Kirchentag - Funktion, Ablauf und Merkmale der unterschiedlichen Formen

Aussicht auf Petersplatz in Rom

Es gibt den Katholikentag, den Kirchentag der evangelischen Kirche sowie den ökumenischen Kirchentag - wir geben einen Überblick über mögliche Programmpunkte

Sowohl die katholische als auch die evangelische Kirche zelebriert den Kirchentag. Beim ökumenischen Kirchentag treffen Gläubige aller christlichen Kirchen zusammen, um im Rahmen einer konfessionsübergreifenden Glaubensveranstaltung zusammen zu feiern.

Kirchentage finden statt, um Glaubensgemeinschaften zusammen zu bringen. An diesen Tagen wird gemeinsam gefeiert, gebetet und zudem gibt es eine Menge verschiedener Veranstaltungen. Man unterscheidet den katholischen, den evangelischen sowie den ökumenischen Kirchentag.

Katholischer Kirchentag - ein Kirchentag mit Tradition

Der katholische Kirchentag ist eine regelmäßig stattfindende Veranstaltung, die offiziell als Katholikentag bezeichnet wird und eine sehr lange Tradition aufweist. Seit vielen Jahrzehnten versammeln sich auf dem Katholikentag viele Gläubige, um gemeinsam Gottesdienste zu feiern, Workshops zu veranstalten, zu singen und zu beten. Wie andere Kirchentage gilt auch der Katholikentag als Ort der Begegnung.

Der Katholikentag als Ort der Begegnung in und ausserhalb der Kirche
Der Katholikentag als Ort der Begegnung in und ausserhalb der Kirche

Erster katholischer Kirchentag 1848 in Mainz

Der erste katholische Kirchentag fand 1848 in Mainz statt. Im Gegensatz zu heute richtete sich die Veranstaltung in den ersten Jahren nicht an die breite Masse, sondern nur an Delegierte und Geistliche. Zunehmend fanden aber auch immer mehr Laien Interesse an den geistlichen und spirituellen Inhalten des Katholikentages.

Tradition trifft Moderne

Eine Veränderung fand vor allem in den letzten Jahrzehnten statt. Der Kirchentag entwickelte sich zu einer Großveranstaltung, die heute mit unzähligen Aktionen und Events Katholiken aus Nah und Fern anlockt. Das breite Angebot an Veranstaltungen richtet sich an alle Altersgruppen, so dass das Publikum zunehmend jünger wird.

Termine und wechselnde Städte

Der katholische Kirchentag findet alle zwei Jahre an jeweils fünf aufeinanderfolgenden Tagen statt. Meist fallen die Termine auf die Zeit um Fronleichnam oder Christi Himmelfahrt.

Jeder Katholikentag wird in einer anderen Stadt veranstaltet und bietet ein umfangreiches Rahmenprogramm. Es werden nicht nur kirchliche, sondern auch

Themen aufgegriffen. Die Veranstaltungen finden

  • unter freiem Himmel
  • in kulturellen Begegnungsstätten
  • in Jugendzentren oder auch
  • in Kirchen und Gemeindehäusern

statt.

Jährliches Motto

Seit 1932 steht jeder Katholikentag unter einem bestimmten Motto.

  • So stand z.B. der Bochumer Katholikentag im Jahr 1949 unter dem Motto "Gerechtigkeit schafft Frieden";
  • der Kirchentag 1968 in Essen trug den Titel "Mitten in dieser Welt" und
  • der mit 60.000 Besuchern sehr erfolgreiche Kirchentag 2008 in Osnabrück fiel unter das Motto "Du führst uns hinaus ins Weite".

Informationsmöglichkeiten

Wer einen katholischen Kirchentag besuchen möchte, kann sich auf der offiziellen Homepage des Katholikentages über Termine und Orte informieren. Hier findet man auch ein jeweils aktuelles ausführliches Programmheft sowie Informationen zu Anfahrt und Übernachtung. Besucher des Katholikentages haben zudem die Möglichkeit, aus verschiedenen deutschen Städten mit Bussen anzureisen oder über Reiseveranstalter Kurzreisen zu buchen.

Madrid erwartet über eine Million Besucher zum Weltjugendtag

Zum Weltjugendtag in Madrid erwartet die Besucher neben Gottesdiensten auch ein kulturelles Programm

Flagge von Spanien
Spanische Flagge © Jürgen Priewe - www.fotolia.de

Über eine Million Menschen aus aller Welt reisen zum Weltjugendtag vom 16. bis 21. August nach Madrid. Das Treffen beginnt am Dienstag mit einem Gottesdienst auf dem Cibeles-Platz im Herzen der spanischen Hauptstadt. Am Donnerstag reist auch Papst Benedikt XVI. nach Madrid.

Etliche kulturelle Veranstaltungen gehören ebenfalls dazu

Die internationalen Weltjugendtage finden seit 1986 alle zwei bis drei Jahre statt. Benedikts Vorgänger Papst Johannes Paul II. hatte die Treffen für alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 15 und 30 Jahren aus aller Welt ins Leben gerufen. Auf dem Programm stehen nicht nur Gottesdienste, Messen oder andere religiös geprägte Zusammenkünfte, sondern auch mehr als 300 Kulturveranstaltungen. Den Höhepunkt des Treffens bildet jedoch ein Gottesdienst, den das Oberhaupt der katholischen Kirche am Sonntag unter freiem Himmel vor Hunderttausenden von Gläubigen abhalten wird.

Für die zahlreichen Besucher des Weltjugendtages hat das Fremdenverkehrsamt von Madrid extra kulturell-religiöse Stadtrundführungen in sein Programm aufgenommen. Ein "Rundgang der Kirchen" führt dabei auch zu Orten, die Touristen nicht häufig zu Gesicht bekommen, wie die unauffällige Kapelle Santo Niño del Remedio oder die Kirche San Ginés, eine der ältesten der spanischen Hauptstadt. Dort liegen die Gräber vieler berühmter Stierkämpfer des Landes. Andere Stadtrundgänge führen zu den päpstlichen Orten Madrids.

Motto des zweiten Weltjugendtags in Spanien

Der Weltjugendtag findet zum zweiten Mal in Spanien statt. 1989 hatten sich zum IV. Weltjugendtag eine halbe Million Teilnehmern in Santiago de Compostela eingefunden. Gastgeber des XXVI. Weltjugendtages ist der Erzbischof von Madrid, Antonio María Kardinal Rouco Varela. Das Motto des Treffens ist dem zweiten Kapitel des Kolosserbriefes entnommen: "In Ihm verwurzelt und auf Ihn gegründet, fest im Glauben" (Kol 2,7).

Der Papst nimmt am Weltjugendtag in Rio de Janeiro teil

Wie Papst Franziskus in seiner Predigt zum Palmsonntag mitteilte, wird er am diesjährigen Weltjugendtag in Rio de Janeiro vom 23. bis zum 28. Juli teilnehmen. Gleichzeitig rief er auch die katholische Jugend auf, dem alljährlich stattfindenden Ereignis zu folgen.

Die Weltjugendtage sollten zu einem Zeichen des Glaubens auf der ganzen Welt werden. Die Jugend müsse der Welt zeigen, dass es gut ist Glaube und Freude in die Welt zu bringen, so der lateinamerikanische Papst.

Seit 1985 feiert die katholische Kirche am Palmsonntag den Weltjugendtag. In diesem Jahr wird er zum zweiten Mal in der Geschichte in Lateinamerika gefeiert. Vor 26 Jahren fanden die Weltjugendtage in Buenos Aires statt.

Weltjugendtag in Brasilien ist gestartet – Der Papst kam später dazu

Der Weltjugendtag in Brasilien lockt rund anderthalb Millionen Besucher aus aller Welt an. Wichtigster Gast wird Papst Franziskus sein, der bereits unter Jubel in Rio eingetroffen ist. Die Eröffnungsveranstaltung fand jedoch ohne ihn statt. Er nutzte den Tag, um sich auszuruhen und eine Messe vorzubereiten.

Trotz bester Stimmung machen den Veranstaltern einige äußere Bedingungen Sorgen. So wurde an einem Ort, an dem auch der Papst auftreten sollte, eine selbstgebastelte Bombe gefunden. Zum Start des Großereignisses fiel zudem die U-Bahn in Rio für zwei Stunden aus.

Die anschließenden Szenen waren ähnlich turbulent wie bei der Ankunft des Papstes, als dieser mit seinem Wagen im Stau steckenblieb. Das Kirchenoberhaupt nahm es jedoch gelassen – passend zur Atmosphäre des Jugendtreffs, bei dem er auch an einem Fest an der Copacabana teilnehmen möchte.

Der Kirchentag der evangelischen Kirche

Der Kirchentag der evangelischen Kirche gilt wie auch der Katholikentag als Ort der Begegnung, an dem der christliche Glaube gelebt und verbreitet werden soll. In der heutigen Form wird der evangelische Kirchentag seit 1949 veranstaltet, aber erst in den 70er Jahren wuchs seine Popularität. Seither finden sich regelmäßig bis zu 100.000 Besucher ein, um gemeinsam zu feiern, zu singen und zu beten.

Unterschiedliche Veranstaltungen bei den Protestanten

Alle zwei Jahre wird an wechselnden Orten der evangelische Kirchentag ausgetragen. Die Veranstaltung, die an fünf aufeinanderfolgenden Tagen stattfindet, umfasst je nach örtlichen Gegebenheiten u.a.

  • Gottesdienste
  • Vorträge
  • Podiumsdiskussionen und
  • Events.

Meist finden zeitgleich mehrere verschiedene Veranstaltungen an unterschiedlichen Orten statt. Die Besucher können sich ihr Programm also selbst zurechtlegen.

Traditionelle Angebote

Dennoch gibt es ein paar zentrale Veranstaltungen und Angebote, an denen traditionell fast jeder Besucher teilnimmt und die auf jedem Kirchentag von Bedeutung sind. Am ersten Tag, einem Mittwoch, finden abends Eröffnungsgottesdienste an zentralen Plätzen statt.

Anschließend versammeln sich die Besucher in der Innenstadt, um gemeinsam den "Abend der Begegnung" zu feiern. Auf diesem Straßenfest werden die Gläubigen mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt, von Künstlern unterhalten und mit einem Abendsegen verabschiedet.

Von zentraler Bedeutung sind auch die geistlichen Angebote, die von Gebetsstunden über Gottesdienste bis hin zu Meditationen reichen. Ebenso wenig darf die Bibelarbeit auf einem evangelischen Kirchentag fehlen: In Kleingruppen oder mit mehreren tausend Teilnehmern werden unter Leitung von Theologen, Politikern oder Laien gemeinsam Bibeltexte interpretiert.

Jeder Kirchentag endet mit einem Abschlussgottesdienst, der an einem zentralen Ort stattfindet und zu dem regelmäßig bis zu 100.000 Teilnehmer erwartet werden.

Thematische Schwerpunkte

Für jeden evangelischen Kirchentag wird ein thematischer Schwerpunkt festgelegt, zu dem es Vorträge und andere Veranstaltungen gibt. Zudem wird für jeden Kirchentag eine Losung ausgewählt, die eine Bibelstelle zitiert. Die Losung für den Kirchentag 2011 in Dresden lautete beispielsweise "...da wird auch dein Herz sein" und stammt aus dem Matthäusevangelium.

Programmhefte studieren

Besucher des evangelischen Kirchentages können Tickets für einen Tag oder die ganze Zeit erwerben. Zahlreiche Veranstaltungen können aber auch ohne Ticket besucht werden. Es ist sinnvoll, sich ein Programmheft zu besorgen, um sich einen Überblick über die zahlreichen Angebote zu verschaffen.

33. Evangelischer Kirchentag in Dresden: bekannte Redner kündigen sich an

Der 33. Deutsche Evangelische Kirchentag 2011 findet vom 1. bis 5. Juni in Dresden statt. Zu diesem Anlass haben schon einige bekannte Redner ihre Ankunft angekündigt.

Hauptvorträge werden unter anderem Jerzy Buzek (Präsident des EU-Parlaments), Fritz Stern (US-Historiker), Stephen Green (zukünftiger englischer Handelsminister). Zudem werden Margot Käßmann und Wolfgang Huber erwartet, die einst Ratspräsidenten der EKD (Evangelischen Kirche in Deutschland) waren. Zudem wird Robert Zollitsch, der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, erwartet.

34. Deutscher Evangelischer Kirchentag in Hamburg eröffnet mit Bundespräsident Joachim Gauck zu Gast

In Hamburg hat am 1. Mai der 34. Deutsche Evangelische Kirchentag begonnen. Zu der bis zum 5. Mai dauernden Veranstaltung werden in der Hansestadt rund 117.000 Dauerteilnehmer erwartet. Programmschwerpunkte sind die Themen Wirtschaft, Interreligiöser Dialog und Inklusion. Die Losung des Kirchentags lautet in diesem Jahr "Soviel du brauchst".

Zum Eröffnungsgottesdienst auf der Reeperbahn im Stadtteil St. Pauli kamen bei strahlendem Sonnenschein 16.000 Menschen, die laut das "Vaterunser" und das "Glaubensbekenntnis" beteten. Zeitgleich fanden am Fischmarkt, Rathausmarkt und Strandkai weitere Open-Air-Gottesdienste statt.

Insgesamt besuchten am Eröffnungstag 80.000 Gläubige die Veranstaltungen, darunter auch Bundespräsident Joachim Gauck.

Bis Sonntag gibt es in Hamburg mehr als 2500 Workshops, Bibelarbeiten, Podien etwa zur Wirtschafts-, Sozial- oder Umweltpolitik sowie zahlreiche Kulturveranstaltungen. 5500 ehrenamtliche Helfer sollen für einen reibungslosen Ablauf des Kirchentags sorgen, so viele wie noch nie zuvor.

Nach 1953, 1981 und 1995 ist Hamburg zum vierten Mal Gastgeber des Deutschen Evangelischen Kirchentages. 2015 findet der nächste in Stuttgart statt.

34. Deutscher Evangelischer Kirchentag war voller Erfolg

Der 34. Deutsche Evangelische Kirchentag in Hamburg war ein großer Erfolg. Mehr als 130.000 Gläubige fanden sich auf den großen Plätzen und in zahlreichen Hallen ein, sodass diese am Ende nahezu alle überfüllt waren. Die Menschen nutzen das Event, um Geist und Seele zu stärken. Unter dem Motto "Soviel du brauchst" diskutierten die Teilnehmer über wichtige Themen wie den Umweltschutz, die Gerechtigkeit oder eine verantwortungsvolle Wirtschaft.

Selbstverständlich wurden aber auch theologische Themen behandelt. Ein großes Thema war beispielsweise, dass die Welt nicht so sein muss, wie sie heute ist. In der heutigen Zeit ist es besonders wichtig, dass sich der Mensch über seine wahren Bedürfnisse bewusst wird und nicht im Überfluss lebt. Denn jeder hat genug, wenn er soviel besitzt, wie er zum Leben benötigt.

Erstmals waren auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hamburg auch Muslime verteten

In Hamburg fand zwischen dem 1. und 5. Mai 2013 der Deutsche Evangelische Kirchentag statt, der im Beisein von Bundespräsident Joachim Gauck, dem katholischen Erzbischof Dr. Werner Thissen, dem Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz sowie der Bischöfin Kirsten Fehrs eröffnet wurde.

Insgesamt wurden 130.000 Teilnehmer sowie etwa 40.000 Besucher täglich gezählt. Erstmalig dabei waren auch Muslime des Rates muslimischer Studierender & Akademiker (RAMSA) auf dem Kirchentag und viele Besucher führten mit den Vertretern am Stand in der Messehalle zahlreiche Gespräche.

Auch hatte man dort unter anderem die Möglichkeit, seinen eigenen Namen einmal in arabischer Schönschrift (Kalligraphie) schreiben zu lassen. Der Großteil der Besucher hatten sich über die Teilnahme der RAMSA beim 34. Kirchentag gefreut.

Gemeinsam Zelebrieren - der ökumenische Kirchentag

Ob evangelisch oder katholisch - auf dem ökumenischen Kirchentag finden sich Gläubige aller christlichen Kirchen zusammen, um gemeinsam zu zelebrieren. Immer mehr Christen sprechen sich für eine engere Zusammenarbeit der beiden großen Kirchen Deutschlands aus und treiben mit ihrem Besuch auf dieser konfessionsübergreifenden Großveranstaltung die Ökumene voran.

Die Geschichte des ökumenischen Kirchentages ist noch jung. Das erste Treffen fand im Jahr 2003 unter dem Motto "Ihr sollt ein Segen sein" in Berlin statt. Mit über 200.000 Besuchern war die Resonanz aber bereits bei der Premiere riesig. Christen aller Konfessionen können sich nun auf weitere ökumenische Kirchentage freuen. Der zweite findet 2010 in München statt.

Ziele und Veranstaltungen

Der ökumenische Kirchentag wird von der "Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen" organisiert, in der sich sowohl Angehörige des Deutschen Evangelischen Kirchentages als auch des Zentralkomitees der deutschen Katholiken engagieren. Ziel ist es, Gemeinsamkeiten der Konfessionen zu entdecken und auf diese aufzubauen. Eine übergeordnete Rolle spielen hier der gemeinsame Glaube an den dreieinigen Gott sowie die Bibel.

Wie der evangelische Kirchentag und der Katholikentag handelt es sich auch bei dem ökumenischen Kirchentag um eine mehrtägige Veranstaltung, die aus Gottesdiensten, Podiumsdiskussionen, Bibelabenden und Events besteht.

Inhaltlich geht es vor allem um die gemeinsame Zukunft der unterschiedlichen Konfessionen, die Überbrückung von Differenzen sowie um das verantwortliche Handeln in Bereichen des gesellschaftlichen und sozialen Lebens.

Weiterhin Differenzen zu überbrücken

Dass die gesteckten Ziele nicht einfach zu erreichen sind, wurde auf dem ökumenischen Kirchentag 2003 deutlich: Nach wie vor sind sich sowohl Vorsitzende als auch Mitglieder der beiden großen christlichen Kirchen nicht einig, ob ein gemeinsames Abendmahl gefeiert werden kann bzw. soll.

Ablauf

Besucher des ökumenischen Kirchentages können sich auf einen zentralen Eröffnungs- und Schlussgottesdienst sowie auf ein umfangreiches Programm an mehreren Tagen freuen. Die verschiedenen Veranstaltungen richten sich nicht nur an Erwachsene, sondern auch an Kinder und Jugendliche. Gemeinsam mit Künstlern und Prominenten wird an verschiedenen Orten

Pilgerprojekt: mit dem Rad von Berlin nach München

Vom 12. bis zum 16. Mai findet in München der 2. Ökumenische Kirchentag statt und dieser startete heute mit einem Eröffnungsgottesdienst. Zu diesem Event werden viele Besucher erwartet. Vor allem das Pilgerprojekt "Ökumene rollt" war in aller Munde.

Dabei handelt es sich um rund 1.000 Pilger aus Berlin, die am 2. Mai ihre Radtour bis nach München angetreten haben. Gestern haben sie das 20km von München entfernte Ismaning erreicht und kamen heute pünktlich zum Gottesdienst an ihrem Ziel an.

In Berlin hat der 1. Ökumenische Kirchentag stattgefunden; neben den Pilgern machte sich auch ein Chor von dort auf die Reise; dieser wird während des Events mehrere Konzerte geben.

Der 2. Ökumenische Kirchentag in München war ein großer Erfolg

Der zweite Ökumenische Kirchentag, der vom 12.-16. Mai in München gefeiert wurde, war ein voller Erfolg. Christen aus alles Welt kamen dafür zusammen. Nach Angaben des Veranstalters sind insgesamt über 133.000 Dauerkarten erworben worden; darüber hinaus haben 11.000 Menschen den Kirchentag an einem der vier Tage besucht. Auch die Open-Air-Veranstaltungen konnten tausende Menschen begeistern.

Dies war der zweite Kirchentag, den Katholiken, Protestanten und andere große christliche Konfessionen in Deutschland gemeinsam feierten. Der erste Ökumenische Kirchentag fand im Jahre 2003 in Berlin statt und lockte sagenhafte 200.000 Besucher an.

Grundinformationen und Hinweise zum Kirchentag

  • Kirchentag - Funktion, Ablauf und Merkmale der unterschiedlichen Formen

War der Artikel hilfreich?

Fehler im Text gefunden?

Bitte sagen Sie uns, warum der Artikel nicht hilfreich war:

Um die Qualität unserer Texte zu verbessern, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns den/die konkreten Fehler benennen könnten:

Quellenangaben

  • Bildnachweis: Petersplatz in Rom © DeVIce - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Interior view of Bach Church in Arnstadt, Thuringia, Germany © tilialucida - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Weitere Artikel zum Thema