Fahrzeugtuning

Das Tunen und Aufrüsten von Autos und anderen Fahrzeugen

Das Hobby des Fahrzeugtunings, also das Aufrüsten von Motoren, Karosserien und Fahrwerken, betreiben vor allem junge Männer, die sich zum Teil in Tuningszenen organisieren. Es gibt viele verschiedene Arten, den Motor und die Karosserie optisch oder leistungstechnisch zu verbessern, allerdings sind nicht alle davon rechtlich legitimiert.

Automechaniker im Blaumann an Hebebühne unter Auto, lächelnd
Mechanic working under car smiling © Monkey Business - www.fotolia.de

Fahrzeugtuning bezeichnet die Leidenschaft am eigenhändigen Basteln an Fahrzeugen, das der optischen Verschönerung und der Verbesserung der Leistung dient. Das Tuning ist vor allem bei jungen Männern beliebt, die ihre Freizeit nicht nur mit dem Basteln am Auto verbringen, sondern das Kraftfahrzeug auch gerne in der Öffentlichkeit präsentieren und sich in Tuner-Clubs organisieren.

Formen des Tunings

Optische, akustische und leistungssteigernde Veränderungen können an verschiedenen Bereichen im und am Auto vorgenommen werden. Man unterscheidet:

  • Motortuning
  • Fahrwerktuning (z.B. Tieferlegung)
  • Karosserietuning
  • Interieur- und Audiotuning sowie
  • Beleuchtung.

Für das Auge auffällige Verschönerungen sind unter anderem das Karosserietuning, bei dem zum Beispiel Spoiler oder spezielle Stoßstangen angebaut werden. Auch ein Innenraumtuning oder Veränderungen an der Beleuchtung werden häufig durchgeführt.

Das Motortuning dient zum einen der akustischen Wahrnehmung und zum anderen der Erhöhung der PS. Auch das Fahrwerktuning gehört zu den häufigsten baulichen Veränderungen. Hier wird zum Beispiel die Fahrzeugkarosserie tiefer gelegt.

Rechtslage

Damit das baulich veränderte Fahrzeug straßentauglich ist und vom TÜV für den Straßenverkehr zugelassen wird, müssen Tuner sich an bestimmte Vorschriften halten:

  • die Fahrzeugart darf nicht verändert werden
  • es darf keine Verkehrsgefährdung zu erwarten sein
  • das Geräusch- oder Abgasverhalten darf nicht verschlechtert werden
  • die Abnahme bei entsprechend vorgeschriebenen Bauteilen darf nicht vernachlässigt werden

Wer sich nicht an die Regularien hält bzw. die vorgenommenen Veränderungen nicht in den Fahrzeugschein eintragen lässt, handelt ordnungswidrig und muss mit einer Stilllegung des Fahrzeugs rechnen.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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