25. August 2011
Gesellschaftsspiele sind Spiele, die von mindestens zwei Personen gespielt werden können. Neben den herkömmlichen Gesellschaftsspielen gibt es auch sammelbare Spiele.
Wie der Name Gesellschaftsspiele schon vermuten lässt, werden diese in Gesellschaft gespielt. Es nehmen also wenigstens zwei Personen an einem solchen Spiel teil. Gesellschaftsspiele gibt es für junge und ältere Menschen und in allen möglichen Varianten. Typische Gesellschaftsspiele sind zum Beispiel Brettspiele wie Mensch ärgere dich nicht, Risiko oder Monopoly. Darüber hinaus gibt es auch sammelbare Miniatur- und Kartenspiele.
In den 90er Jahren gingen die Hersteller von Gesellschaftsspielen dazu über, ihre erfolgreichen Spiele zu erweitern. Eine Variante dieser Erweiterungen waren Kartenspiele oder Miniaturspiele, die von den Spielern gesammelt werden konnten. Die Hersteller spekulierten dabei auf den Jäger- und Sammlerinstinkt der Spieler. Gesammelt werden vor allem selten vorkommende Karten oder Figuren, die man in „selten“, „üblich“ und „unüblich“ unterteilt. Je seltener eine Spielkarte oder Spielfigur ist, desto mehr gewinnt sie an Wert.
Als besonders erfolgreich und beliebt erwiesen sich dabei Sammelkartenspiele, die man auch Trading Card Games (TCG) nennt. Zu den Vorreitern dieser sammelbaren Gesellschaftsspiele gehört das Spiel Magic: The Gathering (Magic: Die Zusammenkunft). Das Spiel, das 1993 vom Verlag Wizards of the Coast auf den Markt gebracht wurde, war das erste Sammelkartenspiel überhaupt. Sammelkartenspiele unterscheiden sich von herkömmlichen Kartenspielen wie zum Beispiel Skat dadurch, dass es von ihnen mehrere hundert oder sogar tausend Karten gibt. So brachte es Magic: The Gathering auf mehr als zehntausend verschiedene Karten. Nach Angaben des Herstellers wird das Spiel weltweit von über sechs Millionen Menschen gespielt. Darüber hinaus finden jedes Jahr rund 60.000 Turniere rund um den Globus statt.
Angeboten werden die Sammelkartenspiele in Packungen und vorgefertigten Spieleinheiten, die man als Starter bezeichnet. Die Zusammenstellung der Karten erfolgt in der Regel zufällig. Die Kartenzusammenstellungen werden Booster genannt und beinhalten meist 10 – 15 Stück. Manche Karten besitzen dabei einen höheren Seltenheitswert als andere. Damit ein Spieler alle Karten oder zumindest die wichtigsten bekommen kann, muss er sie sammeln. Dabei kann man mit anderen Spielern tauschen oder handeln. Da die Booster nicht allzu kostspielig sind, lassen sie sich mehrmals erwerben, um auf diese Weise an seltene und wertvolle Karten zu gelangen. Zum Spielen stellt man eine Auswahl der zahlreichen Karten zusammen. Ausgetragen werden Sammelkartenspiele meistens von zwei Spielern.
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