Unterwasserhockey

Die Mannschaftssportart Hockey unter Wasser

Unterwasserhockey wird auf dem Boden eines Schwimmbades gespielt und gehört zu den Mannschaftssportarten. Es wird versucht einen Bleipuck mit Hilfe eines kurzen Schlägers ins gegnerische Tor zu bringen.

Taucher mit nacktem Oberkörper, Schnorchel und Taucherbrille
taucher © KENCKOphotography - www.fotolia.de

Unterwasserhockey ist eine Kombination von Tauchen und klassischem Hockey und zählt zu den Wassersportarten. Als Mannschaftssport nimmt es eine Sonderstellung im Wassersport ein.

Ausrüstung

Eine Mannschaft zählt sechs Mitglieder. Zur Ausrüstung gehören

Sind mehrere Mannschaften im Spiel, so unterscheiden sich die Spieler durch die Farbe der Badehosen und Badekappen. Diese Badekappen sind dieselben Modelle, die auch beim Wasserball zum Einsatz kommen, und tragen eine Spielernummer.

Spielprinzip

Unterwasserhockey wird immer im Schwimmbecken gespielt, da der absolut ebene Untergrund und die gute Sicht benötigt werden. Der Puck, das Spielgerät, das hin- und hergeschossen wird, besteht aus Blei und befindet sich deshalb immer auf dem Beckenboden.

Wie beim normalen Hockey auch, müssen die Spieler versuchen, den Puck mit Hilfe eines Schlägers ins gegnerische Tor zu befördern. Als Tor dient eine Rinne mit einer zulaufenden Schräge, über die der Puck geschossen werden muss. Gespielt wird in einer Wassertiefe von 1,2 bis 2,2 Metern, das Spielfeld wird innerhalb des Schwimmbeckens gesondert markiert oder abgesperrt.

Seit 1998 zählt Unterwasserhockey in Deutschland zu den offiziellen Wettkampfsportarten des Verbands Deutscher Sporttaucher. Unterwasserhockey wird vorwiegend von männlichen Spielern gespielt, vereinzelt treten jedoch auch Damenmannschaften in Erscheinung.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen und Hinweise zum Unterwasserhockey

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