E-Zigarette - Aufbau, Merkmale, Unterschiede und gesundheitliche Folgen

Mann mit Dreitagebart hält eine silberne E-Zigarette

Die elektrische Zigarette wird von vielen Rauchern als gesündere Methode des Rauchens gewählt - doch auch die E-Zigarette kommt mit einigen Risiken daher

Seit einigen Jahren haben Raucher die Möglichkeit, neben den gewöhnlichen Tabakerzeugnissen auch auf die so genannte E-Zigarette zurückgreifen zu können. Das E steht dabei für elektronisch und soll dem Nutzer ein Raucherlebnis bieten, welches dem einer gewöhnlichen Zigarette entspricht. Doch was ist überhaupt an der Wirkung der E-Zigarette dran und kann diese zur Rauchentwöhnung eingesetzt werden, wie viele Menschen glauben?

Aufbau und Funktion der E-Zigarette

Um die Wirkungsmechanismen der E-Zigarette zu verstehen, macht es Sinn, sich zunächst einmal kurz dem Aufbau dieses Geräts zu widmen. Eine E-Zigarette besteht dabei einerseits aus einem Lithium-Ionen-Akku, welcher die notwendige Energie erzeugt. Daneben besteht dieses Produkt noch aus einer Verdampfereinheit, einem Aroma Depot und einer Vliesstoff-Kammer.

Bereits diese Aufzählung macht deutlich, dass die E-Zigarette keinen Rauch, sondern Dampf erzeugt, welcher durch das Mundstück aufgesogen wird. Beim vernommenen Geschmack während des Rauchens handelt es sich zudem nicht um den natürlichen Eigengeschmack des Tabaks, sondern um künstliche Aromastoffe, welche dem Dampf am Ende des Mundstücks im Bereich des Aroma Depots beigefügt werden.

Die E-Zigartte benötigt unterschiedliches Zubehör wie Verdampfer, Akku und Liquid
Die E-Zigartte benötigt unterschiedliches Zubehör wie Verdampfer, Akku und Liquid

Die Vielzahl an unterschiedlichen E-Zigaretten ist mittlerweile sehr groß, sodass auch die Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen deutlicher werden. Hierbei spielen beispielsweise Faktoren wie

  • die Akkukapazität
  • die Liquidkapazität
  • die Verdampferprinzip sowie
  • die Regelung der Versorgungsspannung

eine Rolle. Es gibt auch Einwegsysteme; in der Regel wird jedoch auf solche mit aufladbarem Akku zurückgegeriffen. Die Verdampfer sind dabei nachfüllbar und dank Standardgewinde ist es möglich, einzelne Teile auch auszutauschen.

Der Verdampfer besteht aus einem Verdampferkopf, in dem sich Heizspiralen befinden. Der Akku versorgt das Gerät mit Energie.

Es gibt unterschiedliche Verdampferarten: den Einweg-Verdampfer, den man im Gesamten wechseln muss, den Verdampfer mit wechselbaren Köpfen, sodass bei Bedarf nicht der ganze Verdampfer ausgewechselt werden muss, sowie der Selbstwickelverdampfer, bei dem Trägermaterial und Heizwendel beliebig ausgewechselt werden können. Für das verwendete Liquid, den Verbrauchsstoff, gibt es bei den meisten Modellen einen Vorratstank aus Metall, Kunststoff oder Glas.

Die E-Zigarette muss vor dem Rauchen immer neu mit Liquid befüllt werden
Die E-Zigarette muss vor dem Rauchen immer neu mit Liquid befüllt werden

Vergleiche zur herkömmlichen Zigarette

Viele Menschen stellen sich die Frage, ob der durch elektrische Energie erzeugte Dampf mit dem Rauch einer Zigarette vergleichbar ist. Untersuchungen zu diesem Thema kamen zu Schluss, dass tatsächlich eine große Ähnlichkeit zum klassischen Rauchen besteht. Diese Aussage betrifft sowohl die Wirkungsmechanismen als auch das Empfinden, welches sich beim Raucher während des Konsums einstellt.

Erklärt werden kann das Ganze durch das so genannte Liquid, welches sich in der Verdampfereinheit befindet. Dieses besteht nicht nur aus Wasser und weiteren Stoffen, sondern enthält auch noch unter anderem Nikotin und Glycerin. Während des Verdampfens werden diese Stoffe freigesetzt und durch den Raucher aufgenommen.

Die Nikotinmenge ist ähnlich hoch aber die krebserregenden Stoffe geringer
Die Nikotinmenge ist ähnlich hoch aber die krebserregenden Stoffe geringer

Die Stoffzusammensetzung ähnelt dabei in gewisser Weise einer Zigarette, weshalb es zu vergleichbaren Folgen kommt. Bisherige Untersuchungen weisen zudem darauf hin, dass das Rauchen einer E-Zigarette die gesündere Alternative sein könnte.

So werden zwar genauso große Mengen an Nikotin aufgenommen. Jedoch enthält der Dampf der E-Zigarette eine bedeutend geringere Konzentration an Stoffen, welche als krebserregend gelten.

Auf die gesundheitlichen Auswirkungen gehen wir im Folgenden etwas genauer ein...

Gesundheitliche Folgen des Konsums der E-Zigarette

E-Zigaretten wurden 2004 auf den Markt gebracht. Seitdem ist der Nutzen sehr stark angestiegen.

Besonders unter den jüngeren Rauchern sind elektrische Zigaretten äußerst beliebt, was unter anderem auch daran liegen mag, dass die Nichtraucher-Schutzgesetzt verschärft worden sind. Der Trend zur "gesünderen" Zigarette wird kritisch gesehen, rückt durch den Konsum die Tatsache in den Hintergrund, dass auch durch diese Form die Sucht nach Nikotin weiter gestillt werden kann.

Hierzulande wurden die gesundheitlichen Vorzüge - kein Einatmen der schädlichen Abbauprodukte - besonders in den ersten Jahren stark beworben. Doch auch dadurch, dass sie verdampfen, sind sie natürlich vorhanden. Und genau in diesem Dampf sind gefährliche Stoffe wie Diacetyl sowie Propylenglycol vorhanden. Über die langfristigen Folgen dieser Stoffe gibt es nicht genügend Studien, doch sicher ist, dass z.B. Propylenglycol die Atemwegsorgane beeinträchtigen kann, wenn auch nur kurzfristig.

Aktuelle Studien haben ergeben, dass im Dampf unter Laborbedingungen Stoffe nachweisbar sind, welche zu Zellveränderungen führen und somit die Vorstufe zu Krebserkrankungen bilden können.

Für langjährige, ehemalige Raucher könnten E-Zigaretten die bessere Wahl sein, wenn man in diesem Zusammenhang von "gut" sprechen kann. Doch besonders für Nichtraucher und junge Menschen, die die E-Zigarette als Einstieg ins Raucherleben nutzen, birgt sie Gefahren, ebenso natürlich für alle Passivraucher.

Weder gesund, noch empfehlenswert, lautet also das Fazit über die E-Zigarette. Denn die Sucht nach Nikotin und all ihre Folgen, bleibt nach wie vor bestehen.

Wirkung und Risiken der E-Zigarette

Das Deutsche Krebsforschungszentrum warnt vor nicht vorhersagbaren Langzeitfolgen der E-Zigaretten

Nahaufnahme Frau zieht an E-Zigarette
Frau mit elektrischer Zigarette © tibanna79 - www.fotolia.de

Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass E-Zigaretten keine Arzneimittel sind. Daher dürfen sie frei verkauft werden. Die sogenannten Liquids, die in den E-Zigaretten verdampft werden, benötigen keine Zulassung und sind wie bisher frei in Kiosken, Tabakläden und im Internet erhältlich (Az.: BVerwG 3 C 25.13 bis 27.13).

Inhaltsstoffe des Liquids

Liquids bestehen etwa zur Hälfte aus Propylenglykol und zur Hälfte aus Glycerin. Dazu kommen noch geringe Teile von Lebensmittelaromen und ein Wasseranteil von bis zu 20 Prozent. Sie können aber auch Nikotin enthalten.

Die elektronische Zigarette

Elektronische Zigaretten enthalten neben dem flüssigen Liquid einen Akku, einen Verdampfer und eine Heizspirale. Die Flüssigkeit wird erhitzt und der Dampf inhaliert. Verbrennungsprozesse gibt es anders als bei herkömmlichen Zigaretten nicht.

Inhalation von unbekanntem Chemiecocktail

Zudem beinhaltet der Dampf der E-Zigaretten erheblich weniger schädliche und krebserregende Stoffe als Zigarettenrauch. Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) warnt jedoch, dass Raucher bei einer E-Zigarette tief und häufig einen Chemiecocktail inhalieren würden, dessen Inhaltsstoffe nicht genau bekannt seien.

Zudem sei das Nikotin in der elektrischen Zigarette verantwortlich für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und erhöhe den Blutdruck sowie die Herzschlagfrequenz.

Langzeitwirkungen unbekannt

Im Gegensatz zur herkömmlichen Zigarette nimmt der Raucher jedoch kein Teer auf. Die Langzeitfolgen sind bislang noch ungeklärt. Ob die E-Zigarette hilft, das Rauchen aufzugeben, ist ebenfalls umstritten. Gesund oder gesundheitsfördernd ist laut einer Untersuchung der US-Gesundheitsbehörde (FDA) die E-Zigarette auf keinen Fall.

Umstrittene E-Zigaretten: Liquids sind gesünder als reguläre Zigaretten

Neue Studien sollen Aufschluss über die Auswirkungen und Folgen sogenannter Liquids geben

Gesicht eines Mannes, er zieht an elektronischer Zigarette, E-Zigarette
Fumatrice di sigaretta elettronica con vapore © Gianluca Rasile - www.fotolia.de

Seit die ersten E-Zigaretten auf dem Markt erschienen sind, wird über ihre gesundheitlichen Effekte heftig gestritten. Eine neue Studie der Universitäten

  • Genf,
  • Lausanne und
  • Patras

kam nun zu dem Ergebnis, das die sogenannten Liquids weniger problematisch sind als befürchtet. Die Forscher hatten insgesamt 42 verschiedene Liquids von 14 Herstellern auf giftige Substanzen und Mikroorganismen untersucht. Die einzige echte Gefahr gehe dabei nach wie vor vom Nikotin aus.

Schädliche Inhaltsstoffe

Allerdings wurden in manchen Liquids auch hohe Mengen chemischer Produkte gefunden, darunter das krebserregende Formaldehyd. Bei chronischem Kontakt mit den Atemwegen könnte dies langfristig zu gesundheitlichen Schäden führen. Immerhin wurden in keinem der untersuchten Liquids Mikroorganismen wie Schimmel gefunden.

Langfristige Auswirkungen

Für die Studie wurden lediglich die Auswirkungen des Verschluckens untersucht, nicht jedoch die Auswirkungen des Einatmens. Diese sollen in einer weiteren Studie evaluiert werden. Außerdem ist bislang noch unklar, welche langfristigen Effekte die in den Liquids steckenden Chemikalien auf die Atemwege haben.

E-Zigaretten lösen bei Teenagern Atemwegsbeschwerden aus

Stoffe wie Propylenglycol, Diacetyl und Diketon reizen die Atemwege nachhaltig und führen z.B. zu chronischem Husten

Frau mit rotem Lippenstift raucht eine weiße Hybrid-Zigarette
Smoker smoking hybrid smokeless cigarette device that uses real tobacco refills, a hybrid technology between analog and electronic cigarettes. © praphab144 - www.fotolia.de

E-Zigaretten sind zwar eine Verbesserung zum klassischen Nikotinkonsum, doch aus Sicht vieler Ärzte sind sie alles andere als unbedenklich. Nun hat eine Studie aus Hongkong gezeigt, dass der Konsum bei Heranwachsenden vermehrt zu Atemwegsbeschwerden führt.

Bedenkliche Chemikalien

Obwohl keine Verbrennungsprodukte wie bei normalen Zigaretten entstehen, atmet man bei den E-Gegenstücken einen Dampf ein. Damit dieser aus den eingelegten Liquids überhaupt entstehen kann, benötigt die E-Zigarette ein Verneblungsmittel. Dabei kommt zum Beispiel Propylenglycol zum Einsatz.

Auch die Aromen selbst sind nicht gänzlich unbedenklich, denn hierzu zählen unter anderem die Chemikalien Diacetyl und Diketon. Diese Stoffe können die Atemwege eines Menschen reizen.

Nachhaltige Reizung der Atemwege

Die Forscher aus Hongkong wollten wissen, wie stark diese Reizung ist und führte eine Umfrage unter Schülerinnen und Schülern durch. Alle waren mindestens zwölf Jahre alt und lebten in der Metropole.

Die Kinder, die angaben, im vergangenen Monat ein E-Zigaretten genutzt zu haben, lag bei 1,1 Prozent. Diese Gruppe stellte man der übrigen Mehrheit gegenüber. Die Interviews gingen weiter in die Tiefe und fragten nach Gesundheitsproblemen wie chronischem Husten im letzten Jahr. Als chronisch galt dabei ein Hustenreiz, der über drei Monate angehalten hatte.

Die Kinder, die E-Zigaretten nutzten, berichteten in 33,9 Prozent der Fälle von solchem Husten. Bei den übrigen lag die Quote nur bei 19,4 Prozent. Einen messbaren Unterschied gab es auch zwischen Nicht- und Ex-Rauchern.

Der Husten war jedoch eindeutig bei den Teenagern selten, die niemals zur E-Zigarette gegriffen hatten. Für die Forscher ist das ein deutliches Indiz dafür, dass die Produkte nachhaltig die Atemwege reizen.

E-Zigaretten sind kein harmloser Dampf: Abgabe- und Konsumverbot bei Jugendlichen

Seit dem 01. April 2016 umfasst das Jugendschutzgesetz nun auch die E-Zigaretten

E-Zigarette, Verdampfer, Akku und Liquid
E-Zigarette - Verdampfer - Akku - Liquid © Pixelot - www.fotolia.de

Seit einigen Jahren gibt es in Deutschland die E-Zigarette. Die Hersteller werben damit, dass Konsumenten ihre Gesundheit nicht mehr aufs Spiel setzen. Statt krebserregendem Nikotin wird Dampf in verschiedenen Aromen eingeatmet. Auch Jugendliche konnten E-Zigaretten kaufen und konsumieren.

Seit dem 01. April 2016 hat sich dies geändert. Das Jugendschutzgesetz umfasst nun auch die E-Zigaretten, sodass Minderjährige weder E-Shishas noch E-Zigaretten mehr kaufen und/oder konsumieren dürfen.

Auswirkungen auf Lunge und Immunsystem

Eine aktuelle Studie verdeutlicht auch, warum diese Regelung sinnvoll ist. Immer mehr zeigt sich, dass der Dampf alles andere als harmlos ist. Werden die E-Zigaretten täglich genutzt und gelangen so in hoher Menge in die Lunge, kann dies Lungenzellen abtöten. Zudem verändert die Anwesenheit des Dampfes die Bakterien in den Atemwegen.

Es gibt offenbar eine Reihe von Bakterien, die sich umgeben von Dampf sehr wohl fühlen. Sie vermehren sich stärker und siedeln sich fest in den Atemwegen an. Das führt dazu, dass sich ein Biofilm bildet, der dem Immunsystem trotzt. Die Abwehrkräfte werden deutlich geschwächt.

Beweis durch Tierversuch

Versuche mit Mäusen haben gezeigt, dass die Tiere daher viel eher an aggressiven Atmenwegsinfekten erkranken. Sind sie einmal krank, ist auch die Heilung deutlich erschwert. Man bildete zwei Gruppen, in denen alle Mäuse eine Lungenentzündung hatten.

  1. Die Tiere ohne Kontakt zum Dampf der E-Zigaretten konnten durch normale Therapien mit Antibiotika allesamt geheilt werden.
  2. In der E-Zigarette-Gruppe verstarben dagegen 25 Prozent der Tiere.

Die Forscher führten ihre Studie mit insgesamt sieben E-Zigaretten verschiedener Hersteller durch. Das Ergebnis trat in allen Fällen ein. Damit lässt sich ausschließen, dass nur einige Marken der E-Zigaretten dieses gesundheitsschädliche Potenzial haben. Die negativen Folgen betreffen alle.

E-Zigarette mit Nikotin: Die Sucht bleibt, doch die Krebsgefahr sinkt

Umstieg vom Rauchen auf's Dampfen kann krebserregende Karzinogene laut Studie um bis zu 97 Prozent senken

Gesicht eines Mannes, er zieht an elektronischer Zigarette, E-Zigarette
Fumatrice di sigaretta elettronica con vapore © Gianluca Rasile - www.fotolia.de

Wer von krebserregenden Tabak-Zigaretten wegkommen möchte, hat heute verschiedene Möglichkeiten. Die wenigstens entscheiden sich für den radikalen Weg und hören ganz auf, sondern wollen durch E-Zigarette oder Nikotinpflaster ihre individuelle Dosis und Krebsgefahr langsam senken. Eine aktuelle Studie hat sich angesehen, ob sich das Krebsrisiko durch den Umstieg auf nikotinhaltige E-Zigaretten wirklich senken lässt.

Die Studie

Die britischen Forscher fanden 181 Raucher, die sich in fünf Gruppen aufteilen ließen:

  1. Gruppe 1 rauchte als Kontrollgruppe weiterhin Zigaretten
  2. Die anderen wollten es mit Nikotinersatzpräparaten probieren. Gruppe 2 verwendete dafür ein halbes Jahr nur E-Zigaretten (mit Nikotin)
  3. Gruppe 3 verwendete andere Mittel wie das Nikotinpflaster
  4. Gruppe 4 nutzte E-Zigaretten und normale Zigaretten und
  5. Gruppe 5 andere Präparate wie Pflaster und normale Zigaretten in Kombination

Die Forscher nahmen Speichel- und Urinproben, um darin nach Biomarkern für Nikotin zu suchen. Außerdem wurden Karzinogene herausgefiltert, um das akute Krebsrisiko zu bewerten.

Bis zu 97 Prozent weniger Karzinogene

Gruppe 2 und Gruppe 3 verzeichneten durch ihren sechsmonatigen Verzicht auf Zigaretten einen deutlichen Rückgang der Karzinogene. Wer keine echten Tabakwaren mehr konsumierte, senkte den Wert um ganze 97 Prozent.

In den Urinproben aller ließ sich dagegen weiterhin eine vergleichbar hohe Menge an Nikotinabbauprodukten feststellen. Egal ob klassische Zigarette, nikotinhaltige E-Zigarette oder Nikotinpflaster: das Gift kommt in den Körper, gelangt über die Blutbahnen zu den Nieren und wird am Ende über die Blase ausgeschieden. Die Sucht blieb also streng genommen bei allen Gruppen erhalten.

Das Fazit der Forscher: Der Griff zur E-Zigarette verringert zwar nicht die Nikotinsucht, senkt aber binnen weniger Monate offenbar das Krebsrisiko. Sinnvoll sei es daher, zunächst auf Nikotinersatzpräparate zu wechseln und dann schrittweise auch die Nikotinmenge abzubauen.

Wegen Rauchverbot wird die elektronische Zigarette auch in Deutschland beliebter

Mann hält eine silberne E-Zigarette über dem Schreibtisch mit Taschenrechner, Brille und Tastatur
E-Zigarette und Hand © PhotoSG - www.fotolia.de

Mittlerweile sieht man die elektronische Zigarette, eine Erfindung aus China, die ohne Tabak funktioniert, immer mehr in Deutschland. Aber die Erststattung kostet auch einiges, denn zwischen 75 und 155 Euro liegen je nach Anbieter im Internet die Kosten.

Der Zerstäuber, über einen Akku betrieben, verdampft aus einem Depot das Nikotin.

Ein Depot, was einem Päckchen Zigaretten entspricht, kostet etwa ein Euro und man kann es in verschieden Geschmacksrichtungen erhalten, wie beispielsweise in Kirsche, Vanille, Schoko oder auch normalem Tabak. Der Vorteil dabei ist, dass nicht nur der Gestank wegfällt, auch das gefährliche Kondensat (Teer) ist nicht mehr vorhanden.

Aber der Konsum einer E-Zigarette kann trotzdem gesundheitliche Schäden nach sich ziehen, weil sie einen Nikotindampf verströmt. In Deutschland ist die E-Zigarette nicht zugelassen und somit sind die Vertreiber in einer rechtlichen Grauzone.

Elektronische Zigaretten als gesunde Alternative bei den Japanern im Trend

Das Rauchen an sich ist ja nicht nur durch die Sucht nach dem Nikotin geprägt, sondern auch durch das Gefühl etwas "in der Hand und im Mund zu haben". Besonders diese Gewohnheit macht das Aufhören nicht zu einer leichten Sache, weshalb bereits vor einiger Zeit die elektronische Zigarette erfunden wurde.

In Japan scheint diese gesunde Alternative nun im Trend zu sein, denn immer mehr (Fast-)Exraucher greifen dort zu dem batteriebetriebenen Glimmstängel, der eine Mund-Kartusche aufweist und sogar einen Tabakgeruch verströmt. Entwöhnung einmal anders und als gute Alternative gegenüber Kaugummi und Co.

Bedenken gegenüber den E-Zigaretten geäußert

E-Zigaretten sind aufgrund krebserregender Inhaltsstoffe nicht zur Entwöhnung geeignet

Seitenansicht junge dunkelhaarige Frau hält qualmende Zigarette in Hand
Smoking woman with a cigare © bilderbox - www.fotolia.de

Die vermeintlich ungefährlichen E-Zigaretten scheinen in der Realität nun doch gefährlicher zu sein als bislang angenommen.

Nitrosamine weisen krebserregende Wirkung auf

So fanden die Experten der US-amerikanischen Kontrollbehörde Food and Drug Administration, kurz FDA, heraus, dass die E-Zigaretten in ihren elektronischen Zigarettenpatronen Nitrosamine enthalten können, die als Giftstoffe schon in niedrigen Konzentrationen Krebs erregend sind. Auch das giftige Frostschutzmittel Diethylenglycol konnte in den Stichproben festgestellt werden.

Schadstoffgehalt ist unbekannt aufgrund des Herstellungsortes

Nach Angaben der Hersteller, soll durch den Konsum der E-Zigaretten, deren Rauch in unterschiedlichen Dosierungen aus einer elektronischen Patrone entstammt, dafür sorgen, dass der Konsument nur Nikotin erhält. Erhältlich in Deutschland sind diese Zigaretten in den Geschmacksrichtungen Minze oder Normal, wobei hinsichtlich der enthaltenen Schadstoffe nur ein geringes Kontrollieren möglich ist, da die E-Zigaretten zumeist in China produziert werden. Dort sind derzeit noch keine offiziellen Kontrollen zugange und erschweren somit das Wissen um den tatsächlichen Inhalt.

Selbst nikotinfreie Produkte könnten Nikotin enthalten, was angesichts des hohen Suchtpotenzials des Nikotins gerade Kindern und Jugendlichen zum Verhängnis werden könnte, da diese mitunter auf normale Zigaretten umsteigen würden.

Auch elektronische Zigaretten können schädlich für die Gesundheit sein

Ob die elektronische Zigarette, die so ganannte "E-Zigarette", nachdem man die normale Zigarette in der Vergangenheit verhöhnt und verpönt hat, auf dem Vormarsch ist? Nach einer neuen Untersuchung der US-Gesundheitsbehörde wohl kaum... Diese hat nämlich bei einer Stichprobe in jeder zweiten E-Zigarette krebserregende Stoffe entdeckt. Laut der Hersteller aus China soll sie jedoch neben Nikotin keine weiteren bedenklichen Stoffe enthalten.

Die elektronische Zigarette ähnelt optisch der herkömmlichen Zigarette. Beim Saugen am Mundstück leuchtet künstliche Glut auf und ein Zerstäuber lässt das Nikotin verdampfen.

E-Zigaretten sind viel gesundheitsschädlicher als gedacht

Zahlreiche Mängel - Forscher rufen Behörden dazu auf, E-Zigaretten vom Markt zu nehmen

Nahaufnahme Frau zieht an E-Zigarette
Frau mit elektrischer Zigarette © tibanna79 - www.fotolia.de

Bei E-Zigaretten handelt es sich um Batterie betriebene Zigaretten, dessen Patrone Nikotin sowie Propylen-Glykol enthält. Diese werden beim Einatmen verdampft und der Raucher atmet Aerosol wieder aus. Vor allem in den USA ist diese Form des Rauchens bereits sehr beliebt. Die Konsumenten gehen davon aus, dass die E-Zigaretten gesundheitsschonender sind als die herkömmlichen Glimmstängel.

Doch wie Forscher der University of California in Riverside herausfanden, kann man dieses Produkt alles andere als sicher verkaufen, gibt es doch viel zu wenig Wissen über mögliche Gefahren und zudem erhebliche Mängel bei der Produktion.

Aufruf zur Rückrufaktion durch die Behörden

In einer Studie, welche im Fachmagazin "Tobacco Control" veröffentlicht wurde, untersuchten die Forscher E-Zigaretten von fünf verschiedenen Marken. Damit war es eine der ersten Studien zur Sicherheit dieser Zigaretten. Das Forscherteam hat aufgrund seiner erschreckenden Erkenntnisse die Behörden dazu aufgerufen, die Produkte vorerst vom Markt zu nehmen.

"Bis wir überhaupt eine geringe Idee von der Gefährlichkeit der in diesem Dampf enthaltenen Chemikalien haben, sind die Unbedenklichkeits-Behauptungen der Hersteller im besten Fall zweifelhaft", so einer der Forscher.

Bestehende Mängel

Unter anderem bemängelte das Team die unzureichenden Informationen auf der Verpackung bezüglich der Inhaltsstoffe, Warnhinweise etc., die nicht vorhandene Qualitätskontrolle durch eine Behörde sowie umweltbewusste Lösung was die Entsorgung von Patrone und Co. angeht und außerdem undichte Stellen an der Patrone, was dazu führen könnte, dass Kinder und Haustiere mit dem Nikotin in Kontakt gelangen.

Bis etwas Konkretes über die Sicherheit dieser Zigaretten gesagt werden kann, müssen noch weitere Untersuchungen folgen.

Verbietet die EU die E-Zigarette?

Mann mit Dreitagebart hält eine silberne E-Zigarette
Cropped image of man smoking electronic cigarette © WavebreakmediaMicro - www.fotolia.de

Die sogenannte E-Zigarette ist viel teurer als eine normale Zigarette. Denn sie besteht aus einer Kartusche und einem Akku. Außerdem ist sie aus Plastik und ein kleines Lämpchen tut so als würde sie wirklich glühen, wenn man daran zieht. Einige Raucher versprechen sich von der E-Zigarette einen leichteren Nikotinentzug. Elisabeth Pott von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sagt, dass die E-Zigarette zum Rauchenaufhören nicht geeignet sei. Außerdem, so Pott, enthalte der Dampf der E-Zigarette zu 90 Prozent Propylenglykol und man wisse bisherob noch überhaupt nicht, das der Gesundheit schaden könne.

Aber die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) habe in einige Kartuschen Nitrosamine nachweisen können und die seien krebserregend. Das Deutsche Krebszentrum fordere sogar, die E-Zigarette als Arzneimittel einzustufen, weil sie Nikotin enthält. Und die EU-Kommission überlege sogar, ob sie die E-Zigarette womöglich ganz verbieten sollte, weil sie damit auf die Einwände der Gesundheitsverbände optimal reagieren könnte. Das könnte passieren, wenn die E-Zigarette in die überarbeitete Fassung der Tabakproduktrichtlinie aufgenommen würde, obwohl in der E-Zigarette gar kein Tabak enthalten ist.

Sehr problematisch findet Elisabeth Pott auch, dass viele Kartuschen der Plastikzigaretten süßliche Aromen enthielten. Dadurch sei die E-Zigarette eine Einstiegsdroge für Kinder und Jugendliche.

Immer mehr deutsche Raucher steigen auf die E-Zigaretten um

Dunkelhaarige Frau vor schwarzem Hintergrund dampft eine E-Zigarette und hält eine geknickte Filterzigarette in der Hand
Junge schöne Frau mit E-Zigarette und normaler Zigarette © Knut Wiarda - www.fotolia.de

In Deutschland gibt es schätzungsweise 1,2 Millionen Raucher von E-Zigaretten, wobei eigentlich rauchen nicht richtig ist, sondern eher inhalieren. So wird eine nikotinhaltige Flüssigmischung in diesem Minigerät verdampft und dann inhaliert, wobei also kein Tabak verbrannt wird und somit auch kein Teer in die Lungen gerät. Obwohl also immer mehr Raucher auf die elektrische Zigarette umsteigen, weil sie angeblich keine gesundheitliche Schäden verursacht, mehren sich die Stimmen von Experten, die ein Verbot fordern. So wird auch in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich entschieden. In Bayern wurde deshalb das Produkt schon verboten, dagegen ist sie in Nordrhein-Westfalen weiterhin erlaubt.

So können sich Verbraucher die E-Zigaretten ganz legal im Rheinland oder auch über das Internet besorgen. Doch wie NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens aber sagt, sind in den Flüssigkeiten so hohe Mengen an Nikotin enthalten, dass man sie normalerweise als Arzneimittel einstufen müsste und somit extra zulassen müsste. Aber dies ist nicht der Fall, so dass auch in NRW der Handel und Verkauf nicht legal ist.

Aber das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) soll sich jetzt mit dem Thema auseinandersetzen. In manchen Ländern ist die E-Zigarette strikt verboten, so in der Schweiz, Norwegen und der Türkei sowie sogar in China, wo sie seinerzeit entwickelt wurde.

E-Zigarette wird immer beliebter - 2 Millionen E-Raucher hierzulande

Gesicht eines Mannes, er zieht an elektronischer Zigarette, E-Zigarette
Fumatrice di sigaretta elettronica con vapore © Gianluca Rasile - www.fotolia.de

Sie ist noch gar nicht solange auf dem Markt und dennoch gewinnt sie rasch an Beliebtheit: die E-Zigarette. Seit 2007 kennt man in Deutschland überhaupt das Konzept der elektronischen Zigarette. Inzwischen kann man sie nicht nur im Internet erwerben, sondern auch in etwa 5.000 Geschäften diverser Städte.

Erhebungen haben gezeigt, dass zwei Millionen der Raucher hierzulande von der herkömmlichen Zigarette abgekommen sind und stattdessen zur E-Zigarette greifen. Im September 2011 hatte die Zahl bei schätzungsweise 1,2 Millionen Menschen gelegen, nun hat man also die zwei Millionen geknackt. Für die Industrie ein riesiger Anlass zur Freude. Vor allen Dingen scheint der Boom nicht abzuflauen, sondern eher noch zu zunehmen.

Übrigens ist es eigentlich falsch, den Genuss einer E-Zigarette als Rauchen zu bezeichnen. Der enthaltene Tabak wird nicht verbrannt, sondern der Konsument inhaliert einen Dampf. Dieser entsteht aus einer erhitzten Flüssigkeit, die unter anderem Tabak enthält. Derzeit kann man auf drei verschiedene dieser Flüssigkeiten zurückgreifen; jede mit einem anderen Aroma.

Die E-Zigaretten nutzen aber nicht nur überzeugte Raucher, sondern auch all jene, die schrittweise vom Nikotin loskommen wollen. Die Flüssigkeiten enthalten nämlich entweder so viel Tabak wie herkömmliche Zigaretten, deutlich weniger oder gar keinen. So kann man sich selbst langsam entwöhnen.

E-Zigaretten sind Genussmittel und keine Arzneimittel

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte ist der Meinung, dass es sich bei den sogenannten E-Zigaretten, wenn sie Nikotin enthalten, um Arzneimittel handelt, die dann auch zugelassen werden müssten. Aber das Verwaltungsgericht in Köln hat dies jetzt anders beurteilt, so dass es sich bei diesen Zigaretten um ein Genussmittel handelt.

Im Vorfeld haben ein Vertriebsunternehmer und auch ein Hersteller von E-Zigaretten gegen den Beschluss des Bundesinstituts geklagt, weil die Behörde in einem ähnlichen Fall zuvor feststellte, dass es sich bei nikotinhaltigen E-Zigaretten doch um Arzneimittel handelte.

Deshalb wurden gegen den Hersteller und Vertreiber auch strafrechtliche Ermittlungen durchgeführt, gegen die also der Vertreiber und Hersteller beim Verwaltungsgericht Klage erhoben hatten. Eine Berufung beim Oberverwaltungsgericht in Münster kann gegen das Urteil noch eingelegt werden.

E-Zigarette - Auf andere Weise schädlich

Die E-Zigarette ist umstritten. Die Hersteller beschreiben sie als harmloses Genussmittel. Der Kardiologe Professor Helmut Gohlke sagt sie sei im Vergleich zur herkömmlichen Zigarette auf andere Weise schädlich. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans möchte die elektrische Zigarette gar verbieten. Was passiert denn nun genau, wenn der Raucher an ihr zieht? Es wird eine Tabakalkaloidflüssigkeit mittels eines elektrischen Verneblers zum Verdampfen gebracht. Der Raucher atmet diesen Dampf ein, der zu 90 Prozent aus Propylenglykol besteht. Dieses wird industriell auch als Frostschutzmittel eingesetzt. In der Zigarette befindet sich eine Flüssigkeit, die Nikotin in Form von Ethanol, Glyzerin und andere Geschmacksstoffe und Aromen beinhaltet.

Die E-Zigarette enthält zwar keinen Tabak, dennoch inhaliere der Raucher Nikotin. Wenn er an dem Stück Plastik zieht, leuchtet eine Leuchtdiode an der Spitze auf und es steigt Dampf auf - wie bei einer normalen Zigarette. Angeblich soll die E-Zigarette helfen, vom Rauchen loszukommen. Das zweifelt der Kardiologe Gohlke an, da der Beweis noch nicht erbracht worden sei.

Elektronische Zigaretten schaden dem Herz nicht

Eine aktuelle Studie griechischer Forscher vom Onassis Cardiac Surgery Center hat ergeben, dass die elektronischen Zigaretten den Gefäßen sowie dem Herz weniger als normale Glimmstengel schaden.

Neben 22 ehemaligen Rauchern nahmen an der Studie auch 20 Raucher teil, welche über die E-Zigaretten das Nikotin konsumierten. Während die Forscher bei den Rauchern mit dem Gewebe-Doppler Störungen der diastolischen Herzfunktion sowie einen höheren Blutdruck feststellten, konnten sie bei den E-Zigaretten-Konsumenten keine Störungen auffinden.

Verglichen mit gewöhnlichen Glimmstengeln sind die E-Zigaretten somit weitaus weniger gefährlich und sind zur Raucherentwöhnung ein geeignetes Mittel.

Führen die E-Zigaretten zu einer Verengung der Atemwege?

Ein Team von griechischen Lungenspezialisten warnt dringend vor den E-Zigaretten, da diese innerhalb kürzester Zeit die Atemwege der Betroffenen verengen könnten.

Im Zuge der Studie wurden bei den Probanden die Funktionen der Lunge gemessen, bevor und nachdem sie einige Minuten an der elektronischen Zigarette gezogen haben. Verglichen mit dem Ausgangswert stieg der Atemwegswiderstand bei der Hälfte der Studienteilnehmer um 13 Prozent und bei der anderen Hälfte sogar um 25 Prozent an. Keine Verengung der Atemwege stellten die Wissenschaftler dagegen bei den Rauchern fest, die bereits an Asthma oder COPD litten.

Demnach schadet bereits das einmalige Rauchen mit den E-Zigaretten, wobei noch nicht geklärt wurde, ob dies auch lang anhaltende Schäden bei den Rauchern verursachen kann. Da bislang noch keine Studien über Langzeitschäden der E-Zigarette vorhanden sind, sprechen sich viele Mediziner und Verbände gegen die E-Zigarette als Mittel zur Raucherentwöhnung aus.

E-Zigaretten zum Konsum von Cannabis oder Viagra – Behörden warnen

Tabak und Cannabis liegen auf einem Blättchen zum Zigarettendrehen
cannabis joint drehen © rcfotostock - www.fotolia.de

Erst im Juni hatte ein Gericht entschieden, dass Gesundheitsminister nicht vor E-Zigaretten warnen dürfen. Welche Gefahren von der verdampfenden Flüssigkeit ausgeht, ist auch wissenschaftlich noch nicht geklärt. Das zunehmende Befüllen der E-Patronen mit pharmakologischen Wirkstoffen hat die Behörden nun aber erneut auf den Plan gerufen.

Videos bei YouTube machen es vor: die elektronische Zigarette lässt sich ganz einfach für den Konsum von Cannabis umrüsten. Neben den handelsüblichen Aromen fügen findige Zeitgenossen den Liquid-Patronen zudem Viagra oder Appetitzügler hinzu. Das Bundesinstitut für Risikobewertung betrachtet diese Entwicklung mit Sorge. So lasse sich etwa die Dosis und pharmakologische Wirkung kaum kontrollieren.

Aktuell berät das EU-Parlament, wie die Verbraucher vor den Risiken der elektronischen Zigaretten geschützt werden können.

Gericht untersagt irreführende Werbung für E-Zigaretten – Liquids nicht "1000 Mal weniger schädlich"

Viele Raucher greifen zur E-Zigarette, weil diese gesünder ist als herkömmliche Glimmstängel. Dass die elektronisch betriebene Zigarette "1000 Mal weniger schädlich ist", dürfen die Anbieter jedoch nicht behaupten.

In einem Urteil weist das Oberlandesgericht Hamm außerdem darauf hin, dass die Liquids in den E-Zigaretten mehrere schädliche Substanzen enthalten können. Im konkreten Fall verboten die Richter einem Internet-Händler deshalb die Werbung mit dem Hinweis auf einen "einzigen Schadstoff Nikotin".

Laut Gutachten stellt das in den Liquids enthaltene Propylenglycol ebenfalls ein Gesundheitsrisiko dar. Zwar sei es weniger toxisch als Nikotin, aber auch nicht gänzlich unbedenklich.

Ebenso kritisch äußerte sich das Gutachten zur tausendfach niedrigeren Gesundheitsgefahr von E-Zigaretten. Bevor ein Unternehmen mit solchen Angaben werben darf, müssten diese wissenschaftlich abgesichert sein - so wie bei anderen Werbeaussagen zum Thema Gesundheit.

Vorsicht bei E-Zigaretten: Die Nikotin-Sucht könnte verstärkt werden

Weiße Schachtel mit Zigaretten, die Filter nach rechts zeigend
cigarettes © Djordje Korovljevic - www.fotolia.de

E-Zigaretten sollen eigentlich dazu betragen, dass konventionelle Raucher vom Nikotin mehr und mehr wegkommen. Die kleinen Geräte haben die Form einer normalen Zigarette und können mit verschiedenen Inhaltsstoffen benutzt werden. Als elektronische Zigarette wird eine vorher aufgefüllte Flüssigkeit im Gerät verdampft und der Nebel wie beim Rauchen auch eingeatmet.

Eine aktuelle Studie zur E-Zigarette zeigt, dass der erhoffte Nutzen der Rauchentwöhnung aber oft ausbleibt. Bei den untersuchten Jugendlichen in Südkorea war sogar der gegenteilige Effekt eingetreten. Die E-Zigarette förderte das Rauchen.

Bereits 2008 hatte man in Südkorea eine Studie zum Thema durchgeführt und Jugendliche zwischen 13 Jahren und 18 Jahren befragt. Damals war nicht einmal ein Prozent der Teenager jemals in Kontakt mit einer E-Zigarette gewesen. Bei der Umfrage 2011 waren es dagegen mit neun Prozent schlagartig mehr, was für einen klaren Trend spricht. Gut 50 Prozent der Befragten waren auch innerhalb eines Monats vor der Studie mit E-Zigaretten in Kontakt gewesen. Doch ein weiteres Nachfragen zeigte, dass viele der E-Zigaretten-Nutzer auch normale Zigaretten zu sich nehmen. Es handelt sich also um aktive Raucher. Viele der Befragten gaben nach weiterem Nachhaken zu, dass sie zur E-Zigarette greifen, da sie damit vom der normalen Zigarette loskommen wollen.

Im Vergleich zu Rauchern, die kein E-Zigarette nutzen, versuchen Jugendlichen zu 58 Prozent häufiger, eine Abstinenz zu erreichen. Doch der Versuch zur Rauchentwöhnung geht in der Mehrheit der Fälle nach hinten los. Es gab so gut wie keine Ex-Raucher unter den Teenagern, was zeigt, dass die E-Zigarette zur Rauchentwöhnung nicht genutzt werden kann. Die Forscher raten daher zur großen Vorsicht beim Umgang mit der E-Zigarette und vermuten, dass diese Form des Rauchens erst recht zur Nikotinsucht führen könnte.

Sind in der Gaststätte E-Zigaretten erlaubt?

Zwei Mädchen mit Mundschutz vor Rauch und Qualm ärgern sich über rauchenden Mann mit Zigarette im Mund im Vordergrund
Nichtraucherschutz © Digitalpress - www.fotolia.de

In Nordrhein-Westfalen gilt ab Mai 2013 ein generelles Rauchverbot in allen Gaststätten. Nun hatte ein Wirt in Köln seinen Gästen aber die Benutzung von den sogenannten E-Zigaretten erlaubt, weil diese keinen Qualm, sondern nur Dampf verbreiten.

Daraufhin hat die Stadt Köln dem Wirt dies untersagt und dieser hat daraufhin die Stadt Köln vor dem Verwaltungsgericht verklagt. Jetzt bekam der Wirt im ersten Verfahren Recht, doch ist das Urteil noch nicht rechtsgültig.

Experten zufolge enthält auch Dampf der E-Zigarette Schadstoffe

Wie die Richter erklärten, werden E-Zigaretten nicht geraucht, sondern es wird Flüssigkeit verdampft. Auch könne man so die Gefahren des Passivrauchens durch normale Zigaretten und den E-Zigaretten nicht miteinander vergleichen. Die gesundheitlichen Schäden werden nämlich hauptsächlich durch die Schadstoffe im Tabakrauch verursacht.

So hätte auch beim dem in Nordrhein-Westfalen gültigen Nichtrauchergesetz dieser Unterschied beachtet werden müssen. Dagegen verweist das zuständige Gesundheitsministerium in Düsseldorf auf die Einschätzungen von Experten, dass auch Raumluft bei den E-Zigaretten durch gesundheitlich bedenklichen Substanzen belastet wird. Auch der Bund hatte im Jahr 2011 in das Bundesnichtraucherschutzgesetz die E-Zigaretten mit einbezogen.

Die E-Zigarette in der Kritik: Macht sie erst recht süchtig?

Frau beim Befüllen einer E-Zigarette mit gelbem Liquid
junge blonde Frau befüllt mit Liquid ihre elektrische Zigarette © Miriam Dörr - www.fotolia.de

Immer wieder lesen Raucher das große Versprechen: E-Zigaretten helfen wie Nikotinpflaster. Fakt ist jedoch, dass es sich bei der E-Zigarette anders als bei Nikotinpflastern nicht um ein medizinisches Produkt handelt und die Hersteller der elektronischen Zigarette keine Studien als Beleg vorlegen müssen. Dies führt dazu, dass man im Grunde als Werbeversprechen viel über die E-Zigarette behaupten kann und nichts beweisen muss.

Kritik an der E-Zigarette

Es gibt überall auf der Welt auch große Gegner dieses Trends. So sagen Kritiker beispielsweise, dass die E-Zigarette durch ihre leichte Beschaffung erst recht süchtig machen kann. Bereits Jugendliche kommen so in den zweifelhaften Genuss. Zwar fallen durch die E-Zigarette die schädlichen Verbrennungsprodukte der normalen Zigarette weg, doch Kinder werden so dennoch an das Rauchen herangeführt. Erst probieren sie aus Spaß verschiedene Dämpfe ohne Nikotin, dann wechseln sie von den harmlosen Geschmacksrichtungen zu Nikotin und am Ende muss eine echte Zigarette her, damit die Dosis weiter erhöht werden kann. Zwar gibt es für diese Theorie noch keine bestätigende Studie, doch viele Eltern pflichten dieser Ansicht bei und kritisieren die E-Zigarette daher scharf.

Eine Umfrage in den USA hat zudem ergeben, dass bereits abhängige Raucher durch die elektronischen Zigaretten selten wirklich vom Nikotin wegkommen. Von 949 befragten Rauchern gaben 88 Personen an, dass sie vom Nikotin loskommen möchten und daher nun E-Zigaretten nutzen. Doch nach einem Jahr, als man erneut nachfragte, waren es immer noch genauso viele Raucher.

Von einer Nikotinersatztherapie kann man daher auf keinen Fall sprechen, so die Kritiker. Es sind ihrer Meinung nach mehr Studien gefragt, die sich mit möglichen Langzeitschäden und dem Suchtpotenzial von E-Zigaretten eingehender als bisher beschäftigen.

Nach der E-Zigarette kommt jetzt die E-Shisha - Eltern und Ärzte sind besorgt

Nahaufnahme Mann bläst Rauch aus, hält Schlauch einer Wasserpfeife in Hand
Rauch der Wasserpfeife © Scrofula - www.fotolia.de

Viele Raucher sind inzwischen auf die E-Zigarette umgestiegen, da sie sich davon weniger gesundheitliche Konsequenzen erhoffen. Zwar wird bei der E-Zigarette kein Tabak im eigentlichen Sinne verbrannt, dennoch stecken auch im Dampf der E-Zigarette schädliche Inhaltsstoffe. Daher fallen die E-Glimmstängel auch unter das Jugendschutzgesetz.

E-Shisha ist überall ohne Einschränkung erhältlich

Für viele jugendliche Raucher gibt es jetzt jedoch eine neue Alternative. Der Trend nennt sich "E-Shisha" oder "Shisha-to-go". Auch hier wurde das Prinzip der bekannten Shisha einfach abgewandelt und funktioniert nun als elektrische Wasserpfeife.

Wie kleine Stifte sehen sie aus und werden passend zur Zielgruppe in bunten Farben angeboten. Bekommen können die Jugendlichen die E-Shisha an jedem Kiosk, denn bisher gibt es keine Beschränkung. Dies führt dazu, dass inzwischen tausende Schüler auf dem Schulhof und in ihrer Freizeit mit Shisha in der Hand zu sehen sind. Eltern sind freilich alles andere als erfreut und auch Ärzte zeigen sich besorgt.

Ausmaß der Auswirkung auf Atemwege und Gesundheit sind nicht zu ermessen

Die harmlos klingenden Aromen wie "Kirche" oder "Wassermelone" gelangen durch den entstehenden Dampf in die Lungen. Die Fluids enthalten dabei chemische Stoffe, die auf lange Sicht vermutlich das Potenzial haben, der Gesundheit zu schaden. Zumindest vom Inhaltsstoff "Propylenglykol" weiß man, dass er die Atemwege reizt.

Darüber hinaus ist es ein Fakt, dass man bisher wenig über die Langzeitfolgen der E-Shisha weiß und es daher viel zu gefährlich ist, den Körper damit zu belasten. Gerade Heranwachsende riskieren viel, da der Körper sich noch entwickelt.

Senkung der Hemmschwelle gegenüber Drogen befürchtet

Auch Suchtberater sind von der E-Shisha nicht begeistert, denn das Rauchen könnte für viele Kinder nur der Einstieg zur Nikotinsucht sein. Sie gehen davon aus, dass durch das Shisha-Rauchen die allgemeine Hemmschwelle für Drogen gesenkt wird.

Viele Schulen haben auf die Gefahr bereits reagiert und die E-Shishas verboten. Dies dürfen sie zumindest auf ihrem Gelände dank des Hausrechtes.

Dampfen statt Qualmen – Jugendliche auf dem E-Zigaretten-Trip

Frau mit rotem Lippenstift raucht eine weiße Hybrid-Zigarette
Smoker smoking hybrid smokeless cigarette device that uses real tobacco refills, a hybrid technology between analog and electronic cigarettes. © praphab144 - www.fotolia.de

Gesundheitsexperten kritisieren die E-Zigarette seit ihrem Start. Die elektrischen Dampfer sollen eine echte Alternative zur schädlichen Tabakzigarette sein und von der Nikotinsucht befreien. Besonders Jugendliche sind auf dem E-Zigaretten-Trip und dampfen, was das Zeug hält. Doch das umstrittene Dampfvergnügen und die teilweise immer noch unbekannte Zusammensetzung der Liquids soll sogar zum Rauchen animieren.

Sinnvoller Ersatz oder gefährlicher Sucht-Animateur?

Immer mehr Jugendliche dampfen E-Zigaretten und genießen den Geschmack von Mango, Pfirsich, Erdbeere oder Cappuccino. Elektrische Zigaretten gibt es in allen erdenklichen Designs – von der poppig bunten Retro-Zigarette bis zum eleganten Hollywood-Dampfer. Doch kann eine E-Zigarette ein sinnvoller Ersatz für die Tabakzigarette sein oder ist sie ein gefährlicher Sucht-Animateur?

Während einige Experten denken, dass die elektrischen Dampfer vor Tabakkonsum schützen, warnen andere vor gesundheitlichen Risiken. Unter Jugendlichen gelten E-Zigaretten als hip, cool und trendy. Viele Hersteller haben sich gerade junge Leute als Zielgruppe ausgesucht. Inzwischen bringen viele Heranwachsende E-Zigaretten mit Attraktivität in Zusammenhang. Suchtexperten glauben, dass gerade diese Verharmlosung zum Umstieg auf echte Zigaretten animiert.

Langzeitwirkung auf die Lunge unbekannt

An Liquids mit und ohne Nikotin zu kommen, ist für Jugendliche nicht besonders schwer. Das wiederum bestärkt in dem Glauben, E-Zigaretten müssten harmlos sein. Nikotinhaltige Liquids haben ein hohes Suchtpotenzial, zudem hat das Inhalieren von Dampf über die E-Zigarette einen Rauchcharakter.

Eine Studie im Journal "Jama Pediatrics" von März diesen Jahres stützt den Verdacht, dass junge Leute durch elektronische Zigaretten zum echten Rauchen angeregt werden. Mehr als 45 Prozent der 15 bis 24-Jährigen schätzen die E-Zigarette demnach als ungefährlich ein. Vielleicht ist der Dampf von elektrischen Zigaretten nicht so schädlich wie echter Tabakqualm, doch über die Langzweitwirkung auf die Lunge durch Inhaltsstoffe in den Liquids liegen bisher keine Ergebnisse vor.

Erste Elektro-Joints in Holland erhältlich

Hand hält Cannabispflanze
cannabis background © yellowj - www.fotolia.de

Die E-Zigarette ist nicht mehr länger die einzige Variante, auf elektrischem Wege dem Genuss des Dampfens zu frönen. In den Niederlanden wurde nun nämlich der erste Elektro-Joint vorgestellt, der ähnlich wie die E-Zigarette funktioniert und die Freude am Konsum von Hanf entfachen soll.

In Holland ist der Konsum von Marihuana legal

Vorgestellt wurde das Gerät von der niederländischen Firma E-Njoint. Sie bringt die „E-Tüte“ in Holland auf den Markt. Rechtliche Bedenken oder Einschränkungen scheint es dort nicht zu geben, da der Konsum von Hanf in Holland sowieso straffrei ist.

Der elektrische Joint ist konisch geformt und mit einem grünen Hanfblatt dekoriert. Dieses leuchtet auf, wenn man an dem Joint zieht. Der Genuss soll 100% legal sein. Jedoch momentan nur in den Niederlanden. Zudem kann mit verschiedenen Geschmacksrichtungen experimentiert werden. Das Unternehmen aus Delft betont zudem, dass weder Teer noch Nikotin im Liquid des elektronischen Dampfers enthalten ist.

Rund 10.000 Stück des Elektro-Joints sollen bereits pro Tag verkauft werden. Hergestellt werden die Dampfer in China. Drei Versionen stehen zur Auswahl. Sie reichen von der Wegwerf-Version für den einmaligen Gebrauch bis hin zu zwei verschiedenen wieder befüllbaren Varianten. Der Verkauf ist frei und erfolgt deshalb ganz offiziell in Geschäften, die auch sonst Tabak und andere Rauchwaren führen.

Frankreich plant neues Gesetz gegen Raucher – keine Glimmstängel auf Spielplätzen

Ausgedrückte Zigarette mit Asche auf weißem Hintergrund
lung © Andrey Kiselev - www.fotolia.de

Rauchen auf Spielplätzen oder in Autos mit Kindern steht in Frankreich bald unter Strafe. Damit Rauchern die Lust auf Glimmstängel vergeht, dürfen Tabakkonzerne ihre Packungen außerdem nur noch im neutralen Einheitslook verkaufen – Werbung mit Markennamen oder Firmenlogo wird verboten. Bevor das neue Anti-Tabak-Gesetz in Kraft tritt, muss allerdings noch das Parlament zustimmen.

Im Fokus der staatlichen Kampagne stehen Jugendliche, denen die Zigaretten durch unattraktive Verpackungen, Schockfotos und Warnhinweise verleidet werden sollen. Vor allem das Verbot von Markenwerbung ruft dabei Empörung in der Tabakindustrie hervor. Die Hersteller drohen mit Klagen.

In Australien ist der Zigarettenkonsum seit Einführung neutraler Schachteln um rund ein Drittel gesunken. Während im letzten Quartal 2012 noch 3,5 Milliarden australische Dollar mit Tabak umgesetzt wurden, waren es im ersten Quartal 2104 nur 2,35 Milliarden.

Strengere Regeln auch für E-Zigaretten

Das französische Anti-Tabak-Gesetz sieht dabei auch strengere Regeln für E-Zigaretten vor. Ebenso wie ihre qualmenden Verwandten sollen die elektronischen Verdampfer in Bus und Bahn, öffentlichen Einrichtungen und Schulen verboten werden.

Dampf statt Rauch: Gericht erlaubt E-Zigaretten in NRW-Gaststätten

Nichtraucherschutzgesetz nur auf Tabakwaren anwendbar, bei denen ein Verbrennungsvorgang stattfindet

Brennende Zigarette im Aschenbecher
cigarette © Leonid Nyshko - www.fotolia.de

Wer dampft, raucht nicht. Deshalb ist der Gebrauch von E-Zigaretten in Gaststätten erlaubt - zumindest in Nordrhein-Westfalen. Das hat jetzt das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster entschieden (Az.: 4 A 775/14). Daher gilt das Nichtraucherschutzgesetz (NiSchG NRW) des Bundeslandes nicht für elektrische Zigaretten.

Gesetz nur auf Tabakwaren anwendbar

Nichtraucher müssen vor dem Einatmen von Zigarettenrauch geschützt werden. Nach Ansicht der Richter ist das Gesetz jedoch nur auf Tabakwaren anwendbar, bei denen ein Verbrennungsvorgang stattfinde.

Das Verdampfen von Flüssigkeit, wie bei einer E-Zigarette, zähle nicht dazu, da es dabei zu keinem Verbrennungsvorgang komme. Es sei unerheblich, so das OVG, ob die Flüssigkeit Nikotin beinhalte. Zudem müsste erst noch geklärt werden, ob der Dampf einer E-Zigarette schädlich sei.

Gesundheitliche Risiken

Die gesundheitlichen Risiken des Konsums von elektrischen Zigaretten werden kontrovers diskutiert. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hält Gefahren für Dritte für möglich.

Neuseeländische Forscher kamen in einer Studie dagegen zu dem Ergebnis, dass der ausgeatmete Dampf eines E-Zigarettenkonsumenten nicht schädlich für Dritte ist, da er nahezu kein Nikotin und keinerlei Verbrennungsprodukte enthalte.

Kein geeignetes Mittel zur Raucherentwöhnung

Letztlich muss hinsichtlich der E-Zigarette noch betont werden, dass sich diese nicht zur Rauchentwöhnung eignet. So nimmt der Konsument während des Rauchens der E-Zigarette wie bereits erwähnt ebenso große Mengen an Nikotin auf.

Da es sich beim Nikotin um jenen Stoff handelt, welcher primär für das Suchtverhalten verantwortlich ist, stellt die E-Zigarette keine Alternative zu Nikotinersatzmitteln oder einer klassischen Rauchentwöhnung dar.

Da die Menge an Nikotin bei der E-Zigarette ähnlich hoch ist ist diese nicht zur Raucherentwöhnung g
Da die Menge an Nikotin bei der E-Zigarette ähnlich hoch ist ist diese nicht zur Raucherentwöhnung geeignet

Grundinformationen und Hinweise zum Rauchen

War der Artikel hilfreich?

Fehler im Text gefunden?

Bitte sagen Sie uns, warum der Artikel nicht hilfreich war:

Um die Qualität unserer Texte zu verbessern, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns den/die konkreten Fehler benennen könnten:

Kategorien:

Quellenangaben

  • Bildnachweis: Cropped image of man smoking electronic cigarette © WavebreakmediaMicro - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Junge schöne Frau mit E-Zigarette und normaler Zigarette © Knut Wiarda - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Junge schöne Frau mit E-Zigarette und normaler Zigarette © Knut Wiarda - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: junge blonde Frau befüllt mit Liquid ihre elektrische Zigarette © Miriam Dörr - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: E-Zigarette - Verdampfer - Akku - Liquid © Pixelot - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Weitere Artikel zum Thema