Musikeffekten auf. 1934 setzte er erstmals das Technicolor-Verfahren ein, ab 1937 produzierte das ehemals kleine Cartoonstudio dann abendfüllende Animationsfilme. Nach dem zweiten Weltkrieg kamen Filme mit realen Schauspielern dazu.

Insgesamt brachten es die Disney-Studios auf 26 Oscars. Seit in den 50er Jahren das Fernsehen boomte, sendete das Unternehmen seine familientaugliche Phantasiewelt direkt in die Wohnzimmer der Amerikaner – bis hin zu Serien wie "Hannah Montana" oder dem "Mickey Mouse Club", die für zahlreiche Künstler zum Sprungbrett wurden. Auch Christina Aguilera startete hier ihre Karriere.

Das saubere Familienimage unterstrich Walt Disney durch eine patriotische Haltung. So wie seine Filme ur-amerikanische Werte vertreten, setzte er sich auch auf politischer Bühne für konservative Ziele ein.

Amerikas Superhelden

Einen festen Platz in der Comic-Hitlist haben selbstverständlich auch die amerikanischen Superhelden: Während Spiderman über spezielle Superkräfte verfügt, ist Batman im Grunde ein einfacher und äußerst engagierter Mann mit Spezialausrüstung, welche ihm in seinen Abenteuern zu Höchstleistungen verhilft.

Der Auftrag beider Helden ist jedoch klar: Die Welt vor dem Bösen retten und Menschen in Not helfen - jeder auf seine ganz eigene Weise. Mit blauem Umhang und stolzem "S" auf der Brust zählt auch Superman zu den berühmtesten Comicfiguren aller Zeiten. Als Außerirdischer wird er auf die Erde geschickt, weil sein Heimatplanet dem Untergang geweiht ist. Begleitet wird Superman in einigen Comics von der attraktiven Wonderwoman - eine der wenigen Frauen unter den bekanntesten Superhelden.

Superman soll cooler werden - Mit Hilfe von Kapuzenpulli und engen Hosen

Schon kommende Woche erscheint der neue Superman-Comic mit dem Titel "Superman: Earth One", in dem der Held einen enormen Imagewandel durchläuft. Mit lässigem Kapuzenpulli, engeren Jeans und launischem Verhalten soll Superman cooler und etwas mehr sexy werden, so Dan DiDio, Chefredakteur des Verlags DC Comics.

Das alte Outfit wäre nicht mehr zeitgemäß, doch das große "S" auf seiner Brust besteht natürlich weiter. Bereits jetzt wurde das Heft nachgedruckt, da die Anfrage riesig war. Durch den Erfolg denkt man nun auch über einige Erneuerungen beim Comic-Klassiker "Batman" nach.

Der "Vater" von "Spider Man" wurde jetzt mit dem Stern auf dem "Walk of fame" geehrt

Stan Lee erhält 2.428. Stern auf dem "Walk of Fame"

Straßenschild Hollywood Boulevard, im Hintergrund Palme
Welcome to Hollywood © S Hagebusch - www.fotolia.de

In Hollywood gibt es den berühmten "Walk of Fame", auf dem berühmte Künstler mit einem Stern geehrt werden. Hierbei gibt es fünf Kategorien mit den entsprechendem Symbolen. Jetzt wurde auch der 88-jährige Comic-Erfinder Lee, der "Vater" der Comic-Serie "Spider Man", in diese Reihe als Nummer 2.428 mit aufgenommen.

Neben der Figur "Spider Man" hatte Lee, der schon vor 70 Jahren Comics zeichnete, auch unter anderem die X-Men, Iron Man und die Fantastic Four erfunden. Seine Comics sind weltweit in über 80 Ländern bekannt.

Persönlichkeiten, die in keine Kategorie passen

Auf dem "Walk of Fame" gibt es aber auch drei Sterne, die nicht in die Reihe der fünf Kategorien "Film", "Fernsehen", "Musik", "Radio" und "Theater" gehören, so gehört der erste Stern dem langjährigen Bürgermeister von Los Angeles, Tom Bradley, der zweite Stern erinnert an das 50.-jährige Jubiläum des Disneyland und der dritte Stern erinnert an sieben im Dienst umgekommene Polizisten in LA.

Auch die Besatzung der ersten Mondlandefähre von Apollo 11 wurde nicht vergessen, aber sie ist nicht auf einem Stern, sondern einer eigenen Bronzeplatte im Bereich "Fernsehen" abgebildet.

Tschüss, USA! Superman als Staatenloser

Superman soll in der 900. Comicausgabe von "Action Comics" seine US-Staatsbürgerschaft aufgeben

Flagge der USA
US Amerikanische Flagge © Jürgen Priewe - www.fotolia.de

Aufschrei der Empörung in den USA: Superman will kein Amerikaner mehr sein! In der Jubiläumsausgabe Nummer 900 des Comic-Magazins "Action Comics" zeigt sich der Superheld in der Episode "The Incident" frustriert von dem "Land der unbegrenzten Möglichkeiten".

Politische Gründe sind die Ursache

Er will sich nicht mehr länger von der US-Politik instrumentalisieren lassen und plant die Aufgabe seiner Staatsbürgerschaft. Grund für diese ungewöhnliche Tat: Ein friedlicher Protest Supermans in Teheran betrachtet das Mullah-Regime als aggressiven Akt der USA. Um zu verhindern, dass die Situation weiter eskaliert, will der "Mann aus Stahl" vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen auf seine amerikanische Staatsbürgerschaft verzichten.

Amerikas Konservative sind erzürnt über dieses Verhalten. Sie unterstellen dem Superhelden nun Prinzipienlosigkeit und rätseln, ob er nun Brite oder gar Schweizer werden möchte.

Comicverleger versuchen die erhitzten Gemüter zu beruhigen

Die Verleger von DC-Comics, Jim Lee und Dan DiDio, versuchten in einer Erklärung, Amerikas Rechte zu besänftigen. Auch wenn der Comic-Held sich nun eher als Weltbürger sehe, erklärten sie, werde er doch immer der Farmerjunge aus Smallville bleiben.

"Spiderman" jetzt mit dunkler Hautfarbe auf Schurkenjagd

Der neue Spiderman ist dunkelhäutig und heißt Miles Morales

"Spiderman" erwacht zu neuem Leben. In der Comic-Reihe "Ultimate Spiderman" segnete der Superheld das Zeitliche. Ein Schicksal, das nur wenige Kämpfer für das Gute je erleiden müssen. Doch nun ist der "Spinnenmann" wieder da. Allerdings schlüpft nicht mehr Peter Parker in das rot-blaue Kostüm, sondern ein gewisser Miles Morales. Das Besondere an ihm: Er besitzt eine dunkle Hautfarbe.

Schwarze Comic-Helden

Bisher gab es nur wenige Schwarze, die zur Riege der Superhelden zählen. Im DC-Comic-Verlag, verantwortlich für "Superman" und "Batman", durfte ab den 1970er-Jahren "Black Lightning" (dt. "Schwarzer Blitz") Bösewichter hinter Schloss und Riegel bringen. Bei den "X-Men" tritt mit "Storm", im Film von Halle Berry gespielt, eine schwarze Superheldin auf.

Dunkelhäutige Comic-Hauptfigur hat Ähnlichkeit zum US-Präsidenten

Nun präsentiert Marvel-Comics mit dem neuen Spiderman nicht nur eine dunkelhäutige Titel-Figur, sondern diese besitzt mit "Morales" sogar noch einen lateinamerikanischen Nachnamen. Und eine gewisse Ähnlichkeit mit US-Präsident Barack Obama besitzt sie auch noch. Die Figur des Miles Morales spiegele die "Kultur" und die "Vielfalt" des 21. Jahrhunderts, erklärte Marvel-Chef Axel Alonso.

Für alle, die Peter Parker nachtrauern, gibt es aber eine gute Nachricht. Im traditionellen Marvel-Universum ist Peter Parker keineswegs tot, sondern so quicklebendig wie eh und je.

USA: Comic-Verlage liefern sich harten Kampf um Kundschaft

Superhelden kämpfen üblicherweise für das Gute. Ihre Gegner sind Superschurken, die hinter Schloss und Riegel gehören. Doch jetzt hat es den Anschein, dass die Macher der Comic-Verlage "Marvel" und "DC" einen erbitterten Kampf gegeneinander führen. Da die Auflagen sinken, wird die Auseinandersetzung mit harten Bandagen ausgetragen.

Ungewöhnlich heftig mutet die Kampfansage von "Marvel", das unter anderem "Spider-Man", "X-Men" und "Captain America" herausbringt, an. So bietet der Verlag jedem Händler Geld, wenn dieser Hefte des Rivalen "DC", verantwortlich für "Superman" und "Batman", zerstört.

Für 50 vernichtete Hefte erhalten die Händler eine exklusive Sonderausgabe eines Marvel-Comics. Um die Zerstörung zu beweisen, müssen die Händler Fotos einsenden. David Gabriel, Vizepräsident der Verkaufsabteilung von "Marvel", hat seine eigene Sicht auf das Angebot seines Verlages. Da in den USA Händler nicht verkaufte Hefte nicht zurückgeben könnten, so Gabriel, sehe sich sein Verlag in ökonomisch harten Zeiten wie diesen verpflichtet zu helfen.

Im neuen Batman-Comic gibt es eine Sexszene mit Batman und Catwoman

Lange haben sich die Gerüchte gehalten, dass "Batman" möglicherweise schwul sein könnte. Im neuen "Batman"-Comic wird mit den Spekulationen jedoch endlich aufgeräumt, denn da wird es erstmals eine Sexszene mit Batman und Catwoman geben. Wirklich viel sieht man auf den, von Guillem March, gezeichneten Bildern zwar nicht, aber Genaueres lässt sich auf jeden Fall erahnen.

Ob DC einfach nur mit den Gerüchten aufräumen wollte oder ob sich im Laufe der Geschichte tatsächlich etwas Ernsteres zwischen Batman und Catwoman entwickeln wird, ist allerdings noch nicht bekannt.

Comic-Serien werden neu aufgelegt - Batman, Superman und Co. im neuen Outfit

Der DC-Verlag hat einst die Leinwand- und Comic-Helden Batman, Superman und Co. geschaffen. Unter dem Programm "The New 52" gehen jetzt sämtliche Serien des Verlages mit neuen Helden und anderen Outfits an den Start, was bereits das dritte Updates der Comichelden seit dem Jahr 1938 ist.

Während sich Batman nicht sehr viel verändert hat, ähnelt Superman inzwischen ein wenig Spider-Man und wird von zig Polizisten gejagt. Wahre Comic-Fans üben jedoch zunehmend Kritik an den neu aufgelegten Serien, da diese anscheinend recht halbherzig überarbeitet und viel Altes über Bord geworfen wurde. Bei den Kassenschlagern wie Batman wollte es sich der DC-Verlag anscheinend mit den Fans nicht vergraulen und änderte so wenig wie möglich an der Story.

Einige Neuerschaffungen wie beispielsweise "Justice League" bescherten den Machern inzwischen einen großen Erfolg, da innerhalb kürzester Zeit rund 450.000 Hefte über die Ladentheken gingen.

Garfield

"Fett, faul und filosofisch" - unter diesem frechen Motto eroberte der dicke, orange Kater Garfield die Herzen der Welt. Die Geschichten um ihn und seinen melancholischen Besitzer John stehen für eine neue Generation an Comics, welche von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen geschätzt werden.

Auf den ersten Blick wirkt die Welt von Garfield lustig und unterhaltsam. Mindestens ebenso gut lässt sich hier aber auch eine tiefer gehende Ebene mit den Alltagsschwierigkeiten eines echten Durchschnittsmenschen lesen.

Asterix & Obelix

Asterix feiert 50. Geburtstag, ab Herbst gibt es neues Abenteuer mit unseren Freunden

Vor 50 Jahren erschien in der französischen Zeitschrift "Pilote" zum ersten Mal eine Geschichte von Asterix dem Gallier. Der Text stammte von dem im Jahr 1977 verstorbenen René Goscinny und der Zeichner war Albert Uderzo. Die beiden haben dann gemeinsam 24 Bände von dem kleinen listigen Gallier Asterix und seinem schlagkräftigen Freund Obelix geschrieben und gezeichnet.

Der letzte Band war seinerzeit "Asterix bei den Belgiern", der aber erst nach dem Tod von Goscinny bei uns im Jahr 1979 erschien. Danach hat der Zeichner Uderzo noch neun Bände alleine herausgegeben, der erste hieß "Der große Graben" und jetzt soll als Jubiläumsband im Herbst ein neues Abenteuer von unseren unbesiegbaren Freunden erscheinen.

Der Titel wird wohl "Das goldene Buch" lauten, wobei es um den Geburtstag von Asterix gehen soll. Nun, wir lassen uns mal überraschen und ab dem 22. Oktober wissen wir, ob uns der "Himmel auf den Kopf fallen" wird.

Asterix und Obelix werden auch nach dem Tod des Zeichners Uderzo weiter leben

Neue Zeichner lassen Asterix und Obelix nach dem Tod des Zeichners Uderzo weiter existieren

Auch wenn eines Tages der Zeichner Uderzo, der jetzt 82 Jahre alt ist, gestorben ist oder auch nicht mehr zeichnen kann, so soll die beliebte Comic-Serie mit Asterix weitergeführt werden. Dafür hat Uderzo schon jetzt die zwei Brüder Frédéric und Thierry Mébarki, beides Zeichner, ausgewählt, damit die beiden Gallier Asterix und Obelix nicht sterben müssen.

Neue Zeichner

Die beiden Zeichner stammen aus Nordafrika und arbeiten schon viele Jahre mit Uderzo zusammen. Im Jahre 1959 erschien in der französischen Wochenzeitung Pilote am 29. Oktober zum ersten Mal das Comic von Asterix und seinem Freund Obelix. Zu den Zeichnungen von Uderzo schrieb René Goscinny die Texte. Im November 1977 starb der Texter René Goscinny. Das erste Album in deutscher Sprache erschien 1968 und trug den Titel "Asterix der Gallier".

Jubliäumsband zum 50. Jahrestag

Mittlerweile gibt es 32 verschiedene Bände und ab dem 25. Band schrieb auch der Zeichner Uderzo, nach dem Tod seines Freundes René Goscinny, die Texte. Zusätzlich hat man auch 8 Trickfilme produziert. Demnächst wird zum 50. Jahrestag ein Jubiläumsband erscheinen und bestimmt auch mit dem Prolog "Wir befinden uns im Jahre 50 v. Chr. Ganz Gallien ist von den Römern besetzt ... Ganz Gallien? Nein! Ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten" beginnen.

Asterix darf nicht sterben

Neuer Asterix-Band in Planung

Glühbirne mit Bleistift auf Papier gezeichnet, daneben Bleistift, Spitzer, zerknülltes Papier
Bright Idea © Martin Green - www.fotolia.de

"Wir befinden uns im Jahre 50 v. Chr. Ganz Gallien ist von den Römern besetzt... Ganz Gallien? Nein! Ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten." Millionen von Lesern kennen diese Zeilen. Mit ihnen beginnt jeder Band aus der Asterix-Reihe. Mittlerweile sind 34 Comic-Bände mit den Abenteuern des Galliers erschienen. Doch ein Ende ist nicht in Sicht.

1961 kam in Frankreich "Astérix le Gaulois" auf den Markt. Die deutsche Übersetzung "Asterix, der Gallier" folgte sieben Jahre später. Für den Text verantwortlich war René Goscinny, der 1977 verstarb. Der Zeichner der Serie, Albert Uderzo (84), kündigte jetzt einen neuen Band aus der erfolgreichsten französischen Comicserie aller Zeiten an.

Neuer Band von neuem Zeichner

Doch nicht mehr er, so Uderzo, werde das Heft zeichnen, sondern sein noch unbekannt bleibender Nachfolger. Einen Namen wollte der 84-Jährige jedoch nicht nennen. Dieser Zeichner sei eine Person, erklärte der Asterix-Schöpfer, die ihn schon lange Zeit begleite.

Wenn es nach Albert Uderzo geht, wird sich die Fangemeinde von Asterix, Obelix, Miraculix und Co. noch jahrzehntelang an neuen Geschichten aus Gallien erfreuen können. Doch 2012 soll erst einmal Band 35 erscheinen.

Asterix & Obelix in der Völklinger Hütte: Ausstellung ehrt die berühmtesten Gallier aller Zeiten

Asterix-Schöpfer Uderzo ließ es sich trotz seiner mittlerweile 85 Jahren nicht nehmen, die Ausstellung „Asterix und die Kelten“ in der Völklinger Hütte im Saarland zu besuchen, die noch bis zum 15. August zu sehen ist. Zusammen mit dem 1977 verstorbenen René Goscinny erschuf Uderzo die wohl berühmtesten Gallier aller Zeiten, deren mittlerweile 34 Abenteuer in 107 Sprachen übersetzt wurden.

Heute lässt sich Asterix ohne Obelix gar nicht vorstellen, doch Uderzo verriet bei seinem Besuch im Saarland, dass der dicke Kumpan des flinken Asterix eigentlich nur ein Zufallsprodukt gewesen sei: Goscinny lehnte die Idee ab, aus dem gallischen Helden Asterix einen großen kräftigen Mann zu machen und wollte lieber einen kleinen schmächtigen Kerl haben, mit dem sich Kinder besser identifizieren konnten. Uderzo gab ihm Asterix und schuf trotzdem den großen starken Obelix als seinen besten Freund und Begleiter.

Ein Ende der Asterix & Obelix-Comics ist noch nicht abzusehen: Auch wenn Uderzo aufgrund seiner Arthrose nicht mehr zeichnen kann, sollen das neue Team aus Zeichner Frédéric Mébarki und Texter Jean-Yves Ferri das Werk fortführen. Die erste Geschichte aus ihrer Feder soll 2013 erscheinen.

Asterix und Obelix - Neuer Zeichner für die Gallier

Asterix und Obelix erhalten nach Angaben des Verlages Albert-René einen neuen Zeichner. So soll die 35. Ausgabe der Comicserie Ende 2013 erscheinen und von Didier Conrad gezeichnet werden. Der 53-jährige Franzose war für die Serie "Helden ohne Skrupel" ("Les innommables") verantwortlich. Er arbeitete auch am Zeichentrickfilm "Der Weg nach El Dorado" mit, den Steven Spielbergs Firma Dreamworks produziert hat.

Für Conrad gehe nach eigenen Angaben ein Traum in Erfüllung. Es sei zudem ein Test seiner zeichnerischen Fähigkeiten, erklärte der 53-Jährige. Der erste Asterix-Zeichner, Albert Uderzo (85), teilte mit, dass er weiterhin die Bände sehr genau überwachen wolle.

Asterix wurde 1959 von Autor René Goscinny (1926–1977) und Uderzo geschaffen. Die erfolgreichste französische Comicserie überhaupt wurde in 111 Sprachen und Dialekte übersetzt.

"Asterix"-Comics im neuen Glanz

45 Jahre nachdem das erste Comic der "Asterix"-Serie veröffentlicht wurde, ist jetzt Zeit für eine Überarbeitung: die Cover der 45 Alben wurden neu gezeichnet, zudem gab es für die Sprechblasen eine neue Schrift.

Bei drei der Bände wurden die Neuzeichnungen von Albert Uderzo vorgenommen: Für die Alben "Asterix bei den Normannen", "Die goldene Sichel" und "Asterix der Gallier" setzte sich der Zeichner persönlich ans Werk. Die gebundene Ausgabe ist ab sofort für 12 Euro, die Softcover-Ausgabe für 6,50 Euro im Handel erhältlich.

Neue Epoche der Erfolgsserie mit "Asterix bei den Pikten"

Bei dem neuen Asterix-Band handelt es sich um ein spannendes und lustiges Reiseabenteuer, welches vom neuen Autor Jean-Yves Ferri bewusst gewählt wurde, um den heldenhaften Gallier in die Tradition der Serie einzuordnen. Große Erwartungen lasten zugleich auf dem neuen Zeichner Didier Conrad, der jedoch bislang überwiegend positive Kritiken für seine Arbeit erhalten hat.

Bei dem jetzt erschienen Band handelt es sich um die Nummer 35 und wurde erstmals ohne die beiden Schöpfer der Gallier namens René Goscinny und Albert Uderzo kreiert. Wortwitz, Gags und Slapsticks vom neuen Autor Ferri dürften bei den Lesern für gute Unterhaltung sorgen, was insbesondere für den Humor gilt, der auf unterschiedlichen Ebenen funktioniert.

Die Simpsons

Ganz ähnlich funktioniert auch die wohl bekannteste US-Familie der Welt - besser bekannt als "Die Simpsons": Mit Eigenschaften ausgestattet, die so ganz und gar nicht dem typischen Superhelden entsprechen, erleben sie auch im vermeintlichen Alltag die absurdesten Geschichten.

Homer Simpson möchte eine größere Oberweite

Wie das Familienoberhaupt der Simpsons in einem Interview mit der Wochenzeitung "Die Zeit" verkündete, wünscht er sich eine größere Oberweite. Sein Brustumfang solle bestenfalls seinem Bauchumfang entsprechen. Außerdem sucht er die Erfüllung seines Lebens vornehmlich beim Schlafen, Essen und Trinken.

Das Interview erschien anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Rubrik "Ich habe einen Traum" und wurde von den Autoren der Kultserie „Die Simpsons“ verfasst und der Zeitung zur Verfügung gestellt.

Aufgepasst-Simpson Fans sind gefragt: Neuer Charakter für die Serie

Neben der intelligenten Lisa, dem biertrinkenden Homer und seinem frechen Sohn Bart, soll jetzt ein weitere Charakter für die Simpsonserie entworfen werden. Hierbei haben sich Simpsons-Erfinder Matt Groening zusammen mit dem Produzenten Al Jean ein neues Konzept überlegt.

Die weltweit zahlreichen Simpsons-Fans dürfen selbst die neue Figur für ihre Lieblingsserie entwerfen. Der Gewinner dieser Aktion darf dann persönlich nach LA reisen, um an der Folge mitzuarbeiten und darf den Auftritt seines erfunden Charakters in mindestens einer Folge im kommenden Jahr bewundern. Die Fans haben noch eine Woche Zeit ihren Vorschlag einzuliefern.

Weitere berühmte Comichelden

Hier sind fünf Comic-Titel, die nicht nur hartgesottene Comic-Fans begeistern

Fünf Comic-Titel können hohe Verkaufszahlen vorweisen und sind bei echten Comic-Fans bekannt

Vier Jugendliche im Mangastil bekleidet
Manga Fashion © Alexander Buchfink - www.fotolia.de

Vor einigen Jahren waren viele Menschen der Meinung, dass Comics wie die Videospiele die Jugend verdummen würden, denn die Comics-Fans haben keine Freunde und halten sich nur in den eigenen vier Wänden auf, so die einhellige Meinung. Aber mittlerweile hat sich die Meinung geändert, was ein Verdienst einiger Comic-Künstler ist. Hier sind nun fünf Titel, die bei den echten Comic-Lesern bekannt sind und hohe Verkaufszahlen vorweisen können.

Favoriten unter den Comic-Heften

Auf Nummer eins liegt ein Batman-Comic aus dem Jahr 1989 "Arkham Asylum" von Grant Morrison und Dave McKean, eine seltsame Geschichte um Batman, der auch als Vorlage für den Kinofilm "The Dark Knight" diente. Weitere Comics sind "Blame", "Cromartie High School" und "Tank Girl" sowie "Maus". Bei dem letzten handelt es sich um ein Comic vom jüdischen Zeichner Art Spiegelmann und erschien in den Jahren 1980 bis 1991.

Im Jahr 1992 gewann das Werk auch den renommierten Pulitzer-Preis. Es gibt hierbei zwei Bände, einmal mit dem Titel "My father bleeds history" und zweitens "And here my troubles began", die nicht nur Kultcharakter, sondern echten künstlerischen Anspruch haben.

"Spandex" - neues Gay-Comic bricht mit gängigen Klischees

“Spandex” - so der Name des neuen Comic-Heftes von Erfinder Martin Eden, welches die Abenteuer von schwulen und lesbischen Superhelden auf witzige und experimentelle Art und Weise in den Mittelpunkt stellt. Superman und Turtles können einpacken, denn hier erwartet den Leser Action, Drama, Witz und Romantik auf hohem Niveau.

Vorurteile und gängige Klischees sollen gesprengt und Schubladendenken abgebaut werden, Tabus zum sprengen gibt es immer noch genug und wer nur etwas Sinn für Humor hat, wird an dem Comic sehr viel Gefallen finden. Denn die ironischen Charaktere ziehen alle Register, es gibt Transvestiten, ein lesbisches Wonder Woman und Glitter hat Super-Leuchtkräfte.

Bisher waren homosexuelle Charaktere in Comics selten, dementsprechend riesig war die Nachfrage bereits vor offiziellem Verkaufsstart gewesen. Für 2010 ist nun sogar ein 120-seitiges Buch in Planung.

Das Luxusleben von Dagobert & Co - Wer sind die reichsten Comic-Helden?

Einmal so im Geld schwimmen wie Dagobert Duck, wer wünscht sich das nicht? Der Wohlstandsbürger aus Entenhausen ist jedoch nur eine fiktionale Figur - und zudem eine der reichsten Comic-Figuren. In Comics ist alles größer, actionreicher und heldenhafter. Kein Wunder, dass Dagobert & Co in Villen hausen und mehr Geld haben, als sie ausgeben können.

Auch Batman scheint ein Lotterleben zu führen; der Comic-Charakter fährt ein außergewöhnliches Auto (Batmobil) und verschwendet einen Batzen Geld an Kostüme und neue Waffen. Cruella de Vil, die Erzfeindin der 101 Dalmatiner, gibt ihr Vermögen für teure Pelze aus. Auch Supermans Erzfeind Lex Luthor, der im Superman-Comic die Zeitmaschine erfindet, schwimmt im Geld. Fazit: In kaum einem Comic hat ein Comic-Held zu wenig Geld.

Jubiläum bei Familie Fred Feuerstein

Die Steinzeitfamilie Feuerstein feiert jetzt ihren 50-jährigen Geburtstag. Auch wenn die Steinzeit schon etwa 5.000 Jahre zurückliegt, so waren die Geschichten der Familie Feuerstein, mit Fred und seiner Frau Wilma, sowie den Freunden Barney und Betty zu unserem Alltag nicht unterschiedlich. Damals wurde der etwas kantige, aber herzliche Typ, der in seinem Leopardenfell manchmal den Einfaltspinsel darstellte, auf Anhieb der Liebling der amerikanischen Nation, aber auch bei uns in Deutschland. Viele erinnern sich noch an seinen Jubelschrei "jabba-dabba-duuuu!".

Mit seinem besten Freund Barney sehnte sich Fred Feuerstein nach Erfolg, der sich aber leider nicht einstellte und oft mussten die beiden Ehefrauen Wilma und Betty die beiden aus ihren Träumen auf den Boden der Tatsachen zurückführen.

Unterhaltsam war die damalige Comic-Serie und auch heute ist sie noch beliebt. Am 30. September 1960 wurde die Serie zum ersten Mal im amerikanischen Fernsehen ausgestrahlt. So können wir heute der Familie nur herzlich zum Geburtstag gratulieren.

Schlümpfe angeblich verkappte Nazis

Buchautor Antoine Bueno behauptet, die Schlümpfe seien durchdrungen von Nazismus

Was da aus Frankreich nach Deutschland rüber schwappt, klingt erst einmal mehr als verwunderlich. So behauptet Buchautor Antoine Bueno in seinem neuen Buch "Le Petit Livre Bleu", dass die Gesellschaft der niedlichen blauen Waldbewohner durchdrungen von Stalinismus und Nazismus sei und geradezu eine totalitäre Gesellschaftsform. Papa Schlumpf wäre mit seinem autoritären Gehabe der Schlimmste von allen.

Darüber hinaus bekommt es Schlumpfine mit ihren germanischen Zöpfen als arisches Vorbild ab, der Gegenspieler der Schlümpfe Gargamel gleiche daneben einer antisemitischen Karikatur. Als vollkommen aus der Luft gegriffen bezeichnet der Sohn von Schlümpfe-Zeichner Peyo, Thierry Culliford, diese Vorwürfe.

Vorwürfe wundern Thierry Culliford nicht

Sein Vater wäre vollkommen unpolitisch gewesen und hätte ja sogar den zweiten Weltkrieg miterleben müssen. Aber es wundert ihn nicht sonderlich, denn die Schlümpfe wären in Ihrer Geschichte ja schon alles gewesen: Mal Kommunisten, mal Homosexuelle und jetzt halt Rassisten.

Erstmals tauchten die Comicfiguren Ende der 50ziger Jahre im Comic „Johann und Pfiffikus" aus Belgien auf. Damals noch als reine Nebenfiguren. Ihr Schaffer Pierre Culliford alias Peyo widmete ihnen dann im Laufe der Jahre eine eigene Reihe, der sie europaweit bekannt machte.

Hägar, Asterix, Donald und Co. - Vier oder fünf Finger?

Hägar, Asterix, Donald unterscheiden sich von anderen Comic-Helden durch vier statt fünf Finger

Was haben Hägar, der Schreckliche, Donald Duck und Marge Simpson gemeinsam? Klar, sie treiben alle in Comicserien ihr Unwesen. Aber was noch? Ein Blick auf die Hände verrät des Rätsels Lösung: Sie besitzen alle lediglich vier Finger an jeder Hand.

Dies unterscheidet sie von ihren Kollegen Asterix, Obelix, Lucky Luke oder auch Tim, aber nicht Struppi. Der kleine Hund gehört nicht zu dieser Kategorie. Allerdings nur, weil er auf Pfoten daherkommt.

Gründe für fehlende Extremitäten bei den Comics

Die Zeichner Uderzo, Morris und Hergé legten Wert auf Genauigkeit und zeigten sich sehr detailverliebt. Für sie kamen vierfingrige Hände nicht in Frage. Bei der Produktion der Comics, auch für die Kinoleinwand, konnten zwei Finger weniger nicht nur Zeitersparnis bedeuten, sondern auch geringere Kosten. So erklärt Thea Schellakowsky von der Ehapa Comic Collection die fehlenden Extremitäten. Außerdem seien solche Hände auch einfacher zu zeichen, ergänzt sie lachend.

Mittlerweile ist es allerdings Geschmackssache, ob Comichelden mit zehn oder acht Fingern ihr gezeichnetes Leben meistern. Wer auf Realitätsnähe Wert legt, kann sich fehlende Finger nicht erlauben. Ein Donald Duck hätte jedoch auch mit zehn statt acht Fingern nicht mehr Glück in seinem Entenhausener Leben.

Eine Reise zu Tim und Struppi

Fans von Tim und Struppi können sich ganz real auf die Fährte der beiden begeben

Nahaufnahme Filmrollen fürs Kino
16mm film spools © Pefkos - www.fotolia.de

Passend zum Start des neuen Steven Spielberg-Films über Tim und Struppi kann man sich ganz real auf die Fährte der beiden begeben. Nirgendwo auf der Welt gibt es so viele Comic-Zeichner und Enthusiasten wie in der der belgischen Hauptstadt Brüssel. Darum kommt man dort auch seinen gezeichneten Lieblingen ganz nah.

Belgisches Comic Zentrum und Hergé-Museum

Im belgischen Comic Zentrum etwa wird auf einer Fläche von über 4.000 Quadratmetern die Geschichte der Comics erzählt. Sie reicht von den allerersten Anfängen bis zur heutigen Zeit, mit all ihren Veränderungen.

Die speziellen Freunde von Tim und Struppi finden im Hergé-Museum jede Menge Informationen nicht nur zu den beiden Figuren, sondern auch zu deren Erfinder Hergé. Das Museum befindet sich etwas außerhalb Brüssels, in Louvain-la-Neuve, da sich in Brüssel selbst kein geeignetes Objekt befand.

Marc-Sleen-Museum, Radisson Blu und Dessinée

Das Marc-Sleen-Museum widmet sich dem Meister der belgischen Comic-Szene. Ganz hervorragend ist übrigens ein Comic-Stadtrundgang. Eine Vielzahl von Fassaden ist mit den unterschiedlichsten Comic-Figuren bemalt. Wer danach immer noch nicht genug hat, dem sei ein abendlicher Besuch im Radisson Blu Royal Hotel angeraten. Die Bar Dessinée sollte jeder echte Comic-Freund gesehen haben.

Auch Pumuckl wird älter - er feiert jetzt den 50. Geburtstag

Der süße kleine Rotschopf, der Meister Eder mehr als einmal fast um den Verstand brachte, wird 50 Jahre alt. Die Erfinderin des kleinen Kobolds, die Autorin Ellis Kaut ist heute bereits 91 Jahre alt und hat mit ihrer Schöpfung die Kinderherzen erobert. Die Sendung Pumuckl wurde nach Aussagen des Bayerischen Rundfunks am 21.2.1962 zum ersten Mal ausgestrahlt.

Die erfolgreiche Sendung für Kinder wurde schnell über die deutschen Grenzen hin bekannt und eroberte auch Länder wie Schweiz, Österreich, Frankreich, Spanien und selbst China. Kaum vorstellbar wie sich das allbekannte Lied „Hurra, hurra, der Pumuckl ist wieder da“ wohl in anderen Sprachen anhören mag. Für Groß und Klein gilt zu hoffen, dass der Kobold auch weiterhin noch viel Schabernack anstellen mag.

Warum die meisten Zeichentrickfiguren nur vier Finger haben

Unsinnige Fragen, über die wahrscheinlich jeder schonmal nachgedacht aber die noch keiner gestellt hat, haben Wissenschaftler in der SWR2-Sendung "Frag den Paál" beantwortet. Journalist Gábor Paál hat diese Antworten nun in seinem Buch "Wird ein Flugzeug schwerer, wenn ein Vogel in ihm fliegt?" zusammengefasst und veröffentlicht.

Darin findet sich unter anderem auch die Erklärung dafür, warum die meisten Comicfiguren nur vier Finger haben. Das Weglassen des "Stinkefingers" bei Zeichentrickfiguren gehe auf eine Tradition der ersten Zeichentrickfilme aus den 20er und 30er Jahren zurück. Die Zeichner hätten sich dadurch vor allem viel Zeit gespart, da die wesentlichen Gestiken auch mit vier Fingern funktionierten, so die Antwort.

"Yps"-Comics feiern Comeback

In den 70er und 80er Jahren begeisterten die "Yps"-Comics hunderttausende Kinder in Deutschland. Jetzt sollen die berühmten Comics wieder zurück ins Kiosk-Regal kommen. Diesmal sind aber Männer zwischen 30 und 45 Jahren die Zielgruppe. Am Donnerstag kommt die erste Ausgabe mit einer Auflage von 120.000 Exemplaren heraus. Natürlich wird es auch bei den neuen "Yps"-Heften wieder die legendären Gimmicks geben.

Bei der ersten Ausgabe wird es der berühmte Urzeitkrebs sein, der schon in 21 früheren Ausgaben dabei war. Ein Fünftel des 100-Seiten-Heftes wird alte und neue Comics beinhalten, darunter auch die beliebten Yinni und Yan-Geschichten. Allerdings werden die Hefte nur noch einmal im Halbjahr erscheinen. Ein Heft soll dann 5,90 Euro kosten.

Mainzelmännchen feiern heute ihren 50. Geburtstag

Am 2. April 1963 waren sie zum ersten Mal im deutschen Fernsehen im ZDF zu sehen, die Mainzelmännchen, die seitdem die Zuschauer mit ihrem "Gud'n Abend" begrüßen. Der Erfinder und Zeichner war Wolf Gerlach, der im November 2012 im Alter von 84 Jahren verstarb.

Die Mainzelmännchen hatten seinerzeit die Aufgabe die Werbeblocks vom eigentlichen Fernsehprogramm zu trennen. So besteht die Gruppe der Mainzelmännchen aus sechs Männchen, der schlaue Det mit Brille, der faule Anton, der fleißige Bert, Edi und Conni sowie das sportliche Fritzchen.

Mittlerweile haben sich auch die Mainzelmännchen an die neue Technik angepasst, so benutzen sie heute Mobiltelefone und statt eines Notizbuch haben sie das Notebook in der Hand. Auch das Outfit hat sich geändert. Aber in allen Filmspots, mittlerweile sind es über 45.000, ist keine "Mainzelfrau" zu sehen, dabei hat Wolf Gerlach im Jahr 1968 auch eine "Mainzelfrau" gezeichnet.

Happy Birthday, Hello Kitty! - Die japanische Comic-Katze wird 40

Weiß-rosa Geburtstagstorte mit Rosen und vielen Kerzen
birthday cake © Olga Lyubkina - www.fotolia.de

Statt "Hello" sagen wir diesmal ausnahmsweise "Happy Birthday": Hello Kitty, das niedliche weiße Kätzchen mit der Schleife im Haar und ganz ohne Mund, wird dieser Tage stolze 40 Jahre alt.

Hello Kitty ist das wohl bekannteste Aushängeschild des japanischen Unternehmens Sanrio - und das will etwas heißen im Land, in dem die süßen Comictiere bekanntlich zu Hause sind. Sanrio selbst erklärte übrigens, Hello Kitty sei gar kein Kätzchen, sondern ein ganz normaler Mensch.

Star-Auftritt im Fernsehen für das süße Kätzchen

Das kann die Fans aber nicht beirren - und auch die Simpsons besuchten in der deutschen Version schon die "Hallo-Kätzchen Fabrik" im fernen Japan. Doch ob menschlich oder tierisch, eines steht fest: Hello Kitty ist ein Star, und das seit ihrer "Geburt" im Jahr 1974.

Inzwischen gibt es wirklich nichts, das man nicht mit dem berühmten Konterfei kaufen könnte. 40 Jahre Berühmtheit, und das ohne ein Wörtchen zu sagen - das soll der Lady erst einmal jemand nachmachen...

Ab September können "Wickie"-Freunde alle 78 Folgen auf einer DVD sich ansehen

Im Jahr 1974, also vor 35 Jahren, wurde zum ersten Mal im ZDF-Fernsehen die Zeichentrickserie "Wickie" gezeigt. Mittlerweile gibt es 78 Folgen und zum Geburtstag am 4. September werden diese in einer Sammelbox mit zwölf DVD's angeboten.

Universum wird zusätzlich eine Box mit "Wickie und die starken Wickinger", "Heidi in den Bergen", sowie auch die "Reise von Nils Holgersson" herausgeben. Die Zeichentrickserie der Abenteuer von dem kleinen Wickinger, der mehr mit Köpfchen als mit Kraft sich durchsetzte, war eine der erfolgreichsten Serien im ZDF. In dem ersten Film "Wickie und die starken Wickinger" wird unter anderem gezeigt, wie der kleine Junge zu seinem Helm kam. Die Filme über Heidi und Nils Holgersson, sind jeweils in Spielfilmlänge und wurden bei der Ton- und Bildqualität überarbeitet.

Fix und Foxi schon bald wieder erhältlich

Ab Herbst startet das Comeback der beliebten Comic-Füchsen an den Kiosken. Seit Juni waren die Hefte aufgrund einer Pleite des Hamburger Verlags Tigerpress verschwunden. Nun hat die Witwe des Erfinders Rolf Kauka, Alexandra Kauka, einen neuen Verlag gefunden.

Die Vertragsverhandlungen sollen zur Buchmesse am 14. Oktober beendet sein. Neben der Präsentation des neuen Verlags gibt es auch Neuerungen in Sachen Aktualität. Sprache und Thematik sollen an die heutige Zeit angepasst werden. Weitere Highlights für Fans wird eine stärkere Online-Präsenz sein sowie ein Themenpark für die beiden klugen Füchse in Kärnten.

Comic-Helden Shakes & Fidge gehen in die dritte Runde

Die beiden Comic-Helden Shakes & Fidge sind zurück. Mit der Folge "Offline" geht der Helden-Epos in die dritte Runde. Shakes und Fidge sind als Abenteurer eines Rollenspiels bekannt geworden, welches sie jetzt aber nicht mehr spielen. Stattdessen müssen sie sich um ihren Laden kümmern, dessen Geschäfte nicht mehr laufen.

Um ihre Schulden bei der Mafia zu begleichen, nehmen sie einen Job an, der für Abenteuer sorgt.

Berühmte Comiczeichner

Was wäre die Comicwelt ohne Familie Feuerstein, Donald Duck und Co.? Zeichner wie Joseph Barbera und Carl Barks zählen zu den bekanntesten ihres Fachs, welche insbesondere zahlreiche Kindercomicfiguren erschufen. Gabriele del'Otto hingegen steht für eine junge Generation an Comiczeichnern, welche das Genre mit eigener Handschrift ins 21. Jahrhundert retteten.

Carl Barks

Oftmals sind es die einfachen Ideen, welche Geschichte schreiben. Carl Barks kann ein Lied hiervon singen: Zahlreiche seiner von dem US-Amerikaner erschaffenen Figuren erlangten Weltruhm. Begonnen hatte der Comiczeichner übrigens ganz unten - nach diversen Hilfsjobs landete er bei einem Männermagazin, welchem er regelmäßig Zeichnungen beisteuerte.

Nach seinen ersten Erfahrungen in der Branche bewarb er sich schließlich bei Walt Disney, was den Grundstein seiner bald folgenden, steilen Karriere stellte. Auch hier war Barks zunächst als Zeichner so genannter Zwischenbilder angestellt - seine gekonnte Handschrift und sein Erfindergeist ließen ihn jedoch bald zum Geschichtenerfinder aufsteigen.

Später machte er sich selbständig und erfand zahlreiche Figuren von Dagobert Duck bis zu den ominösen Panzerknackern, welche bald als kauzige Einwohner Entenhausens zu weltweiter Berühmtheit gelangten.

Häufig feiern die einfachen Ideen den größten Erfolg
Häufig feiern die einfachen Ideen den größten Erfolg

Joseph Barbera

Auch Joseph Barbera verdiente sein erstes Geld als Comiczeichner und -schreiber für verschiedene Zeitungen. Zusätzlich arbeitete er als Witzeschreiber für Filmstudios, wodurch er Erfahrungen sowohl im Erstellen von Zeichnungen als auch von Text sammeln konnte.

Bereits in den 1930er Jahren wurde Barbera schließlich beim Giganten MGM unter Vertrag genommen. Hier traf er auf den Comiczeichner William Hanna, mit welchem er bald eine äußerst produktive Zusammenarbeit einging.

Im Laufe der Jahrzehnte erschufen Barbera und Hanna gemeinsam zahlreiche erfolgreiche Fernsehserien wie die Familie Feuerstein und Scooby-Doo.

Gabriele dell'Otto

Gabriele dell'Otto schließlich zählt zu den bekanntesten Comiczeichnern der jüngeren Generation. 1973 geboren, wurde der begabte Italiener bereits Ende der 90er Jahre vom Comicgiganten Marvel unter Vertrag genommen. Seitdem steuerte er zahlreiche Zeichnungen zu bekannten TV- und Comicserien, aber auch zu Videogames bei.

Ein berühmtes Beispiel hierfür sind die so genannten Secret War-Comics, welchen dell'Otto mit dem Superhelden "Captain America" seine ganz eigene Handschrift verlieh. Darüber hinaus war er maßgeblich an den Zeichnungen der futuristischen Annihilation-Serie beteiligt.

Unglaublicher Wert von speziellen Comic-Ausgaben

Für die Erstausgabe vom Comic "Superman" werden schon 225.000 Dollar geboten

Bei einer Versteigerung im Internet, die seit letzten Freitag läuft, wurden bisher für die Erstausgabe des Comics "Superman", das im Jahr 1938 erschienen ist, 225.000 Dollar, umgerechnet etwa 177.000 Euro geboten. Dieses Exemplar ist sehr selten und auch gut erhalten.

Auf dem Titelblatt sehen wir "Superman" wie er ein grünes Auto vor entsetzten Zuschauern wegschleudert. Der Preis lag damals bei 10 amerikanischen Cent.

Versteigerung von Sammlerstücken der Comicfiguren "Tim und Struppi" erzielt einen Millionen-Erlös

Eine der bekanntesten europäischen Comicserie ist "Tim und Struppi", im Original heißt sie "Les aventures de Tintin" und Hergé (1907–1983), ein Belgier hat diese Abenteuer gezeichnet und geschrieben. Das erste, der insgesamt 24 Alben, erschien am 10. Januar 1929, wo der Reporter Tim mit seinem weißen Foxterrier die ersten Abenteuer erlebte.

Jetzt über 25 Jahren nach dem Tod von Hergé wurden einige der Erinnerungsstücke versteigert, so unter anderem eine Originalzeichnung aus dem Jahr 1963, die alleine schon 312.000 Euro einbrachte. Die Interessenten kamen aus aller Welt, so auch aus Amerika, China und dem Libanon. Der Gesamterlös betrug mit über 1,1 Millionen Euro mehr als man erhofft (650.000 Euro) hatte. Viele Künstler wurden durch die Serie inspiriert, so auch der Maler Andy Warhol oder auch der Regisseur Steven Spielberg, der einen dreiteiligen Film plant.

Leipzig: Digedags Comic-Hefte sollen ins Museum kommen

Medienberichten zufolge stehen die Verhandlungen bezüglich dem Privatarchiv des Erfinders und Grafikers der "Digedags" Comics, Hannes hegen, kurz vor dem Abschluss. Sind diese Verhandlungen beendet, dann werden mehrere tausend Entwürfe, Schriftstücke und Originalzeichnungen der DDR-Comic-Hefte "Mosaik" und deren Helden in die Hände des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig übergehen.

Die Digidags konnten durch ihren geistigen Vater in rund 220 Heften ihre aufregende Reise durch das alte Rom bis hin in die Urzeit unternehmen und ihren Lesern dadurch viel Lesespaß ermöglichen.

Auktion: 1 Millionen Dollar für erstes Superman Action Comic

Ein äußerst seltenes Comic wechselte bei einer Internetauktion Anfang der Woche für sage und schreibe 1 Million Dollar (ca. 750.000 Euro) seinen Besitzer. Bei der Privatauktion handelte es sich um die erste Ausgabe der Reihe Action Comics aus dem Jahr 1938. Weltweit existieren lediglich 100 Exemplare des Heftes, in welcher Superman sein Debüt gibt.

In Comic-Kreisen hat es für Sammler deshalb längst den Status des Heiligen Grals angenommen. Erst letztes Jahr wurde ein anderes Exemplar für den Rekordbetrag von 317.000 Dollar verkauft. Kaum zu glauben, dass dieses Comic in den 40er Jahren noch für zehn Cent an den Kiosken zu haben war.

Rekordsumme - Eine Million Dollar für alten Batman-Comic

Sie haben noch diese Kiste mit den alten Comicheften zu hause? Bloß nicht wegwerfen! In den USA ist gestern ein alter Batman-Comic für mehr als eine Million Dollar versteigert worden. Ein unbekannter Comicfan hatte das Höchstgebot von 1.075 Millionen US-Dollar, umgerechnet 797.000 Euro, für das Heftchen abgeben und den Zuschlag bekommen.

Das Heft mit dem Titel "Detective Comics" aus dem Jahr 1934 zeigt zum ersten Mal die Figur "Batman" in Aktion. Auf dem Titelblatt entschwebt der Fledermausmann mit einem Verbrecher in die Lüfte. Die Auktion des alten Batman-Comic im texanischen Dallas hat damit eine Online-Aktion am Montag bereits überboten. Bei einer Versteigerung der Website Comicconnect.com hatte der erste Superman-Comic von 1938 für 1 Million Dollar den Besitzer gewechselt.

Für Comic-Heft aus dem Jahr 1930 bei Auktion 28.000 Euro bezahlt

Originale schwarz-weiß Ausgabe von "Tim im Lande der Sowjets" kam für 28.000 unter den Hammer

Hammer für Auktionen liegt auf Holztisch
gavel for auctions or sessions © Mykola Velychko - www.fotolia.de

In Brüssel fand eine Auktion statt, bei der Comic-Hefte zur Versteigerung kamen, so unter anderem auch ein Comic aus der Serie "Tim und Struppi", das der Belgier Hergé schrieb und zeichnete, und den Rekordpreis von 28.000 Euro erzielte.

Der Belgier Hergé lebte von 1907 bis 1983 und schrieb und zeichnete die humoristischen Abenteuercomics von 1929 bis zum Ende seines Lebens. Bei dem versteigerten Comic handelt es sich um die Original-Ausgabe aus dem Jahr 1930 mit dem Titel "Tim im Lande der Sowjets", das noch als schwarz-weiß Ausgabe verkauft wurde.

Weitere Versteigerungen

Weiterhin wechselte noch eine Ausgabe aus dem Jahr 1939 mit dem Titel "Le Sceptre d'Ottokar" ("König Ottokars Zepter") für 15.600 Euro den Besitzer. Neben "Tim und Struppi" gab es auch eine Original-Ausgabe aus der Reihe von "Lucky-Luke" ("Arizona" aus dem Jahr 1951), dem Cowboy mit seinem Pferd "Jolly Jumper", der Zeichner war der Belgier Morris und die erste Ausgabe erschien im Jahr 1946, die bei der Auktion stolze 13.300 Euro erzielte.

Schon vor einigen Jahren hatten Versteigerungen von Comics aus der Feder von Hergé Millionenerlöse erzielt.

Die nächste große Auktion findet im Mai in Paris statt und man erwartet dort erneut Höchstpreise für Comics von dem Autor und Zeichner Hergés, denn es sollen 250 seltene Exemplare angeboten werden, so aber auch Originalzeichnungen.

Auktionshaus "Piasa" versteigert "Tim und Struppi" Comic zum Rekordpreis

Vergangenen Samstag wurde im französichen Auktionshaus Piasa gemeinsam mit dem Verlag Moulinsart eine Auktion im Rahmen von Hergés-Werken durchgeführt. Dabei handelt es sich um den Zeichner der berühmten Comics "Tim und Struppi".

Insgesamt gingen aus der Auktion 1 Million Euro hervor. Das Comic "Tim im Kongo" - eine Zeichnung aus Tinte - brachte dabei einen Rekordpreis von 241.644 Euro. Unter anderem wurde zudem deine Skulptur aus Bronze für 123.920 Euro versteigert.

Mit dem bisher teuersten Comic aller Zeiten konnten jedoch auch "Tim und Struppi" nicht mithalten; das Batman-Werk aus dem Jahr 1939 wechselte für 1.075.500 Dollar seinen Besitzer.

Comic-Heft aus dem Jahr 1939 bringt eine knappe Million Dollar bei einer Versteigerung

Im Jahr 1939 erschien ein Comic-Heft aus der Serie "Detective #27", das seinerzeit 10 Cent gekostet hatte. Der heute 84-jährige Robert Irwin aus Kalifornien hatte ein solches Comic erworben und dies wurde nun versteigert.

Nachdem ihm vor etwa 20 Jahren ein Sammler 27.000 Dollar angeboten hatte, was er aber damals ablehnte, konnte er jetzt bei 490.000 Dollar, das sind etwa 359.000 Euro, nicht mehr "nein sagen". Das Comic-Heft stellte zum ersten Mal den neuen Helden "Batman" vor.

Es gibt noch ein zweites Exemplar, was aber noch besser erhalten ist, und seinerzeit im letzten Frühjahr für sogar eine Million Dollar einen neuen Besitzer fand.

Tim und Struppi - Auktion mit Werken von Hergé bringen 385.000 Euro ein

Nicht nur Sammler von Gemälden oder anderer Kunstschätze sind bereit, horrende Summen für ihre Leidenschaft auszugeben. Auch alte Comichefte erbringen in Auktionen erstaunliche Summen.

So gaben die Besucher einer Auktion des belgischen Hauses Rops im wallonischen Namur insgesamt 385.000 Euro für Werke des "Tim-und-Struppi"-Autors Hergé aus. Das höchste Gebot gab es für ein abstraktes Ölgemälde von Hergé. Der Bieter zahlte 35.000 Euro dafür. Einem anderen Auktionsbesucher war eine französische Ausgabe von "Tim in Amerika" aus dem Jahr 1934 stolze 16.250 Euro wert. Diebe hatten sich jedoch auch unter die Bieter gemischt.

Sie klauten die auf 7.000 bis 9.000 Euro geschätzte Erstausgabe des Albums "Die Krabbe mit den goldenen Scheren" von 1944. An die Rekordauktion aus dem Jahr 2009 kam die aktuelle Rops-Auktion allerdings nicht heran.

Damals brachten Werke Hergés 1,17 Millionen Euro ein. Ein Liebhaber gab für eine einzige Original-Seite des "Tim-und-Struppi"-Albums "Die Juwelen der Sängerin" 312.500 Euro aus.

Superman-Comic wechselt für über zwei Millionen Dollar den Besitzer

Das Comic-Heft der Serie "Action Comics" wurde von einem unbekannten Käufer ersteigert

Richterhammer auf Euro-Geldscheinen
Judge gavel and euro banknotes © yurchello108 - www.fotolia.de

Vor rund 70 Jahren ging es für zehn Cent über die Ladentheke. Heute kostet es 2,16 Millionen Dollar: ein Comicheft der Serie "Action Comics". Ein unbekannter Käufer legte die Summe von umgerechnet 1,6 Millionen Euro auf den Tisch, um die seltene und gut erhaltene Erstausgabe mit dem ersten Auftritt von Superman in seinen Besitz zu bringen.

Comic-Heft hat eine bewegte Vergangenheit

Das Heft aus dem Jahre 1938 hat eine bewegte Vergangenheit. Wie verschiedene US-Medien berichten, hat das über die US-Internetseite ComicConnect.com versteigerte Exemplar dem Schauspieler Nicolas Cage ("The Rock", "Der letzte Tempelritter") gehört. Dieser hatte es 1997 für 150.000 Dollar erworben und es drei Jahre später als gestohlen gemeldet.

Jetzt versteigerte Ausgabe lag 50 Jahre unbemerkt in einer alten Filmzeitschrift

Bis zum April dieses Jahres galt es als verschollen. Dann kam es in einem Lagerhaus in Kalifornien wieder zum Vorschein. Die jetzt versteigerte Ausgabe der Serie "Action Comics" ist unter anderem deshalb in einem so guten Zustand, weil sie 50 Jahre lang unbemerkt zwischen den Seiten einer alten Filmzeitschrift gelegen hat.

Comic von "Tim und Struppi" für 1,3 Millionen Euro versteigert

Ein handgezeichnetes "Tim und Struppi"-Comic von Hergé erzielte bei einer Versteigerung im Auktionshaus Artcurial am vergangenen Wochenende eine Rekordsumme von mehr als 1,3 Millionen Euro. Damit ist die Ausgabe mit dem Namen "Tintin en Amérique" das weltweit teuerste Comic.

Im Jahr 2008 wurde die gleiche Ausgabe bereits schon einmal versteigert. Damals erzielte sie allerdings "nur" einen Preis von 765.000 Euro.

Dachdecker bekommt für historischen Superman-Comic 175.000 US-Dollar

Ein Dachdecker aus den USA hat ausgerechnet zum Start des neuen "Superman"-Films "Man of Steel" in der Dämmung eines alten Hauses einen historischen Superman-Comic gefunden, der den US-Amerikaner nach der Versteigerung um rund 175.000 US-Dollar reicher machte.

Obwohl der Comic aus dem Jahr 1938 mit dem ersten "Superman" leicht beschädigt war, schätzten Experten den Wert vor der Auktion auf stolze 100.000 Euro. Inzwischen soll es von den rund 200.000 damals erschienenen Exemplaren gerade mal noch 100 Hefte weltweit geben. Exakt derselbe Comic wurde Ende des Jahres 2011 in sehr gutem Zustand auf derselben Auktionsplattform für knapp 2,1 Millionen Dollar versteigert.

Im Jahr 1938 zahlten Fans des Actionhelden für eine Ausgabe lediglich 10 Cent, wofür man auch eine Gallone Benzin oder ein Brot kaufen konnte.

Sammelleidenschaft zahlt sich aus: Comic-Sammlung bringt 1,5 Millionen Dollar

Hölzener Auktionshammer mit Sockel
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Der US-Amerikaner John Wise sammelt seit vielen Jahren Comics. Seine Leidenschaft machte er Ende der Sechzigerjahre zum ersten Mal zu Geld, als er eine Sammlung verkaufte, um sich ein Auto anzuschaffen. Diesmal erhoffte er sich ein wenig mehr Geld. Tatsächlich erzielte die Versteigerung beim Online-Auktionshaus ComicConnect einen Erlös von 1,5 Millionen Dollar.

Wertvolle Comic-Erstausgaben

Es handelt sich dabei um 175 Comics, die über drei Jahrzehnte hinweg gesammelt worden waren. Comic-Expertin Heidi MacDonald bezeichnete die Stücke gegenüber der Tageszeitung „U-T San Diego“ als „sehr, sehr bemerkenswerte Sammlung“. Einer der Comics, nämlich „The Flash“, eine Erstausgabe aus dem Jahr 1940 erzielte alleine schon einen Erlös von 182.000 Dollar. Andere Erstausgaben wie von Batman wurden für 137.000 Dollar und Superman für 172.000 Dollar versteigert.

Investition in ein neues Haus und Ausbildung seiner Enkel

Wise erklärte, dass die Versteigerung von den Fernsehserien und Filmen profitiere, in denen die Superhelden enorme Präsenz zeigten. Der 62-jährige John Wise wird sich von dem Geld ein größeres Haus in San Diego leisten und außerdem die Collegeausbildung seiner sieben Enkelkinder finanzieren.

Grundinformationen und Hinweise zu Comics

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: film 28 © raven - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Woman lips whispering in mans ear drawing vector illustration © Sytnik - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Coffee cup and blank notepad © karandaev - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Comic speed line background © littlestocker - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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