Wie durch Arbeitslosigkeit Probleme im Schlafzimmer entstehen können

Blonde, langhaarige Frau beobachtet Mann beim Schlafen

Arbeitslosigkeit kann sehr schnell zu unattraktiven Effekten führen. Erfahren Sie mehr darüber, wann es sich lohnt eine Beziehung einzugehen und welche Schritte erforderlich sind, um durch eine Arbeitslosigkeit nicht das Beziehungsleben zu gefährden.

Archaische Gedanken der Männer

In der Phase der Bekanntschaft kann es sich als sehr schwierig erweisen mit dem Fakt umzugehen, dass einer von beiden in keinem aktuellen Arbeitsverhältnis steht. Sind Männer arbeitslos ist es für die zukünftige Beziehung schwieriger als wenn die Frau vorläufig ohne Arbeit ist.

Beim Mann schwingt das archaische Denken immer mit, dass er in erster Linie die Familie zu versorgen hat.

Auch wenn dieses antiquierte Denken mittlerweile vom Zeitgeist der Emanzipation abgelöst wurde, so steckt dieser noch immer im Anspruch des Mannes. Befindet sich dagegen die Frau ohne Arbeit, kann es leicht passieren, dass der Mann sich als Versorger fühlt, der Frau in dieser Zeit unter die Arme greifen möchte und es für ihn ein Bedürfnis ist, sich als Gentleman zu geben.

Männer können der Sorge erliegen bei der Suche nach einer Partnerin auf eine Frau zu treffen, die einen angeseheneren und besser verdienenden Job hat. Für viele Männer der heutigen Zeit stellt dieser Umstand allerdings ein kleineres Problem dar.

Auswirkungen auf das Ego und die Sexualität

Nichts desto trotz hat das Arbeitsverhältnis des Einzelnen eine große Auswirkung auf die Attraktivität des Partners und das damit verbundene Lustgefühl auf Sex.

Ein Mensch in Arbeitslosigkeit kann schnell orientierungslos wirken, abhängig von der Versorgung durch den Staat sein und dabei die Ausstrahlung nähren, dass man dem alten Job nachhängt, erst einmal Ruhe für sich möchte oder in ein Tief fällt, weil man sich wertlos fühlt.

Es liegt im Grundbedürfnis des modernen Menschen sich selbst versorgen zu können. Aus diesem Grund gibt es unter Arbeitslosen mit der Zeit ein Gefühl der Missstimmung. Dieses Gefühl kann mit der Zeit das eigene Bedürfnis nach Sexualität oder das Begehren durch den Partner versiegen lassen.

Trennungsrate bei Arbeitslosen steigt

Nachweislich gibt es mehr Trennungen, sobald sich ein langfristiges Arbeitslosenverhältnis bei einem der Partner einstellt. Es vermittelt das Gefühl, dass der andere Partner für den arbeitslosen Partner aufkommen muss und geradezu keine andere Wahl hat. Je länger das Arbeitslosenverhältnis anhält, desto schwieriger wird das gemeinsame Zusammenleben.

Selten reicht die Unterstützung durch das Arbeitsamt für den Ausgleich der laufenden Kosten und so müssen Abstriche getroffen werden. Für einen festen Zeitraum ist diese Veränderung für beide Partner tragbar.

Allerdings liegt es in der Verantwortung des aktuell Arbeitslosen sich nach einem entsprechenden Job umzusehen oder über eine Existenzgründung nachzudenken. Es ist nicht nur ein Sprichwort, dass selbstständiges Handeln anziehend ist. Die Versorgung seines eigenen Lebens, auch wenn man sich in einer Partnerschaft befindet, aus der Hand zu geben, kann die Attraktivität stark schmälern.

Immer mehr Rücksichtnahme im Hinblick auf die Ausgaben kann versucht werden. Doch mit der Zeit sind in der Einschränkung Grenzen erreicht, vor allem, wenn man gemeinsame Kinder hat.

Studien zu Folge halten gute Beziehungen länger, wenn beide Partner arbeiten.

Partnerschaften, in denen einer der Partner arbeitslos ist, haben meist nicht der Liebe wegen Bestand, sondern weil eine Scheidung und die mit dem Alleinleben verbundenen finanziellen Nachteile zu teuer wären.

Bringen Sie Ihr finanzielles Gleichgewicht wieder zu Leben. Anderenfalls stellen Sie Ihre möglicherweise erwachsende Beziehung schon anfänglich vor schwere Aufgaben.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Paar hat Probleme und Krise. Scheidung und Trennung. © Gina Sanders - www.fotolia.de

Autor:

Marco Stephan - Artikel vom

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