14. Juli 2010
Für Tauchlehrer gilt dasselbe wie für alle Lehrer oder Trainer: Eine der ganz wichtigen Grundlagen für einen Lern- oder Trainingserfolg ist es, dass die Schüler den Lehrer annehmen, akzeptieren, und ihm vertrauen. Gerade beim Tauchen spielt das Vertrauen sogar eine ganz zentrale Rolle, denn vielfach hängt die Sicherheit des Individuums von den guten Ratschlägen des Tauchlehrers ab. Doch wie kann man als Tauchlehrer das so wichtige Vertrauen seiner Schüler gewinnen?
Am einfachsten und effektivsten gelingt dies, wenn man in jeder Hinsicht ein Vorbild sein kann, und sowohl menschlich als auch fachlich von den Schülern akzeptiert und respektiert wird. Ist der Tauchlehrer selbst ein sehr erfahrener, versierter und routinierter Taucher, so wird es ihm nicht schwer fallen, seine Tauchschüler von seiner Kompetenz zu überzeugen. Er strahlt dann eine natürliche Sicherheit und Autorität aus. Während eine noch relativ unerfahrener Tauchlehrer, der vielleicht auch noch am Anfang seiner Karriere steht, sich schon etwas schwerer tut, die nötige Souveränität zu vermitteln.
Doch die Erfahrung allein macht noch keinen guten Tauchlehrer aus. Ganz wichtig ist es, dass die Tauchschüler spüren, dass ihrem Tauchlehrer ihr Wohl am Herzen liegt. Er muss auf ihre individuellen Fragen, Sorgen und Nöte eingehen können, und mögliche Befürchtungen oder Ängste ernst nehmen können. Dazu ist es wichtig, dass sich der erfahrene Tauchlehrer an seine eigenen Anfänge zurück erinnert, in denen er ähnliche Problematiken vielleicht selbst durchlebt hat. Nur wenn die Schüler das Gefühl haben, dass sie ihrem Tauchlehrer auch wichtig sind und er sie ernst nimmt, werden sie Vertrauen zu ihm fassen können.
Als guter Tauchlehrer sollte man nicht versuchen, die eigene Persönlichkeit und das eigene Können zu sehr in den Vordergrund zu stellen. Zwar wirkt es menschlich und sympathisch, auch Erlebnisse aus dem eigenen Tauchalltag zu erzählen, solche Anekdoten sollten jedoch mit Bedacht gewählt werden, und den Schülern nicht nur Unterhaltung, sondern auch Lerninhalte vermitteln. Ein Tauchlehrer, der zu viele private Geschichten erzählt, in denen er sich möglichst gut darstellt, wirkt vermutlich nicht allzu vertrauenerweckend.
Ganz wichtig ist auch die gute Kontrolle und Überwachung der Schüler bei den praktischen Tauchübungen. Hier sollte ein guter Tauchlehrer die Ausrüstung der Schüler selbst kontrolliereen, oder sie in der Gruppe zur gegenseitigen Kontrolle anleiten. Auf diese Weise zeigt er, dass ihm die Sicherheit der Tauchschüler sehr wichtig ist, und schafft eine Vertrauensbasis.
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24.02.11 | |
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20.10.10 | |
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02.04.10 | |
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