10. Oktober 2011
Im wirklichen Leben funktionieren Patchworkfamilien oft viel besser, als man gemeinhin annimmt. Das zeigt auch eine neue Studie, die vom Online-Portal "Parship" in Auftrag gegeben wurde. Die Meinungsforscher befragten 1.000 Alleinstehende und Mitglieder von zusammengesetzten Familien. Die Interviewten waren zwischen 18 und 65 Jahre alt.
Es kam heraus, dass für Kinder eine Familienumgebung wichtig ist, um glücklich zu sein. Ob es sich dabei um eine traditionelle oder eine Patchworkfamilie handelt, ist nebensächlich. Auch die Mütter fanden Patchworkfamilien gut zur Entfaltung der Kinder. Bei den Vätern fiel dies nicht ganz so optimistisch aus. Doch immerhin die Hälfte sah Vorteile für die Sprösslinge durch eine zusammengewürfelte Familie.
Auch auf einem anderen Gebiet haben sich die Ansichten innerhalb der Zeit verändert. Nicht immer ist eine Hochzeit nötig, um Kinder gut aufzuziehen. So sehen es jedenfalls die 50- bis 65-Jährigen, die Auskunft geben sollten. Bei jüngeren kommt ein Trauschein dagegen besser an. Die unter Dreißigjährigen finden den Gang zum Standesamt absolut erforderlich, wenn die Erziehung der Kinder später gelingen soll.
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