Nachhilfe - Sinn und Zweck, Möglichkeiten und Vorbereitung einer Nachhilfestunde

Viele Schüler erhalten Nachhilfe bzw. Nachhilfeunterricht, um Unterrichtsstoff nachzuholen oder einfach nur am Ball zu bleiben. Mit der Einstellung eines Nachhilfelehrers erhoffen sich Eltern, dass ihre Kinder Spaß am Lernen finden, für Klassenarbeiten besser gerüstet sind, die Versetzung schaffen oder einen guten Notendurchschnitt erzielen. Doch auch unter Studenten ist es üblich, sich bei bei Schwirigkeiten eine solche Form der Unterstützung zu holen. Lesen Sie über den Sinn und Zweck von Nachhilfe und was man beachten sollte, um eine Nachhilfestunde vorzubereiten.

Wissenswertes zum Thema Nachhilfe nehmen sowie Nachhilfe geben

Nachhilfe: eine Definition

Die Nachhilfe bzw. der Nachhilfeunterricht bezeichnet das Unterstützen von Lernenden bei Lernproblemen oder zur Steigerung der Lernleistungen. Meist erfolgt die Erteilung des Unterrichts in regelmäßigen Abständen. Möglich ist der (private) Einzelunterricht; aber auch für Kleingruppen oder etwa als interne Hausaufgabenbetreuung bzw. -hilfe in der Schule gibt es Angebote.

Sinn und Zweck von Nachhilfe

Schlechte Schulnoten sind oft ein Resultat von Desinteresse, Langeweile oder aufgezwungenen Arbeitsmethoden, mit denen der Schüler nicht zurechtkommt. Um trotz aller Probleme doch noch gute Noten und damit einen zufriedenstellenden Zeugnisdurchschnitt zu erreichen, wenden sich viele Eltern an engagierte und erfahrene Nachhilfelehrer, die ihr Kind individuell unterstützen sollen.

Lernspaß vermitteln

Auch wenn gute Noten das oberste Ziel von Nachhilfe sind - ohne Spaß am Lernen ist der Weg dahin manchmal kaum schaffbar. Daher muss ein Ziel der Nachhilfe immer die Vermittlung von Lernspaß sein. Das kann erreicht werden, indem der Nachhilfelehrer auf Interessen des Schülers eingeht und sich bei seiner Vorbereitung daran orientiert, mit welcher Art von Lerntyp er es zu tun hat.

Eine Lernstruktur aufbauen

Ein weiteres Ziel sollte es sein, Struktur ins Lernen der Kinder zu bringen. Wichtige Fragen sind hier unter anderem:

  • In welcher Reihenfolge erledige ich meine Hausaufgaben?
  • Wann sollte ich beim Lernen eine Pause einlegen?

Zugleich spielt auch Disziplin eine Rolle. Regelmäßige Nachhilfestunden verlangen dem Schüler in dieser Hinsicht viel ab:

  • Pünktlichkeit
  • Zuverlässigkeit
  • Engagement.
Der Aufbau einer Lernstruktur als wichtige Grundlage
Der Aufbau einer Lernstruktur als wichtige Grundlage

Lücken schließen

Der häufigste Grund für Nachhilfeunterricht ist aber ein offensichtlicher Förderbedarf. Mit einem Privatlehrer an der Seite können Schüler gezielt Lernstoff nachholen, aufarbeiten und Lücken schließen. Hierdurch ermöglichen sie es sich, aufbauende Themen und Aufgabenstellungen zu verstehen und erfolgreich zu bearbeiten.

Schwierigen Lernstoff verstehen

Auch schwieriger und arbeitsintensiver aktueller Lernstoff kann für Eltern und Schüler ein Grund sein, nach einem Nachhilfelehrer zu suchen. Der Sinn von Nachhilfe liegt in diesem Fall darin,

  • unterrichtliche Inhalte zu vertiefen,
  • dem Schüler einen verständlichen Zugang zu komplexen Themen zu schaffen und
  • intensiv auf seine Fragen einzugehen.

Das oberste Ziel der Nachhilfe, die Verbesserung der Schulnoten, kann also durch die Motivation zum Lernen, durch das Schließen von Lücken oder Vertiefen von Unterrichtsstoff erreicht werden. Ein Zusammenspiel aus allen drei Aspekten macht das Erreichen eines individuellen Zieles noch einfacher.

Nachhilfe nehmen

Generell gilt: durch Nachhilfe lassen sich nicht generell schlechte Leistungen in der Schule oder Uni einfach beheben. Es gibt viele unterschiedliche Gründe, warum solche Schwierigkeiten entstehen; nicht immer liegt es nur am mangelnden Fleiß oder Verständnis des Betroffenen - auch die schulischen sowie außerschulischen Rahmenbedingungen spielen eine Rolle.

Bevor die Entscheidung für den Nachhilfeunterricht fällt, sollte man nach den Gründen für die schlechten oder schlechter werdenden Leistungen des Schülers suchen. Zudem sollten alle Beteiligten im Hinterkopf behalten, dass Nachhilfe nicht dazu da ist, dem Schüler die Arbeit abzunehmen - damit der Unterricht einen Effekt hat, gilt das Gegenteil - es muss zusätzliche Arbeit investiert werden. Sind Schüler bzw. Studenten nicht selbst auch motiviert, etwas an ihrer Situation zu ändern, wird die Nachhilfe nicht fruchten können.

Mit dem Kind gemeinsam entscheiden

Nachhilfe ist eine super Sache für fast jeden Schüler; in der Regel kann jeder Schüler seinen Notenschnitt verbessern. Nachhilfe findet aber leider nur viel zu oft unter Druck der Eltern statt.

Die Kinder bzw. Jugendliche werden von ihren Eltern fast gezwungen, zur Nachhilfe zu gehen; dass auf diese Weise der Spaß auf der Strecke bleibt, ist verständlich. Man sollte versuchen dem Nachwuchs klar zu machen, dass dieser dadurch seine Leistungen in der Schule wirklich schnell verbesser kann.

Nur wie schafft man so was? Das ist nicht einfach, da die meisten Jugendlichen andere Sachen im Kopf haben, als zu lernen.

Man sollte auf jeden Fall mit seinen Kindern drüber sprechen und sie nicht vor vollendete Tatsachen stellen: "So, ab Donnerstag gehst du jetzt zur Nachhilfe" - das ist genau falsch, da wird kein Kind gerne zustimmen. Bestenfalls probiert man mit ihnen zusammen, zwei oder drei Termine zu finden, um mal zur Probe an Nachhilfestunden teilzunehmen. Im besten Fall macht es dem Kind Spaß und es geht in Zukunft freiwillig hin.

Viele Schulen bieten auch gezielt Nachhilfe für lernschwache Kinder an - sprechen Sie mit der Schule und informieren Sie sich. Die meisten Schulen haben gute Informationen, auch wenn die Schule selbst keine Nachhilfe anbietet, denn Ihr Kind wird nicht das erste sein, das Probleme in der Schule hat, das ist auch nicht schlimm.

Man muss nur etwas dagegen tun und dem Kind helfen. Denn der Nachwuchs wird in den wenigsten Fällen das Thema von sich aus ansprechen.

Möglichkeiten

Die unterschiedlichsten Menschen können Nachhilfe erteilen, wie zum Beispiel

  • Schüler höherer Klassen
  • Studenten
  • Geschwister
  • arbeitslose Akademiker oder
  • pensionierte Lehrer.
Der/die Nachhilfelehrer/in muss zum Schüler/in passen
Der/die Nachhilfelehrer/in muss zum Schüler/in passen

In vielen Fällen fragt man - je nach Alter entsprechend die Eltern - zum Beispiel im familiären Umfeld oder im Bekanntenkreis nach jemandem, der den betreffenden Schüler in einem bestimmten Fach unterstützen könnte; dieser erhät für jede Stunde Geld. Zu den typischen Merkmalen der Nachhilfe zählen:

  • der Nachhilfeunterricht findet außerschulisch statt
  • die Nachhilfe wird regelmäßig, jedoch nicht auf Dauer in Anspruch genommen
  • die Nachhilfe dient dazu, vorhandenes Wissen zu sichern oder zu erweitern
  • der Nachhilfeunterricht ergänzt den Schulunterricht
  • die Nachhilfe wird privat finanziert

Wer sich für einen Nachhilfelehrer entscheidet, sollte zunächst eine Probestunde vereinbaren, um sehen, ob Lehrer und Schüler einen Draht zueinander aufbauen können - ist man sich etwa von Beginn an unsympathisch, wird sich dies negativ auf den Lernerfolg auswirken. Für die Wahl des Nachhilfelehrers bzw. einer Nachhilfeschule oder eines Nachhilfeinstituts sollte man zudem folgende Ratschläge beachten:

  • Es ist sinnvoll, Bekannte oder Freunde nach Empfehlungen und/oder guten Erfahrungen mit Nachhilfelehrern zu fragen
  • Man sollte sich nach den fachlichen und pädagogischen Qualifikationen des Lehrers erkundigen
  • Bei Nachhilfeinstitute sollte man überprüfen, ob es eine Bindungsfrist gibt - oftmals wird nur bei einer Bindung ein günstigerer Preis angeboten
  • Neben Qualifikationen sollten auch Preise verglichen werden
  • Bei Gruppenunterricht sollte nach der Gruppengröße gefragt werden - in kleineren Gruppen ist der Lernerfolg meist größer

Es ist jedoch auch möglich, die Nachhilfe dem Computer zu überlassen...

Nachhilfe vom Computer - eine gute Alternative?

In praktisch jedem größeren Ort gibt es Nachhilfeinstitute. Ein Lehrer oder eine Lehrerin kommt dann zu den Schülern nach Hause oder die Schüler werden - vielleicht auch zusammen mit anderen - in den Nachhilfestudios betreut. Aber auch viele Schüler geben Nachhilfeunterricht für jüngere.

Vor- und Nachteile des Nachhilfeunterrichts am Computer

Inzwischen gibt es jedoch immer mehr Schüler, die Nachhilfe per Computer bekommen. Was besser ist, hängt natürlich auch vom jeweiligen Kind und dessen Charakter ab. Der Computer ist für die Kinder allemal interessanter als ein langweiliger Raum in einem Nachhilfestudio.

Andererseits verlockt gerade der Computer viele Kinder dazu, sich nicht auf das Wesentliche, nämlich die Nachhilfe, zu konzentrieren, sondern im Internet zu surfen. Während es Schüler gibt, die nur in einer Gruppe mit einem Nachhilfelehrer vernünftig lernen, gibt es genauso auch diejenigen, die sich alleine zu Hause am Computer wesentlich besser konzentrieren können.

Die Online-Nachhilfe hat natürlich den großen Vorteil, dass man sie überall nutzen kann: Zu Hause, bei den Großeltern, im Urlaub, in der Bahn. Die Eltern brauchen ihr Kind nicht mehr zur Nachhilfe zu fahren sondern setzen es einfach vor den Computer.

Zudem ist die Nachhilfe am Computer oftmals sogar günstiger als die Stunde beim Nachhilfelehrer. Die Kinder können sich hier je nach Anbieter sogar Arbeitsblätter downloaden.

Was letztlich besser ist, normale Nachhilfe oder die Nachhilfe vom Computer, das müssen Eltern selbst entscheiden. Bedenken sollte man allerdings noch, wie viel Zeit die Kinder heutzutage schon vor dem Fernseher, den Spielekonsolen und natürlich auch vor dem Computer verbringen. Findet dann auch noch die Nachhilfe vor dem Computer statt, so erhöht sich die Zeit nochmals.

Zudem gibt es viele Kinder, die einen "greifbaren" Ansprechpartner brauchen, der ihnen direkt erklärt, was sie nicht verstehen. Aber gerade für Kinder, die nachmittags und am Wochenende einen vollen Terminplan haben, bietet die Online-Nachhilfe durchaus viele Vorteile.

Eltern, die sich nicht entscheiden können, welches System besser für ihr Kind ist, können eine Probestunde vereinbaren. Die meisten Nachhilfeinstitute bieten diese unverbindlich an - und zwar sowohl normale Nachhilfeinstitute als auch Institute für Online-Nachhilfe.

Wer sich keine Nachhilfestunden leisten kann oder möchte, kann auf Alternativen zurückgreifen bzw. sollte möglichst selbst was an der Verbesserung der Leistung tun...

So spart man sich die Nachhilfestunden

Ob privat oder über in einem Institut - für Nachhilfestunden wird in Deutschland viel Geld ausgegeben. Nicht alle Eltern aber können oder wollen sich diese Investition leisten.

Wem das Geld fehlt oder wer Nachhilfe nicht finanzieren möchte, kann auf kostenlose Alternativen zurückgreifen. Diese reichen vom eigenverantwortlichen Üben mit dem Kind über Hausaufgabenbetreuungen in Jugendzentren bis hin zu Förderstunden in Schulen.

Trotz aller Bemühungen kann es passieren, dass auch das fleißigste Kind in der Schule irgendwann vor Problemen steht. Ein paar Vorsorgemaßnahmen können auf Dauer aber dazu beitragen, dass Förderungen und die damit verbundenen, oft teuren Nachhilfestunden nicht nötig sind.

Die Hausaufgaben gründlich erledigen

Um in der Schule mithalten zu können, ist vor allem das Erledigen der Hausaufgaben von großer Bedeutung. Je intensiver sich ein Kind dem Verständnis des Schulstoffs widmen kann, desto geringer ist die Gefahr, dass es irgendwann vor Problemen steht, die es ohne Hilfe nicht mehr beheben kann.

Eltern sollten also dafür sorgen, dass ihr Kind in einer ruhigen, anregenden Lernumgebung seine Hausaufgaben erledigen kann und ihm soviel Zeit dafür einräumen, wie es benötigt. Wenn der Schüler bzw. die Schülerin Fragen oder Verständnisprobleme hat, sollte man sich die Zeit nehmen, diese mit dem ihm/ihr gemeinsam zu klären - ohne allerdings voreilig die Lösung zu präsentieren.

Wer die Hausaufgaben gründlich erledigt kann vorbeugen
Wer die Hausaufgaben gründlich erledigt kann vorbeugen

Lücken schließen und mit dem Kind lernen

Stellt sich während eines Elternsprechtages oder am Tag der Zeugnisübergabe heraus, dass ein Schüler in einem oder mehreren Fächern erhebliche Lücken aufweist, kann man als Eltern dem Kind anbieten, sich gemeinsam daran zu setzen, diese zu schließen. Hierfür bieten sich beispielsweise die Ferien oder ein fester wöchentlicher Termin innerhalb der Schulzeit an.

Lerngruppen anschließen oder eine Hausaufgabenbetreuung nutzen

Doch nicht jedes Kind kann oder möchte mit Eltern oder Geschwistern lernen. In diesem Fall könnte man den Vorschlag unterbreiten, sich einer Lerngruppe anzuschließen oder gemeinsam mit Klassenkameraden eine zu gründen.

Für jüngere Schüler bieten sich aber auch organisierte Hausaufgabenbetreuungen an, die vielerorts kostenlos von

  • Jugendzentren
  • kirchlichen Einrichtungen oder
  • anderen gemeinnützigen Vereinen

angeboten werden. Hier erhalten die Kinder professionelle und individuelle Hilfe bei ihren Hausaufgaben. Auch an offenen Ganztagsschulen können Kinder auf freiwilliger Basis an der Hausaufgabenbetreuung teilnehmen.

Bevor ein Nachhilfelehrer bezahlt wird, bietet es sich an, dieses Angebot über einen gewissen Zeitraum auszuprobieren. Dasselbe gilt für Förderunterricht, der fest im Stundenplan verankert ist und in dem die Kinder die Möglichkeit haben, aktuell im Unterricht behandelte Themen zu vertiefen.

Folglich zeigen wir noch, worauf man auf der anderen Seite, als Nachhilfelehrer, achten sollte...

Nachhilfe geben

Wer auf einem Gebiet besonders gut ist, kann sich überlegen, in diesem Fach Nachhilfe zu geben. In der Regel erfolgt dies in Form eines Nebenjobs. Oftmals hat man auch mehr als einen Schüler.

Die Zeit lässt sich frei einteilen; so passen sich die Schüler in der Regel den Nachhilfelehrern an. Als Unterrichtsort wird meist entweder das Zuhause des Nachhilfeschülers oder -lehrers gewählt.

Voraussetzungen

Nicht jeder wird von sich behaupten, dass er gerne Nachhilfe erteilen würde. Zudem gibt es einige generelle Voraussetzungen, die man als Lehrer erfüllen sollte. Wichtig ist

  • der Spaß, anderen etwas beizubringen
  • die Fähigkeit, Dinge gut erklären zu können
  • solide Kenntnisse auf dem jeweiligen Gebiet
  • ausreichend Zeit - auch zur Vorbereitung der Stunden
  • die Fähigkeit, andere zu motivieren
  • Freundlichkeit
  • Pünktlichkeit
  • Geduld
  • die Bereitschaft, Freizeit zu investieren

Schüler finden

Steht das Vorhaben, Nachhilfe zu erteilen, braucht man natürlich die passenden Schüler. Möglicherweise wurde man bereits danach gefragt, ob man Interesse am Unterrichten hätte - in diesem Fall ist es nicht unwahrscheinlich, dass es sich rumspricht und man nach und nach mehr Schüler bekommt.

Doch es gilt auch, selbst aktiv zu werden. Zu diesem Zweck kann man Zettel aushängen, etwa in

etc. Selbst wenn jemand, der weiß, dass ein Bekannter nach einem Nachhilfelehrer sucht, auf diesen Aushang stößt, kann man so zu seinem ersten Schüler gelangen. Des Weiteren ist es möglich, eine Anzeige in der Zeitung zu schalten. Und am gängigsten ist wohl die Nutzung des Internets; auch hier gibt es diverse Jobportale sowie mittlerweile auch viele Anbieter, die sich auf den Nachhilfeunterricht spezialisiert haben.

Vorbereitung einer Nachhilfestunde

Viele Schüler und Studenten nutzen die Möglichkeit, mit Nachhilfe ihr Taschengeld aufzubessern. Den meisten geht es dabei aber nicht um den Verdienst allein - vielmehr sollen die Nachhilfestunden dazu dienen, die eigenen didaktischen und pädagogischen Fähigkeiten zu beweisen. Der Erfolg der Nachhilfe hängt aber nicht nur von diesen ab, auch auf eine gute Vorbereitung kommt es an.

Über den nötigen Förderbedarf und das Arbeitsverhalten informieren

Zur Planung einer Nachhilfestunde sollte der Lehrer den Förderbedarf des Kindes sowie sein Arbeitsverhalten kennen. Auch der aktuelle Unterrichtsstoff muss bei der Vorbereitung berücksichtigt werden. Es ist sinnvoll und führt zu einem größeren Lernerfolg, wenn Materialien und Organisation individuell auf den Schüler zugeschnitten sind.

Über eine kurze Lernstandserhebung können die Schwächen des Schülers analysiert und aufgedeckt werden. Für viele Fächer gibt es spezielle Tests pädagogischer Verlage, die in kurzer Zeit aufdecken, wo ein Kind Förderbedarf hat.

Anhand dieser Ergebnisse kann ein Nachhilfelehrer gezielt nach Übungsmaterial und Aufgaben suchen. Diese gibt es als Kopiervorlagen in Lehrbüchern oder auch im Internet. Mit etwas mehr Aufwand und einem gesunden Maß an Kreativität können Lehr- und Arbeitsmaterialien auch selbst entworfen und zusammengestellt werden.

An den aktuellen Lehrplan halten

Ist der Förderbedarf eines Kindes nicht sofort ersichtlich, sollten Nachhilfelehrer sich in erster Linie an dem Lernstoff orientieren, der zum aktuellen Zeitpunkt in der Schule thematisiert wird. Dieser sollte generell nie unbeachtet bleiben, da Nachhilfe in der Regel eine Mischung aus "Lücken schließen" und "am Ball bleiben" sein soll. Für die Nachhilfeschüler kann es hilfreich sein, wenn die Übungen sich hinsichtlich Schwierigkeitsgrad und Aufgabenformat nicht wesentlich von denen in der Schule unterscheiden.

Die Interessen des Schüleres berücksichtigen

Bei der Vorbereitung einer Nachhilfestunde sollte man - wenn möglich - die Interessen des Schülers berücksichtigen. Mag der Schüler Tiere, kann man in einer mathematischen Sachaufgabe zum Beispiel die Themen Zoo oder Bauernhof aufgreifen.

In Englisch bieten sich Übersetzungen eines Songs der Lieblingsband an und in Deutsch sollte der Nachhilfeschüler mitbestimmen können, welcher Roman zusammen analysiert werden soll. Wer es schafft, seinen Schülern auch schwierigen Stoff zugänglich zu machen, erntet Dankbarkeit von den Kindern und Eltern und ist selbst mit mehr Elan und Freude bei der Sache.

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