Geschichte und typische Funktionen beliebter sozialer Netzwerke

Blondes Mädchen liegt auf dem Bauch vor einem Laptop, zeigt auf den Bildschirm und hat den Mund geöffnet

Facebook, Twitter, Instagram - Über soziale Netzwerke tauscht sich heute die ganze Welt aus: Wir geben einen entsprechenden Überblick

Unter einem sozialen Netzwerk versteht man lose Netzgemeinschaften im Internet. Es erfüllt verschiedene Funktionen.

Bei einem sozialen Netzwerk handelt es sich um ein gemeinschaftliches Netzwerk, das im Internet betrieben wird. Erstellen die Benutzer zusammen eigene Inhalte, ist auch von sozialen Medien die Rede. Technisch abgebildet werden die sozialen Netzwerke durch Internet-Portale oder Webanwendungen.

Funktionen von sozialen Netzwerken

Soziale Netzwerke haben unterschiedliche Funktionen. So bieten sie zum Beispiel persönliche Profile an, die von anderen Mitgliedern der Online-Community oder auch öffentlich eingesehen werden können.

Darüber hinaus haben die Mitglieder die Möglichkeit, ein Adressbuch oder eine Kontaktliste anzulegen, um die Verbindungen zu anderen Mitgliedern des Netzwerks wie Freunden oder Bekannten zu verwalten. So lassen sich beispielsweise Daten aus dem E-Mail-Konto oder von anderen Portalen importieren.

Eine weitere Option in einem sozialen Netzwerk ist das Versenden und Empfangen von Nachrichten oder Benachrichtigungen an andere Netzwerkmitglieder. Dazu zählen u.a. eingestellte Videofilme oder Bilder sowie Änderungen des Profils.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten sind

  • die Suchfunktion
  • Blogs
  • Mikroblogging-Funktionen sowie
  • Social Gaming, mit dessen Hilfe die Nutzer des Portals gegenseitig kommunizieren und kooperieren können.

Auf diese Weise lassen sich auch soziale Kontakte aufbauen. Nicht selten werden soziale Netzwerke von Firmen genutzt, die dort ihr Unternehmensprofil präsentieren. Dabei erhalten sie oftmals auch Unterstützung von PR-Agenturen oder Werbefirmen.

Da man auch in Sachen Beziehung viel über soziale Netzwerke preisgeben kann, ist es umso aufwendiger, Fotos und Co. nach einer Trennung wieder zu entfernen - mitunter werden diese Kanäle dann auch für Racheaktionen etc. genutzt...

Trennungsbewältigung mit Facebook & Co.

Mit dem immer populärer Werden der sozialen Medien wie Facebook oder Twitter und dem damit immer öfter mit Freunden, Familien, Verwandten und Unbekannten geteilten Beziehungs- und Gedankenleben, ist eine neue Plattform zur Mitteilung und Verarbeitung von Trennungs- und Beziehungsschmerzen entstanden. Da man in der Phase nach der Trennung dazu neigt, sehr emotional und extrem zu sein, kann es leicht passieren, dass man sich mit dem Posten auf Facebook und Co. keinen Gefallen tut.

Das Internet vergisst nichts und Verletzungen, die an den Ex-Partner gerichtet sind, können nicht ungeschehen gemacht werden, mal abgesehen von der eigenen schlechten Publicity, die durch diese unüberlegten und emotionsüberladen Einträge ebenfalls die Folge ist.

Setzen Sie sich damit auseinander, wie Sie Facebook und Co. sinnvoll für die Verarbeitung Ihrer Trennung einsetzen können, sodass Sie sich selbst helfen können. Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie keine dummen Fehler in der Nutzung der Sozialen Medien machen, wenn es um ein so sensibles Thema wie die Verarbeitung einer Trennung geht.

Altlasten löschen

Wenn Sie regelmäßig Liebeskommentare auf der Facebook-Seite Ihres Partners hinterlassen haben, dann versuchen Sie sich die Ruhe und die Zeit zu nehmen und entfernen Sie alle Kommentare. Sobald Sie sich in einer neuen Beziehung befinden, werden Sie diese Liebesbekenntnisse womöglich einholen, indem Ihr neuer Partner durch Zufall darauf aufmerksam wird. Kein Partner bekommt gerne mit, dass auf seinen Kosenamen schon sein Vorgänger hörte.

Trennungsbewältigung über Soziale Netzwerke kann noch mehr Schmerz verursachen
Trennungsbewältigung über Soziale Netzwerke kann noch mehr Schmerz verursachen
Blocken lernen

Machen Sie sich mit dem so genannten Blocken eines Facebook-Mitglieds vertraut und nehmen Sie diese Funktion in Gebrauch, sobald Ihr Expartner über Facebook versucht, Sie schlecht zu machen. Es kann passieren, dass auch Freunde und die Familie des Expartners via Facebook den Kontakt zu Ihnen aufnehmen möchten, für den Sie allerdings keinen Nerv haben. Nehmen Sie sich die Freiheit und schaffen Sie sich Ihren eigenen Raum, indem Sie die ungebetenen Gesprächssuchenden blocken und sich von ihnen nicht zusätzlich erschweren lassen.

Das Ex-Profil meiden

Belassen Sie es dabei, dass Ex aus und vorbei bedeutet. Begehen Sie nicht den Fehler und besuchen Sie ab und an und schon gar nicht regelmäßig das Profil Ihres Expartners. Sie machen sich die Trennung dadurch nur noch schwerer.

Manchmal ist es besser nicht zu wissen, was der Ex macht. Ziehen Sie also einen konsequenten und ganzheitlichen Schritt und lassen Sie die Finger von dem Profil Ihres Ex und dessen Freunden und Verwandten.

Wenn Sie doch die Einträge Ihres Expartners lesen und dabei sehen, dass er sich gerade so glücklich und frei fühlt, dann beziehen Sie den Eintrag nicht als gezielte Attacke gegen sich, sondern verstehen Sie Facebook als das, was es ist: ein Medium, mit dem man mit Freunden in Kontakt steht und bis hin zu seinen momentanen Gefühlen alles Persönliche Posten kann. Bleiben Sie dabei und sehen Sie am besten nicht auf das Profil Ihres Expartners.

Fiesheiten lieber für sich behalten

Hinterlassen Sie keine doppeldeutigen, zynischen, bösen Nachrichten auf der Wall eines gemeinsamen Freundes. Wenn Sie das unbedingt machen wollen, dann machen Sie das auf Ihrem Profil. Besser noch ist es, noch einmal darüber nachzudenken, bevor Sie tatsächlich den Senden-Button betätigen und keinen entsprechenden negativen Eintrag online zu stellen.

Beziehungen werden immer häufiger über Facebook beendet

Dunkelhaarige Frau vor ihrem Laptop fasst sich mit besorgtem Blick an die Stirn
worry © Coka - www.fotolia.de

Bei einer groß angelegten Studie des US-amerikanischen Maganzins "Seventeen" stellte sich ein kurioser Trend heraus: jeder Zehnte der Jugendlichen zwischen 16 und 21 macht über das Social Network Facebook mit Freund oder Freundin Schluss. Statt der "Wir-müssen-reden"-Taktik ändert man jetzt also vermert einfach der Status von "in einer Beziehung" zu "Single". Die Hälfte der Mädchen findet eine häufige Änderung ihres Beziehungsstatus schließlich auch spannend.

Dabei behalten 73 Prozent der jungen User den oder die Verflossene in der Freundesliste, um weiterhin über die Aktivitäten des anderen auf dem Laufenden zu sein. Auch neue Freunde erhalten schnell Einzug in die Liste: frische Bekanntschaften aus dem richtigen Leben werden von 79 Prozent der Befragten innerhalb von einer Woche "geaddet".

An der Studie haben insgesamt 10.000 junge US-Amerikaner teilgenommen.

Soziale Netzwerke erschweren das Beziehungsaus

Schlanke Frau im Schneidersitz mit Laptop im Park
better concentration outdoor © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

Wenn Eltern oder Großeltern in jüngeren Jahren eine Trennung durchgemacht haben, haben sie einfach alte Fotos, Briefe und andere Erinnerungsstücke zerrissen oder entsorgt. Im heutigen digitalen Zeitalter ist das nicht so einfach. Ob Fotos, Videos oder E-Mails, alles ist meist gleich auf mehreren technischen Geräten abgespeichert und in der Regel auch über soziale Netzwerke im Internet verbreitet worden. Kommt es dann zu einer Trennung ist die Entsorgung der schmerzlichen Andenken nicht ganz so leicht.

Einer Studie der Universität von Kalifornia zufolge, fällt es Usern von sozialen Netzwerken besonders schwer die digitalen Andeken zu löschen, was auch den Liebeskummer wachsen lässt. Bei der Befragung von 24 Personen zwischen 19 und 34 Jahren gab rund ein Drittel an, es nach einer Trennung einfach nicht übers Herz zu bringen, alle Erinnerungen an den Ex-Partner aus dem eigenen Netzwerk-Account zu löschen. Die Hälfte der Umfragenteilnehmer dagegen geht ganz rigoros vor und entfernt sofort nach der Trennung alles, was an den Ex-Partner erinnert und streicht ihn oder sie von der Freundesliste.

Allerdings gaben die Befragten auch an, dies im Nachhinein immer zu bereuen. Der Rest der Befragten wählt dagegen den Mittelweg und geht bei der Löschung der Daten sehr selektiv vor. Erschwert wird der Schritt der Datenlöschung zusätzlich durch technische Details der sozialen Netzwerke. Auf Facebook zum Beispiel ist das Loslassen der Erinnerungen garnicht so einfach, wenn es sich um ein Foto handelt, das ein Freund online gestellt und die entsprechenden Personen darauf markiert hat. Löschen kann der Markierte das Foto nämlich nicht. In diesem Fall muss sich der Markierte erst einmal durch ein Wirrwarr aus Fragen und Antworten kämpfen, um herauszufinden, wie sich Markierungen löschen lassen. Auch wenn die Erinnerungen auf mehreren Geräten abgespeichert sind, wird das Loslassen erschwert und der Liebeskummer wächst.

In einem Punkt waren sich aber alle Befragten einig. Das Schwerste bei einer Trennung im digitalen Zeitalter ist, den eigenen Beziehungsstatus im sozialen Netzwerk von "Vergeben" auf "Single" ändern zu müssen.

Vorsicht: Facebook kann zum Beziehungskiller werden!

Hand hält ein Smartphone, aus dem viele bunte Icons kommen (Fotomontage)
Businessman using modern mobile phone © sdecoret - www.fotolia.de

Immer mehr Paartherapeuten stehen vor einem neuen Problem: Facebook als Beziehungskiller! Ein Chat mit dem Ex-Partner, traumhafte Aufnahmen vom Urlaub des besten Freundes und immer wieder neue Kontakte. All das schüttet Öl ins Feuer, wenn es in einer Beziehung nicht so rund läuft.

Wenn bei einem Gespräch immer wieder der prüfende Blick auf das Handy fällt um zu checken, ob etwas Neues gepostet wurde oder das Smartphone sogar mit auf das WC muss, um ja nichts zu verpassen, dann ist das ausreichend Potenzial für einen handfesten Konflikt in einer Beziehung. Oftmals ist auch eine Trennung vom Ex viel schwieriger umzusetzen, als früher. Musste man sonst noch aus dem Haus oder zur Post, um mit den Ex in Kontakt zu kommen, so genügt heute ein einfache Klick im sozialen Netzwerk. Posten, liken und kommentieren. All das nimmt auch jede Menge Zeit in Anspruch und der Partner fühlt sich nicht selten nur noch als zweite Wahl.

Paaren wird unter anderem zu einem gemeinsamen Account auf Facebook geraten, um Gemeinsamkeiten zu posten. Doch ist der Ärger mit Facebook erst einmal da, so rät die Paartherapeutin Sonnenholzer zum Löschen des Profils. Nur das könne ein ehrlicher Beweis für die Liebe sein und man konzentriert sich wieder besser auf die Beziehung.

Doch das Internet gilt allgemein als beliebter Ort, um sich nach etwas besseren umzuschauen. So die Therapeutin. Rund 60 Prozent der gebundenen Paare sehen sich online um. Das geht einfach, ist anonym und man kann ja nie wissen, ob es nicht doch noch etwas besseres gibt. Um einen neuen Partner kennenzulernen, muss man schließlich nicht mehr zur Disko.

Über Facebook sind zudem schon zahlreiche Affären aufgeflogen, nämlich dann, wenn die Geliebte ein paar Bilder vom Kurzurlaub an seine Pinnwand schickt!

Trennung wegen Facebook: Wie das soziale Netzwerk immer mehr Beziehungen zerstört

Das soziale Netzwerk Facebook soll die Menschen eigentlich vernetzen und einander näher bringen. Stattdessen sorgt die Seite jedoch immer häufiger für Trennungen und Beziehungskrisen.

Das Online-Portal "Divorce-Online" befragte 5.000 Nutzer in Großbritannien unter anderem nach beendeten Beziehungen in der Vergangenheit und den Gründen dafür. Bei 33 Prozent spielte Facebook eine Rolle beim Beziehungsende. Bei einer ähnlichen Befragung im Jahr 2009 hatten dies noch nur 20 Prozent angegeben.

Der Grund: Das hohe Maß an Öffentlichkeit. Nicht nur wird aktiver geflirtet als früher, Seitensprünge kommen per Facebook auch schneller ans Licht. Weiterhin lernt man sich sehr viel schneller sehr eng kennen, so dass auch unangenehme Seiten einer Persönlichkeit schneller aufgedeckt werden. Und auch Ex-Partner können zum Dorn im Auge werden. Denn während diese früher meist einfach verschwanden, sind sie nun sehr leicht bei Facebook zu finden und zu kontaktieren, selbst wenn der Liebste oder die Liebste nicht (mehr) mit ihm oder ihr befreundet ist.

Übrigens: Das Mikro-Blogging-Portal Twitter ist kaum verantwortlich für Beziehungsenden.

Anwendungsplattformen

Bestimmte soziale Netzwerke werden auch als Plattform für neuartige Programmfunktionen verwendet. Das heißt, dass das Portal durch Programmanwendungen von Softwareentwicklern ergänzt wird.

Diese betten die Benutzerschnittstellen in das Portal ein und stellen die erforderlichen Programmierschnittstellen zur Verfügung. Zu den bekanntesten Beispielen für Anwendungsplattformen gehören

  • Facebook Social Graph
  • Google+ API
  • Myspace Developer Plattform (MDP)
  • Tumblr und
  • Open Social.

Wachsende Beliebtheit

Bei den so genannten sozialen Netzwerken handelt es sich um Internetplattformen, auf denen Interessengemeinschaften zusammenkommen. Sie dienen zur Knüpfung von privaten oder geschäftlichen Kontakten. Auch in Deutschland haben soziale Netzwerke einen hohen Zulauf zu verzeichnen. Man kann sogar von einem regelrechten Boom sprechen.

So nutzen Umfragen zufolge rund 76 Prozent aller deutschen Internetuser Online-Communities, was 40 Millionen Menschen entspricht. Bis 2011 stieg die Anzahl der Netzwerknutzer um rund zehn Millionen an.

Besonders hoch im Kurs stehen soziale Netzwerke bei den unter 30-Jährigen, aber auch ältere Menschen nutzen sie vermehrt. Dabei beschränken sich die Internetnutzer nicht nur auf ein einzelnes soziales Netzwerk, sondern melden sich gleich bei mehreren an.

Kritik

Die Nutzung von sozialen Netzwerken hat allerdings auch seine Nachteile. Kritisiert wird vor allem die Preisgabe von privaten Informationen. Diese könnten durch Unvorsichtigkeit des Nutzers oder Sicherheitslücken persönliche Nachteile zur Folge haben. In manchen Fällen wurden die Daten auch für Cyber-Mobbing missbraucht.

Darüber hinaus nutzen die Betreiber der Netzwerke persönliche Daten der User für kommerzielle Zwecke. Dabei muss bedacht werden, dass es sich bei den sozialen Netzwerken keineswegs um soziale Einrichtungen, sondern um profitorientierte Wirtschaftsunternehmen handelt. So gelten die Netzwerke für viele Unternehmen als Werbemarkt der Zukunft.

Bemängelt wird auch die unzureichende Sicherheit der sozialen Netzwerke. Nach Erkenntnissen der Stiftung Warentest kann keines der zehn bekanntesten Netzwerke als vollkommen sicher eingestuft werden. So ist es möglich, Daten und sogar Passwörter mühelos zu hacken.

In einigen AGBs müssen die Nutzer außerdem der uneingeschränkten Verwendung ihrer Daten zustimmen. Des Weiteren werden Mängel beim Jugendschutz kritisiert.

Wer sich in einem sozialen Netzwerk anmeldet, sollte also aufpassen, dass er nicht zu viel von sich preisgibt. Hat man Zweifel an der Sicherheit einer Community, ist es besser, sie zu meiden und auf die herkömmliche Weise Kontakte zu knüpfen.

Warum der Kontakt über soziale Medien alles andere als sozial ist
Soziale Netzwerke können einsam machen
Soziale Netzwerke können einsam machen

Kinder beginnen spätestens mit dem 8. Lebensjahr damit, sich ein Handy zu wünschen. Sie wollen in vielerlei Hinsicht sein wie Ihre Eltern, wie die Erwachsenen, wie die Großen. Kinder sehen ihre Eltern oft und lange am Laptop sitzen, mit dem Handy SMS schreiben oder während des Einkaufens oder Spielen auf dem Spielplatz zu telefonieren.

Durch den frühen Kontakt der Kinder mit der modernen Technik kommen sie spätestens im Jugendalter auf die sozialen Medien. Sind es im Kinderalter eher die Spiele, die ein Kind an die mobilen Geräte zieht, so vernetzen sich Achtklässler zunehmend über Facebook, SMS während der Schulzeit oder danach oder sind via MSN Messenger oder Skype im ständigen Gespräch miteinander.

Anders als das normale Leben

Der Nachteil an der Nutzung der sozialen Netze ist leider, dass es sich nur theoretisch um eine soziale Umgebung handelt. Soziale Medien bleiben virtuelle Gebilde, die einem letztlich das Gefühl geben, mit Freunden und anderen nahe und im direkten Gespräch zu sein.

Ein Chat oder ein Posten auf den Seiten eines Freundes ist nicht mit einem Gespräch im realen Leben gleichzusetzen. In einem Gespräch sind Mimik, Intonation der Stimme und die Wortwahl verbunden mit der Körperhaltung maßgeblich, um die Gesprächstiefe vollständig zu begreifen.

Jede Form der digitalen oder analogen Kommunikation hat gegenüber der direkten Kommunikation Nachteile. In der heutigen Zeit wird der Gedanke schnell genährt, dass es nicht um das Gespräch mit dem Menschen geht, sondern nur noch um die Nachricht. Es geht um den schnellen und komplexen Austausch von Informationen, nicht mehr um den Menschen selbst.

Folgen bei Jugendlichen

Die Folgen sind bereits jetzt an der heranwachsenden Gesellschaft zu sehen: Viele Jugendliche und junge Erwachsene verbringen mehr Zeit vor dem Laptop, um mit Freunden Verabredungen zu treffen oder Fotos, Kommentare oder Rückblicke von der gestrigen Veranstaltung zu posten. Die Begegnungen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen fallen bei Weitem nicht so umsichtig und menschlich an, wie es bei älteren Erwachsenen der Fall ist.

Die Jugendlichen von heute laufen Gefahr, das Gefühl für den anderen zu verlieren. Sie können ab einem bestimmten Alter zwar gute virtuelle Gespräche führen und mittels Emoticons ihre Gefühle ausdrücken, sind diese Fähigkeiten hinfällig, sobald sie sich in die reale Welt begeben und mit anderen Jugendlichen oder Erwachsenen reden.

Schwierigkeiten in der Kommunikation

Ein Jugendlicher hat es vor allem vor und während der Pubertät schwer, sich selbst anzunehmen und Verständnis von nahestehenden oder auch fremden Menschen zu bekommen und anzunehmen. In der virtuellen Kommunikation gibt es diese Barrieren selten.

Das ist auch der Grund, warum die sozialen Medien für Jugendliche und Erwachsene eine so hohe Anziehung ausüben. Menschen, die sich in der realen Welt nicht vor anderen behaupten und ihren Gedanken keine Stimme geben können, zieht es in die sichere und selbst gewählte Community der sozialen Medien.

Die ständige, virtuelle Verfügbarkeit und Verbindung mit anderen Menschen erschwert das tatsächliche Zusammensein mit den Menschen, die uns umgeben. Es ist ein Problem der heutigen Wohlstandsgesellschaft, dass man mit den Gedanken zu jeder Zeit überall sein kann und sein will, nur nicht mit den Menschen, mit denen man gerade einen Raum teilt. Haben Sie selbst Kinder, dann achten Sie darauf, dass sie nicht zu viele Stunden mit SMS und Facebook, sondern mehr Zeit mit realen Freunden und Menschen verbringen.

Sex und das Internet - Facebook, Pornos und Anmachversuche im Netz

Mann sitzt vor dem Laptop und erhält auf dem Bildschirm den Hinweis "CENSORED" mit rotem Hintergrund
CENSORED © adiruch na chiangmai - www.fotolia.de

Das Umfrageinstitut OnePoll in England befragte 2000 Menschen nach ihren Surfgewohnheiten im Internet und Sexualleben. Die Studie ergab Erstaunliches: Elf Prozent der Nutzer von Facebook in England haben bei der Studie an, schonmal Sex mit einem Freund gehabt zu haben, den man über das Social Network kennenlernte.

Des Weiteren haben fast die Hälfte bereits anzügliche Mails an andere User bei Facebook versendet, mit denen sie nicht in einer festen Partnerschaft leben. 35 Prozent schickten sogar Mails mit Nackfotos von sich an Fremde.

Ein Drittel aller Befragten schaut sich regelmäßig Pornos im Internet an. 17 Prozent schauen gemeinsam mit dem Partner erotische Schmuddelfilme.

Depressionen oder andere Probleme nicht im Internet diskutieren - das Web vergisst nicht so schnell

Geschäftsmann in blauem Hemd sitzt vor weißem Laptop und fasst sich vor Kopfschmerzen an die Stirn
Young attractive business got headache because of burn out © Production Perig - www.fotolia.de

Nicht jedem User in sozialen Netzwerken ist bewusst, dass die dort ins Netz gestellten Informationen auch noch Jahre später von Dritten eingesehen werden können. Wer zum Beispiel seine psychischen Probleme oder Depressionen dort veröffentlicht, kann auch noch Jahre später darauf angesprochen werden. Gerade weil immer mehr Arbeitgeber bei Bewerbungen zusätzlich noch Informationen übers das Internet generieren, sollte dies grundsätzlich vermieden werden, rät die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM) in Berlin.

Solche sensiblen Informationen sollten wenn überhaupt nur in einem gesicherten Chatraum gegeben und diskutiert werden. Deshalb müsse sichergestellt sein, dass man sich dort über einen Administrator anmelden muss und es auch ein entsprechendes Passwort dafür gibt. Auch solle man nur in Foren schreiben, wo man die Einträge direkt wieder löschen könne, so der DGPM.

Geschützte Fotos auf der Facebook-Seite können Abmahnungen zur Folge haben

Frau mit kurzen blonden Haaren sitzt mit Handtasche, Laptop und Handy vor einem Gebäude und hält die Hände vors Gesicht
Burnout Geschäftsfrau © underdogstudios - www.fotolia.de

Die meisten Nutzer des sozialen Netzwerks Facebook veröffentlichen regelmäßig Bilder auf ihre oder auf die Seite eines anderen Benutzers. Nicht selten erhalten unschuldige Nutzer nach einer Zeit Post von einer Anwaltskanzlei, in der ihnen Urheberrechtsverletzungen vorgeworfen werden.

Einen besonders kuriosen Fall bearbeitet derzeit eine Kölner Anwaltskanzlei, wo dem Betroffenen eine Gummiente auf seine Pinnwand geheftet wurde. Neben einer Angabe der Nutzungsdauer verlangt der Abmahner außerdem die Zahlung von Schadenersatz sowie einer Vertragsstrafe und das Entfernen des Bildes.

Auch wenn es in der Praxis nur selten vollzogen wird, müssen Nutzer von sozialen Netzwerken oder Blogs bei der Veröffentlichung von Bildern stets die Erlaubnis des Urhebers beziehungsweise des Fotografen einholen. In dem speziellen Fall ist es etwas komplizierter, da das Bild der Gummiente überhaupt nicht von dem Beschuldigten auf seiner Pinnwand veröffentlicht wurde. Am besten überprüft man als aktiver Facebook-Nutzer immer, ob das geteilte Bild auf der Pinnwand auch von dem entsprechenden Freund stammt.

Jugendliche sehen soziale Netzwerke kritisch

Hand hält ein Smartphone, aus dem viele bunte Icons kommen (Fotomontage)
Businessman using modern mobile phone © sdecoret - www.fotolia.de

Jugendliche sind im Internet vorsichtiger, als viele Erwachsene denken. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage. So stehen viele der unter 20-Jährigen dem Umgang mit ihren Daten durchaus kritisch gegenüber. Über 60 Prozent der Befragten dieser Altersgruppe kritisieren, dass die Anbieter mit ihren Nutzerdaten Geld verdienen würden.

Insgesamt äußern fast 90 Prozent die Besorgnis, dass Internet-Anbieter, wie etwa Facebook, Google oder Apple, zu viel Macht durch die vielen Daten ihrer Nutzer bekämen. Fast drei Viertel aller Studienteilnehmer gaben an, sich entsprechend vorsichtig zu verhalten.

Auch dass die Anbieter mit den Nutzerdaten Geld verdienen, sehen die meisten Menschen kritisch. Lediglich 23,1 Prozent der unter 20-Jährigen sowie 29,5 Prozent der Befragten über 60 Jahre erklären, dass sie es in Ordnung fänden, wenn die Online-Portale mit ihren Angaben Einnahmen generieren würden. Nicht in Ordnung finden das 66,4 Prozent (unter 20) bzw. 65,8 Prozent (über 60).

Die Umfrage ergab, dass nur die wenigsten Internetnutzer bereit sind, ihre Adresse und Telefonnummer zu veröffentlichen. Auch die politische und religiöse Überzeugung ist für die meisten Menschen ein Tabu. Lockerer sehen sie die Angaben zu Geschlecht, Alter und Name. Auch Lieblingsfilme und -musik machen viele Befragte gerne publik.

Die meisten Personen sind überzeugt, sich mit der Funktionsweise sozialer Netzwerke im Internet gut auszukennen. 14,8 Prozent glauben, sogar sehr gute Kenntnisse zu besitzen. Lediglich 2,9 Prozent gaben an, über gar kein Wissen zu verfügen.

Die Urheber der Studie kamen zu dem Schluss, dass es nicht den Anschein hat, Jugendliche würden grundsätzlich eher naiv und sorglos mit ihren Daten in sozialen Netzwerken umgehen.

Was macht soziale Netzwerke so interessant? Das Ego ist ausschlaggebend

Hände auf Tastatur eines Laptops, über dem vernetzte Social Media-Avatare schweben, grüner Hintergrund
Close up of hand with laptop and social media icons © ra2 studio - www.fotolia.de

Wer hätte das geglaubt! Der Grund für das Führen einer eigenen Seite bei Facebook, Twitter oder einem anderen sozialen Netzwerk, liegt vor allem im Ego.

Wie Nutzer berichten, sind es vor allem Neidgefühle, die einen antreiben, noch beliebter als andere Nutzer zu sein. Wenn man sieht, wie viele Freunde und Leser andere Nutzer haben, motiviert das viele, die eigene Präsentation spektakulärer zu machen, um noch besser abzuschneiden.

Experten sehen diese Entwicklung kritisch. Der Großteil der Nutzer von sozialen Netzwerken fühlt sich nach dem Besuch der entsprechenden Seiten eher schlechter als besser. Ein angeschlagenes Selbstbild durch Fans auf Facebook aufzuwerten, kann auf Dauer nur nach hinten losgehen.

Wie schützt man sich vor Spähern in sozialen Netzwerken?

Nach den jüngsten Enthüllungen um die Spähprogramme sind immer mehr Nutzer von sozialen Netzwerken besorgte, da sie keine Hoheit mehr über einmal abgegebene Daten haben. Laut der Verbraucherzentrale Bundesverband werden die Spione selbst durch strenge Einstellungen der Privatsphäre nicht aufgehalten, da diese nur für andere Nutzer und nicht die Netzwerk-Betreiber gelten. Nur der komplette Ausstieg aus dem sozialen Netzwerk hilft beim Schutz der eigenen Daten, da sie bei einer teilweisen Deaktivierung nur verborgen und nicht gelöscht werden.

Facebook wurde diesbezüglich in der Vergangenheit schon mehrfach kritisiert, da die Löschung des Accounts in der Hilfefunktion versteckt wird. Die Kontodeaktivierung ist dagegen leicht zu finden, allerdings werden die Daten der Nutzer in dem Fall nicht gelöscht, womit das weltweit größte soziale Netzwerk den Wiedereinstieg für Rückkehrer erleichtern will.

Nutzer von Facebook sind laut Studie vergleichbar mit Spielsüchtigen an Automaten

Forscher haben in einer Studie festgestellt, dass Spielsüchtige an Spielautomaten mit den Nutzern des sozialen Netzwerks "Facebook" vergleichbar sind. Während man aber bei den Spielern noch zwei Gruppen unterscheiden muss, die eine Gruppe spielt mit hohen Einsätzen und Risiko und will auch gewinnen, die zweite Gruppe spielt oftmals nur zum Zeitvertreib ohne große Emotionen.

Wie die Forscher schreiben, ist somit die zweite Gruppe mit den Menschen, die im Netz aktiv sind, vergleichbar, denn beide wollen sich eigentlich nur die Zeit vertreiben. So verbringen viele Menschen die Zeit vor dem Computer und "blättern" im Internet ohne ein ganz bestimmtes Ziel. Das Ergebnis ist, dass man auch oftmals unzufrieden den PC wieder ausschaltet.

Etwa eine Milliarde Menschen sind im größten sozialen Netzwerk der Welt "Facebook" Kunde mit einem Prozentsatz von 83 Prozent der gesamten Zeit, die in den sozialen Netzwerken verbracht wird. Dies ist für das Unternehmen wichtig, denn es lebt ja von den Werbeeinnahmen. So befindet sich der durchschnittliche Amerikaner monatlich knapp sieben Stunden auf der entsprechenden Netzseite von "Facebook".

Studie: Häufige Facebook-Nutzung macht unglücklich und unzufrieden

Blonde Frau liegt auf einem weißen Kissen und nutzt einen grauen Laptop
Woman with laptop lies in bed © Karin & Uwe Annas - www.fotolia.de

Ob zuhause, auf der Arbeit oder unterwegs - Notebooks, Smartphones und Co. machen es möglich, dass man überall und zu jeder Zeit auf das Internet zugreifen kann. Soziale Netzwerke wie Facebook sind dabei bei den Nutzern besonders beliebt, denn nirgendwo anders kann man sich scheinbar die Zeit so gut vertreiben wie dort. Doch wie eine Studie nun ergeben hat, fühlt man sich umso schlechter, je mehr Zeit man auf Facebook verbringt.

Die Seite bietet den Menschen die Möglichkeit, mit deren Freunden und Familien in Kontakt zu bleiben, doch so gut dies im ersten Moment klingen mag, scheint es gar nicht zu sein, wie Forscher der Universität in Michigan herausgefunden haben.

Bei ihren Beobachtungen kam heraus, dass Menschen, die den sozialen Kontakt auf persönliche Weise herstellen, bis zu 50 Prozent häufiger lachen und einen glücklicheren Eindruck machen. Je häufiger sie Facebook nutzen, desto stärker werden sie in diesem Glücksgefühl beeinträchtigt.

Junge Menschen nutzen hauptsächlich Facebook zur Informationsbeschaffung im Internet

Weibliche Hände tippen auf Computer Tastatur
A business lady's hands on the keys typing documents © pressmaster - www.fotolia.de

Wie die Bayrische Landeszentrale für neue Medien in ihrer Studie "Relevanz der Medien für die Meinungsbildung" herausgefunden hat, nutzen junge Menschen zwischen 14 und 29 Jahren hauptsächlich Facebook, wenn sie sich im Internet über das aktuelle Weltgeschehen informieren wollen.

Für 64% der jungen Leute ist das soziale Netzwerk demnach die wichtigste Informationsquelle im Netz. 47% informieren sich über Video-Portale, 45% greifen auf die Onlineauftritte von Zeitschriften zurück, 38% nutzen die Webseiten von Zeitungen und nur 26% besuchen dazu die Internetseiten von Fernsehsendern. Die Befragung zeigt zudem, dass für die Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen das Internet generell das Mittel der Wahl zur Informationsbeschaffung ist.

Aber auch bei der älteren Generation ab 50 spielt das Internet eine immer größere Rolle. Mittlerweile nutzen bereits 27% der Ab-50-Jährigen das Internet als Informationsquelle. Im Jahr 2009 waren es noch etwa halb so viele.

Gemessen an der Gesamtbevölkerung ist aber nach wie vor das Fernsehen das wichtigste Medium zur Informationsbeschaffung.

Fotos von trinkenden Freunden auf Facebook verleitet Jugendliche zum Alkoholkonsum

3 Jungs stoßen mit Sektgläsern in die Kamera an
young people at the restaurant © Vasiliy Koval - www.fotolia.de

Fotos von feuchtfröhlichen Partys auf Facebook zu posten, hat viele Nachteile. Zum einem sieht man bei weitem nicht so cool aus, wie man es am Abend noch empfunden hat. Dann gibt es zahlreiche Arbeitgeber, auch zukünftige, die solche Aufnahmen nicht besonders ansprechend finden und nun haben auch noch US Forscher festgestellt, dass es einen schlechten Einfluss auf andere Facebook Freunde hat.

Wie die Forscher berichten, greifen Teenager und Jugendliche viel eher zur Zigarette und zum Alkohol, wenn sie die Bilder von feiernden Freunden auf Facebook sehen. Hierzu wurden rund 1.500 Jugendliche im Alter von 15 Jahren zu ihren Freundschaften auf Facebook und im realen Leben befragt. Außerdem wurden Fragen zu deren Trinkverhalten und Rauchverhalten gestellt.

Die Forscher wiederholten das nochmals nach einem halben Jahr und stellten fest, dass nicht die Anzahl der Facebook Freunde Einfluss auf die Jugendlichen hat, sondern vielmehr die Bilder, die gepostet werden. So verleiten Fotos von Alkoholrausch und Rauchen die Betrachter selber zum Konsum dieser Rauschmittel. Besonders stark ließen sich Jugendlichen verführen, deren enge Freunde nicht tranken.

Macht zu viel Facebook einsam? Ein amerikanischer Psychiater hat eine interessante These dazu.

Computer in einem Internetcafe, Hände sind an den Computermäusen und Tastaturen
Computer Gaming at internet cafe © Mikael Damkier - www.fotolia.de

Keith Ablow zählt zu den führenden Psychiatern der USA und er gab nun bekannt, dass Facebook jungen Menschen ein falsches Bild der Realität vermittle. In einem Artikel geht er sogar soweit, dass er Facebook als ein „psychisches Gift“ bezeichnet. Das Hochladen von zig eigenen Fotos erzeuge eine ungewohnt große „Ichbezogenheit und Selbstverliebtheit“.

Facebok macht unglücklich und unzufrieden

Hinzu kommt die Tatsache, dass die vielen, virtuellen Freunde zu einem Hochgefühl verleiten, welches schlicht weg von der Realität ablenkt. Zudem verweist Ablow auf eine aktuelle Studie der Universität von Michigan. Hier kam heraus, dass je häufiger junge Menschen im Alter um die 20 Jahre Facebook nutzen, sie sich danach viel trauriger und schlechter fühlten als davor. Außerdem gaben die Personen an, dass sie nach der Facebook Nutzung oftmals mit ihrem eigenen Leben unzufrieden waren.

Echte Freunde lehnen die öffentlich zugänglichen Fotos ab

Eine weitere Studie aus Birmingham habe ergeben, dass Menschen, die ihre Fotos öffentlich zugänglich machen, ihren wirklichen Freunden und der Familie mit diesen äußerst egozentrischen Verhalten vor den Kopf stoßen. Denn das öffentliche Einsehen von Fotos wird wie eine Werbung für sich selber eingestuft und erzeuge bei engen Freunden eher Ablehnung als Zuspruch.

Ablows Vermutungen gehen dahin, dass Facebook Menschen dazu verleite, eine unwirkliche Realität zu erschaffen. Sie fliehen regelrecht vor Gesprächen und Beziehungen im wirklichen Leben und das Ergebnis ist das unendliche Gefühl der Einsamkeit.

Technischer Defekt erlaubt Iranern kurzzeitigen Zugriff auf Facebook und Twitter

Weiße Computer Tastatur, darüber Schatten der rechten Hand
Data security © Hans-Joachim Roy - www.fotolia.de

In der Regel wird im Iran der Zugang zum Internet und sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter im Internet von der Regierung gesperrt. Anfang dieser Woche waren diese Seiten jedoch für mehrere Stunden nicht blockiert, sodass die Internetnutzer ohne einen so genannten VPN-Datentunnel die sozialen Netzwerke nutzen konnten, was sich in der Netzgemeinde wie ein Lauffeuer verbreitete.

Ein Sprecher der zuständigen Kommunikationsbehörde sagte bereits einen Tag später, dass die technischen Fehler bereits behoben sind und inzwischen überprüft werde, ob einige Internetanbieter eventuell Gesetzesverstöße begangen haben. Die knapp 20 Millionen aktiven iranischen Twitter- und Facebook-Nutzer können bislang nur über den Umweg mittels VPN-Client auf die sozialen Netzwerke zugreifen, da die iranische Regierung sowohl Facebook als auch Twitter vom Erzfeind USA gelenkt sieht und für islamische Verhältnisse sittenwidrig seien.

Allerdings könnte sich diese sture Sichtweise schon bald ändern, da neben dem neu gewählten Präsidenten Hassan Ruhani auch der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif Begeisterung an den Online-Diensten gefunden haben. Ein kulturpolitischer Ausschuss soll nun prüfen, ob Facebook, Twitter und Co. nicht doch etwas Positives hätten, da Menschen über solche Plattformen schließlich kommunizieren und sich informieren könnten.

Soziale Netzwerke machen unglücklich - Wenn die digitale Welt zur Scheinrealität wird

Frau sitzt zuhause am Schreibtisch vor Laptop
Smiling young woman using a laptop at home © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Heutzutage kommt fast niemand mehr ohne einen Account bei einem der großen sozialen Netzwerke wie Facebook oder Twitter aus. Tagtäglich werden die Nutzer über den News-Feed mit Nachrichten und Ereignissen aus dem Leben ihrer Freunde überschüttet. Dass es sich bei diesen Erlebnissen aber fast ausschließlich um Inszenierungen handelt, die mit der Realität oft garnicht viel zu tun haben, vergessen die meisten Nutzer in der Flut der Informationen schnell.

Inszenierte Party-Fotos für Twitter und Facebook

Party-Fotos entstehen nicht etwa spontan, sondern werden häufig schon mit der Absicht, sie in sozialen Netzwerken zu veröffentlichen, regelrecht arrangiert. Automatisch vergleichen die Nutzer ihr bescheidenes Leben mit dem augenscheinlich so abenteuerlichen Leben der Anderen, dass durch die zahlreichen Fotos und Geschichten viel erstrebenswerter erscheint als das eigene.

Digitale Scheinwelt wird mit eigenem Leben verglichen

Forscher der University of Michigan haben in einem Versuch herausgefunden, dass das regelmäßige Surfen auf Facebook und Co. in Wirklichkeit sogar unglücklich macht, eben weil die digitale Scheinwelt durch die inszenierten Fotos und abenteuerlichen Geschichten für viele Nutzer immer mehr zur Realität wird. Plötzlich scheint das eigene Leben viel uninteressanter und wertloser als das der zahlreichen digitalen Freunde.

Es ist allerdings keineswegs so, dass sich die deprimierten Nutzer durch solch negative Empfindungen und Vergleiche von der weiteren Nutzung der sozialen Netzwerke abschrecken lassen. Weil es für sie doch irgendwie reizvoll ist die weiteren Lebenswege der anderen Nutzer zu verfolgen, lassen sich selbst die deprimiertesten User immer wieder dazu verleiten sich doch wieder einzuloggen.

Dies ist Wissenschaftlern zufolge in etwa mit dem Konsum von Drogen zu vergleichen. Das Problem, dass die digitale Welt für die Menschen immer mehr zur Realität wird, hat sich mit der Marktexplosion der Smartphones noch deutlich verstärkt. Plötzlich kann jeder zu jeder Zeit und an jedem Ort online sein, Fotos schießen und diese fast zeitgleich im Netz veröffentlichen.

Kommunikation wird durch Smartphone und sozialer Netzwerke ersetzt

Kommuniziert wird vor allem bei den jüngeren Generationen, die mit der Entwicklung neuer Technologien groß geworden sind, mittlerweile fast ausschließlich über Smartphones und die sozialen Netzwerke.

Manche scheinen die verbale Kommunikation fast völlig verlernt zu haben, was sich in zahlreichen Alltagssituationen immer wieder beobachten lässt. Teilweise werden die Smartphones selbst dann zum Schreiben gezückt, wenn der Gesprächpartner direkt daneben steht.

Regelmäßiger Facebook-Konsum kann unglücklich machen

Blondes, kurzhaariges Mädchen neben rosa Kissen mit Laptop auf dem Schoß
girl at the computer © Phototom - www.fotolia.de

Jeden Tag tummeln sich rund 500 Millionen Facebook-Nutzer in dem sozialen Netzwerk. Manche von ihnen sogar über Stunden.

Unzufriedenheit durch übermäßiges Nutzen von sozialen Netzwerken

Dabei kann übermäßiger Facebook-Konsum auf Dauer sogar unglücklich machen, wie nun französische Forscher vom "Pluridisciplinaire Hubert Curien"-Institut in einer Studie mit 82 Facebook-Nutzer herausgefunden haben. Die Versuchsteilnehmer sollten zwei Wochen lang täglich Fragebögen beantworten und dabei unter anderem angeben, wie oft sie Facebook seit der letzten Befragung genutzt haben und wie ihr derzeitiger Gemütszustand ist.

Es zeigte sich, dass die Nutzer, die häufiger bei Facebook online waren, allgemein auch unglücklicher und generell unzufriedener mit ihren Lebensumständen waren, als User, die weniger häufig auf Facebook unterwegs waren. Den Forschern zufolge, hängt das mit ganz bestimmten Postings von Freunden zusammen.

Auftreten von Neid und Selbstzweifeln durch Fotos

So ziemlich jeder kennt das neidische Gefühl beim Anblick der Fotos, die Freunde von ihrem letzten Urlaub, ihrer großen Hochzeit oder ihrem neuen Auto bei Facebook gepostet haben.

Beim Anblick solcher Fotos kommt aber nicht nur Neid auf, unbewusst sinkt auch die eigene Lebenszufriedenheit. Das eigene Leben und der eigene Erfolg werden in Frage gestellt, weil man sich selbst vielleicht nicht so einen schönen Urlaub oder ein so teures Auto leisten kann.

Viel Facebook, wenig Freunde? Studie bestätigt Vorurteile über Internet-Nutzer

Schüchternder Computerfreak mit kaputter Brille sitzt an seiner Tastatur
intimidated computer nerd © Scott Hancock - www.fotolia.de

Facebook, Twitter, Instagram und Co.: Die Möglichkeiten, sich im World Wide Web mit anderen Menschen zu verbindungen und in sozialen Netzwerken tätig zu werden, sind so vielfältig wie nie. In ihren Werbekampagnen zeigen sich die Social Media Unternehmen gern als Anlaufstelle für kontaktfreudige Menschen, die sowohl on- als auch offline ein reiches Sozialleben mit Freunden und Familie haben. Doch stimmt dieses Image tatsächlich?

Eine australische Studie legt nahe, dass vielleicht doch eher die Vorurteile vom "Computer-Geek" zutreffen könnten - etwas plakativ gesagt: Wer Hunderte Freunde auf Facebook hat und seinen Followern sekündlich via Twitter oder Instagram mitteilt, was er gerade tut/isst und so fort, der hat im echten Leben vielleicht nicht einmal eine Handvoll. Dabei untersuchten Professor Yeslam Al Saggaf und sein Team die Internetprofile von 616 weiblichen Social Media-Usern und glichen diese mit der Selbsteinschätzung der Probandinnen ab, die diese in einem Fragebogen angeben konnten.

Einsame geben eher Beziehungsstatus und Interessen, seltener jedoch die politische Überzeugung oder Religion an

Die Ergebnisse der Studie, die zu einem größeren Themenkomplex "Computers in Human Behavior" gehört, zeigen eine deutliche Tendenz: Je einsamer die Userinnen im realen Leben, desto eher teilen sie im Internet ihre persönlichsten Informationen - also zum Beispiel Anschrift, Beziehungsstatus oder Interessen.

Gleichzeitig gibt diese Usergruppe deutlich seltener meinungsbezogene Informationen wie beispielsweise die politische Überzeugung oder die Religion an. Wobei man zumindest den ersten Punkt auch positiv sehen könnte: Denn durch die Angabe persönlicher Kontaktinformationen besteht zumindest die Chance, dass die sozial isolierten User durch soziale Netzwerke Gleichgesinnte kennenlernen, mit denen sie dann auch im realen Leben in Kontakt treten könnten.

Soziale Netzwerke machen aggressiv - Hass, Misstrauen und Frust durch Facebook & Co.

Obere Gesichtshälfte eines jungen Mannes, starrt auf Computerbildschirm
Screen © lassedesignen - www.fotolia.de

Soziale Netzwerke schüren Hass, Misstrauen und Frust. Das eigene Wohlbefinden verschlechtert sich durch die Teilnahme an Facebook, Twitter und Co. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung italienischer Wissenschaftler.

Die Hemmschwelle sinkt

Es sind jedoch nicht die Online-Dienste an sich, die sich negativ auswirken, sondern die Inhalte. Rassistische Beschimpfungen, persönliche Beleidigungen und Anfeindungen sind an der Tagesordnung. Die Hemmschwelle zu verletzendem Verhalten liegt deutlich niedriger als außerhalb des Internets.

Die Wissenschaftler stellten fest, dass sich die Diskussionskultur durch soziale Netzwerke verschlechtert habe. Die Aggressionen hätten zugenommen, die sozialen Normen seien teilweise gelockert oder gar verschwunden. Höfliches Verhalten sei seltener als etwa bei Begegnungen in einer politischen Debatte.

Das eigene Verhalten wird durch andere beeinflusst

Eine ältere Studie hatte bereits gezeigt, dass Facebook bei rund einem Drittel seiner Nutzer Gefühle wie Einsamkeit, Müdigkeit und Traurigkeit auslösten. Sie fühlten sich beim Lesen von Mitteilungen anderer Leute frustriert und waren neidisch. Daher stellten sie ihr eigenes Leben positiver dar, als sie es in Wirklichkeit empfanden.

Social-Media-Studien mit Daten aus Twitter, Facebook & Co. nur bedingt brauchbar

Nutzerpools sozialer Netzwerke repräsentieren nicht die Gesamtgesellschaft

Computer in einem Internetcafe, Hände sind an den Computermäusen und Tastaturen
Computer Gaming at internet cafe © Mikael Damkier - www.fotolia.de

Studien, die sich auf Daten aus sozialen Netzwerken beziehen, haben nur eine begrenzte Aussagekraft. Daher könnte die Verwendung solcher Untersuchungen nach Meinung eines internationalen Wissenschaftlerteams zu Verzerrungen führen.

Auswertungen können nicht verallgemeinert werden

Die Nutzerpools von Facebook, Twitter & Co. würden von Haus aus nicht die Gesamtgesellschaft abbilden. So sei der Durchschnitts-User der Foto- und Video-Plattform Instagram weiblich, zwischen 18 und 29 Jahren alt, afroamerikanischer oder lateinamerikanischer Herkunft und lebe in einer Stadt.

Pinterest werde dagegen vorwiegend von 25- bis 34-jährigen wohlhabenden Frauen genutzt und nach Ansicht der Forscher gebe es in allen sozialen Medien Spammer, Bots und falsche Profile. Dennoch verwenden zahlreiche Unternehmen die Reaktionen in Twitter oder Facebook, um die Popularität ihrer Produkte in Erfahrung zu bringen.

Dies betrifft sowohl neue Filme und Musik als auch Werbeaktionen. Die Wissenschaftler raten daher, die dort gewonnenen Daten, wie etwa auch in der Meinungsforschung, zu gewichten. Es sei jedoch für viele Nutzer von sozialen Medien nicht nachvollziehbar, was mit ihren Daten passiere und wer sie verwende. Dies könnte unangenehme Folgen und Nachteile für den Einzelnen mit sich bringen.

Sozialer Algorithmus – behindert das Filtersystem von Facebook die Meinungsvielfalt?

Das Filtersystem von Facebook wurde auf seinen Einfluss auf die Meinungsvielfalt hin untersucht

Junge, schwarzhaarige Frau hängt nah und konzentriert vor ihrem weißen Laptop
Eine junge nachdenkliche Frau mit Laptop Computer © bilderbox - www.fotolia.de

Um Facebook kommt niemand mehr herum. Viele Nutzer sind permanent online, um keine Informationen zu verpassen. Was ihnen präsentiert wird, entscheiden sie aber nicht selbst: Welche Beiträge den Nutzer erreichen, bestimmt ein Algorithmus.

Und dieser orientiert sich an dem, was den Nutzer schon früher interessiert hat. Wirklich Neues oder Kritisches erfährt man bei Facebook also nicht – oder doch? Amerikanische Forscher haben des Filtersystem des sozialen Netzwerks untersucht.

Personalisiertes Internet

Ob

  • Google,
  • Facebook oder
  • Yahoo

– nahezu alle Unternehmen sammeln Daten von ihren Usern. Anhand dieser Informationen treffen sie dann Vorentscheidungen, welche Werbung oder Beiträge der Nutzer auf seinem Bildschirm zu sehen bekommt.

Ohne solche Filtersysteme würde das Internet gar nicht funktionieren. Sie heben diejenigen Informationen hervor, die der Nutzer wahrscheinlich als hilfreich und positiv bewerten wird. Andere Beiträge blenden sie dagegen aus.

Wie funktioniert der Facebook-Filter?

Je strenger ein Algorithmus die bekannten Interessen und Einstellungen von Nutzern bedient, desto weniger Zugang bekommen sie zu abweichenden Sichtweisen. Statt vielfältige Ansichten zu fördern, kann ein Filtersystem dazu beitragen, dass sich

  • der Blickwinkel einengt und
  • Überzeugungen verhärten.

Um zu prüfen, ob diese Gefahr auch bei Facebook besteht, haben die Wissenschaftler den Algorithmus des sozialen Netzwerks genau untersucht. Dazu analysierten sie die Profildaten und Aktivitäten von 10 Millionen Nutzern weltweit. Die Zielfrage lautete: Welche Informationen kommen beim Nutzer an?

Nutzer zensieren selbst

Laut den Berechnungen der Forscher filtert Facebook rund 15 Prozent der Beiträge aus, die nicht den Einstellungen der User entsprechen. Die Mehrzahl an Beiträgen bekommen die Nutzer also zu sehen, obwohl sie nicht zu den eigenen Überzeugungen und Interessen passen. Entscheidend ist die Kontakthäufigkeit mit den jeweiligen Freunden.

Für eine einseitige Weltsicht kann der Facebook-Algorithmus demnach nicht verantwortlich gemacht werden. Tatsächlich filtern die Nutzer herausfordernde Informationen selbst aus. In 70 Prozent der Fälle ignorierten sie Beiträge einfach, wenn diese nicht die eigenen Überzeugungen bestätigten.

Finanzierung

Die Finanzierung der sozialen Netzwerke erfolgt in erster Linie durch

Kommerzielle Netzwerke verfügen zudem über Angebote für Recruiter. Allerdings ist die Zahlungswilligkeit der Nutzer nur gering ausgeprägt, sodass sich die meisten Betreiber durch Anzeigenerlöse finanzieren.

Die Betreiber haben Zugriff auf die sozialen Daten der Anwender und wissen, welche Mitglieder untereinander Kontakt aufnehmen. Auf diese Weise lässt sich eine Werbung ermöglichen, die sich nach Zielgruppen richtet.

Bekannte soziale Netzwerke

Im Laufe der Jahre konnten sich immer mehr soziale Netzwerke etablieren. Das bekannteste und größte Social Network der Welt ist Facebook, das über mehr als eine Milliarde Mitglieder verfügt. Im Folgenden gehen wir auf dieses sowie weitere soziale Netzwerke einmal genauer ein.

Facebook

Facebook ist wohl das bekannteste soziale Netzwerk. Mit mehr als einer Milliarde Mitgliedern bildet es auch das größte Online-Kontaktnetzwerk auf der Welt. Betrieben wird Facebook von dem US-amerikanischen Unternehmen Facebook Inc., das seinen Sitz in Menlo Park, im US-Bundesstaat Kalifornien hat.

Geschichte

Als Vorgänger von Facebook gilt die Internet-Seite facemash.com, die im Jahr 2003 von dem amerikanischen Unternehmer Mark Zuckerberg entwickelt wurde. Zu dieser Zeit absolvierte Zuckerberg an der Harvard-Universität ein Studium in Informatik und Psychologie.

Facemash diente als öffentliches Bewertungssystem, um das Aussehen von Frauen zu beurteilen. Zu diesem Zweck präsentierte Zuckerberg auf der Webseite Fotos von mehreren Studentinnen der Universität.

Die Besucher der Seite sollten dann unter zwei Fotos das Bild auswählen, welches sie für attraktiver hielten. Da Zuckerberg die Fotos jedoch ohne Erlaubnis der Studentinnen veröffentlicht hatte, führte dies zu starken Protesten, sodass die Seite wieder eingestellt wurde.

Die Gründung von Facebook erfolgte dann im Jahr 2004. Zunächst verbreitete sich das Facebook-Konzept über US-amerikanische Ivy League Universitäten und wurde zunehmend beliebter.

Schließlich fand es auch außerhalb der Vereinigten Staaten immer mehr Verbreitung. Bis zum Jahr 2011 hatte Facebook ca. 800 Millionen Mitglieder auf der ganzen Welt.

Beteiligt an dem Projekt waren außer Mark Zuckerberg noch Chris Hughes, Dustin Moskovitz und Eduardo Saverin. Zeitweise fungierte auch Napster-Begründer Sean Parker als Berater bei Facebook.

Funktionen

Zu den typischen Merkmalen von Facebook zählt die Profilseite. Diese dient den Mitgliedern dazu, sich vorzustellen oder Videos und Fotos zu veröffentlichen.

Besucher der Profilseite haben die Möglichkeit, auf einer Pinnwand Nachrichten zu hinterlegen, die öffentlich sichtbar sind. Die Benutzer können aber auch privat miteinander chatten oder Nachrichten versenden.

Außerdem ist es möglich, Freunde zu Veranstaltungen oder in Gruppen einzuladen. Des Weiteren ist Facebook mit einem Marktplatz ausgestattet. Dort können sich die Facebook-Nutzer Kleinanzeigen ansehen oder selbst Anzeigen aufgeben.

Eine Zusatzfunktion stellen die Facebook Places dar. Dadurch haben die Nutzer die Möglichkeit, anderen Mitgliedern ihren aktuellen Standort mitzuteilen oder in wessen Gesellschaft sie sind. Um neue Freunde bei Facebook zu finden, steht auch eine Suchfunktion zur Verfügung.

Kritik

Trotz seiner vielfältigen Angebote gibt es auch Kritik an Facebook. So beklagen vor allem Sicherheitsexperten und Datenschützer aus Europa die unzureichenden Datenschutzpraktiken des Portals.

In Deutschland raten Verbraucherzentralen mittlerweile sogar von der Nutzung von Facebook ab. Als Alternative zu Facebook gilt u.a. wer-kennt-wen.

Facebooks neues Suchmaschine "Social Graph" befördert längst vergessene Daten zu Tage

Junges Paar sitzt zusammen draußen und guckt schockiert auf ein Smartphone
Shocked couple watching a smart phone on holidays © Antonioguillem - www.fotolia.de

Wahrscheinlich jeder Facebook-Nutzer hat in seiner Vergangenheit Daten, Einträge und Likes in dem sozialen Netzwerk veröffentlicht, die er im Nachhinein doch lieber für sich behalten hätte. Mittlerweile sind diese Daten irgendwo in den Tiefen des Netzwerks untergegangen, doch die neue Facebook-Suchmaschine "The Social Graph" kann diese Daten in Zukunft wieder ganz einfach zu Tage fördern.

Der Social Graph soll in der nächsten Zeit nach und nach zunächst für User, die "US English" als Sprache verwenden, freigeschaltet werden. Auch für die deutsche Version soll der Graph folgen. Wann genau, ist allerdings noch nicht bekannt. Die User werden nach dem Einloggen automatisch darauf hingewiesen, dass sie auf die neue Suchmaschine umstellen können.

Die Ergebnisliste der Suche zeigt glücklicherweise aber nur die Daten an, die damals als "öffentlich" markiert wurden und damit ohnehin von jedem gesehen werden konnten und Daten, die für Freunde und Bekannte freigegeben wurden. Damit nichts Ungewünschtes vom Social Graph gefunden wird, sollte man daher noch einmal seine Privatsphäre-Einstellungen überprüfen. Auch die Einstellungen für bereits veröffentlichte Daten können im Nachhinein noch geändert werden.

Soziales Netzwerk Facebook 2017 am Ende? - Princeton-Studie prophezeit Aus in drei Jahren

Computer in einem Internetcafe, Hände sind an den Computermäusen und Tastaturen
Computer Gaming at internet cafe © Mikael Damkier - www.fotolia.de

Ist Facebook 2017 am Ende? Das prophezeiten vor wenigen Tagen zwei Wissenschaftler der US-Universität Princeton. So soll das soziale Netzwerk nach ihren Berechnungen 80 Prozent seiner Mitglieder verlieren. Den Gipfel der Beliebtheit soll Facebook bereits 2012 erreicht haben. Seitdem, so die Forscher, ließe die Popularität rapide nach.

Bei jüngeren Menschen andere Netzwerke beliebter als Facebook

Sie verglichen die Beliebtheit sozialer Netzwerke mit der Verbreitung von Epidemien. Zu einem bestimmten Zeitpunkt seien die Menschen immun. Dies würde bedeuten, dass die Nutzer irgendwann ihr Interesse an Facebook verlieren. Auch bei Google Trends sei eine negative Tendenz zu erkennen, meinten die US-Wissenschaftler.

Eine andere Studie will herausgefunden haben, dass immer weniger junge User bei dem sozialen Netzwerk aktiv seien. Stattdessen würden sich immer mehr ältere Menschen anmelden. Die Jungen nutzten andere Portale - vor allem in den USA.

Facebook wird weniger bei Google gesucht

Solche Modelle sind jedoch mit großer Vorsicht zu genießen. Zwar zeigt das Beispiel Myspace, dass ein etabliertes Netzwerk binnen weniger Jahre mehr als die Hälfte seiner Mitglieder verlieren kann, doch andere Berechnungen zeigen, dass das Ende von Facebook noch nicht in Sicht ist.

Die Mitgliederzahl stieg von 2012 auf 2013 um 182 Millionen auf etwa 1,2 Milliarden weltweit. Zudem haben sich immer Menschen die Facebook-App auf ihrem Smartphone installiert. Schlechtere Zahlen bei der Google-Suche sagen dagegen nur aus, dass der Begriff "Facebook" weniger gesucht wird, aber nicht, dass das Netzwerk unbeliebter wird.

Facebook konterte zudem die Berechnungen der Princeton-Wissenschaftler, indem sie mit deren mathematischer Methode voraussagten, dass 2060 keine Atemluft mehr vorhanden sei. Außerdem werde die Universität in Princeton im Jahr 2021 keine Studenten mehr haben.

Soziales Netzwerk Facebook manipuliert für Psycho-Experiment Statusmeldungen

Geschäftsfrau sitzt am Laptop und hält frustriert die Fäuste in die Luft
Infuriated businesswoman © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Das soziale Netzwerk Facebook ist wegen seines lückenhaften Schutzes persönlicher Daten schon oft Gegenstand von Kontroversen gewesen. Nun gibt das Unternehmen erneut Anlass zu Kritik. Wie jetzt bekannt wurde, hat Facebook im Jahre 2012 rund 700.000 Nutzer ohne deren Wissen zum Gegenstand eines Psychotests gemacht.

Facebook ist durch Datenverwendungsrichtlinien abgesichtert

So haben Wissenschaftler aus New York und San Francisco den Newsfeed (Nachrichteneingang) bei diesen Personen manipuliert. Eine Woche lang erhielten die Mitglieder entweder überwiegend positive oder überwiegend negative Einträge von Freunden. Facebook gab mit der Veröffentlichung der Studienergebnisse zu, wissentlich echte Statusmeldungen aktiv verändert zu haben.

Das Vorgehen des Unternehmens ist durch seine Datenverwendungsrichtlinien, denen jeder Nutzer bei seiner Anmeldung zustimmt, gedeckt. Dazu zählt auch, dass Facebook die Angaben zu Werbezwecken gebrauchen darf.

Bestätigung des Phänomens der "sozialen Ansteckung"

Die Autoren der Studie kamen zu dem Ergebnis, dass diejenigen, die vor allem positive Kommentare zu lesen bekamen, selbst häufiger positive Statusangaben online stellten. Bei überwiegend negativem Feedback verhielt es sich umgekehrt. Die Wissenschaftler bezeichneten dies als eine weitere Bestätigung für das Phänomen der "sozialen Ansteckung". Auf Facebook gezeigte Gefühle würden die eigenen Emotionen beeinflussen. Nutzer hätten sich virtuell von der Stimmung ihrer Mitmenschen anstecken lassen.

Kritiker bezeichneten das Experiment von Facebook als "verstörend", "gruselig" und "böse". Doch so ungewöhnlich ist der Versuch gar nicht gewesen. Bereits jetzt werden die Newsfeeds der Mitglieder nach Algorithmen gefiltert, um sie nicht mit Informationen zu überschwemmen.

Wer-kennt-wen

Bei wer-kennt-wen (wkw) handelt es sich um ein soziales Netzwerk aus Deutschland. Es wird von der Kölner wer-kennt-wen GmbH betrieben und zählt zu RTL interactive.

Geschichte

Ins Leben gerufen wurde wer-kennt-wen im Oktober 2006 von den Studenten Patrick Ohler und Fabian Jager, die an der Universität Koblenz-Landau Computervisualistik studierten. Bereits nach sechs Monaten konnte das soziale Netzwerk rund 50.000 Mitglieder verzeichnen.

Nur wenige Monate später waren es bereits mehr als eine Million Teilnehmer. 2010 zogen sich Jager und Ohler von der Geschäftsleitung zurück.

Gegenwärtig wird das soziale Netzwerk von der wer-kennt-wen GmbH betrieben. Seit 2009 ist wer-kennt-wen Teil von RTL interactive. Mittlerweile zählt wer-kennt-wen zu den beliebtesten deutschen Internet-Seiten. So verfügt das soziale Netzwerk derzeit über mehr als 9 Millionen Mitglieder.

Funktionen

Wer-kennt-wen verfügt über zahlreiche Funktionen. Dazu gehören u.a.

  • Status-Veröffentlichungen
  • die Einsehbarkeit von Bekanntschaften und deren Namen
  • eine Suchfunktion
  • Kontaktaufnahme
  • Chats
  • News-Einträge
  • das Erstellen von Fotoalben
  • ein Gästebuch
  • ein Foto-Tagging
  • eine Ignore-Funktion für bestimmte Personen
  • das Einstellen von Tierfotos und Tierprofilen
  • diverse Spiele
  • ein wkw-Mobilportal sowie
  • ein Klassenfinder.

Darüber hinaus können auch Profile von Verwandten eingetragen werden.

Das soziale Netzwerk "Wer kennt wen" wurde von Facebook vom Markt gedrängt: Aus im Sommer

Computer in einem Internetcafe, Hände sind an den Computermäusen und Tastaturen
Computer Gaming at internet cafe © Mikael Damkier - www.fotolia.de

Soziale Netzwerke sind „in“. Trotzdem haben kleinere Plattformen oft das Nachsehen, denn unangefochten ist und bleibt Facebook. Kleinere Netzwerke zu denen auch „Wer kennt wen“ zählt, müssen möglicherweise schließen. Das Netzwerk „Wer kennt wen“ leidet unter Mitgliederschwund.

Profile für Haustiere führte nicht zu neuen Nutzern

Das Netzwerk wird seit 2009 von der RTL Mediengruppe betrieben. Die Reichweite geht zurück und ist nach Angaben der RTL Mediengruppe wirtschaftlich nicht mehr rentabel. Darum wird es das Netzwerk ab Mitte des Jahres voraussichtlich nicht mehr geben. Allerdings ist man noch mit möglichen Investoren in Verhandlung.

Eine Zeitlang hatte das Netzwerk in Deutschland die Nase vorn bis es von Facebook überholt worden ist. Im November wurde zwar die Internetseite komplett verändert, doch den Trend konnte das Netzwerk nicht aufhalten. Auch mit der Funktion, dem eigenen Haustier ein Profil zu geben, konnte das Unternehmen keine neuen Nutzer hinzugewinnen.

Facebook verdrängte bereits StudiVZ

Vor „Wer kennt wen“ ist auch schon „StudiVZ“ von Facebook verdrängt worden. 40 Arbeitnehmer verlieren mit der Schließung des Netzwerks ihren Arbeitsplatz. Einige können eventuell von RTL anderswo eingesetzt werden.

StudiVZ

Der Begriff studiVZ ist die Abkürzung für Studienverzeichnis. Gemeinsam mit meinVZ (mein Verzeichnis) gehört es zu den VZ-Netzwerken. Bis 2013 zählte auch das Projekt schüler-VZ dazu, das mittlerweile jedoch eingestellt wurde.

Geschichte

Die Gründung von studiVZ fand im November 2005 statt. Ein typisches Merkmal des sozialen Netzwerks war seine große Ähnlichkeit zu Facebook. Es dauerte nicht lange, bis studiVZ von mehr als 2 Millionen Studenten in Deutschland, der Schweiz und Österreich genutzt wurde.

Darüber hinaus wurden 2006 studi-VZ-Ableger in Polen, Italien, Frankreich und Spanien ins Leben gerufen. Allerdings kam es bereits 2009 wieder zu deren Einstellung, sodass sich studiVZ nur noch mit dem deutschsprachigen Raum befasst.

Da im Laufe der Zeit auch immer mehr Nicht-Studenten studiVZ nutzten, wurden 2007 und 2008 mit schüler-VZ und meinVZ zwei weitere Projekte gestartet, die sich auf andere Zielgruppen konzentrierten.

StudiVZ zählt mittlerweile zu den beliebtesten deutschen Onlinemedien. Allerdings sehen sich die VZ-Netzwerke dem zunehmenden Konkurrenzdruck durch Facebook ausgesetzt, was zu einem erheblichen Rückgang der Seitenaufrufe geführt hat.

Funktionen

StudiVZ bietet seinen Benutzern zahlreiche Funktionen. So lässt sich ein Profil erstellen, in das der Anwender Kontaktdaten sowie seine Hobbys und Interessen eintragen kann. Außerdem gibt es eine Suchfunktion, um nach anderen Studenten oder Lehrveranstaltungen zu suchen. Auch eine projektübergreifende Suche in meinVZ ist möglich.

Des Weiteren können Gruppen und Diskussionsforen gebildet sowie Fotos hochgeladen und Fotoalben erstellt werden. Weitere Angebote von studiVZ sind

  • der Plauderkasten zum Chatten
  • die Video-Serie Piet-Show
  • die Partnerfunktion und
  • der Buschfunk, der Twitter ähnelt.

StayFriends

Als StayFriends bezeichnet man eine Internet-Seite, die zum Finden und Verwalten von Schulfreunden dient. Das Portal gilt als führender Suchdienst dieser Art in Deutschland. Während die Basisfunktion kostenfrei zur Verfügung gestellt wird, ist für die volle Nutzung der Funktionen der Abschluss einer kostenpflichtigen Gold-Mitgliedschaft erforderlich.

Entwicklung von StayFriends

Ins Leben gerufen wurde StayFriends im August 2002. Zu den Mitbegründern des Projekts gehört der Geschäftsführer der StayFriends GmbH Michel Lindenberg. Seinen Sitz hat das Unternehmen im bayerischen Erlangen.

Seit 2004 stellt die StayFriends GmbH eine Tochtergesellschaft der US-Firma Classmates Online, die classmates.com betreibt, dar. Bei Classmates Online handelt es sich wiederum um eine Tochtergesellschaft von United Online. Schwesterseiten von StayFriends sind in verschiedenen europäischen Ländern wie Österreich, der Schweiz, Frankreich und Schweden zu finden.

Funktionen

Bei StayFriends hat der Anwender die Möglichkeit, sich in eine Online-Version seiner Schule einzuschreiben. Dazu trägt er seinen Namen sowie sein Abschlussjahr ein. Sortiert werden die Schulen je nach Schultyp, Stadt und Bundesland. Es ist aber auch möglich, sich an mehreren Schulen einzutragen.

Mithilfe einer Datenbank können alte Schulfreunde wiedergefunden werden. Bestimmte Funktionen offeriert StayFriends gratis. Dazu gehört zum Beispiel

  • die Suche nach alten Klassenkameraden
  • das Ansehen von Klassenfotos oder
  • die Organisation von Klassentreffen.

Für zahlreiche Funktionen ist jedoch ein Jahresbeitrag zu entrichten. So können Benutzer der Basisversion untereinander keinen Kontakt aufnehmen.

Als Premiumfunktionen gelten das Anzeigen von Profilinformationen und sämtlicher Fotos sowie das Lesen von Poesiealben. Außerdem können nur Goldmitglieder uneingeschränkt miteinander kommunizieren.

Twitter

Der Begriff "Twitter" stammt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt "Gezwitscher". Gemeint ist damit ein Mikroblogging-Dienst zum Verbreiten von Kurznachrichten.

Darüber hinaus zählt Twitter zu den sozialen Netzwerken und Kommunikationsplattformen. Der Mikroblogging-Dienst wird sowohl von Unternehmen, Massenmedien und Organisationen als auch von privaten Personen genutzt.

Entwicklung von Twitter

Gestartet wurde Twitter im Jahr 2006. Gründer des Mikroblogging-Dienstes war Evan Williams, der 22 Millionen Dollar als Risikokapital sammelte, um den Betrieb führen und ausbauen zu können.

Es dauerte nicht lange, bis Twitter immer mehr an Beliebtheit gewann. So wurde der Dienst bis Ende 2011 von etwa 100 Millionen Menschen genutzt.

Funktionen

Ein typisches Merkmal von Twitter ist das Versenden von "Tweets". Dabei handelt es sich um kurze Texte, die von den registrierten Anwendern erstellt werden.

Sie lassen sich aber auch öffentlich von Lesern einsehen, die nicht angemeldet sind. Jeder Tweet darf höchstens 140 Zeichen haben.

In der Textnachricht können

  • Bilder als URL
  • Links
  • Standorte oder
  • Hashtags

enthalten sein. Angezeigt werden die Tweets vor allem den Followern des Texterstellers. Über Links oder Hashtags ist es jedoch möglich, ein größeres Publikum zu erreichen.

Die Inhalte der Textnachrichten, die meist in der Ich-Form geschrieben werden, sind sehr unterschiedlich. Zumeist teilen die Verfasser ihre persönlichen Gedanken, Meinungen oder Tätigkeiten mit.

Des Weiteren ist das Kommunizieren mit anderen Mitgliedern möglich. Es besteht die Option, die Beiträge anderer Anwender zu teilen (retweeten), zu favorisieren oder zu kommentieren. Sowohl für die Autoren als auch für die Leser ist Twitter eine Gelegenheit, eigene Meinungen oder Aspekte des Lebens in Echtzeit und auf einfache Weise darzustellen.

Twitter als Klanggewitter

Hände auf Tastatur eines Laptops, über dem vernetzte Social Media-Avatare schweben, grüner Hintergrund
Close up of hand with laptop and social media icons © ra2 studio - www.fotolia.de

Twitter geht in die Disco, genauer gesagt in den Berliner Szene-Club Berghain. Der Musiker Anselm Venezian Nehls stellte dort sein digitales Kunstprojekt "Tweetscapes" vor. Nehls setzte dabei Kurzmitteilungen des Onlinedienstes Twitter in Klänge um.

Für jedes Hashtag (Stichwort) setzt es einen dröhnenden Basshieb in die Magengrube, ein Retweet (das Weitersenden von Tweets) produziert ein Echo, persönlichere Nachrichten lassen ein vielstimmiges Flüstern ertönen. Jedem Thema ist ein bestimmtes Geräusch zugeordnet. Es ist zu hören, wenn jemand eine entsprechende Mitteilung veröffentlicht.

Nehls hat die Software für "Tweetscapes" im Rahmen seiner Master-Arbeit an der Universität der Künste Berlin programmiert. Die Klänge entstehen alle algorithmisch. Auch die Geodaten jedes Tweets erzeugen einen Ton. Zudem ist auf einer Karte zu sehen, wo aktuell getwittert wird. Berücksichtigt werden auch die Anzahl der Follower, die Länge der Mitteilung oder ob Smileys in der Meldung auftauchen.

Die Idee für dieses Projekt stammt von Deutschlandradio Kultur. "Tweetscapes" ist das erste Vorhaben in der Reihe "sonorisationen". Dort sollen Dinge hörbar gemacht werden, die gewöhnlich nur zu sehen und zu lesen sind oder gemessen werden können. So soll das, was sich sonst lediglich in der abstrakten Datenwelt abläuft, erfahrbar gemacht werden.

Twitter und Aktiengeschäfte an der Börse haben viele Gemeinsamkeiten

Grafik roter Pfeil auf hellblauem Hintergrund - Steigender Aktienkurs
Rocketing profits © Christos Georghiou - www.fotolia.de

Nachrichten auf dem Kurznachrichtendienst Twitter und der Handel mit Aktien an der Börse haben viele Gemeinsamkeiten. Dies hat ein internationales Forscherteam von der Universität Kopenhagen herausgefunden. So gibt es sowohl auf Twitter als auch auf dem Handelsparkett kurzzeitige heftige Aktivitäten. Für wenige Sekunden werden besonders viele Nachrichten geschrieben oder Wertpapiere gehandelt. Hier gebe es so etwas wie einen Herdentrieb, so die Experten, man verhalte sich in solch einem Moment, wie die große Masse.

Andererseits gibt es auch einige Begriffe und Aktien, die permanent gehandelt werden. Die Wissenschaftler bezeichnen dies als ein permanent vorhandenes sogenanntes Grundrauschen. Sie stellten bei ihrer Analyse ebenfalls fest, dass Retweets keine große Rolle spielten. Nutzer würden eher unterschiedliche Informationsquellen heranziehen, um an Neuigkeiten zu gelangen, etwa Fernsehen, Radio oder andere Webseiten.

Gründe für die Übereinstimmungen konnten die Forscherkeine nennen. Sie gehen aber davon aus, dass sowohl beim Schreiben bei Twitter als auch beim Handeln an der Börse ähnliche Entscheidungsprozesse ausschlaggebend seien.

Google+

Als Google plus oder Google+ wird das soziale Netzwerk von Google Inc. bezeichnet. Nach Facebook stellt es das weltweit zweitgrößte Social Network der Welt dar.

Geschichte

Google+ gibt es seit dem 28. Juni 2011. In der Anfangsphase konnte man sich dort nur registrieren, wenn eine Einladung durch einen bereits angemeldeten Nutzer erfolgte.

Mittlerweile ist aber auch ohne eine solche Einladung eine Registrierung möglich. Das zu Beginn geltende Mindestalter von 18 Jahren wurde inzwischen ebenfalls auf 13 Jahre herabgesetzt.

Google+ konnte schon bald nach seiner Gründung rasanten Zuwachs an Mitgliederzahlen verzeichnen. So erreichte das soziale Netzwerk Ende 2012 etwa 500 Millionen User.

Nutzen lässt sich Google+ sowohl von privaten Personen als auch von Unternehmen, Vereinen und Organisationen. Die Anmeldung der Mitglieder soll grundsätzlich unter deren Klarnamen erfolgen. Sie haben jedoch die Möglichkeit, auf ein Pseudonym zurückzugreifen.

Funktionen

Von anderen sozialen Netzwerken unterscheidet sich Google+ darin, dass die Mitglieder die Möglichkeit haben, ihre Beziehungen einseitig zu gestalten. So lassen sie sich in spezielle Kreise einteilen.

Das heißt, dass der User seine Kontakte nach Gruppen, wie zum Beispiel Familie oder Freunde, ordnet und nur mit diesen bestimmte Informationen teilt. Die Teilnehmer der jeweiligen Gruppe erhalten auf Wunsch eine E-Mail.

Es ist nicht einmal nötig, dass die Kontaktpersonen Mitglieder von Google+ sind. Allerdings sendet Google+ die Infos nur dann, wenn der Nutzer die jeweilige Person seinem Kreis hinzufügt. Der Benutzer bestimmt zudem, von wem die Mitglieder der Kreise eingesehen werden dürfen.

Zu den weiteren Funktionen von Google+ gehören

  • das Hochladen von Bilddateien
  • das Abgeben von Kommentaren zu Beiträgen oder Bildern sowie
  • das Abhalten von Video-Chats.

Darüber hinaus werden mit Google+ Games verschiedene Spiele angeboten. Für die kommenden Jahre sind noch weitere Funktionen geplant.

Google präsentiert neue Features für Fotos und Filme bei Google+

Blonde Frau liegt auf einem weißen Kissen und nutzt einen grauen Laptop
Woman with laptop lies in bed © Karin & Uwe Annas - www.fotolia.de

Google präsentiert eine Reihe von neuen Features, die vor allem für Fotografen und Bild-Liebhaber von großem Interesse sind. Zu ihnen zählt eine Fotos-App, die für Besitzer eines Nexus-Gerätes mit Snapdragon-Prozessor von großem Interesse ist.

Dort befindet sich links neben der Such-Lupe ein neues Filmklappen-Symbol. Aus mehreren Fotos und Videos, die man beim sozialen Netzwerk Google+ gespeichert hat, lässt sich dort mit "Auto Awesome Videos" ein automatisch geschnittener Clip mit Musikuntermalung anfertigen.

Mit "Auto Awesome Action" kann man zudem Sequenzen aus verschiedenen Aufnahmen zu einem Bild zusammensetzen. "Auto Awesome Eraser" bietet die Möglichkeit, bewegte Objekte aus einem Foto automatisch zu löschen. Das schnelle Erstellen von Filmen aus mehreren Clips lässt sich mit "Auto Awesome Movie" durchführen. Filter und Hintergrundmusik fügt das Programm ebenfalls hinzu. Die Foto-App Snapseed hat zudem von Google ein Update erhalten.

Instagram

Als Instagram bezeichnet man eine Video- und Foto-Sharing-Anwendungssoftware, die sich für Windows-Phone-, iOS- und Android-Mobilgeräte eignet. Der User hat die Möglichkeit, kostenfrei Videos und Fotos herzustellen, die er dann anderen Internetnutzern zugänglich machen kann.

Die Bilder lassen sich auch in weiteren sozialen Netzwerken nutzen. So stellt Instagram eine Kombination aus audiovisueller Plattform und Microblog dar.

Geschichte

Erdacht wurde Instagram von den Software-Entwicklern Michel Krieger und Kevin Systrom. Die beiden hatten zuvor bereits die Check-In-Software "burbn" erstellt, die auf HTML-5 beruhte.

Später erweiterten Krieger und Systrom burbn auf Fotos. Im Oktober 2006 konnte Instagram schließlich im App Store sein Debüt geben. Das Hosting von Instagram erfolgt innerhalb einer Amazon EC2 Cloud.

Seit April 2012 lässt sich Instagram auch für Mobilgeräte verwenden, die mit dem Betriebssystem Android ausgestattet sind. Im Jahr 2012 wurde Instagram von Facebook übernommen.

Mittlerweise eignet sich Instagram auch für Mobiltelefone, die über das Betriebssystem Windows Phone verfügen. Im Jahr 2013 erreichte Instagram 150 Millionen aktive Besucher. Pro Tag werden ca. 55 Millionen Fotos hochgeladen.

Funktionen

Mithilfe von Programmierschnittstellen können auch Drittanbieter Instagram für mobile Anwendungen, Webanwendungen oder Computer-Anwendungen nutzen. Das Gleiche gilt für Dienste, die es nicht Nicht-Mitgliedern ermöglichen, sich Instagram-Fotos anzusehen oder auszudrucken.

Ein typisches Merkmal von Instagram ist, dass die dort gemachten Fotos und Videos die Form eines Quadrats haben. So sind sie an Polaroid-Kameras und die Kodak Instamatic Kamera angelehnt.

Durch einen Filter lassen sich die Fotos auch verfremden. Mittlerweile haben die Nutzer die Möglichkeit, ihre Fotos nur an bestimmte Personen oder Gruppen zu versenden. Außerdem können Personen auf einem Foto markiert werden.

Flickr

Die Abkürzung Flickr steht für "to flick through something" und bedeutet soviel wie "etwas durchblättern". Flickr bildet ein kommerzielles Dienstleistungs-Portal und enthält Community-Elemente.

Die Nutzer haben die Möglichkeit, kurze Videos von maximal drei Minuten Länge sowie digitale Bilder mit Kommentaren zu versehen und sie auf die Internetseite zu laden. Auf diese Weise teilen sie die Inhalte mit anderen Nutzern. Außerdem lassen sich die Bilder mithilfe eines Mobiltelefons oder per E-Mail weiterleiten und auf Internetseiten verlinken.

Geschichte

Entwickler von Flickr ist das kanadische Unternehmen Ludicorp Research & Development Ltd. Zunächst bildete das Hochladen von Bildern lediglich eine Komponente des Online-Spiels "Game Neverending".

Diese war bei den Benutzern jedoch so beliebt, dass man die Arbeiten an dem Spiel einstellte und stattdessen Flickr entwickelte. Im Jahr 2005 kaufte Yahoo Ludicorp und damit Flickr auf.

Seit 2007 ist Flickr auch in deutscher Sprache erhältlich. Mittlerweile nutzen etwa 7 Millionen Unique Users Flickr. Pro Minute erfolgen ungefähr 5000 Uploads.

Funktionen

Mit Flickr können Bilder in Kategorien eingeteilt werden, die man Tags nennt. Außerdem ist es möglich, Fotostreams anzusehen, Bilder mit Bildausschnitten zu versehen und nach Stichworten zu suchen.

Des Weiteren gibt es zahlreiche RSS-Feeds, die dazu dienen, die Bilder auf bestimmten Internet-Seiten darzustellen oder Bilder zu einem bestimmten Thema zu finden.

Die Benutzer von Flickr verfügen über die Möglichkeit, ihre Bilder so zu veröffentlichen, dass sie von jedem gesehen werden können. Es besteht aber auch die Option, dass ausschließlich der User Zugriff auf die Fotos hat.

Der Speicherplatz für jeden Flickr-User beträgt 1 TB. Die maximale Größe eines Bildes liegt bei 200 Megabyte.

Die Abmessungen können beliebig sein. Videos dürfen eine Größe von 1 GB sowie eine Auflösung bis zu 1080p erreichen. Eine Bandbreitenbeschränkung gibt es nicht.

Das Abschalten der Werbung ist gegen einen finanziellen Beitrag möglich. Außerdem lässt sich gegen Bezahlung auch der Speicherplatz auf 2 TB vergrößern.

Soziale Netzwerke in Deutschland immer beliebter

Vor allem die unter 30-Jährigen nutzen die Dienste sozialer Netzwerke

Blondes, kurzhaariges Mädchen neben rosa Kissen mit Laptop auf dem Schoß
girl at the computer © Phototom - www.fotolia.de

Halb Deutschland begeistert sich für soziale Netzwerke im Internet. 40 Millionen Bundesbürger respektive drei Viertel (76 Prozent) aller Internetnutzer sind Mitglied einer Online-Community. Dies ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag des IT-Branchenverbandes Bitkom. An der Umfrage beteiligten sich 1.001 Internetnutzer über 14 Jahre. Die Beliebtheit der Communities nimmt immer mehr zu.

Extrem hohe Mitgliedschaften bei den unter 30-Jährigen

So stieg die Zahl der Personen, die eine Mitgliedschaft bei Facebook, StudiVZ und Co. besitzen, im Laufe des letzten Jahres um zehn Millionen. Im Schnitt hat jeder Netzwerker 2,4 Accounts. Insgesamt sind bei den unter 30-Jährigen fast alle Mitglied eines Netzwerkes (96 Prozent). In dieser Bevölkerungsgruppe hat zudem jeder Dritte mehr als 200 "Freunde" in seiner Kontaktliste.

Bei den über 50-Jährigen beträgt diese Zahl meist nicht einmal 30. Der Studie zufolge pflegen die meisten Menschen in den Online-Communities ihre Freundschaften (73 Prozent). Während die Hälfte der Mitglieder sich in den Netzwerken über Treffen und Veranstaltungen auf dem Laufenden hält, fand ein Drittel sogar neue Freunde. Für sechs Prozent erfüllte sich sogar das Liebesglück und sie trafen im Internet ihren neuen Partner. Beim Thema Datenschutz gehen die Meinungen auseinander.

Hauptsächlich positive Nutzererfahrungen

So zeigt die eine Hälfte der Nutzer ihre Daten prinzipiell allen anderen Mitgliedern. Die andere Hälfte begrenzt den Zugriff jedoch bewusst. Die meisten Netzwerker berichten uneingeschränkt von positiven Erfahrungen, die sie in den Online-Communities gemacht haben. Doch fast ein Viertel der Nutzer erwähnt laut Bitkom unerfreuliche Kontaktanfragen. Jeder sollte daher genau überlegen, wem er welche Informationen in einem sozialen Netzwerk mitteilen möchte.

Planking - Gefährlicher Facebook-Trend

Im Online-Netzwerk "Facebook" hat sich ein neuer, gefährlicher Trend etabliert, das sogenannte "Planking", bei dem sich User auf der ganzen Welt dabei fotografieren, wie sie sich an möglichst ungewöhnlichen Stellen flach wie ein Brett mit dem Gesicht nach unten hinlegen. Die Fotos werden dann auf die eigene Facebook-Seite gestellt, dienen den Usern als Gesprächsstoff und heizen andere zu noch gewagteren Posen an.

Während Dinge wie Tische, Autos oder Gehwege noch vollkommen harmlose Planking-Beispiele sind, wagen manche User deutlich gefährlicher Manöver. In Australien wollte sich ein junger Mann dabei knipsen lassen, wie er sich mit dem Bauch auf ein Balkongeländer im siebten Stockwerk eines Hochhauses legt. Unglücklicherweise stürzte er dabei ab und starb. Die australische Ministerpräsidentin hat die Facebook-Gemeinde bereits dazu aufgerufen das Planking an gefährlichen Orten, vor allem auf Bahngleisen, zu unterlassen.

Leisure Diving - Neuer Trend begeistert Facebook-Nutzer

Erst war es Planking, dann Owling und jetzt ist es Leisure Diving. Kaum postet ein Facebook-Nutzer ein Foto von sich in einer außergewöhnlich, lustigen Aktion, ziehen tausende andere Internetnutzer hinterher.

Die wichtigsten Regeln beim neuen Facebook-Trend, dem sogenannten Leisure Diving, bestehen hauptsächlich darin in einen Pool zu springen und während der Sprungphase eine entspannte Haltung einzunehmen und diese Entspannung auch mit seinem Gesichtsausdruck wiederzuspiegeln. Im passenden Moment wird dann ein Foto geschossen und anschließend bei Facebook hochgeladen, sodass es so aussieht als würde man über dem Pool schweben.

Dieser Hype geht nun sogar schon so weit, dass eigens eine Internetseite für das Leisure Diving eingerichtet wurde, auf der die Springer ihre Fotos, Erfahrungen und Tipps veröffentlichen können.

"Plumbking" - nach dem "Planking" wird jetzt der Kopf in die Toilette gesteckt

Das Planking ist mittlerweile ein bekanntes Internet-Phänomen; dabei legen sich Menschen mit dem Gesicht nach unten stocksteif auf öffentlichen Plätzen auf den Boden und lassen sich fotografieren. Dieser frühere Trend ist anscheinend langweilig geworden, denn nun wurde dieses "Hinlege-Spiel" zum Plumbking erweitert.

(Un)sinn des Spiels ist es, sich - ebenfalls wie beim Planking - hinzulegen, allerdings auf der Toilette, dabei ist es ganz egal, ob man mit dem Kopf drinsteckt oder sich einfach nur darauf legt. Auch hierbei lässt man sich dann fotografieren und stellt die Fotos ins Internet.

Soziale Netzwerke beim Thema Gesundheit immer wichtiger

Viele Menschen nutzen Facebook & Co. um sich zu informieren, Krankenhäuser und Pharmakonzerne um sich darzustellen

Arzt sitzt am Notebook, Computer
doctor working on computer © Lisa Eastman - www.fotolia.de

Das Thema Gesundheit spielt im Internet eine große Rolle. Viele Nutzer informieren sich online über Medikamente, Krankheiten oder Kliniken. Soziale Netzwerke wie Facebook, Google+ & Co. werden dabei immer wichtiger. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Instituts Arbeit und Technik (IAT/FH Gelsenkirchen).

Patienten und Krankenhäuser nutzen die sozialen Netzwerke

sind Themen, nach denen viele Menschen nicht nur auf Gesundheitsportalen, sondern zunehmend auch bei Facebook suchen.

Auch viele Krankenhäuser haben die sozialen Netzwerke zur Außendarstellung entdeckt. Insgesamt bestehen momentan 195 Facebook-Pages von Kliniken. Sie nutzen diese um

  • Personal anzuwerben,
  • mit Patienten zu kommunizieren oder
  • haben dort ein Beschwerde-Management installiert.

Auch die Pharmabranche hat die sozialen Netzwerke entdeckt und gebraucht diese zur Werbung und Kundenbindung.

Facebook und seine umstrittene Datenschutz-Politik

Gerade bei dem Thema Krankheit ist Datenschutz sehr wichtig. Die Experten vom IAT weisen darauf hin, dass es hier um hochsensible Daten wie persönliche Gesundheitsinformationen gehe. So steht Facebook mit seiner Datenschutz-Politik immer wieder in der Kritik. Beispielsweise hat Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) ihre Kabinettskollegen aufgefordert, auf eine Seite bei Facebook zu verzichten.

96 Prozent der Deutschen unter 30 sind Mitglied in einer Online-Community

Studien- und Umfrageergebnisse zu den Umständen der aktuellen Netzwerkbegeisterung

Junge mit Notebook oder Laptop auf dem Schoß surft im Internet
Freundlicher Junge - Kind mit Notebook - Laptop auf dem Schoß © Markus Bormann - www.fotolia.de

Zwei Studien zeigen, wie groß der Einfluss sozialer Online-Netzwerke wie etwa Facebook oder Xing in Deutschland mittlerweile geworden ist.

Beliebte Online-Netzwerke

In einem Blog der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" berichtet man über eine Studie des Marktforschungsunternehmens Comscore. Man konnte feststellen, dass die Online-Netzwerke in den letzten 12 Monaten sehr viele Menschen in Deutschland in ihren Bann gezogen haben.

Die Internetzeit, die die deutschen Nutzer auf solchen Netzwerkangeboten verbringen, nahm im letzten Jahr um 49 Prozent zu. Bei den 15 bis 24-jährigen stieg sie gar um 64 Prozent. Aber auch bei den Menschen über 55 Jahren nahm sie um 40 Prozent zu. 40 Millionen Deutsche seien zur Zeit Mitglied in solchen Communities. Bei den Deutschen unter 30 beträgt der Anteil laut Comscore beeindruckende 96 Prozent.

Nachrichtenkonsum auf sozialen Netzwerken

Die zweite Studie ist eine Umfrage des Marktforschungsinstitutes FORSA unter 753 deutschsprachigen Nutzern von sozialen Internetnetzwerken. Es zeigte sich, dass solche Portale auch immer mehr Einfluss darauf haben, welche Tagesnachrichten von den Deutschen wahrgenommen werden.

Ralph Häupter ist Präsident des Branchenverbandes BITCOM. Er hatte die FORSA-Studie in Auftrag gegeben. Er sagt, dass 33 Prozent der 14 bis 29-jährigen ihren Nachrichtenkonsum von den Sozialen Netzwerken aus starten. Bei den 30 bis 49-jährigen und bei den Menschen über 50 würden immerhin 23 beziehungsweise 24 Prozent ihre Nachrichtensuche bei den Communities beginnen.

Modeerscheinung oder von Dauer?

Es wird interessant zu sehen, ob diese Netzwerkbegeisterung nur eine Modeerscheinung ist oder etwas wirklich dauerhaftes. Bis jetzt gibt es das soziale Hauptnetzwerk Facebook ja noch nicht allzu lange.

Nach Planking ist nun Frosting angesagt - kalter Trend bei Facebook

Frage: Was braucht man für den neuesten Facebooktrend? Antwort: Nicht viel. Eine Kamera, eine Badehose oder Bikini und viel viel Schnee.

Ein neuer Trend treibt nämlich im Internet sein Unwesen. Der Name: "Frosting". Dabei soll man sich in sommerlicher Kleidung bei sommerlichen Aktivitäten ablichten lassen - jedoch umgeben von Eis und Schnee. Ein zweifelhafter Trend. So gibt es Fotos, auf denen unerschrockene Winterfreunde sich den Sommer bei einem Bad im Eismeer zurückholen. Na, hoffentlich erkälten sich die hartgesottenen "Froster" nicht.

Twitter wird immer beliebter – ist Facebook auf dem absteigenden Ast?

Lange Zeit sah es so aus, als könnte Facebook nichts auf seinem Weg aufhalten, die wichtigste Website der Welt zu werden. Doch nun mehren sich die Anzeichen, dass das soziale Netzwerk seinen Zenit möglicherweise schon überschritten hat.

Eine Studie des amerikanischen Unternehmens Grownup Thinking ergab, dass die Hälfte der jugendlichen Facebook-Nutzer plant, ihre Zeit auf der Seite zu reduzieren – nur vier Prozent erwartete, mehr Zeit auf Facebook zu verbringen. Stattdessen werden "Tweets" – Kurznachrichten – auf Twitter immer beliebter.

Zur steigenden Beliebtheit von Twitter scheint die Tatsache beizutragen, dass Facebook immer unübersichtlicher geworden ist und zuviele Zusatzfunktionen beinhaltet, die keinerlei Mehrwert bieten, wie beispielsweise der Ticker. Nur 19 Prozent der Facebook-Nutzer empfanden die letzten neuen Features als wertvolle Ergänzung.

Ob der Erwerb des Fotodienstes Instagram das Ruder wieder herumreißen kann, bleibt abzuwarten. Vielleicht sollte Facebook einfach einmal aufhören, seinen Usern ständig neue Features aufzudrängen, wenn sie sich noch nicht mal an die letzten Neuerungen gewöhnt haben.

Neuer Twitter-Trend: Wenn der One-Night-Stand wirklich peinlich wird

Nicht wenigen Frauen ist es eher unangenehm, wenn sie nach einer durchzechten Nacht neben einem Mann aufwachen, den sie nur vage kennen. Aber so ein One-Night-Stand passiert ja mal. Wirklich unangenehm wird es erst, wenn man am nächsten Tag ein Foto von sich im Netz findet, wie man schnarchend, halbnackt und mit Make-Up-Resten im Gesicht neben einem Mann liegt, der breit grinsend in die Kamera guckt und den Daumen in die Höhe reckt.

Nicht wenigen Frauen ergeht es zur Zeit genau so. Schuld ist ein neuer Trend auf Twitter: unter dem Hashtag #bedofshame verbreiten Männer Fotos von sich und ihrem schlafenden One-Night-Stand. Begeistert sind die betroffenen Damen zumeist nicht.

Den Trend gestartet hat übrigens der US-amerikanische Reality-TV-Star Gary Beadle. Aufgrund einer Protestwelle wütender Frauen hat er sich inzwischen dafür entschuldigt.

Facebook-Statistik: Darüber postet die Welt

Junges Touristenpaar macht ein Selfie mit dem Smartphone
Traveler tourists couple photographing a selfie © Antonioguillem - www.fotolia.de

Man kann von den Facebook-Richtlinien halten, was man will - schließlich hat sich das soziale Netzwerk jede Menge Kritik insbesondere für den Umgang mit seinen Nutzerdaten eingeheimst. Immerhin aber erfährt man so dank genauester Zusammenstellung und Auswertung, was die Menschen dieser Welt so umtreibt: In einer eigens herausgebrachten Statistik verriet Facebook jetzt, worüber seine User am häufigsten schreiben und posten.

Auf Platz 1 der deutschen Nutzer rangiert, wen wundert´s, das Verreisen. Deutsche gelten gemeinhin als "Reise-Weltmeister" und machen ihrem Titel auch bei Facebook offenbar alle Ehre.

Herzschmerz und Co. beschäftigt türkische Nutzer am häufigsten, während unsere holländischen Nachbarn sich besonders ausgiebig über Neugeborene austauschen.

Ein weiteres Kuriosum, das bei der Statistik herauskam: Niemand schreibt so gern und ausführlich über sein Haustier (oder das seiner Freunde) wie der deutsche Durchschnittsuser.

Die Auswertungsmethoden für die aktuelle Statistik sind zu Recht mehr als umstritten. Dabei standen dem sozialen Netzwerk Daten von sage und schreibe rund 750 Millionen Nutzern weltweit zur Verfügung.

"Milking" - Neuer Internet-Trend aus England

Milch in Nahaufnahme mit Spritzern und Tropfen
Fantastical milk background. Drops, waves, splashes. © Andrey Kiselev - www.fotolia.de

Das Internet bringt immer wieder neue, lustige Trends hervor. Nach dem "Planking", bei dem sich Menschen auf der ganzen Welt dabei fotografierten, wie sie sich an den unmöglichsten Orten wie ein steifes Brett hinlegten, haben Studenten in Newcastle nun einen neuen Internet-Trend ins Leben gerufen: das "Milking". Dabei übergießen sie sich an allen erdenklichen öffentlichen Orten mit literweise Milch und halten die Aktion auf Video fest, das später ins Netz gestellt wird.

Bereits mehr als 50.000 Nutzer haben sich das Video der Studenten bereits angesehen. Erste Nachahmer gibt es auch schon, wenn auch bisher nur innerhalb der Landesgrenzen. Es wird allerdings nur eine Frage der Zeit sein bis das "Milking" zum weltweiten Phänomen wird. Kritiker sehen die Aktion jedoch als reine Lebensmittelverschwendung an.

Soziale Netzwerke und Verkaufsseiten im Internet setzen verstärkt auf Herdentrieb

Da der Herdentrieb inzwischen auch im World Wide Web ein verbreitetes Phänomen ist, zielen immer mehr soziale Netzwerke und Verkaufsseiten darauf.

Im Zuge einer Studie wollten Wissenschaftler dieser Sogwirkung auf den Grund gehen und manipulierten eine Internetseite, auf der die User Inhalte hochladen und anschließend darüber diskutieren, beziehungsweise positive oder negative Bewertungen abgeben konnten. Die ersten Bewertungen der entsprechenden Kommentare wurden von den Forschern anschließend entweder mit einem Plus oder Minus bewertet.

Die Reaktionen waren erstaunlich, da sich bei den positiv bewerteten Kommentare knapp 25 Prozent mehr User in die Diskussionen einmischten als bei den neutralen Kommentaren. Anders hingegen verhielt sich die Situation bei den negativen Erstbewertungen, wo der darauf folgende Kommentar meist positiv ausfiel, um den eher negativen Eindruck des Vorgängers zu relativieren.

Insgesamt stellten die Forscher jedoch fest, dass mehr positive als negative Bewertungen verteilt wurden. Das weltweit größte soziale Netzwerk Facebook sowie zahlreiche andere Verkaufsseiten im Internet haben dies seit langem erkannt und setzen ausschließlich auf den "Daumen-Hoch-Button".

Bei jungen Menschen hat Facebook die Nase vorn - Zwei Drittel holen sich dort Infos über Politik

Nach einer Studie von TNS Infratest die im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) erfolgte, nutzen die Verbraucher zur eigenen Information Facebook deutlich häufiger als andere Quellen wie Video-Portale oder die Online-Angebote der Zeitungen.

Insbesondere junge Menschen von 14 bis 29 Jahren informieren sich zu zwei Dritteln über Facebook hinsichtlich aller relevanten Themen wie Wirtschaft, Politik und Kultur.

Facebook rangiert dabei vor Fernsehen und der Tageszeitung. 49 Prozent der Befragten informieren sich online und nur 26 Prozent nutzen das Fernsehen, während die Zeitungen gerade noch einmal 13,6 Prozent der jungen Zielgruppe anspricht.

Doch auch die über 50-jährigen nutzen bereits zu 27 Prozent das Internet zu Informationszwecken. 2009 waren es erst 16 Prozent dieser Altersgruppe.

Über 40 Prozent der Online-Nutzer greifen mobil auf die Informationen zu, beispielsweise über ein Tablet, oder ein Smartphone.

Business-Netzwerke werden bei der Jobsuche zunehmend beliebter

Nahaufnahme Zeitungstitel "Stellenmarkt" vor einem Computer oder Laptop zur Arbeitssuche
stellenmarkt © matttilda - www.fotolia.de

Das Internet setzt sich als Kommunikationsmedium mittlerweile in fast allen Bereichen des Lebens durch. Auch bei der Jobsuche spielt das World Wide Web eine immer größere Rolle. So genannte Business-Netzwerke, wie LinkedIn oder Xing, bei denen sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber ausführliche Portfolios anlegen und auf die Suche nach Jobs beziehungsweise Mitarbeitern gehen können, werden in Deutschland zunehmend beliebter.

Deutschland weltweit auf Platz eins

Einer Studie der Personalberatung "Kelly Services" zufolge hat im vergangenen Jahr knapp die Hälfte aller Arbeitnehmer über das Internet einen Job gefunden. Damit belegt Deutschland weltweit Platz eins bei der Jobsuche im Internet. Über soziale Netzwerke wurde im letzten Jahr immerhin jeder zehnte Arbeitnehmer in Deutschland von einem Unternehmen rekrutiert. Die sozialen Netzwerke belegen damit mittlerweile den dritten Platz auf der Skala der meistgenutzten Einstellungsquellen in Deutschland.

Arbeitnehmer noch immer skeptisch

Während die Berufsnetzwerke bei den Unternehmen längst Fuß gefasst haben, sind viele Arbeitnehmer dagegen noch immer skeptisch. Lediglich 27% der befragten Arbeitnehmer gaben in der Studie an, Jobs über solche Netzwerke zu suchen. Die übrigen zwei Drittel der Arbeitnehmer suchen ihre Jobs dagegen weiterhin auf konventionellem Weg, etwa in Zeitungsannoncen, Stellenbörsen oder mit Hilfe von Personalvermittlern.

Medialer Super Bowl: Twitter siegt über Facebook

Football auf Rasen, Spielfeld
Closeup of American Football on Field © Danny Hooks - www.fotolia.de

Der Super Bowl ist nicht nur ein sportliches Großereignis – das Finale der amerikanische Football-Profiliga gilt auch als teuerste Werbeschlacht der Welt. Eine halbe Minute Sendezeit kostet vier Millionen Dollar. Da immer mehr Zuschauer das Spektakel auf dem Smartphone oder Tablet anschauen, weitet sich die Konkurrenz auf neue Medien aus. Facebook und Twitter kämpfen um Marktanteile beim "Second Screen".

Soziale Netzwerke als Parallelkanäle nutzen

Laut einer Umfrage des Nielsen-Instituts hält jeder zweite US-Zuschauer vor dem Fernseher auch Tablet oder Smartphone in der Hand. Diese zusätzlichen Kanäle wollen die Unternehmen intensiver nutzen. Während des Super Bowl sitzen ganze Teams an Werbestrategen bereit, um möglichst schnell per Twitter oder Facebook aktuelle Firmenbotschaften in die Welt zu schicken.

Wie wichtig die Parallelkanäle werden können, zeigte letztes Jahr ein Stromausfall während des Super Bowl. Nachdem im Stadion das Licht ausging, schossen die Twitter-Beiträge in die Höhe. Mehr als 230.000 Tweets rasten pro Sekunde durch den Äther – den Hit landete Oreo mit der Botschaft, dass man einen Keks auch im Dunkeln in die Milch tauchen könne.

Um diese kostengünstigen Werbeeffekte auszuweiten, bilden die sozialen Medien neue Allianzen: Twitter arbeitet 2014 mit der NFL zusammen, Facebook hofft durch eine Kooperation mit dem Medienkonzern Fox mehr Zuschauer zu binden. Aktuell hat zwar noch der Kurznachrichten-Dienst die Nase vorn – die riesige Anzahl von 1,2 Milliarden Nutzern macht Facebook jedoch zum ernsthaften Konkurrenten.

Neues soziales Netzwerk Ello macht Facebook Konkurrenz

Weibliche Hände tippen auf Computer Tastatur
A business lady's hands on the keys typing documents © pressmaster - www.fotolia.de

Facebook bekommt neue Konkurrenz. Mit Ello ist eine Alternative am Start, die in den vergangenen Tagen viel Aufmerksamkeit bekommen hat. Nach eigenen Angaben melden sich mittlerweile täglich 700.000 Personen bei Ello an.

Dies ist verglichen mit den 1,3 Milliarden Nutzern von Facebook noch recht wenig. Ob Ello mal der große Konkurrent werden kann, der vor drei Jahren Google+, das soziale Netzwerk von Google, werden sollte, ist jedoch noch völlig offen.

Wie kann man sich bei Ello anmelden?

Mitglied bei Ello zu werden, ist nur über eine Einladung von Bekannten möglich. Aktuell befindet sich das Projekt von Gründer und Chef Paul Budnitz noch in der geschlossenen Beta-Testphase. Bislang weist das neue soziale Netzwerk noch recht wenig Funktionen auf, das Layout ist bewusst minimalistisch gehalten.

Wie bei Facebook können andere Nutzer als "Friends" eingestuft werden. Es lassen sich Kommentare schreiben oder Fotos hochladen. Das Anlegen eines eigenen Profils ist ebenfalls möglich. Werbung gibt es nicht zu sehen, Zusatzfunktionen sind jedoch nur gegen Geld zu haben. Ob dies zur Finanzierung von Ello ausreicht, wird sich zeigen.

Trotz der Ankündigung, kommerzielle Interessen als nachrangig zu betrachten, haben die Ello-Gründer 435.000 US-Dollar (rund 344.000 Euro) von dem Risikokapitalgeber Fresh Tracks angenommen. Das sehen Online-Aktivisten kritisch. Ello, so der Vorwurf, habe die Daten seiner künftigen Nutzer schon vorab verkauft.

Lokalisten

Bei Lokalisten.de, auch Lokalisten genannt, handelt es sich um ein soziales Netzwerk, das von der deutschen Lokalisten media GmbH betrieben wird. Die Mitglieder des gemeinschaftlichen Netzwerkes stammen überwiegend aus deutschen Großstädten wie München, Augsburg, Stuttgart, Frankfurt am Main, Köln und Berlin. In den USA, Italien und Ungarn gibt es aber auch eigene Versionen.

Entwicklung

Die Gründung von Lokalisten.de fand im Frühjahr 2005 statt. Im Laufe der Jahre gewann das soziale Netzwerk zunehmend an Bedeutung und erreichte 2009 mit über 43 Millionen Besuchern seinen Höhepunkt.

Danach waren die Besucherzahlen rückläufig. Zu einem großen Teil an der Lokalisten media GmbH beteiligt ist ProSiebenSat.1 Media.

Funktionsprinzip

In der Anfangsphase von Lokalisten.de konnten sich nur Personen auf Einladung von bereits anwesenden Mitgliedern anmelden. Im Laufe der Zeit bestand jedoch auch für Neulinge eine Anmeldungsmöglichkeit.

Angemeldete User haben die Option, Daten einzutragen und zu verändern. Auf diese Weise entsteht eine persönliche Web-Visitenkarte, die nur für Lokalisten sichtbar ist. Der Nutzer kann zum Beispiel Auskunft über seine Hobbys, seine Lieblingssportarten oder seinen Beruf erteilen.

Darüber hinaus lassen sich Videos und Fotos hochladen und in spezielle Kategorien einteilen. Die Suchfunktion bietet den Mitgliedern die Gelegenheit, Ausschau nach anderen Mitgliedern zu halten und Freundschaften zu schließen.

Außerdem hat der Nutzer die Option, sich die freigegebenen Informationen oder Bilder der anderen Nutzer anzusehen. Der Nutzer bestimmt selbst, welche Informationen er nicht befreundeten Mitgliedern zugänglich machen will.

Zu den weiteren Funktionen zählen

  • ein kleines Tagebuch
  • ein Chat in vier Chaträumen
  • ein E-Mail-Newsletter
  • ein Blogsystem
  • ein Marktplatz sowie
  • ein Veranstaltungskalender, in dem man zum Beispiel Partys oder Sportevents ankündigt, um Hilfe bittet oder Verkaufsangebote macht.

Myspace

Myspace bedeutet übersetzt soviel wie "mein Raum" oder "mein Platz". Gemeint ist damit eine Internet-Seite, auf der man gratis Blogs, Bilder und Videos einrichten kann.

Geschichte

Zunächst handelte es sich bei Myspace.com um einen Internet-Anbieter für das kostenfreie Speichern von Daten. Die Gründung der Online-Community erfolgt erst 2003 durch Thomas Anderson.

2005 kaufte der Medienkonzern New Corporation Myspace auf. In den folgenden Jahren wuchs die Mitgliederzahl der Online-Community rasant an und erreichte 2009 über 267 Millionen Mitglieder, was sogar das Interesse des NSA erregte.

Der Schwerpunkt von Myspace lag zunächst auf der Musik. So gelang es Tom Anderson, Künstler und Bands für das Portal zu gewinnen, indem sie sich ihr Myspace einrichteten. Auf diese Weise kamen Interpreten und Fans miteinander in Kontakt.

Heute pflegen vor allem die Fanclubs oder Manager der Künstler deren Space. Nach wie vor gibt es aber auch Musiker, die selbst Infos über neue Veröffentlichungen oder Tourneen bekannt geben. Darüber hinaus werden Hörproben von Musikstücken angeboten.

Nach dem Kauf von Myspace durch Rupert Murdochs News Corperation ging die Ausrichtung der Online-Plattform in Richtung kommerzielle Filme. 2010 kam es jedoch zu einem massiven Mitgliederverlust, der zur Entlassung von 500 Mitarbeitern führte.

Der deutsche Standort von Myspace wurde sogar komplett geschlossen. 2011 verkaufte News Corperation Myspace wieder. Neuer Besitzer wurde die US-Firma Specific Media.

2012 gelang es Myspace, den Abwärtstrend zu stoppen und wieder über eine Million neue Mitglieder zu gewinnen. Im gleichen Jahr erfolgte auch ein vollständiger Relaunch der Online-Plattform. Seit 2013 präsentiert sich Myspace als socialmedia Musikportal.

WhatsApp AGB geben Rätsel auf - nimmt sich der Kurznachrichtendienst alle Bildrechte?

Junge Frau zeigt anderer Frau ihr Handy, Handyfoto, Unterhaltung, vor weißem Hintergrund
who's that? © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

Der Kurznachrichtendienst WhatsApp steht erneut im Fokus der allgemeinen Aufregung. Angeblich soll in den AGBs von WhatsApp das Recht stehen, dass ohne Zustimmung alle Fotos kostenlos weiterverwendet werden dürfen. Doch stimmt dieser rätselhafte Part in den AGBs tatsächlich?

Welche Information versteckt sich in der AGB?

Ein Anwalt hat sich die Mühe gemacht und die sehr langen und komplizierten Inhalte der AGBS von WhatsApp gelesen. Hierbei will er entdeckt haben, dass unter dem Punkt 5B(ii) WhatsApp Nutzer darauf hinweist, dass diese eine weltweite Lizenz erteilen.

Diese Erteilung soll dem Unternehmen erlauben geteilte Inhalte in Verbindung mit seinem Dienst so zu nutzen wie es ihm beliebt. Unter anderem soll dies auch den Werbeeinsatz in allen Medienkanälen beinhalten. Wäre dem so, wäre das richtig frech von dem Kurznachrichtendienst.

Allerdings fand ein Leser heraus, dass es unter Punkt 5 der Nutzungsbedingungen lediglich um Bilder geht, die der Nutzer im Status verwendet, so beispielsweise ein Profilbild. Ein WhatsApp-Nutzer kann diesen Status sehen, wenn in seinen Kontakten die dazu gehörige Telefonnummer steht.

WhatsApp macht klar, dass andere Dateien oder Fotos, die an Gruppen oder Einzelpersonen verschickt werden, nur von den Empfängern selbst gesehen werden können.

Tumblr

Der Begriff "Tumblr" entstammt dem englischen "to tumble" und bedeutet soviel wie "durcheinanderbringen". Bei Tumblr handelt es sich um eine Blogging-Plattform im Internet.

Dort haben die Nutzer die Möglichkeit

  • Texte
  • Zitate
  • Audiodateien
  • Videos
  • Fotos
  • Chatlogs und
  • Links

in einem Blog zu veröffentlichen.

Entwicklung von Tumblr

Die Gründung von Tumblr erfolgte 2007 durch David Karp und Marco Arment. Im Jahr 2010 konnte Tumblr bereits über 20 Millionen User verzeichnen. 2012 wartete die Blogging-Plattform mit über 61 Millionen Einträgen pro Tag auf.

Zusammengesetzt wird die Community von Tumblr aus jungen Menschen zwischen 13 und 22 Jahren. Während manche Anwender Tumblr zum Rebloggen nutzen, befassen sich andere mit der Veröffentlichung von selbst gemachten Fotos. Im Mai 2013 wurde das Online-Portal von Yahoo gekauft.

Funktionen

Kernstück von Tumblr ist das Rebloggen von anderen Tumblr-Blogs. Das heißt, dass ein Mitglied beim Upload seines Beitrags, diesen automatisch frei zur Verfügung stellt.

Auf diese Weise gibt es keine Urheberrechtsverletzung, wenn der Blogger auch tatsächlich die Rechte an seinem Werk hat. Außerdem können die anderen Teilnehmer die Inhalte problemlos in ihren eigenen Beiträgen verwenden.

SoundCloud

Bei SoundCloud handelt es sich um eine Online-Plattform, auf der Audio-Dateien ausgetauscht werden. Sie stellt eine Werbeplattform für Musiker dar.

Geschichte

Ins Leben gerufen wurde SoundCloud 2007 in Berlin von dem Musiker Eric Wahlforss und dem Audio-Designer Alexander Ljung. Ziel und Zweck des Projekts war der Austausch von Aufnahmen zwischen Musikern.

Später wurde die Musik Interessenten auf der ganzen Welt ohne ein Einloggen angeboten. So dauerte es nicht lange, bis SoundCloud sogar zu einem Konkurrenten von Myspace avancierte.

Bis zum Jahr 2012 konnte die Online-Plattform rund 10 Millionen Nutzer verzeichnen. 2013 erhielt SoundCloud auf dem Wirtschaftsforum in Berlin den Titel "Technology Pioneers 2013".

Des Weiteren wurden Alexander Ljung und Eric Wahlforss von der Europäischen Kommission zu den Unternehmern des Jahres gekürt. So gilt SoundCloud als bedeutendster Knotenpunkt für den Austausch von Musik im Internet.

Funktionen

Bei SoundCloud haben Musiker die Gelegenheit, ihre Werke zum Download anzubieten. Darüber hinaus können sie ihre Stücke in Internetseiten oder Blogs einbetten. Über soziale Netzwerke lassen sich die Songs öffentlich oder privat teilen.

Die grafische Anzeige der Audio-Dateien erfolgt auf SoundCloud in Waveform. Auch das Kommentieren der Tracks ist möglich.

Ist ein Twitter-Account vorhanden, lassen sich neuere Stücke automatisch via Twitter veröffentlichen. Das Hoch- und Herunterladen von Audiodateien durch andere Programme oder Smartphones, ist mithilfe einer Programmierschnittstelle möglich. Die Angebote von SoundCloud werden von zahlreichen Web-Playern verwendet.

Lästern über den Chef im Internet absolut tabu

Lästerattacken über soziale Netzwerke gilt es zu unterlassen

Weiße Computer Tastatur, darüber Schatten der rechten Hand
Data security © Hans-Joachim Roy - www.fotolia.de

Wer sich in einem sozialen Netzwerk angemeldet hat, sollte sich mit Äußerungen über seinen Arbeitgeber zurückhalten. Dies empfiehlt der Social-Media-Berater Tim Krischak. Wer bei Facebook, Xing und Co. aktiv ist, sollte immer deutlich machen, dass er nicht befugt sei, im Namen der Firma zu sprechen, bei der er angestellt ist, rät Krischak.

Mythos der Annonymität im Internet

Im Zeitalter des Internets erhalten viel mehr Menschen Zugriff auf die Daten anderer Personen. Manchmal unfreiwillig, häufig aber auch gewollt. Da werden Urlaubsfotos ins Netz gestellt, der momentane Aufenthaltsort mitgeteilt, aber auch erzählt, bei wem man arbeitet. Kritische Aussagen bleiben da nicht unentdeckt.

Kritische Aussagen im Netz vermeiden

Lästereien über den eigenen Vorgesetzten sollte man im Internet daher unbedingt unterlassen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie jemand liest, der es eigentlich nicht sollte, ist nicht gering.

Aber auch Kollegen, Geschäftskunden und Mitarbeiter sollten von Beleidigungen verschont bleiben. Am besten sei es, so Krischak, wenn man so über eine Person sprechen würde, als würde die das Gesagte lesen können. Dies gelte nicht nur online, sondern auch offline, meint der Experte. Betriebsinterna ins Netz zu stellen, sei ebenfalls absolut tabu.

Kein Unternehmen sehe es zudem gerne, wenn Angestellte ihre Arbeitsstelle für Juxfotos oder freizügige Aufnahmen missbrauchen würden. Dies könne für jeden Mitarbeiter ernsthafte Konsequenzen haben, erläutert der Social-Media-Berater.

Männer und Frauen schnüffeln gleich viel über ihre Lebenspartner im Internet

Geschäftsfrau sitzt am Tisch eines Büros und bedient ihr Smartphone
Geschäftsfrau im Büro schaut auf Smartphone © Robert Kneschke - www.fotolia.de

Das Internet hat unser Leben in den letzten Jahrzehnten gründlich verändert. Das gilt nicht nur für die Art und Weise, wie wir mit Menschen Kontakt knüpfen und halten, wie wir unsere Arbeit machen und wie wir lernen, sondern es wirkt sich auch auf unsere Partnerschaften aus.

Einer Studie zufolge, die für den Hightech-Branchenverband Bitkom durchgeführt wurde, haben insgesamt stolze 71 Prozent der Befragten über 14 Jahre schon einmal ihren Lebenspartner oder ihr Date im Internet gesucht. Über Suchmaschinen wie Google oder Yahoo suchten gut 18 Millionen Infos vor einer ersten Verabrungen und rund 16 Millionen schnüffelten ihrem aktuellen Liebsten hinterher. Nach dem Ex-Partner suchten rund 11 Millionen und heimliche Schwärmereien klopften 14 Millionen ab.

Männlein und Weiblein tun sich bei ihrer Lust, heimlich Informationen über den jeweils anderen herauszufinden, übrigens absolut nichts. Die Prozentverteilung war nahezu gleich. Allerdings sind die Ostdeutschen mit 37 Prozent neugieriger als die Westdeutschen mit 30 Prozent.

Die meisten Arbeitnehmer möchten keine Freundschaftsanfrage vom Chef

Wer seinen Chef schon acht Stunden pro Wochentag im Nacken sitzen hat, der möchte nicht auch noch seine Freizeitaktivitäten über eine virtuelle Freundschaft mit ihm teilen. Einer Umfrage der "Bitkom" zufolge würden 36 Prozent aller Befragten eine Freundschaftsanfrage ihres Chefs in einem sozialen Netzwerk ignorieren.

20 Prozent gaben an ihren Chef eher nicht als Freund hinzuzufügen, 19 Prozent würden eine Anfrage ihres Vorgesetzten wahrscheinlich annehmen und weitere 19 Prozent würden eine Freundschaftsanfrage ihres Chefs auf jeden Fall bestätigen. Es zeigte sich auch, dass Frauen von einer virtuellen Freundschaft mit ihrem Chef eher abgeneigt sind als Männer. Insgesamt gaben 63 Prozent der Frauen und nur 50 Prozent der Männer an eine Freundschaftsanfrage ihres Vorgesetzten abzulehnen.

Nur die wenigsten Arbeitnehmer sind in sozialen Netzwerken mit dem Chef oder Kollegen befreundet

Immer wieder gibt es Fälle, in denen Arbeitnehmern ein Kommentar in einem sozialen Netzwerk beruflich zum Verhängnis geworden ist. Daher ist es wenig verwunderlich, dass sich nur die Wenigsten in sozialen Netzwerken mit Menschen aus ihrem direkten Arbeitsumfeld anfreunden.

Einer Umfrage der Linzer Online-Jobbörse "karriere.at" unter 519 Arbeitnehmern und 276 Unternehmensvertretern zufolge differenziert knapp die Hälfte der Befragten sehr genau bei der Auswahl der Freunde in sozialen Netzwerken und freundet sich lediglich mit ausgewählten Personen aus dem Arbeitsumfeld an.

Knapp 20% achten wegen befreundeter Kollegen oder Mitarbeiter gezielt auf ihre Wortwahl bei Kommentaren in sozialen Netzwerken und lediglich 2% der Arbeitnehmer fügen Kollegen und sogar Chefs uneingeschränkt und ohne Bedenken zu ihrer Freundesliste hinzu. Von den Unternehmensvertretern tun dies immerhin 8%.

Soziale Netzwerke und Job vermischen - ja oder nein?

Richtiges Verhalten bei "Freunden" von der Arbeit in sozialen Netzwerken

Kleine Gruppe im Businesslook bei lockerem Meeting im Büro
good employee attitude © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

Facebook und Co. machen's möglich: Selbst, wenn wir uns eigentlich überhaupt nicht kennen, werden wir hier schnell zu (virtuellen) Freunden. Eine Bekanntschaft von der letzten Party, die Nachbarin, die immer so nett grüßt, eine entfernte Großkusine: Soziale Netzwerke rücken unsere Welt immer enger zusammen.

Die Gretchenfrage: Hinzufügen oder ablehnen?

Doch während wir uns längst daran gewöhnt haben, dass immer mehr Menschen wissen, welchen Film wir neulich gesehen haben und wie wir unseren Urlaub verbringen, gibt es doch auch berechtigte Berührungsängste: Nämlich dann, wenn es um die Vermischung aus Job und Privatleben geht.

Die Grenzen verschwimmen dank Home Office und Co. sowieso längst - wieso also auch noch Vorschub leisten, indem man auf Facebook mit allen Kollegen befreundet ist? Zudem kann es durchaus sein, dass man sich einmal lautstark über den langweiligen Arbeitstag beschwert oder gar Chef-Witze durchs Netz jagt - unschön, wenn das jemand aus dem Büro mitbekommt.

Wie verhält man sich bei ungewollten Freundschaftsanfragen?

Wenn eine Freundschaftsanfrage von der netten Kollegin oder aber gar Teamleiter oder Chef eintrudelt, ist die Sache noch relativ einfach: Man kann diese erst einmal ignorieren und sich dann in aller Ruhe überlegen, ob man die Anfrage bestätigen möchte.

Schwieriger wird's da schon, wenn die Kollegen direkt nach dem Facebook- oder Twitter-Namen fragen. Denn: Gerade in den kreativen Branchen sowie in jungen Unternehmen, wo flache Hierarchien ebenso selbstverständlich sind wie eine rege Social Media-Nutzung, ist Neinsagen gar nicht mal so leicht.

Kontakte in Freunde, Bekannte und Kollegen sortieren

Um kein Spielverderber zu sein oder gar zum Außenseiter im Job zu werden, empfehlen wir deshalb erst einmal Folgendes: Nehmen Sie die Kontaktanfrage in diesem Fall an - aber geben Sie nicht jedem alles von sich preis. Netzwerke wie Google+ ermöglichen eine genaue Differenzierung, was Sie wem (bzw. welchem "Kreis") erzählen.

Auch bei Facebook gibt es die Möglichkeit, Beiträge standardmäßig oder im Einzelfall zum Beispiel nur an enge Freunde zu senden - Sie müssen sie nur nutzen! Auf diese Weise erfahren Ihre Kollegen oder der Teamleiter nur das wirklich Nötigste oder vielleicht eben auch überhaupt nichts, fühlen sich aber trotzdem mit Ihnen verbunden.

Achtung auch bei ignorierter Anfrage!

Übrigens: Auch die Privatsphäre-Einstellungen sollte jeder Nutzer von sozialen Netzwerken ausführlich durchlesen und anwenden lernen. Manchmal bedarf es nämlich nicht einmal einer bestätigten Freundschaft, um pikante Details aus Ihrem Privatleben zu erfahren - einfaches Googeln genügt.

Deshalb: Unbedingt alle Beiträge auf "privat" einstellen, damit nichts davon einfach so gefunden werden kann. So viel Zeit sollte sich heute jeder nehmen.

Internet prägt die Vorstellungen von Freundschaft bei Jugendlichen

Jugendliche vernachlässigen echte Freundschaften für Beliebtheit in sozialen Netzwerken

Junge Frau im Schlafzimmer sitzt vor ihrem Computer und tippt
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Wer viele Facebook-Freunde hat, kann im wirklichen Leben nicht unbedingt auf Hilfe hoffen. Ein großes Netzwerk in sozialen Medien vermittelt Jugendlichen aber ein Gefühl von Verbundenheit und Unterstützung. Auch die Erwartungen an Freundschaften und Intimität werden durch das Internet geprägt.

In einer Studie fanden amerikanische Wissenschaftler heraus, dass die Nutzung von sozialen Medien bei Jugendlichen oft zum Rückgang realer Freundschaften führt. Um Unterstützung von Freunden zu bekommen, müssen Teenager heute nicht mehr zum Telefon greifen oder persönliche Treffen vereinbaren. Statt sich zu sehen oder miteinander zu sprechen, offenbaren die jungen Menschen private Dinge im Internet.

Verändertes Verständnis von Freundschaften und Privatsphäre

Die Anzahl der Klicks auf den Gefällt-mir-Button und Kommentare werden so zum Gradmesser für sozialen Rückhalt. Die emotionale Komponente der Online-Netzwerke beeinflusst aber nicht nur die Vorstellungen von Freundschaft.

Eine kanadische Umfrage mit 5436 Jugendlichen zeigt zudem, dass sich auch das Verständnis von Privatsphäre ändert. Zwar seien die meisten Teenager klug genug, nicht ihre Kontaktdaten im Internet zu veröffentlichen. Mit Fotos, Geo-Location-Diensten und Berichten über ihren Alltag geben sie jedoch viele intime Details preis.

Ob Flirtpartner oder Kollegen: Wann die Facebook-Recherche zu viel wird

Wenn das ständige Hinterherschnüffeln im Internet zur Sucht wird, hilft eine Therapie

Vorhängeschloss mit Schlüssel liegt auf schwarzem Smartphone und Tastatur
Smartphone and padlock © blackday - www.fotolia.de

Psychologen und Verhaltensforscher machen immer öfter darauf aufmerksam, dass das digitale Zeitalter etliche neue Verhaltsauffälligkeiten herauskristallisiert - die nicht wenigen Experten sogar bereits als zwanghaft gelten könnten.

Stalking im digitalen Zeitalter

Die Rede ist vom

  • ständigen Gebrauch sozialer Netzwerke und Kommunikationsdienste,
  • vom Posten von Photos oder Texten,
  • vom Sharen,
  • Diskutieren und
  • "Liken" anderer Beiträge.

Wer einmal versucht hat, ganz bewusst Abstand zu nehmen vom oft mehrmals täglichen Gebrauch entsprechender Online-Dienste, der wird schnell feststellen: So einfach ist das gar nicht.

Privatsphäre achten

Ein weiterer Aspekt, der uns aufmerksam werden lassen sollte: Nur weil es weit verbreitet ist, sich Fotos vom künftigen Date-Partner anzuschauen, Kollegen, entfernte Bekannte oder Freunde von Freunden via Facebook, Instagram und Co. auszuspähen, so ist diese Verhaltensweise noch lange nicht gesund.

Natürlich kann man argumentieren, dass Menschen schließlich selbst Schuld sind, wenn sie bestimmte Inhalte ins Netz stellen - man könnte ja auch mehr Privatheit an den Tag legen. Trotzdem: Wenn's zum Zwang wird, sich sofort über jeden Menschen zu informieren, bevor man mit ihm Kontakt hat - oder auch währenddessen-, dann sollte man auch hier die Notbremse ziehen.

Therapie als Ausweg

Menschen lieben Klatsch, deshalb ist ein bisschen Schauen hier und da sicherlich noch normal. Zu viel ist und bleibt aber eben zu viel - wer gar nicht mehr anders kann, sollte sich bewusst eine Auszeit nehmen.

Erst Recht, wenn das ständige Hinterherschnüffeln sogar die Partnerin oder den Partner betrifft. Wenn's zur richtigen Internet-Sucht geworden ist, dann kann eine Therapie Auswege und Unterstützung bieten.

Grundinformationen und Hinweise zum Internet

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: that's amazing! © Franz Pfluegl - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: tired of studying © Ana Blazic - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Eine junge nachdenkliche Frau mit Laptop Computer © bilderbox - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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