Wasserspringen

Das Springen in unterschiedlichen Positionen ins Wasser als Freizeitbetätigung oder Wettkampfsport

Beim Wasserspringen werden Sprünge wie Kopfsprünge oder Auerbachsprünge sowie Drehungen von erhöhten Positionen ins Wasser vorgenommen. Von den Wasserspringern werden dazu unter anderem Schiffe, Stege, Felsen, Sprungbretter oder Sprungtürme verwendet.

Sprung und Eintauchen ins Wasser
Lanzarse a la Piscina © sportgraphic - www.fotolia.de

Wasserspringen zählt zu den Wassersportarten und ist eine Olympische Disziplin.

Einteilung

Dabei unterteilt sich das Wasserspringen in die drei Unterbereiche

Kunstspringen

Das Kunstspringen findet vom 1 Meter Brett und vom 3 Meter Brett statt. Dabei ist das Brett eine in sich federnde Planke, deren Härtegrad individuell eingestellt werden kann.

Turmspringen

Das Turmspringen findet vom 5 Meter Turm, vom 7,5 Meter Turm und vom 10 Meter Turm statt. Der Turm ist eine feste Konstruktion, die Absprungplattform ist statisch und federt nicht.

Synchronspringen

Das Synchronspringen wird vom 3 Meter Brett und vom 10 Meter Turm aus praktiziert. Hierbei führen zwei Athleten gleichen Geschlechts zeitgleich den selben Sprung aus. Der Sprung kann dabei entweder identisch stattfinden oder beide Springer richten sich symmetrisch zueinander aus.

Sprungkombinationen

Die Sprünge sind eine athletische Kombination aus

  • Salti
  • Schrauben und
  • verschiedenen Drehungen.

Ein Teil der Sprünge und ihrer Elemente ist vorgeschrieben, ein anderer frei.

Bewertung

Die Bewertung erfolgt durch Wertungsrichter, die die Punkte innerhalb eines festgelegten Systems vergeben. Dabei wird sowohl der Schweregrad des Sprungs als auch seine Ausführung bewertet. Auch die Eintauchphase fließt in die Bewertung mit ein. Neben der rein technischen Ausführung und Perfektion des Sprungs wird auch der künstlerische Eindruck bewertet.

Viele Wasserspringer nehmen deshalb zusätzlich zum täglichen Training noch Ballettunterricht. Trainiert wird neben den richtigen Sprüngen ins Wasser auch viel in einer Sprunggrube, die mit Schaumstoff gepolstert ist. Dies hat den Vorteil, dass der Springer beim Training nicht auskühlt. Auch die Verletzungsgefahr ist geringer.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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